Search

Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Vulterris, Antonius et Raphael

(98 words)

Author(s): S. Corsten
lautet die Firmenangabe anonymer dt. (?) Drucker, die für zwei päpstliche Schreiber dieses Namens 1473–1474 etwa 15 meist juristische Texte herausbrachten. Das Haus, in dem sie arbeiteten, lag «apud Eustachium». Sie verwendeten Schriften im Stil von Ulrich Han und Sixtus Riessinger. S. Corsten Bibliography Geldner, F.: Vitus Pucher aus Moosburg und der älteste Buchdruck in Rom. Ein unbekanntes röm. Notariatsinstrument vom 20. 4. 1471. In: Gut.-Jb. 1956, S. 75–79 Modigliani, A.: La tipografia «apud sanctum Marcum» e Vito Puecher. In: Scrittua, biblioteche e stampa …

Gänsefüßchen

(79 words)

Author(s): S. Corsten
heißen seit der Zeit um 1800 die Anführungszeichen („ . .."). Der älteste Beleg ist von 1795 und wird Jean Paul verdankt: «Gänsefüße» (also noch ohne die Verkleinerungssilbe). Vorbild für die allem Anschein nach vom Dichter geschaffene Bezeichnung war offenbar das der Buchdruckersprache entnommene Wort «Gänseaugen», das J. C. Gottsched in seiner «Grundlegung einer dt. Sprachkunst» von 1749 erwähnt. S. Corsten Bibliography Kluge, F. / Mitzka, W.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 21. Aufl. Berlin 1975, S. 231.

Donat-Kalender-Type

(118 words)

Author(s): S. Corsten
heißt die in Mainz seit der Mitte der 1450er Jahre überwiegend für den Druck von Donaten und Kalendern verwendete gotische Missalschrift. Sie kommt auch als Auszeichnungsschrift im 3 Izeiligen Ablaßbrief vor. In einer entwickelten Form kam sie bei der Bibel zu 36 Zeilen (B 36) zum Einsatz. Wem die D. gehört hat, ist immer noch umstritten. Es spricht aber einiges dafür, daß J. Gutenberg nach dem Verlust der gemeinsam mit J. Fust betriebenen Bibeldruckerei mit ihr gearbeitet hat. Donat-Kalender-Type. Ausschnitt aus der ersten Seite des Türkenkalenders rur das Jahr 1455. Mainz 1454. S. Co…

Wider, Paul

(70 words)

Author(s): S. Corsten †
aus Hornbach in der Pfalz stammender erster mit Namen bekannter Drucker der Univ.stadt Erfurt. Er besaß nur eine kleine Werkstatt und benutzte je eine Text- und Auszeichnungstype. Damit brachte er am 26. 8. 1482 das «Exercitium librorum de anima» des Johannes de Lutrea (HC 10350) heraus. Die Form seiner Lettern machen Beziehungen zu dem Leipziger Typographen Martin Landsberg wahrscheinlich. S. Corsten † Bibliography Geldner Bd. 1, S. 216.

Kommentarsatz

(184 words)

Author(s): S. Corsten
Aus dem ma. Unterrichtsbetrieb stammt die Gewohnheit, den zu tradierenden Text zus. mit Erläuterungen und Kommentar auf dieselbe Seite zu schreiben, so daß ein Umblättern nicht erforderlich war. Die Drucker haben diesen Brauch übernommen und vervollkommnet. Je nach dem quantitativen Verhältnis zwischen Text und Erläuterung wurden unterschiedliche Arten des K.es angewendet (Anmerkungen im Frühdruck). Allen gemein ist der Grundsatz, daß die Glossen usw. in einem geringeren Schriftgrad als der Text…

Dünne, Hans

(148 words)

Author(s): S. Corsten
Goldschmied in Straßburg, trat als Zeuge auf in dem Prozeß, den die Brüder Dritzehn 1439 gegen Johann Gutenberg anstrengten. Er sagte aus, vor drei Jahren «oder dobij» (also um 1436) mit Aufträgen für Gutenberg ungefähr 100 Gulden verdient zu haben, «alleine das zu dem trucken gehöret». Das Wort «trukken» kann aber damals noch nicht die heutige Bedeutung gehabt haben, sondern muß mit «drücken, pressen» übersetzt werden. Es dürfen darum aus der Aussage D.s keine Schlußfolgerungen in bezug auf die Erfindung des Buchdrucks gezogen werden. S. Corsten Bibliography Schorbach, K.: Die urk…

Wild, Leonhard

(99 words)

