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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Stendal (nördlich von Magdeburg)

(129 words)

Author(s): S. Corsten
Von Madgeburg kommend gründete 1486 Joachim Westfal in S. eine Offizin. Aus der wenig bedeutenden Produktion ragt ein niederdt. Sachsenspiegel von 1488 (GW 9262) heraus. Bereits Ende 1488 / Anfang 1489 stellte die Werkstatt ihre Tätigkeit wieder ein. Erst 1666 kam es zu einer Neugründung, als Andreas Güssow (1666–ca. 1671) sich in S. niederließ und hier zahlreiche Leichenpredigten druckte. Auch seine Nachfolger Christoph Freytag (1673–ca. 1688) und August Günther Bartge (1693–ca. 1708) druckten vor allem Personalschriften. Die Druck…

Heilmann, Andreas

(277 words)

Author(s): S. Corsten
«Schüler» und Geschäftsgenosse von Johann Gutenberg während dessen Aufenthalt in Straßburg (1434–1444). H. gehörte einer angesehenen elsässischen Familie an. Ein Bruder namens Anton war Dechant an Jung-Sankt-Peter in Straßburg und setzte sich für Andreas bei Gutenberg ein. Nikolaus, ein anderer Bruder, erwarb Ende 1451 die 1445 von einem ital. Papiermacher gegr. Papiermühle im «Rosengarten». Das dürfte der wahre Kern an der auch von K. Schorbach weitergegebenen Nachricht sein, Andreas H. habe zu…

Walch, Georg

(80 words)

Author(s): S. Corsten †
dt. Drucker unbekannter Herkunft, wirkte 1479–1482 in Venedig und brachte u. a. im ersten Jahr seines Aufenthaltes den «Fasciculus temporum» des Kölner Kartäusers Werner Rolevinck in ital. Sprache heraus (ISTC: H 6924). Im Frühjahr 1480 druckte W. für den Verleger Johannes Lucius Santritter die Erstausg. der «Grammatica» des Franciscus Nider (ISTC: H 11858). Er könnte mit dem Jörg Walich identisch sein, der 1483 in Wien als Buchführer belegt ist. S. Corsten † Bibliography Geldner Bd. 2, S. 82–83.

Typenrepertorium der Wiegendrucke

(522 words)

Author(s): S. Corsten
Das von Konrad a Haebler erarbeitete T. (Halle, dann Leipzig 1905 bis 1924, ND Nendeln / Wiesbaden 1968) erweiterte die von Robert a Proctor für die Ink.-Slg. des Britischen Museums entwickelte Bestimmungsmethode und suchte diese insbes. von der Bindung an eine einzelne Slg. zu lösen. Das Werk gliedert sich: Abt. 1: Deutschland und die Nachbarländer (d. h. Dänemark, Schweden, Böhmen und Österreich); Ortsalphabet mit Typen der chronologisch geordneten Drukker; im Anhang Tabellen der nach M-Formen geordneten Typen. Abt. 2: Übrige Länder. Abt. 3, 1: Tabellen der Antiquaschriften. Abt…

Le Roy

(239 words)

Author(s): S. Corsten
(Regis, Regius), Guillaume, franz. Drucker, 1473 – 1489 in Lyon tätig. Der aus Lüttich stammende L. arbeitete zunächst im Auftrag des juristisch gebildeten Kaufmanns und Buchhändlers B. – Buyer (f 1483), in dessen Haus er bis 1481 auch seine Offizin betrieb. Er verwendete zu seinen ersten Drucken, vornehmlich volkssprachigen Ausg. des AT und des NT, von Bibelkommentaren, Ritterromanen und Reisebeschreibungen, eine wenig geeignete Missalschrift franz. Charakters. Kurze Zeit vor dem Tod seines Mäzen…

Beigedruckte Schrift

(85 words)

Author(s): S. Corsten
Wird eine inhaltlich selbständige Schrift vom Verleger unter Voranstellung eines Titelblatts einer anderen beigesellt, ohne auf deren Titelblatt erwähnt zu sein, spricht man von einer b.S. Diese ist bibliographisch unselbständig; zur Unterscheidung von einer beigebundenen (angebundenen) Schrift ist auf durchlaufende Seitenzählung, gemeinsames Inhaltsverzeichnis, Verlegereinband u. ä. Merkmale zu achten. Die neueren Regelwerke rechnen die b.S. zu den beigefügten Werken (beigefügte Schrift). S. Corsten Bibliography Fuchs, H.: Kommentar zu den Instruktionen für …

Colonia, Johannes de

(116 words)

