Search

Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten †" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten †" )' returned 509 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Koblenz

(700 words)

Author(s): S. Corsten
1. Buch- und Pressewesen. Das 1547 von dem Kölner Druckerverleger Eucharius Cervicomus gedruckte Missale Trevcrcnse nennt zwar K. im Erscheinungsvermerk; es ist aber fraglich, ob das Buch wirklich hier entstanden ist. Erst 1702 kam es zur Gründung einer Buch- und Zeitungsdruckerei durch Theodor Burggraf, dem 1704 sein SchwiegersohnJ. F. Krabben ( 1731) folgte. Seine Erben führten die Firma bis ins 19. Jh. hinein fort. Unter dem Einfluß der Aufklärung wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s weitere…

Leitfaden

(65 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine Metapher für Hilfsmittel Wegweiser u. a. m., die zuerst im 18. Jh. aufkam und sich auf den Faden der Ariadne bezieht, durch den der griech. Sage zufolge Theseus aus dem Labyrinth hinausfand. Im Buchwesen üblich für kurze Einführungen in ein Wissensgebiet. S. Corsten Bibliography Lexikon des Bibliothekswesens. Hrsg, von H. Kunze und G. Rückl. 2. Aufl. Bd. 1. Leipzig 1974, Sp. 880.

Viviansgruppe

(27 words)

Author(s): S. Corsten †
werden die im Kloster Tours unter Abt Vivian 841–851 entstandenen reich ausgestatteten Prachthss. genannt. Sie sind heute über viele europäische Slg. verstreut. S. Corsten †

Schmöker

(77 words)

Author(s): S. Corsten
Der seit dem 18.Jh. begegnende Ausdruck der Studenten- und Schülersprache gehört etymologisch zu niederdt. «smöken» (= schmauchen) und bezeichnet abschätzig ein altes, minderwertiges Buch. Wie es zu der Benennung gekommen ist, bleibt unklar. Vielleicht wollte man damit sagen, daß man das Papier derartiger Bde. allenfalls noch als Fidibus zum Anzünden der Pfeife verwenden konnte. S. Corsten Bibliography Kluge, F. / Seebold, E.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 23. Aufl. Berlin / New York 1999, S. 733.

Neobar, Conrad

(98 words)

Author(s): S. Corsten
† Ende 1540 in Paris, franz. Buchdrucker. N. stammte aus Vorst bei Kempen /Niederrhein. Er betrieb in der franz. Hauptstadt unter der Adresse «Rue du Mont-Saint–Hilaire â 1'Image Notre Dame» eine Offizin, aus der einige sorgfältig gedr. griech. Klassikerausg. hervorgingen. König Franz I. ernannte N. 1539 zum «Imprimeur du Roi en lettres grecques». Als der Drucker schon ein Jahr später starb, führte seine Witwe, Tochter eines Professors für Griech., die Offizin noch einige Zeit weiter, Grecs du Roi S. Corsten Bibliography Lepreux, G.: Gallia typographica. Ser. Parisienne. T. 1…

Mitteilungsblatt des Verban des der Bibliothekendes Landes Nordrhein-Westfalen e. V.

(154 words)

Author(s): S. Corsten
Das M. begann am 1. 12. 1948 in einfacher Form zu erscheinen und erhielt 1950 eine verb, äußere Form und neu beginnende Zählung (Neue Folge). Ungeachtet seines Namens hat sich das viermal j. ersch. M. seit 1959 zu einer Fachzs. (mit Aufsätzen, Rezensionen, Berichterstattung über bibliotheksrelevante Gesetze und Verordnungen u. a. m.) von überregionaler Bedeutung entwickelt. Es wird durch kumulierende Generalreg., das sind überwiegend Zehnjahres-reg., erschlossen. Ab 1. 1. 1996 ist das M. mit «Biblio», dem Mitteilungs-bl. der Staad. Büchereistellen Nordrhein-We…

Reinhard(i), Marcus

(158 words)

Author(s): S. Corsten
aus Markgröningen (nordwestlich von Stuttgart) stammender dt. Drucker, naher Verwandter (Bruder?) von Johannes Grüninger in Straßburg. Zus. mit Nicolas Philippi gründete R. 1477 in Lyon ein Unternehmen. Aus der Offizin gingen u. a. eine lat. Bibel (GW 4249) und die Enzyklopädie des Bartholo mäus Anglicus (GW 3404) hervor. Die Genossen widmeten sich bald auch dem Druck von ill. Büchern und machten 1478 mit der «Chirurgia magna» des Gui de Chauliac (GW 11698) den Anfang; andere Holzschnittbücher f…

Vischer, P(eter)

(138 words)

