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Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search

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Vereinfachte Remission

(207 words)

Author(s): H. Buske
von a Defektex. (VR), im Buchhandel bis Mitte der 1970er Jahre noch als a körperlose Remission bezeichnet, heißt die Rücksendung von Titelblatt und / oder Defektbogen bzw. anderer defekter Teile an den Verlag zum Umtausch in ein einwandfreies Ex. oder Gutschrift des Betrages. Die V. dient beiden Seiten zur erheblichen Kostenersparnis. Der Sortimenter-Ausschuß des Börsenvereins gibt regelmäßig eine Liste der Verlage heraus, die sich an der V. beteiligen. Sie enthält in Spalten: 1) die Verkehrsnum…

Erscheinungsform

(69 words)

Author(s): H. Buske
ist die äußere Form eines Druckwerkes unabhängig von seiner Erscheinungsweise. Ihre Vielfalt zeigt sich in jeder Bibl., ihr sind keine Grenzen gesetzt. So können ein Lieferungswerk in gehefteten Bogen oder in Loseblattform, ein Sammelwerk in Zeitschriftenform oder Einzelbänden, ein Buch geheftet oder gebunden, im Handsatz, in einer limitierten Aufl., numerierten oder signierten Ausg., in einer einfachen und einer Vorzugsausg., einer normalen und einer Luxusausg. erscheinen H. Buske

Fehlerhafte Bücher

(79 words)

Author(s): H. Buske
sind solche mit verdeckten Fehlern, die während des Herstellungsprozesscs entstanden und im Verlag unbemerkt geblieben sind. Nach § 12 der Buchhändlerischen Verkehrsordnung (Fassung vom 31. 12.1962) ist der dt. Verleger verpflichtet, gegenPorto-erstattung einwandfreie Ex. als Ersatz zu liefern. Die häufigsten Fehler sind: Schimmelbogen (Bogen nur einseitig bedruckt); fehlende oder doppelte Bogen, doppelt oder teilbedruckte, eingerissene oder verschmutzte Seiten; Buchblock umgekehrt eingehängt; f…

Hausierbuchhandel

(408 words)

Author(s): H . Buske
besser Hausierhandel mit Büchern, bekannt auch als Druckschriftcnhandel, ist der Verkauf von Druckerzeugnissen durch Hausierer (bibliopola libros venales deportans), die von Ort zu Ort auf Jahrmärkten und Messen oder von Haus zu Haus zogen und neben Büchern auch andere Waren anboten. Die Buchflihrer, Hausierer, Partierer und Büchertrödler Genannten, die oft keine Gewerbegenchmigung besaßen, waren Unternehmer und Verkäufer in einer Person. Der Käufer zahlte bar, ihm war weder die Anschrift des Ve…

Distribution

(114 words)

Author(s): H. Buske
Lehnwort von lat. distributio = Verteilung, Aufteilung, vornehmlich von Gütern. In der Wirtschaftstheorie geläufige und nach 1950 vom deutschen Buchhandel aus dem Engl, übernommene Bezeichnung für Verteilung, Vertrieb von Büchern und Zss. (the mail-order distribution of books); man spricht z. B. vom dichten D.snetz des Buchhandels in Deutschland. Unter D.spolitik versteht man die Überbrückung der räumlichen und zeitlichen Distanz zwischen Herstellung und Verbrauch. Im Buchhandel mehr in wirtscha…

Verein für Verkehrsordnung im Buchhandel e. V.

(285 words)

Author(s): H. Buske
Nach dem Zweiten Weltkrieg führten die veränderten politischen Verhältnisse im damaligen Westdeutschland und in West-Berlin im Jahr 1957 zum Erlaß des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen, das allg. Kartellgesetz gen. wird. Eine Beibehaltung der alten Verkehrsund Verkaufsordnung als vorgegebene Rechtsordnung war nicht mehr möglich. Der Buchhandel jedoch wollte an den alten Usancen (Verkehrsregeln) festhalten. Er war an einer neuen Verbands-Verkehrsordnung interessiert, um bes. die Lieferungs…

Signalexemplar

(95 words)

