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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Lattmann, F. A.

(210 words)

Author(s): H. Buske
Druckerei, Verlag, Buchbinderei und Spielkartenfabrik in Goslar, gegr. 1604 vom ersten Buchdrucker der Stadt, Johann Voigt (Vogd, Vogt). Sie druckte hervorragende Folio-Bibeln, u. a. bis 1614 ftir die berühmten Bibelverleger Stern in Lüneburg. Nach Voigts Tode 1625 vererbte sich die Firma nicht in direkter Linie weiter, sondern ging durch Heiraten und Käufe im Laufe der Zeit an Mitglieder der Familien Duncker, Kir-cher, Brückner und Jäger über, 1888 geändert in «J. Jäger & Sohn», 1898 von Herman…

Deckblatt

(196 words)

Author(s): H. Buske
1. Das bedruckte oder unbedruckte erste Blatt eines Buches, einer Loseblattkartei, aller Papiererzeugnisse in Blockform wie Brief-, Formular-, Kalender- oder Zeichenblocks. Dient dem Schutz der folgenden Blätter, wird graphisch intensiv für Werbung genutzt und ist als die Urform des Schmutztitels anzusehen. 2. Das bei wertvollen Färb- oder Kunstdrucktafeln vorgeheftete oder umgeklebte Blatt aus Seiden- oder anderem weichen durchsichtigen Papier, häufig bedruckt mit Erläuterungen zur Tafel. 3. Da…

Kaufvertrag

(100 words)

Author(s): H. Buske
lt. BGB §§433 ff. in Deutschland gegenseitiger Vertrag, durch den eine Verpflichtung zum Austausch einer Sache oder eines sonstigen Gegenstandes, insbes. des Rechts (Rechtskauf) oder einer Sachgesamtheit gegen Geld (sonst Tausch) begründet wird. K.e zwischen 191 Sortiment und Verlag bzw. Barsortiment sowie zwischen Barsortiment und Verlag werden durch die Allg. Geschäftsbedingungen (AGB) sowie die buchhändlerische Verkaufsordnung geregelt und finden in den buchhändlerischen Handelsbräuchen ihren Niederschlag. H. Buske Bibliography Scherner, K. O.: Kauf. In: Handwö…

Depot-System

(213 words)

Author(s): H. Buske
Das D. im Buchhandel ist eine Sonderform des Geschäftsverkehrs zwischen vorwiegend wiss. sowie Fachverlag und wiss. und Fachbuchhandlung, wobei das Sortiment als sog. Depotbuchhandlung die lieferbaren Titel eines Verlages ganz oder in Teilen zu Sonderkonditionen erhält und ständig am Lager zu führen hat. Neuerscheinungen folgen durch Blanket Order. Das Depot bleibt Eigentum des Verlages, berechnet wird i. d. R. monatlich nach Verkauf. Das Sortiment erhält unter Umständen Gebietsschutz, d. h. ble…

Arbeitsgemeinschaft der Buchhandlungen (AdB)

(203 words)

Author(s): H. Buske
Die AdB war ein Zusammenschluß von etwa 600 Buchhandlungen mit dem Ziel, durch gemeinsame Aktionen Image und Betriebsergebnisse zu verbessern und unter stärkerer Einbeziehung der Massenmedien eigene Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um verlorengegangene Marktanteile zurückzugewinnen. Als Kurzformel unter «Aktion '69» und mit dem Slogan «Wir Buchhändler sind für alle da» begann mit der Gründungsversammlung anläßlich der Frankfurter Buchmesse 1968 einer der zahlreichen Versuche des Sortimentsbuc…

Reprintverlag

(329 words)

Author(s): H. Buske
Spezialverlag, der ausschließlich oder vorwiegend Reprints herausbringt, was sich in vielen Verlagsnamen ausdrückt, wie u. a. Johnson Reprint (New York), Kraus Reprint (Millwood), Laffitte Reprints (Marseille), Slatkine Reprints (Genf), Reprint Verlag (Leipzig), Sändig Reprint (Vaduz) oder Entomological Reprint Specialists (Los Angeles). Die großen R.e. entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg aus Antiquariaten. Dort liefen die Desiderata der Bibl.en und neuen Institute zusammen. Europäische wiss. …

Vormerken

(114 words)

Author(s): H. Buske
Vom Sortiment beim Verlag, der Verlagsauslieferung oder dem Barsortiment bestellte, aber noch nicht erschienene oder vorübergehend nicht lieferbare Titel werden auf Wunsch generell oder individuell vorgemerkt. Das gilt auch für Bestellungen von Privatkunden bei einer Buchhandlung. Eine wesentliche Arbeitshilfe ist ein seit Beginn der 1990er Jahre vom Rationalisierungsausschuß des Börsenvereins entwickeltes einheitliches Meldenummernsystem mit Angabe des Grundes der Nichtlieferung und dem Vermerk…

