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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search

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Eltville

(151 words)

Author(s): S. Corsten
Die unweit von Wiesbaden am Rhein gelegene Stadt gehört zu den fünf ältesten Druckorten der Welt. Die Brüder Bechtermünze betrieben hier 1467–1476 eine Werkstatt, deren Typenmaterial vor allem aus Mainz kam. Die frühe Ausbreitung des Buchdrucks nach E. hat man mit direkten Beziehungen der Bechtermünze zu Johann Gutenberg zu erklären versucht. Es gibt dafür aber keine zwingenden Beweise. Ebensowenig kann bewiesen werden, daß Gutenberg zeitweise in E. gewohnt und sich als junger Mann sogar nach der Stadt («Johannes de Altavilla» u.ä.) benannt hat. S. Corsten Bibliography Ruppel, A.:…

Datierung

(724 words)

Author(s): S. Corsten
ist die zeitliche Fixierung eines Ereignisses und der damit in Zusammenhang stehenden Dokumente. Aus der ma. Urkundensprache stammt der Begriff «Datum» als der Zeitpunkt, an dem die schriftliche Bestätigung eines Rechtsgeschäftes «gegeben» wurde. Das Bedürfnis, Daten festzuhalten, ist im Menschen zu allen Zeiten wirksam gewesen; Art und Weise der D. waren abhängig von den wiss. Möglichkeiten und kulturellen Vorgegebenheiten; auch Politisches spielte häufig hinein. Es hat daher im Laufe der Mensc…

Elbing (poln. Elblng)

(280 words)

Author(s): S. Corsten
1. Buchdruck. Als erster Drucker ließ sich 1558 in E. Wolfgang Dietmar nieder, der bis 1563 eine wenig bedeutende Produktion hervorbrachte. Auch der 1604 durch Wendelin Bodenhausen verursachte Neubeginn hatte nur lokale Bedeutung (bis 1617, Erben bis 1625; der gleichnamige Sohn bis 1642, Erben bis 1646). Dann ging die Offizin an die Familie Corell (Achatius Corell bis 1659, Erben bis 1669; der gleichnamige Sohn bis 1696) über. Die «heruntergekommene Druckerei» brachte dann Samuel Preuß (1661 bis 1731) an sich und vererbte sie an seinen Sohn Christian Kaspar. Bibliography Benzing S. …

Oertel, Dieter

(150 words)

Author(s): S. Corsten
* 17. 1. 1929 in Leipzig, 12. 11. 1983 in Bonn, dt. Bibliothekar. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Leipzig absolvierte O. die bibliothekarische Fachausbildung und war 1953—1957 an der Dt. SB in (Ost–)Berlin tätig. Nach seiner Übersiedlung in die BRDeutschland fand er 1960 eine Anstellung beim Bibliotheksreferat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn–Bad Godesberg. Am 1. 1. 1966 übernahm er dessen Leitung. Während seiner Dienstzeit, die bis zu seinem plötzlichen Tod währte, …

Rückseite

(75 words)

Author(s): S. Corsten
Bei der Beschreibung von ma. Hss. und Ink. ist Blattzählung (Foliierung) üblich. Dabei wird die R. meistens durch ein hochgestelltes v (= verso) gekennzeichnet, während ein r neben der Blattzahl auf die Vorderseite (r = recto) verweist. Anstelle von r und v kommen auch (z. B. beim GW) die Buchstaben a und b vor. Rekto S. Corsten Bibliography GW Bd. 3, S. xiii Dt. Forschungsgemeinschaft. Richtlinien Hss.katalogisierung. 3. Aufl. Bonn-Bad Godesberg 1983, S. 11.

Cohen, Fritz

(135 words)

Author(s): S. Corsten
* 6. 7. 1872 in Bonn, 1. 4. 1927 ebd., Buchhändler und Verleger, wurde vom Vater, Friedrich C., 1903 zum Inhaber des 1829 in Bonn begründeten Unternehmens bestellt. Er erweiterte das übernommene Verlagsprogramm zur Philosophie hin, viele bedeutende Philosophen der Zeit waren Autoren des Verlags (u. a. M. Heidegger, M. Scheler), 1925 wurde der Philosophische Anzeiger begründet. Als C. plötzlich starb, führte seine Witwe, Hedwig C. – Bouvier (2. 8. 1960), das Unternehmen erfolgreich weiter. Wegen …

Sedez

(54 words)

Author(s): S. Corsten
(geschrieben 16°) ist ein Format, bei dem durch viermaliges Brechen (Falzen) des Bogens 16 Bl. (= 32 S.) entstehen. Häufig angewendet wird auch das Verfahren, zwei Halbbogen je drei Mal zu brechen (falzen) und zusammenzulegen. S. Corsten Bibliography Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 738.