Author(s): H. Buske
oder Signalband, Vorausband, Fertigungsmuster. In der DDR übliche Bezeichnung für einen in der Buchbinderei handgefertigten Musterband für den Hersteller des Verlages, seltener für Autoren. Es mußte auf Bogen-, Tafel- und Beilagenfolge, auf Stand der Texte des Inhaltes, Einbandes und Schutzumschlages sowie die Qualität der Bindearbeit geprüft werden, um evt. Mängel vor Beginn der Partiearbeit beheben zu können. H. Buske Bibliography Pohle, J. / Wagner, K.-O.: Die Buchherstellung. Leipzig 1969, S. 26 und 64 Lexikon des Bibl.wesens. Bd. 2. 2. Aufl. Leipzig 1975, Sp. 1233 Lexikon …

Verlagskompagnien

(290 words)

Author(s): H. Buske
etwas unglückliche dt. Bezeichnung für diverse Formen von Zusammenschlüssen von Druckern und Geldgebern vom 15. bis ins 19. Jahrhundert, um den steigenden Kapitalbedarf für die Produktion, vorwiegend Papier und Löhne, zu decken. In der Regel wurden zwischen den Beteiligten Verträge auf Zeit oder nur für eine, bes. aufwendige Edition geschlossen. Frühe Beispiele sind die «Gesellschaft Emiliano di Pier-matteo degli Orfini» von 1470 in Foligno (südlich von Assisi/Italien) mit Johann(es) Numeister (…

Verleger-Inkasso-Stelle (VIK)

(276 words)

Author(s): H. Buske
Dienstleistungsbetrieb des Medienmarktes, um Forderungen gegen buchhändlerische Unternehmen, Abonnenten und Anzeigenkunden zu überwachen und durchzusetzen. Kunden sind Buch-, Zss.- und Musikverlage, Buchhändler, Video- und Tonträger-Firmen sowie Verwertungsges. für Urheberrechte im In- und Ausland. Nach altem Leipziger Vorbild neu gegr. am 1. 5. 1949 in Hamburg als VIK Wallstab & Co. GmbH, Nachfolgerin der Inkasso-Stelle des Verlegervereins in Leipzig, Mitglied im Bundesverband Dt. Inkasso-Unter…

Hosemann, Theodor

(285 words)

Author(s): H. Buske
(Friedrich Wilhelm Heinrich Theodor), * 24. 9. 1807 in Brandenburg an der Havel, f 15. 10. 1875 in Berlin, Maler und Graphiker. H. wuchs in kärglichen Verhältnissen auf und mußte bereits als Zwölfjähriger zum Unterhalt der Familie beitragen. Er begann als Lehrling bei der lithographischen Anstalt von Arnz und Winckelmann in Düsseldorf, besuchte neben-540 her die neugegründete Kunst-Akademie. H. ging 1828 mit Winckelmann nach dessen Trennung von Arnz nach Berlin als erster Zeichner und Lithograph…

Vögelin, Gotthard

(244 words)

Author(s): H. Buske
Sohn des Leipziger Druckers Ernst Vögelin, (* 1. 11. 1572 in Leipzig, † 24. 3. 1634 in Worms). V. ging 1589 nach Heidelberg, wofür ihm sein Vater 300 Gulden als Vorschuß auf das väterliche Erbe zur Verfügung stellte. Zum Sommersemester 1595 wechselte V. an die Univ. Basel. Zurück in Heidelberg, erhielt er dort 1598 zus. mit seinem Bruder Philipp die Bestal-lung in kurfürstlichen Hofbuchdrucker. Hatte er schon 1597–1606 in Leipzig um die 70 Titel veröffentlicht, waren es in Heidelberg von 1599 bi…

Siebeck

(749 words)

Author(s): H. Buske
Verlegerfamilie. Erster Buchhändler in der kinderreichen Familie des August David Heinrich S., Organist zu St. Johannis in Leipzig, war Hermann Adolf S. (* 1816 in Leipzig, † 1877 in Frankfurt a. M.). Hermann S. wurde von der Witwe Heinrich Laupps 1839 zum Geschäftsführer der Lauppschen Buchhandlung in Tübingen berufen, nach seiner Heirat mit der ältesten Tochter 1840 zum Teilhaber. Nach dem frühen Tod seiner Frau 1842, die ihm zwei Kinder hinterließ, heiratete er 1849 deren jüngere Schwester Ma…

Ausbildungsplan

(89 words)

Author(s): H. Buske
Jeder Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für den Lehrling (Auszubildenden) einen Ausbildungsplan laut § 5 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Buchhändler/zur Buchhändlerin zu erstellen. Er soll individuell auf die geistigen und körperlichen Fähigkeiten, Vorbildung und Lernqualitäten zugeschnitten sein. Buchhändler, Berufsausbildung. H. Buske Bibliography Adrian, W.: Berufliche Grundbildung im Buchhandel. In: Handbuch des Buchhandels, Bd. 1. Hamburg 1974, S. 351 ff. Schaper, F.-W.: Ausbildung und Fortbildung im Buchhande…

