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Kustoden

(297 words)

Author(s): S. Corsten | B. Dotzler
dienten urspr. ebenso wie die Signatur als Hilfsmittel für das korrekte Zusammenfuhren der Lagen eines Buches. In den ma. Hss. standen sie als Buchstaben oder Ziffern meist auf der letzten Seite einer Lage. Gelegentlich haben auch die frühen Buchdrucker derartige Lagen-K. verwendet (z. B. Konrad Winters von Homberg um 1479: H8755), sie haben aber ihre Form gewandelt: Als «custos» wurde nun das erste Wort der folgenden Seite (und Lage) am Fuß der vorausgehenden Seite, die zugleich die letzte der …

Vercelli

(187 words)

Author(s): S. Corsten | G. Pflug
Provinzhauptstadt in Oberitalien (Piemont). 1. Buchdruck. Am 27. 10. 1483 brachte der ital. Wanderdrucker Jacobino Suigo in V. das «Supplementum Summae Pisanellae» von Nicolaus de Ausmo (HR 2167) heraus. Dieser Erstdruck am Ort blieb längere Zeit auch der einzige. Es währte bis 1531, ehe Giovanni Maria Pelliparis hier wieder eine Druckerei begründete, die auch auf Sohn und Enkel überging. Erwähnenswert ist aus jüngerer Zeit die Privatdruckerei «Stamperia Patria» des Gelehrten Giovanni Antonio Ranza, die 1777–1790 in Betrieb war. 2. Bibliotheken. V. ist einer der wenigen Ort…

Neuwied

(595 words)

Author(s): K. Gutzmer | S. Corsten
Stadt am Mittelrhein, gegr. 1653. 1. Buchdruck und Verlagswesen. Die Stadtverfassung von 1662 gewährte u.a. völlige Religionsfreiheit. So kam es, daß Lutheraner, Katholiken, Mennoniten, Herrnhuter, Juden und Inspirierte hier Aufnahme fanden. Die Toleranz der reformierten Grafen (ab 1784 Fürsten) zu Wied brachte nicht nur Gewerbe und Industrie zur Blüte, sondern auch Buchdruck und Publizistik. Erstdrucker war ab 1734 Bernhard Christian Groot, der vorher in Gießen tätig war. Ihm folgte 1736 mit de…

Stralsund

(198 words)

Author(s): C. Alschner | S. Corsten
Buchdruck. Der Rat der Stadt berief am 8. 11. 1628, dem Jahr der vergeblichen Belagerung der Festung S. durch Wallenstein, Moritz Sachs zum Stadtdrucker. Dieser verließ jedoch S. schon im folgenden Jahr, auch sein Nachfolger, Auguster Ferber, blieb nicht lange (1630–1631). Erst der 1639 aus Rostock berufene Michael Meder († 1690) hatte auf die Dauer Erfolg und betrieb ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen. Seine Erben führten dieses bis 1715 fort, dann übernahm Georg Christian Schindler († 174…

Brügge

(371 words)

Author(s): S. Corsten | L. Mees
1. Buchwesen Während des MA gab es in B. bereits eine beachtliche Produktion von Hss. Aus den Kreisen der Hss.handler kamen auch die ersten Buchdrucker, die seit 1473/1474 in B. wirkten (William Caxton Johann Brito, Colard Mansion). In dem Verlagsprogamm dieser Unternehmen sind auffallend viele Titel, die für den Absatz in engl, und franz. Adelskreisen bestimmt waren. Die Drucker verwendeten bevorzugt eine geschmackvolle Letter franz. Stils; C. Mansion experimentierte überdies mit Kupferstich- und…

Gesamtausgabe

(181 words)

Author(s): L. Delp | S. Corsten
1. Ausg. von Werken eines einzelnen Verf., sofern diese Zusammenstellung ein abgerundetes Bild von dem Werkschaffen dieses Verf. gibt, z. B. durch Wiedergabe der Hauptwerke; deshalb muß eine G. nicht sämtliche Werke des Verfassers enthalten. Wenn nichts anderes vereinbart ist, kann der Verf. trotz Verlagsverträgen über einzelne Werke 20 Jahre nach Erscheinen eine G. anderweitig herausbringen, während der Verleger ohne Einwilligung des Verf. ein Einzelwerk nicht für eine G. verwerten darf (§ 2 Abs. 3, § 4 Verlagsgesetz der BRDeutschland). Ausgewählte Werke Lit. Verlagsrecht L. D…

Guldenschaff, Johann

(190 words)

Author(s): S. Corsten | W. Schmitz
Kölner Buchdrucker des 15. Jh.s, der bei Ulrich Zell oder Konrad Winters von Homberg das Handwerk erlernte. Seine drei Gotico-antiqua-Typen stehen denen der beiden genannten Kölner Drucker sehr nahe, sie können aber auch auf das Vorbild von Peter Schöffer in Mainz, von wo G. stammte, zurückgehen. Sein erster datierter Druck ist von 1477, seit 1481 nannte er sich Kölner Bürger. Ob er schon längere Zeit vor 1477 in Köln gearbeitet hat, ist ungewiß. Es spricht aber einiges dafür, daß er Konrad Wint…

Mönchengladbach

(336 words)

Author(s): B. Veit | S. Corsten | R. Feldtmann
a. Die Bibl, der ehemaligen Benediktinerabtei St.Vitus, 974 durch Erzbischof Gero von Köln gegr., hatte ihre Blütezeit im 12. Jh.: aus dieser Zeit stammen wertvolle – z.T. im Kloster selbst angefertigte – Handschriften. Aus dem 18. Jh. ist die Systematik der nach Meinung von Zeitgenossen als «hervorragend im Lande» geltenden Bibl, überliefert. Am 31. 8. 1802 erfolgte die Aufhebung der Abtei durch die franz. Regierung. Bücherlisten der Auflösungszeit und Restbestände (z.B. in der UStB Köln) vermitteln ein Bild der urspr. ca. 4000 Bde. zählenden Bibliothek. Bloch P.: Bibl. und Skri…

Preßburg

(446 words)

Author(s): S. Corsten | M. Bohatcová | E. Frtmmová
(Bratislava) 1. Buchdruck. Die lokale Forschung hat drei unfirmierte Drucke, die 1477—1480 entstanden sind, einem in P. tätigen Wanderdrucker zuschreiben wollen. Es handelt sich um eine Ausg. des Confessionale von Antoninus Florentinus (GW 2108, dort wird Matthias von Olmütz als Urheber angenommen), die Vita beati Hieronymi des Laudivius Zacchia und um einen Ablaßbrief des Per Domherrn Johannes Han. Es ist jedoch dieser Umstand kein zwingendes Argument für den Druck am Ort. Wahrscheinlich sind die gen. Ink. in Buda entstanden. Nachdem P 1543 zur Hauptstadt Ungarns erhoben …
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