Author(s): S. Corsten
war seit 1471 in Venedig als Drucker und Verleger tätig. Nach anfänglicher Zusammenarbeit mit Wendelin von Speyer begründete er 1474 mit Johann Manthen von Gerresheim eine Gesellschaft, die bevorzugt kanonistische, theologische und philosophische Werke herausbrachte (insges. 84 Titel bekannt). Kurz vor seinem Tode (Sommer 1480) brachte der rührige Mann eine Sozietät großen Zuschnitts zustande, an der Venedigs bedeutendster Drucker, Nicolas Jenson, maßgeblich beteiligt war. Zur Vergrößerung der D…

Duodez

(56 words)

Author(s): S. Corsten
Zwölferformat, geschrieben 12° , ist ein Format, bei dem zwölf Blatt, das sind 24 Seiten, einen Druckbogen bilden. Auf die geringe Größe derartiger Bücher gehen seit dem 18. Jh. aufkommende Wortschöpfungen wie D.fürst, D.Staat und ähnliches zurück. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 59, 85 – 88.

Vischer, Hans

(73 words)

Author(s): S. Corsten †
in Hagenau (Elsaß) für Thomas a Ans-helm tätiger Buchmaler, der um 1518 u. a. die liturgischen Drucke des Meisters mit qualitätsvollen Randleisten und Initialen ausstattete. Er bediente sich dabei venezianischer Vorlagen. Wegen des Monograms, das nur ein einziges Mal verwendet wurde, wird er auch als «Meister GZ» bezeichnet. Seine Familienzugehörigkeit ist umstritten. S. Corsten † Bibliography Handb. der Bibl.wissenschaft. 2. Aufl. Hrsg. von G. Leyh. Bd. 1. Wiesbaden 1952, S. 501.

Kautzsch, Rudolf

(119 words)

Author(s): S. Corsten
5. 12. 1868 in Leipzig, 26. 4. 1945 in Berlin, dt. Kunsthistoriker und Buchwissenschaftler. K. leitete 1897—1902 das 1885 eröffnete Museum des Dt. Buchgewerbevereins (heute: Dt. Buchund Schriftmuseum) in Leipzig und richtete dieses in dem 1900 bezogenen Buchgewerbehaus neu ein. Nach Lehrtätigkeit in Darmstadt (1903 — 1911) und Breslau (1911 —1915) wirkte er 1915—1929 als Professor in Frankfurt am Main. Er beschäftigte sich u. a. mit Fragen der Buchill. und Buchkunst (Die neue Buchkunst, 1902; Di…

Krakauer Funde

(273 words)

Author(s): S. Corsten
Im Jahre 1937 wurde von der Jagiellonischen UB in Krakau eine Mappe mit Inkunabelfragmenten (Signatur: Inc. 2267) zur Bearbeitung an die Geschäftsstelle der Kommission für den GW in Berlin übersandt. Angeblich enthielt die Mappe Fragmente der «Ars minor» des Aelius Donatus. Der Zustand der zehn Blätter gab eindeutig zu erkennen, daß sie aus Einbänden herausgelöst worden waren. In Berlin stellte man fest, daß fünf der Bruchstücke für die Frühgesch. der Erfindung des Buchdrucks von großer Bedeutun…

Laire, François–Xavier

(141 words)

Author(s): S. Corsten
* 10. 11. 1738 in Vadans bei Gray (Franche–Comté), † 27. 3. 1801 in Auxerre, franz. Bibliothekar. Nach einem längeren Aufenthalt in Italien wurde L. 1786 Bibliothekar des Kardinals Etienne–Charles Loménie de Brienne († 1794), der mit Sachverstand und großem Mitteleinsatz eine bedeutende Slg. zusammenbrachte. Diese mußte aber schon 1792 verkauft werden. Nach dem Tod seines Dienstherrn wurde L. Bibliothekar des Departements Yonne in Mittelfrankreich. Von seinen Veröff., die sich mit ital. und fran…

Hellinga, Wytze

(221 words)

Author(s): S. Corsten
(Gerbens) *20. 12. 1908 in Haarlem, † 16. 3. 1985 in London, niederl. Sprachwissenschaftler und Buchforscher. Als Inhaber des Lehrstuhls für Niederl. Sprachwissenschaft an der Univ. Amsterdam (seit 1946) wandte sich H. auch Fragen der Verbreitungsgesch. zu. Seine Forschungen galten u. a. dem Übergang von Lit. aus der Hs. in das gedruckte Buch. Als Frucht dieser Bemühungen ist sein Buch «Copy and Print in the Netherlands. An atlas of historical bibliography» (Amsterdam 1962) anzusehen. Seine zus.…

Soter (Heyl), Johannes

(169 words)