Author(s): S. Corsten †
In einem Nürnberger Heiltumsbuch von 1487 (H 8415: «HEILIGTUM und Gnade, wie sie jährlich in Nürnberg ausgerufen werden») wird V. als Drucker bezeichnet. Darüber hinaus kann ihm nichts mit Sicherheit zugeschrieben werden. V. arbeitete mit einer einzigen Type. Für die Auszeichnungen verwendete er Holzschnitte. Außerdem standen ihm vier Abb. in dieser Technik zur Verfügung, die als wenig bedeutend gelten. Es ist wahrscheinlich, daß V. mit dem bedeutenden Bronzegießer und Bildhauer Peter Vischer d. Ä. (ca. 1460 bis 1529) gleichgesetzt werden darf. Hans Vischer. Titeleinfassung…

Westfalen (Paderborn), Konrad von

(147 words)

Author(s): S. Corsten †
Typenschneider und Buchdrucker, 1473–1475 in Venedig und / oder Padua, 1476–1478 in Löwen tätig. In Italien arbeitete er mit einer wohlgelungenen Rotundaschrift, die er möglicherweise selbst geschaffen hatte. In Löwen druckte er nur vier Titel und verwendete dabei zwei neugefertigte Lettern. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit scheint im Typenguß gelegen zu haben. Ob und wie er mit dem Kunstgenossen Johann von Westfalen verwandt war, ist ungeklärt. Auch über die Bedeutung des in einem einzigen Druc…

Henkis (Henckis, Hancquis), Konrad

(96 words)

Author(s): S. Corsten
†1481 in Frankfurt, Buchhändler. Der aus Godesberg stammende H.war Geschäftsgenosse von Peter Schöffer, der für diesen Forderungen in Paris und Lübeck eintrieb. Er heiratete nach dem Tod von Johann Fust († 30. 10. 1466) dessen Witwe und erwarb 1476 das Bürgerrecht von Frankfurt am Main. S. Corsten Bibliography Kapp, F. / Goldpriedrich, J.: Gesch. des dt. Buchhandels. Bd. I.Leipzig 1886 (ND Leipzig 1970), S. 69–73, 759–762 Zülch, W. K. / Mori, G.: Frankfurter Urkundenbuch zur Frühgesch. d.Buchdrucks. Frankfurt 1920, S. 18 Lehmann-Haupt, H.: Peter Schoeffer of Gernsheim and Mai…

Fußnoten

(94 words)

Author(s): S. Corsten
heißen die Anmerkungen, wenn sie unter die Kolumne (Textseite) gesetzt werden. Es ist anzustreben, daß die F. zus. mit dem erläuterten Text auf dieselbe Seite zu stehen kommen. Die jeweils letzte F. sollte zumindest auf derselben Seite beginnen. Die Einhaltung dieses Grundsatzes kann den Umbruch mitunter sehr erschweren. Im übrigen gelten für die F. dieselben Regeln wie für die Anmerkungen. Die F. können darüber hinaus dem Text gegenüber etwas eingezogen und von diesem durch eine Linie getrennt werden. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst.…

Verballhornen

(66 words)

Author(s): S. Corsten
(auch: Ballhornieren u. ä.). Dem Lübekker Buchdrucker Johann a Bal(l)horn d. J. (1575–1603) wurde vorgeworfen, die 1586 bei ihm gedr. hochdt. Bearbeitung des Lübischen Stadtrechts durch gutgemeinte, aber mißglückte Eingriffe in den Text verdorben zu haben. Von daher leitet sich die Bezeichnung für Verschlimmbessern ab. Kluge, F./Seebold, E.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 23. Aufl. Berlin / New York 1999, S. 854–855. S. Corsten

Westval, Joachim

(98 words)

Author(s): S. Corsten †
aus der märkischen Hansestadt Stendal stammender Drucker, arbeitete 1483 / 1484 zus. mit Albert Ravenstein in Magdeburg. Die Gesellschafter besaßen nur eine einzige Schrift und druckten bevorzugt theologische Gebrauchsliteratur, u. a. ein niederdt. Plenarium (H 6749 = 20. 12. 1484). Das gemeinsame Wirken war nicht von Dauer, und W. ist seit Weihnachten 1486 für drei Jahre in seiner Heimatstadt Stendal nachweisbar. Er arbeitete mit Typen, die er von Kunstgenossen bezog und veröff. 1488 einen niederdt. Sachsenspiegel (GW 9262). Sein Signet zeigt einen Löwen mit Wappenschild. S. Co…

Fragmentarischer Text

(70 words)