Wengler, Eduard

(186 words)

Author(s): H. Buske
Buchhändler, Verleger und Autor buchhändlerischer Fachliteratur. * 19. 12. 1809 in Hannover, † 23. 8. 1870 in Leipzig. W. veröff. dort 1855 das «Erklärende Fremdwb. für Buchhändler», 1859 den a «Usancen-Codex» für Buchhändler und Geschäftsverwandte und Bücher für die buchhändlerische Praxis. W. bearb. das Generalregister zum Börsenbl. für den Dt. Buchhandel 1834–1858 (Leipzig 1859). Nach Lehr- und Wanderjahren in der Hahnschen (Hof)buchhandlung Hannover, bei G. M. Meyer jun. in Braunschweig, in …

Venetische Schrift

(232 words)

Author(s): H. Buske
Venetisch ist die indogermanische Sprache der vorrömischen Bevölkerung der Veneter im östlichen Oberitalien und der Randgebiete. Die V. geht zurück auf das sog. Veneter-Alphabet von Este, ca. 5. Jh. v. Christus, das sich auf Bronzeplatten und -stiften aus der Chiusara Baratela bei Este befindet. Es leitet sich ab von der Etruskischen Schrift. Die dort fehlenden Buchstaben b, d, g fehlen auch in der Venetischen Schrift. Das im Etruskischen nicht vorhandene o -Zeichen wurde später dem venetischen Alphabet angehängt. Die Schri…

Ansichtsfläche

(75 words)

Author(s): H. Buske
veraltete Bez. für Bücherwand (Bücherregalwand). Diente der Berechnung des Regalbedarfs bei Bibliotheksneubauten oder -einrichtungen. Ein Quadratmeter A. faßt 80 bis 120 Bücher, wird heute i. d. R. in Regalmetern ausgedrückt und entspricht ca. drei Regalmetern. H. Buske Bibliography Handb. der Bibliothekswissenschaft. Hrsg. F. Milkau. 2. Bd. Bibliotheksverwaltung. Leipzig 1933, S. 69 – 70 Mevissen, W.: Büchereibau von den Anfängen bis 1945. In: Handb. des Büchereiwesens. 1. Halbbd. Hrsg. J. Langfeldt. Wiesbaden 1973, S. 1047

Bücher-Streit

(424 words)

Author(s): H. Buske
benannt nach dem Leipziger Nationalökonomen Karl Bücher (1847 — 1930). Vorausgegangen waren Auseinandersetzungen zwischen Wissenschaftlern und Buchhandel über Bücherrabatte, die nicht mehr gewährt werden sollten. Der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig ließ sich im Dezember 1901 dazu bringen, den Bibl.en das Börsenblatt zu sperren, das erst zu Ostern 1903 wieder freigegeben wurde mit der Einschränkung, es nur für die eigene Verwaltung und nur in Ausnahmefällen für wiss. oder amtlic…

Kreditliste

(267 words)

Author(s): H. Buske
j . erscheinende, nach Ortsalphabet (innerhalb der Orte firmenalphabetisch) geordnete Liste mit elf Informationsspalten, die Auskunft geben über das Bonitätsverhalten von ca. 10 Tsd. Buchhändlern aus dem Inund Ausland. Bezieher der K. verpflichten sich zur Mitarbeit an der j. «Frageliste» über den Geschäftsverkehr mit ihren Kunden. Als Ergänzung zur K. erhalten sie monatlich die «Vertraulichen Mitteilungen». Diese enthalten Angaben über die laufenden Aktivitäten der «VerlegerInkasso- Stelle» geg…

Alternativbuchladen

(269 words)

Author(s): H. Buske
Vertriebsstelle für alternative Literatur, Plakate, Postkarten, Aufkleber und Non-Books bis hin zu Naturprodukten, Spielzeug, Töpferund Flechtwaren, Flohmarktartikeln und Antiquitäten. Oft spezifisch ausgerichtet z.B. als: Ökoladen + Buchvertrieb, Mannerschwarm-Buchladen, Laden für Kunst(-handwerk) & Literatur, Frauenbuchladen, Kinderbuchladen, seltener in Verbindung mit politischer Buchhandlung. Alternativbuchläden stehen außerhalb des kommerziellen Literatur- und Kunstbetriebes, arbeiten durch…

Vertreterbörse

(149 words)