Sédanoise

(103 words)

Author(s): S. Corsten
heißt im Didotsystem die zweitkleinste Schrift von 4 Punkt, sie wurde später mit der nächstgrö-ßeren Schrift, der «Parisienne» von 5 Punkt, zusammengefaßt. Der Name erinnert an den Schriftgießer Jean Jeannon in Sedan, der die wegen ihrer Feinheit bewunderte Schrift 1623 geschaffen hat. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyclopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND ebd. 1984), S. 203 Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig (ND München usw. 1993), S. 733 Sachs, K.: Enzyklopädisches franz.-dt. und dt.-franz. Wb. Hand- und Schulausg. 3. …

Ortwin, Gaspar

(150 words)

Author(s): S. Corsten
1489–1502 als Drucker in Lyon nachgewiesen. Seine Werkstatt hatte O. im Haus seines Schwagers, des Pelzhändlers Claude Perret, in der Rue neuve. Als Drucker war er wenig bedeutend, manche Einzelheit ist unklar und umstritten. Eine «Melusine» in franz. Sprache brachte er zus. mit Peter Schenck heraus (H 11 059). Großen Wert legte er auf die Beigabe von Abb.; die am 18. 2. 1489/90 herausgekommene franz. Übers, der «Peregrinatio in terram sanctam» des Bernhard von Breidenbach (GW 5079) ist mit den …

Uhlendahl, Heinrich

(271 words)

Author(s): S. Corsten
* 4. 3. 1886 in Essen-Borbeck, † 28. 12. 1954 in Leipzig, dt. Bibliothekar. Nach Studium der Germanistik, Gesch. und Philosophie, abgeschlossen durch Staatsexamen (1914) und Promotion (1912 /1919), begann U. die bibliothekarische Fachausbildung an der Berliner SB und machte nach der Fachprüfung (1920)an dieser Bibl. schnell Karriere. 1924 wurde er zum Direktor der Dt. Bücherei in Leipzig ernannt (1938: Generaldirektor). Er behielt den Posten trotz anfänglicher Schwierigkeiten in den Jahren der nationalsozialistischen Herrschaft und nach dem Zweiten Weltkrieg auch in der DDR. U…

Vallée, Léon Alexandre

(78 words)

Author(s): S. Corsten
* 28. 1. 1850 in Evreux (Nordfrankreich), † 19. 11. 1919 in Les Lilas (bei Paris), franz. Bibliothekar, Mitarbeiter der NB. Er gab u. a. eine «Bibliographie des bibliographies» in zwei Bdn. und einem Suppl. (Paris 1883–1887) heraus. Dieses sehr umfangreiche Werk fußte auf den Beständen der NB, wurde aber wegen der angewendeten Ordnungskriterien (Verf.-Alphabet und Schlagwörter) beanstandet. S. Corsten Bibliography Schneider, G. / Nestler, F.: Handb. der Bibliographie. 6. Aufl. Stuttgart 1999, S. 49–50.

Illustrationsangabe

(141 words)

Author(s): S. Corsten
Die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) sehen vor (§ 152 bzw. 153), daß die im Buch vorhandenen 111. unabhängig von den Vorlageverhältnissen in kürzester Form aufgeführt werden. Das geschieht im Rahmen des Kollationsvermerks, d. h. hinter der Umfangsangabe. Es wird zwischen 111. (= Abb.), graphischen Darstellungen, Karten und Notenbeispielen unterschieden. Entgegen der älteren Praxis wird auf die Angabe einer genauen Zahl verzichtet. Die Instruktionen für die alphabetischen Kat. d…

Vertreter (Buchvertreter) in Bibliotheken

(102 words)

Author(s): S. Corsten †
Für von den Regalen entnommene Bde. können V. zur Markierung der Ausleihe eingelegt werden. Diese haben für nur vorübergehend entfernte Bücher – etwa in der normalen Ausleihe – eine einfache Form und bestehen meist aus einem bloßen Streifen Pappe oder festem Papier. Werden Bde. für längere Zeit innerhalb der Bibl. an einen anderen Standort verbracht (Handbibliothek, Speziallesesaal u. ä.), sind für die Dauer bestimmte V. aus aufwendigerem Material angebracht, die Angaben über den derzeitigen Sta…