Author(s): S. Corsten
(auch fragmentarisches Werk) wird ein literarisches Werk genannt, das von seinem Autor nicht vollendet wurde. Typische Beispiele sind Schillers «Demetrius», der durch den Tod des Dichters unvollendet blieb, und Goethes «Faust. Ein Fragment», den Goethe 1790 unvollendet veröffentlichte. Nach den dt. Regelwerken für die alphabetische Katalogisierung gilt ein derartiger Text nicht als Fragment, sondern als normale Einzelschrift. Er erhält daher keine zusätzliche Bezeichnung zur Titelangabe. S. Corsten

Schulz, Ernst

(137 words)

Author(s): S. Corsten
* 8. 10. 1897 in Danzig, † 19. 12. 1944 in München, dt. Antiquar und Privatgelehrter. Nach mediävistisch ausgerichtetem Studium und Promotion (1923) arbeitete S. in dem Münchener Antiquariat Jacques Rosenthal, wo er gründliche Kenntnisse auf dem Gebiet der ma. Hss. und der Ink. erwarb. Nach einigen Jahren zog er sich ins Privatleben zurück und widmete sich lit. und buchkundlichen Studien. Die Kommission für den GW zog ihn als Berater heran, das Vorwort von Bd. 5 des GW rühmt seine Mitarbeit an d…

Colini, Johannes

(100 words)

Author(s): S. Corsten
Karmeliter, steht zus. mit Gerhardus de Nova civitate in der Schlußschrift der »«Ammonitiones ad spiritualem vitam utiles (H 9136), die 1482 in Metz gedruckt wurden. Verwendet wurde dafür aus Köln stammendes Typenmaterial, mit dem drei weitere Drucke gesetzt wurden (GW 70, H 14906, C 4513). Ob der Ordensmann auch für die 1481 mit derselben Texttype in Trier gesetzten Drucke verantwortlich gemacht werden darf, ist sehr fraglich. S. Corsten Bibliography Corsten, S.: Der Erstdrucker von Trier und Metz. In: Refugium animae bibliotheca. Festschrift für Albert Kolb. Wie…

Winterburger, Johannes

(180 words)

Author(s): S. Corsten †
*um 1460 in Winterburg bei Bad Kreuznach, † 1519 in Wien, Buchdrucker. Mit W. wurde die Druckkunst 1492 in Wien dauernd heimisch («Satirae» des Persius, H 12718). Er war ein tüchtiger und vielseitiger Typograph, der mit Textschriften, Initialen und Zierbuchstaben gut ausgestattet war und über umfangreiches Abb.material verfügte. Er druckte theologische und antike Literatur, veröff. Werke der zeitgenössischen Humanisten (z. B. Konrad Celtis, GW 6462, 6469 und 6470) und scheute auch vor den Schwie…

Linde, Antonius von der

(161 words)

Author(s): S. Corsten
* 14.11. 1833 in Haarlem, 13. 8. 1897 in Wiesbaden, Pfarrer und Bibliothekar. L. ist als äußerst streitbarer Verfechter der Ansprüche von Johannes Gutenberg auf die Erfindung der Buchdruckerkunst in die Gesch. eingegangen. Er führte nach eigenem Urteil seinen «persönlichen Kulturkampf» gegen die vor allem in den Niederlanden vertretene Ansicht, Laurens Janszoon Coster habe in Haarlem den Buchdruck erfunden. Das habe ihn, so L., «Heimat und Vermögen gekostet». Er fand 1871 eine Anstellung an der …

Interne Kollation

(194 words)

Author(s): S. Corsten
(für engl, internal collation) ist die Vergleichung von möglichst vielen Ex. der Ausg. eines Textes, welche die Grundlage für die «kritische» Edition eines Textes bildet. Sie tritt neben die sog. «historische Kollation», der es um die Untersuchung der verschiedenen Ausg. eines Werkes geht mit dem Ziel, den authentischen Wortlaut zu ermitteln. Die i. K. geht von der Feststellung aus, daß in der Handpressenzeit (und zuweilen auch noch später) meist keine vollst. identischen Ex. einer Ausg. oder Au…

Kölnische Chronik

(272 words)

Author(s): S. Corsten
(Die Cronica van der hilliger Stat van Coellen). Das annalistisch angelegte Werk, dessen Verf. sich nicht nennt, wurde am 23. 8. 1499 von Johann Koelhoff d.J. vollendet (daher auch: Koelhoffsche Chronik). Als dt.sprachiges Buch ist es in einer oberrheinischen Bastarda gesetzt, für Kapitelüberschriften usw. standen zwei gotische Auszeichnungsschriften zur Verfügung. Möglicherweise nach dem Vorbild der Weltchro-König Fnik von Hartmann Schedel (H 14508 u. 14510) ist die K. C. reich mit Holzschnitte…
▲   Back to top   ▲