Author(s): S. Corsten
*um 1490 in Bensheim am Odenwald, † 1543 in Köln (?), dt. Druckerverleger. S. begann 1518 in Köln zu drucken («Psalterium in quatuor linguis»), seine Immatrikulation bei der dortigen Medizinischen Fakultät (25. 8. 1517) hängt wahrscheinlich mit der Gründung des Unternehmens zusammen. Tatsächlich brachte S. zahlreiche Werke antiker und zeitgenössischer Mediziner heraus. Seine bes. Aufmerksamkeit galt Lehrbüchern der lat., griech. und hebräischen Sprache, die wohl in Zusammenhang mit den Reformbem…

Scharteke

(96 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein um 1540 bei Martin Luther und anderen belegter Ausdruck für das alte und wertlose Buch. Das Fremdwort stammt aus dem Lateinischen der Schüler und Studenten. Seine Etymologie ist umstritten. Als Erklärung kommen in Betracht u. a. das mittelniederdt. «scarteke» (für Urkunde) oder lat. «Chartae theca» (für Papierumschlag), d. h. die Bezeichnung des Einbandes ging auf das Buch über. S. Corsten Bibliography Kluge, F. / Götze, A.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 15. Aufl. Berlin 1951, S. 653 ders./Seebold, E.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 23. Aufl. Berlin / New…

Lombarden

(175 words)

Author(s): S. Corsten
sind einfarbige, meist rote oder blaue Initialen von unzialem Schriftcharakter (Unziale), die in vielen Gebrauchshss. des 14. und 15. Jh.s wesentliche Textabschnitte bezeichnen. Wo sie in aufwendig hergestellten Hss. (z. B. Liturgica oder Bibeln) neben mehrfarbig angelegten Initialen Vorkommen, haben sie die niedrigste Ordnung der Gliederungshierarchie inne. Sie können da auch den Beginn einzelner Sätze, Gebete u.a.m. hervorheben und werden auch für Seitenüberschriften verwendet. In den Ink. kom…

Lichtenstein, Peter

(119 words)

Author(s): S. Corsten
Neffe und Geschäftsnachfolger des Druckers Hermann Lichtenstein. Seine Firma, die auch bei anderen Werkstätten drucken ließ (z. B. bei Johann Hamann und Jacobus Pentius), bestand in Venedig 1498 bis 1567, hat aber möglicherweise ihren Inhaber überlebt. L. spezialisierte sich nach 1500 auf den Druck von Liturgica (Brevieren und Meßbüchern) und leistete auf diesem Gebiet, dem sich auch andere venezianische Firmen mit Erfolg zuwandten, Großes. Sein Signet zeigt drei Himmelskugeln. S. Corsten Bibliography Bohatta, H.: Bibliographie der Breviere 1501—1850. Leipzig 1937 (N…

Thierhaupten

(112 words)

Author(s): S. Corsten
In dem 1022 wiedererrichteten Benediktinerkloster T. (südwestlich von Neuburg / Donau) begründete Abt Benedikt Gaugenrieder 1591 eine Drukkerei und vertraute sie dem vorher in Augsburg tätigen Josias Wörli an. Die Klosterdruckerei erhielt am 28. 8. 1594 ein kaiserliches Privileg. Wörli brachte ca. 40 Werke, meist religiösen Inhalts heraus. Als er am 10. 6. 1599 starb, wurde die Offizin stillgelegt. An der an T. vorbeifließenden Ach entstand 1609 / 1610 eine Papiermühle, die bis ins 19. Jh. existierte. Die hier geschöpften Papiere hatten das Wappen der Abtei als Wasserzeichen. S. Co…

Verfassernamen

(232 words)

Author(s): S. Corsten
Die V. spielen für die alphabetischen Kat. eine wesentliche Rolle. Die Regelwerke widmen ihnen darum ihre bes. Aufmerksamkeit. Grundsätzlich gilt, das alle in einer Bibl. vorhandenen Werke eines Autors unter demselben Verfassernamen, unabhängig von der Vorlagenform, eingeordnet werden. Die Instruktionen für die alphabetischen Kat. der Preußischen Bibl.en (PI) haben für die Ansetzungsformen zahlreiche Regeln und suchen dadurch möglichst jede Willkür auszuschlie-ßen. Der Name des Verf. wird «umges…

Rücktitel

(53 words)

Author(s): S. Corsten
heißt der auf der Rückseite einer geographischen Karte eingedr. oder aufgeklebte Titel, der bei der alphabetischen Katalogisierung ggf. zu berücksichtigen ist. S. Corsten Bibliography Instruktionen für die alphabetische Katalogisierung der Preußischen Bibl.en. 2. Ausg. Berlin 1915, Anlage VI § 1 Regeln für alphabetische Katalogisierung. Bd. 4: Sonderregeln für kartographische Materialien. Berlin 1983.
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