Author(s): S. Corsten †
in Venedig tätiger, aus Regensburg stammender Drucker, der vor allem für einheimische Auftraggeber arbeitete. Am 13. 3. 1478 schloß er mit dem Verleger Nikolaus von Frankfurt einen Vertrag über den Druck einer lat. Bibel (GW 4233) in einer Aufl. von 930 Exemplaren. Für diesen stellte W. auch das umfangreiche Beichthandb. des Astesanus de Ast (GW 2757 0 28. 4. 1480) und andere theologische Werke her. Eine zweite lat. Bibel (GW 4247) war für Thomas Treviranus bestimmt. W. druckte – fast ausschließlich mit gotischen Schriften – auch humanistische Literatur. S. Corsten † Bibliography Geldn…

Sensenschmidt, Lorenz

(115 words)

Author(s): S. Corsten
(Laurentius), † nach 21. 5. 1522 in Eger (?), Buchdrucker und Notar. Der 1478 bei der Univ. Leipzig immatrikulierte S. führte zus. mit seinem Oheim Johann Pfeyl und Heinrich Petzensteiner die Offizin seines vor dem 13. 6. 1491 verstorbenen Vaters, Johann Sensenschmidt, für kurze Zeit weiter. Die Gesellschafter brachten eine Agenda für das Bistum Bamberg (31. 8. 1491 =GW 461) und ein Meßbuch für die Diözese Regensburg (1492 =C 4175) heraus. Dann aber gab S. den Buchruck auf und wirkte in Eger, woher seine Familie stammte, als Notar. S. Corsten Bibliography Geldner, F.: Die Buchdruckerku…

Jenson, Nicolas

(326 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1420 in Sommevoire bei Troyes (Champagne), † nach 7. 9. 1480 in Venedig, Stempelschneider, Drucker, Verleger und Buchhändler. In einer Ordonnanz Karls VII. von Frankreich vom 4. 10. 1458 wird J. als Stempelschneider der kgl. Münze erwähnt. Das Dokument, an dessen Echtheit kaum noch zu zweifeln ist, besagt, daB der Franzose nach Mainz entsandt wurde, um dort die Erfindung zu erforschen, die Johannes Gutenberg gemacht habe. Seit 1470 ist J. in Venedig belegt, wo er eine rührige Tätigkeit als …

Vadstena

(143 words)

Author(s): S. Corsten
(Östergötland / Südschweden), Mutterkloster der von der Mystikerin Birgitta gegr. Birgittiner. Nach Einsetzung der ersten Priester und Nonnen (1374/ 1384) wurde das in einem ehemaligen Schloß untergebrachte Kloster zu einem religiösen und kulturellen Mittelpunkt des Landes. Nach Einführung der Reformation wurden der Priesterkonvent 1545, die Gemeinschaft der Nonnen 1595 aufgelöst. Buchdruck. Die Buchdruckerkunst fand nur kurzzeitig in V. ein Unterkommen. Um 1495 wurde hier ein «Officium beatae Mariae virginis ad usum monasterii s.Birgittae in Vadstena» gedruckt. Bibliog…

Hic nullus est defectus

(137 words)

Author(s): S. Corsten
(hier ist nichts ausgefallen). Dieser Vermerk steht z. B. auf Bl. 130r eines frühen Mentelindruckes (HC 5034, nicht nach 1466) und besagt, daß an der im Druck freigebliebenen Stelle kein Text fehlt. Hinweise dieser Art finden sich auch bei anderen Druckern des 15. Jh.s. Sie verraten die Schwierigkeiten, die durch die Aufteilung größerer Werke in Setzerabschnitte verursacht wurden. Da das Ende eines solchen Abschnitts nicht genau berechnet und auch nicht immer durch lokkeren bzw. komprimierten und mit viele…

Koelhoff d. J., Johann

(151 words)

Author(s): S. Corsten
* nach 17. 1. 1502 in Köln, Druckerverleger. K. betrieb die von seinem gleichnamigen Vater 1493 übernommene Offizin mit nur geringem Eifer und widmete sich statt dessen stärker anderen Geschäften, wie z.B. dem Viehhandel. Er verzichtete auf eine Erneuerung des ererbten Lettcrnmaterials und druckte in acht Jahren (1493 — 1500) nur 27 Titel, darunter volkstümliche Kleinschriften und Amtsdrucksachen. Wenn sein Name trotzdem mit Achtung genannt wird, verdankt er das seinem wichtigsten Werk, der Köln…

Quentel

(401 words)

Author(s): S. Corsten
(Quentell), Kölner Buchdrucker– und Verlegerfamilie. Begründet wurde das Unternehmen durch Heinrich Q. († zwischen 31. 8. und 27. 10. 1501), der aus Straßburg nach Köln kam und dort seit 1478 nachweisbar ist. Zus. mit seinem Schwiegervater, dem Münzmeister und Notar Johann Helman, betrieb er in dessen Haus «Zum Pallas» am Domhof Buchhandel und Druckerei. Von politischen Gegnern der Stadt Köln 1482 gefangengenommen, entzog sich Q. weiteren Unannehmlichkeiten durch eine zeitweilige Umsiedlung (148…