Fest- und Heiligenkalender

(158 words)

Author(s): S. Corsten
Nördlich der Alpen geschah die Datierung seit dem 14. Jh. überwiegend durch Angabe des auf den Tag fallenden Festes. Das gilt für Urkunden und Chroniken, aber auch für die Drucke des 15. und frühen 16. Jh.s (Datierung in Frühdruk-ken). Die beweglichen Feste des Kirchenjahres orientieren sich nach dem Ostertermin (Computus). Manche Herrenfeste (wie z. B. Weihnachten) und alle Heiligenfeste sind mit bestimmten Tagen des bürgerlichen Jahres verbunden. Sie fallen i. d. R. mit dem Todestag des Heilig…

Heynlin de Lapide, Johann

(313 words)

Author(s): S. Corsten
* um 1435 in Stein (am Rhein), † 1496 in Basel, Hochschullehrer und Humanist. H. begann sein Studium 1452 in Leipzig, ging dann nach Paris, wo ihm 1459 die Leitung des Collège de Bourgogne anvertraut wurde, 1462 wurde er «socius» an der Sorbonne. Seit 1463 an der Univ. zu Basel, erwarb er dort im nächsten Jahr den Magistergrad und setzte sich für die Einführung des Realismus Pariser Prägung ein. Seit 1467 war H. wieder in Paris, wo er Prior der Sorbonne und im Wintersemester dieses Jahres auch R…

Sweynheim, Konrad

(289 words)

Author(s): S. Corsten
* ca. 1430 / 1440 in Schwanheim an der Bergstraße, † 1477 in Rom, Kleriker der Mainzer Diözese (seit etwa 1470) und Buchdrucker. Zus. mit Arnold Pannartz begründete S. in der Abtei Santa Scolastica zu Subiaco eine Druckerei (1464 / 1465–1467), die 1467 nach Rom verlegt wurde. Anfang der 1470er Jahre nahm er die Tonsur an, wohl um sich als Kleriker um Pfründen bewerben zu können, was er 1472 mehrfach getan hat. Wahrscheinlich brachte ihm der Buchdruck nicht den erwarteten Gewinn. Von den großen w…

Repräsentanten

(123 words)

Author(s): S. Corsten
Ehe die gedr. Initiale die nachträgliche Einfügung des Buchschmucks durch den Rubrikator bzw. den Buchmaler überflüssig machte, ließen die Drucker beim Setzen des Textes entsprechenden Raum frei. Um Irrtümer zu vermeiden, bürgerte es sich ein, den Lautwert der Initiale — meist als Kleinbuchstaben — in dem Freiraum anzugeben. Solche R. kommen bereits in einem Druck des Nicolas Jenson von 1470 (GW 9940) vor und wurden bald von anderen ital. Drukkern, seit 1472 auch von dt. Typographen angewendet. …

Leitfaden

(65 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine Metapher für Hilfsmittel Wegweiser u. a. m., die zuerst im 18. Jh. aufkam und sich auf den Faden der Ariadne bezieht, durch den der griech. Sage zufolge Theseus aus dem Labyrinth hinausfand. Im Buchwesen üblich für kurze Einführungen in ein Wissensgebiet. S. Corsten Bibliography Lexikon des Bibliothekswesens. Hrsg, von H. Kunze und G. Rückl. 2. Aufl. Bd. 1. Leipzig 1974, Sp. 880.

Viviansgruppe

(27 words)

Author(s): S. Corsten †
werden die im Kloster Tours unter Abt Vivian 841–851 entstandenen reich ausgestatteten Prachthss. genannt. Sie sind heute über viele europäische Slg. verstreut. S. Corsten †

Schmöker

(77 words)

Author(s): S. Corsten
Der seit dem 18.Jh. begegnende Ausdruck der Studenten- und Schülersprache gehört etymologisch zu niederdt. «smöken» (= schmauchen) und bezeichnet abschätzig ein altes, minderwertiges Buch. Wie es zu der Benennung gekommen ist, bleibt unklar. Vielleicht wollte man damit sagen, daß man das Papier derartiger Bde. allenfalls noch als Fidibus zum Anzünden der Pfeife verwenden konnte. S. Corsten Bibliography Kluge, F. / Seebold, E.: Etymologisches Wb. der dt. Sprache. 23. Aufl. Berlin / New York 1999, S. 733.
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