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Your search for 'dc_creator:( "Rix, Helmut (Freiburg)" ) OR dc_contributor:( "Rix, Helmut (Freiburg)" )' returned 27 results. Modify search

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Etruskisch

(508 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] A. Quellen und Schrift Das E. ist aus etwa 9000 Texten aus der Zeit von 700 v.Chr. bis 10 n.Chr. sowie aus ca. 40 Glossen bekannt. Mit Ausnahme eines die Fr. einer Ritualbeschreibung enthaltenden liber linteus auf den Binden einer ägypt. Mumie sind alle Texte Inschr.: Grab-, Besitz-, Weih-, Geschenk- und Herstellerinschr. bzw. Bildbeischriften. Die meisten stammen aus Etrurien selbst, andere aus Nachbarregionen, wenige von außerhalb Italiens. Die Schrift ist ein vor 700 v.Chr. aus einem westgriech. Muster (X = ks, nicht kh ) übernommenes Alphabet, seinerseits d…

Cognomen

(423 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Das C. ist im röm.-mittelital. PN das jüngste und meist an letzter Stelle aufgeführte Namenglied; allgemein üblich ist es erst am Ende der Republik geworden. Nach Ursprung und Wesen ist das C. ein Individualname, der das Praenomen in seiner Bezeichnungsfunktion zunächst ergänzt und seit Beginn der Kaiserzeit immer mehr ersetzt. Das Wort cognomen, bei Plautus noch meist cognomentum (z.B. Persa 60), ist als “Mittel, die Identität zu erkennen” von cognoscere abgeleitet und erst sekundär als “Bei-Name” auf nomen bezogen worden. Beim Adel im republikanischen R…

Numerius

(504 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Frigo, Thomas (Bonn) | Groß-Albenhausen, Kirsten (Frankfurt/Main) | Eck, Werner (Köln)
Das Praenomen Numerius (Sigle N.) ist in der röm. Aristokratie der Republik nur bei den Fabiern (Fabius) verwendet. Diese sollen es um 470 v.Chr. aus Samnium übernommen haben (Fest. 174 u.ö.). Tatsächlich ist das Praen. in republikanischer Zeit am häufigsten auf osk. Inschr. belegt: Niumsis, Νυμψισ, Νο(μ)ψισ < * Numesis (auch lat. N. ist in ehemals osk. Gebiet am häufigsten); dazu kommt umbr. Numesier (= lat. Nomesi; Bilingue [3. 9]). Der urspr. osk.-umbr. Name hat im Lat. den Rhotazismus mitgemacht und ist in zwei Formen ins Etr. gelangt, als * Numesii̯e in den Süden ( Numesie, ET Ta 3.…

Personennamen

(3,748 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | García-Ramón, José Luis (Köln) | Streck, Michael P. (München) | Haas, Volkert (Berlin)
I. Allgemeines [English version] A. Funktion Der P. ist ein individuelles, allgemeingültiges Zeichen zur Benennung einer Person. Der Bedarf, einen P. zu verwenden, besteht, wenn die Gruppe eines sozialen Kontaktes zu groß ist, als daß ihre Mitglieder noch nach ihrer Rolle (z.B. “Mutter”) benannt werden können, und das ist in allen histor. faßbaren Sprachen der Fall. Der P. ist dort ein Universale. Rix, Helmut (Freiburg) [English version] B. Namenschöpfung Der P. wird, in der Ant. wie h., gewöhnlich bald nach der Geburt gegeben und später beibehalten. Er kann aber…

Opiter

(150 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Das Praenomen Opiter ist für die patrizische gens Verginia des 6./5. Jh.v.Chr. bezeugt (Liv. 2,17,1; 54,3; Opet( r), Fast. Capitolini 479; 402) und für zwei Latiner berichtet (Varro bei Fest. p. 476; Sil. 10,33); Opi auf Inschr. aus Praeneste ist eher Oppius . Der Name war der späteren Zeit wohl nur in schriftlicher Form aus frühen Fasti bekannt; Quantität (kurzes o bei Silius) und Flexion ( Opiteris oder Opitris, Prisc. 2,229) sind ohne Gewähr. Die ant. Etym. ( cuius pater avo vivo mortuus est aut ... quod avum ob patrem habeat, id est pro patre, Fest. p. 201) sind prob…

Lemnisch

(189 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg)
[English version] Auf Lemnos in der nordöstl. Ägäis ist aus der Zeit vor der att. Kolonisation (500 v.Chr.) eine nichtgriech. Sprache bezeugt (zwei Texte - aus 32 Wörtern - auf einer Grabstele, neun Texte/Frg. auf Gefäßen). Das L. ist dem Etruskischen in Lautsystem, Morphologie und Syntax ähnlich (z.B. in der Datierungsformel: lemn. holaie-s-i φ okias-ial-e serona-i θ “im S.-Amt des H. Ph.” wie etr. lar θ -ial-e hul χ nie-s-i munsl-e “im M.-Amt des L.H.”, mit Lok. zur Gen.-Form; lemn. und etr. -m “aber”), doch nicht mit ihm identisch (z.B. lemn. avis σ ial χ vis  etr. avils σ eal χ ls “annorum …

Mettius

(588 words)

Author(s): Rix, Helmut (Freiburg) | Frigo, Thomas (Bonn) | Eck, Werner (Köln)
Das Praenomen Mettus ist nur für zwei Personen aus Roms Frühzeit (7./6. Jh.v.Chr.) bekannt, für den Sabiner Mettus Curtius [I 2], einen Zeitgenossen des Romulus (Dion. Hal. ant. 2,42,2; 46,3; lib. de praenominibus 1), und für Mettus Fufetius, den Dictator von Alba Longa zur Zeit des Tullus Hostilius [4] (Varro bei Non. 2,443 L., Verg. Aen. 8,642 usw.). Für beide ist auch, wenn auch weniger verläßlich, die Namensform Mettius überl. (Enn. ann. 126 V.; fast immer bei Liv. usw.). Eine Etym. des Namens bietet sich nicht an; die Geminata tt spricht für einen Kurznamen. Ein Deminutivum i…
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