Copinger, Walter Arthur

(145 words)

Author(s): S. Corsten
* 14. 4. 1847 in Clapham/London, † 13. 3. 1910 in Manchester, Rechtsgelehrter, Antiquar und Bibliograph. Während einer erfolgreichen Laufbahn als Jurist, die 1892 in einer Professur an der Victoria-Univ. (Manchester) gipfelte, schrieb er u. a. «Law of Copyright in works of literature and art» (4. ed. 1904). C. war Mitbegründer und erster Präsident (1895-1902) der Bibliographical Society London. Seine wichtigste bibliographische Arbeit ist das «Supplement to Hain's Repertorium bibliographicum» (L…

Wurster (Vurstar), Johann

(89 words)

Author(s): S. Corsten †
aus Kempten stammender dt. Drucker, der wegen seiner Schulden mehrfach den Ort seiner Tätigkeit wechseln mußte. Im Jahr 1472 druckte er zus. mit Thomas Septemcastrensis (Siebenbürgen) in Mantua, 1473 verzog er nach Bologna und ein Jahr später nach Modena. Hier fand er zwar einen einheimischen Geldgeber, geriet aber auch mit diesem aneinander und wurde am 26. 2. 1480 ein letztes Mal in Basel aktenkundig. Er verwendete Antiqua-Schriften im ital. Stil. S. Corsten † Bibliography Geldner Bd. 1, S. 121; Bd. 2, S. 156, 170–171 und 246.

Veldener, Johann

(323 words)

Author(s): S. Corsten
Typenschneider und Buchdrucker. V. stammte aus dem Bistum Würzburg und wurde am 30. 7. 1473 bei der Medizinischen Fakultät der Univ. Löwen immatrikuliert. Weitere Lebensdaten können ausschließlich den Schlußschriften seiner Drucke entnommen werden. Während seines ersten Aufenthaltes in Löwen, der bis 1478 währte, druckte V. vor allem vielgefragte Lit. (u. a. den «Fasciculus temporum» des Werner Rolevinck), scheint aber auch andere Werkstätten, wie die der Fraterherren in Brüssel, mit Letternmate…

Ibidem

(40 words)

Author(s): S. Corsten
(Abk.: ib., ibid.; lat. ftir: ebenda, ebendort) in der Gelehrtensprache Hinweis auf eine unmittelbar vor-her zitierte Belegstelle oder auch (zus. mit Angabe der Seitenzahl) auf eine andere Stelle in einem bereits herangezogenen wiss. Werk. Loco citato S. Corsten

Allianzsignet

(87 words)

Author(s): S. Corsten
ist ein nach Art eines Allianzwappens gestaltetes Signet, mit dem die gemeinsame Herstellung eines Buches durch zwei Drucker oder Verleger bekundet wird. Ältestes und bekanntestes Beispiel das A. von Johann Fust und Peter Schöffer (seit 1462). Wie hier zeigen meist zwei zueinandergewendete Schilde die Handelsmarken (oder andere Zeichen) der Partner. Weit häufiger kommen scheinbare A.e vor, die auf einem der Schilde das Wappen des Druckortes zeigen. Allianzsignet. Johann Fust & Peter Schöffer. S. Corsten Bibliography Grimm, H.: Dt. Buchdruckersignete d. 16. Jh.s. Wiesbad…

Papia Pavía), Gulielmus de

(55 words)

Author(s): S. Corsten
1491 als Gesellschafter von Leonardus Achates in einer Ausg. der «Elementa» des Euklid (GW 9429) und einem «Herbarius» (H 8451) genannt. Nach den Schlußschriften ist nicht zu entscheiden, ob es sich bei P. um einen Kunstgenossen des Achates oder einen gelehrten Auftraggeber handelt. S. Corsten Bibliography Geldner Bd. 2, S. 163.

Wendel, Carl

(153 words)

Author(s): S. Corsten †
* 2. 12. 1974 in Erfurt, † 16. 7. 1952 in Halle / Saale, Bibliothekar und Altertumswissenschaftler. Nach theologischen und philologischen Studien in Tübingen und Halle (Promotion: Halle 1899) entschied sich W. für den bibliothekarischen Beruf. Er arbeitete an den UB Halle, Breslau, Königsberg und wieder Halle; an den letztgenannten 1925–1927 bzw. 1927–1938 als Direktor. W. bewährte sich in den praktischen Aufgaben des Berufs ebenso wie als Wissenschaftler. Er widmete sich bibliotheksgesch. Theme…
▲   Back to top   ▲