Author(s): H. Buske
ist eine organisierte Ein- und Verkaufsveranstaltung von Sortimentern und Verlagsvertretern zum Zweck einer beiderseitigen Arbeitsrationalisierung. V. finden meist an Wochenenden in einem Hotel statt. Die Vertreter stellen ihre neue Verlagsproduktion vor und weisen auf bes. Werbemaßnahmen hin. Die Sortimenter bestellen dann anhand ihrer vorbereiteten Lageraufnahmen und können in Einzelgesprächen über den Vertreterrabatt hinaus Sonderkonditionen aushandeln, sich zusätzliche Leseex. oder Werbemate…

Remake

(130 words)

Author(s): H. Buske
Neufassung und Neuinterpretation einer künstlerischen Produktion. I. Bes. gebräuchlich bei erfolgreichen Filmen wie «King Kong» (1933/1976) oder «Holiday» (1930/1938). R.s sind gelegentlich ort– und zeitversetzt. Als Western–R. bezeichnet man Akira Kurosawas «Yojimbo» (Der Leibwächter 1960). 2. R.s in der Musik sind Interpretationen klassischer Werke aller Epochen mit anderen Künstlern und neuer Instrumentierung. Umgangssprachlich nennt man so etwas «recycelte» E– und U–Musik. 3. In der Lit. ist…

Vollständigkeit des Exemplars

(344 words)

Author(s): H. Buske
bedeutet bei reinen Textausgaben, z. B. Romanen oder Anthologien, daß der Text vollständig ist, die Seitenziffern in der richtigen Reihenfolge stehen und keine Schimmelbogen vorliegen. Bei aufwendig hergestellten Büchern müssen alle Taf. und Beilagen (Pläne, Karten, Faltbl. u. a.) vorhanden sein, die anhand eines im Buch befindlichen Verz. nachgeprüft werden. Die Prüfung der V. nennt man kollationieren (auf Vollständigkeit prüfen). Sie ist für einige wiss. Bibl. obligatorisch. In modernen Buchbi…

Vereinigung Selbständiger Verlagsvertreter (VSV)

(215 words)

Author(s): H. Buske
gegr. am 27. 9. 1952 während der Buchmesse in Frankfurt a. M. Einer Integration in den Börsenverein stand die damalige Satzung entgegen. Damit blieb es bei einer losen Vereinigung ohne Satzung und ohne Eintrag in das Vereinsregister. Alljährlich fanden am Vorabend der Buchmesse Zusammenkünfte statt, in denen Probleme der a Verlagsvertreter beraten, praktische Hilfen für in Not geratene Kollegen eingeleitet und über Grundsatzurteile in Auseinandersetzungen mit Verlagen diskutiert wurden. Mit der …

Vossische Zeitung

(541 words)

Author(s): H. Buske
bis 1934 bestehende älteste Berliner Tageszeitung. Sie geht zurück auf eine Berliner Wochenztg. von 1626 mit wechselnden Titeln und wurde seit 1704 von Johann Lorentz als «Berlinische ordinäre Zeitung» gedruckt, am 25. Februar 1721 an Johann Andreas Rüdiger übergeben, der sie als «Berlinische privilegirte Zeitung» fortführte. Sie ersch. dreimal wöchentlich. Nach J. A. Rüdigers Tod 1751 ging das Privileg auf seinen Schwiegersohn Christian Friedrich Voss d. Ä. über, der sie «Staats- und gelehrte Z…

Lauensteiner Bewegung

(272 words)

Author(s): H. Buske
vom Verleger Eugen Diederichs, Jena, nach dem Ersten Weltkrieg ins Leben gerufener Kreis fortschrittlich gesonnener Buchhändler, Verleger und später auch Autoren, die allj. auf der Burg Lauenstein in Thüringen zusammenkamen, um bei gemeinsamen Wanderungen und Sitzungen über Beruf, Ausbildung, aktuelle Fragen der Politik, Wirtschaft und bes. des Buchhandels zu diskutieren mit dem Ziel, der schwerfälligen Branchenpolitik Anstöße für Reformen zu vermitteln, die Zusammenarbeit mit Bibliothekaren, Re…

Reprintbibliographie

(374 words)

Author(s): H. Buske
intern. Spezialbibliographie über lieferbare Reprints von Büchern und Zss., versehen mit Erscheinungsjahr der Originalausgabe, Verlagskürzel, ISBN und Preis, jedoch i. d. R. ohne Umfang- und Formatangaben. Nur vereinzelt ist das Jahr des Nachdrucks angegeben. Gab es in den USA schon 1940 den «Catalog of reprints in séries» von R. M. Orton (25.ed. New York 1965), führte erst die anschwellende Flut von Reprints nach dem Zweiten Weltkrieg zu zahlreichen weiteren R.en. So entstand zunächst als Provi…
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