Schriftfamilie

(213 words)

Author(s): H. Buske
vereinzelt auch Schriftenfamilie. S. bezeichnet alle von einer Druckschrift gleichen Namens mit gleichen Formelementen hergestellten Garnituren. Die vier gebräuchlichsten mit Normal, Kursiv, Halbfett und Kapitälchen bilden eine kleine Schriftfamilie. Große S.en, die bes. in der Werbung eingesetzt werden, bestehen z. T. aus über 20 verschiedenen Garnituren wie die Akzidenz-Grotesk, Akzidenz-Grotesk Buch, Benguiat, Century, Cheltenham, Futura, Helvetica oder Univers, die Garamond sogar aus 35. Ihr…

Voss, Leopold

(390 words)

Author(s): H. Buske
im 19. Jh. einer der angesehensten medizinischen und naturwiss. Verlage Deutschlands mit Sitz in Leipzig. Verlag der Schriften von J. F. Herbart und I. Kant und vor allem des noch heute bei WILEY-VCH ercheinenden «Chemische Centralblatt» (ab 1830) und des erstmals 1881 / 1882 in 2 Bdn. erschienenen «Beilsteins Handbuch der organischen Chemie», heute bei J. Springer, und anderer großer mehrbändiger Werke. Georg Voss gründete zus. mit Friedrich August Leo 1791 in Leipzig eine Buch- und Kunsthandlu…

Somali-Schrift

(191 words)

Author(s): H. Buske
Bezeichnung für die um 1920 von Osman Yusuf Keenadiid, Sohn eines Somali-Sultans, geschaffene rechtsläufige Buchstabenschrift, nach dem Namen ihres Schöpfers «Osmania» genannt. Sie bestand aus 22 Konsonanten nach Vorbild und in der Reihenfolge der arabischen und folgenden fünf Vokalen i, u, o, a, e. Die einzelnen Zeichenformen sind zum großen Teil ohne Vorbild, wenn auch bei einigen eine Anlehnung an arab. und äthiopische Schriftzeichen nicht zu übersehen ist. Wesentlicher Mangel der S. war das …

Anführe-Geld

(148 words)

Author(s): H. Buske
Meist geringe Vergütung für die Bemühungen des Anfuhr(e)gespans, während der mindestens vierjährigen, oft jedoch erheblich längeren Lehrzeit den Lehrling in allen Künsten des Buchdruckens zu unterweisen. Mit zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung des Druckwesens erhöhte sich der Anteil des Anführgespans. Er erhielt Mitte des vorigen Jh.s von dem Einschreibegeld die Hälfte, die andere Hälfte teilten sich die in der Druckerei beschäftigten Gehilfen, wenn der Lehrherr nicht selbst den Unterricht üb…

Barpaket

(214 words)

Author(s): H. Buske
Das B. ist die Sonderform einer Verlags-Büchersendung, deren Wert vom Kommissionär beim Sortimenter anfangs bar (Nachnahme), später gegen Barrechnung, meistens wöchentlich oder über Monatskonto, eingezogen wurde. Der B.verkehr entwickelte sich ab Mitte des 19. Jh.s in Leipzig als der Zentrale des mitteleuropäischen Buchhandels immer stärker. Zur Erleichterung und Vereinfachung von B.abrechnungen wurde die Girokasse der Leipziger Kommissionäre gegründet mit eigener B. kasse. An der Abwicklung des…

Wanderbuchhandel

(354 words)

Author(s): H. Buske
wird der Buchvertrieb in der Frühdruckzeit genannt, in der die Druckerverleger ihre Erzeugnisse selbst oder durch Buchführer vor allem in Klöstern, auf Märkten und Messen anboten, mit ihren Druckwerken von Ort zu Ort zogen, teilweise in größeren Handelsstädten sog. Wanderlager einrichteten, aus denen sie ihr Warenangebot ergänzten. Nach Grimms vorläufiger Bestandsaufnahme gab es bis Ende des 16. Jh.s etwa 1200 Buchführer in ca. 250 Niederlassungen. Der W. bestand bis etwa zum Beginn des 16. Jh.s…

Schreibzeug

(849 words)

Author(s): H. Buske
Sammelbegriff für Schreibwerkzeug und Schreibmaterial ( Tinte, Schreibfeder, Schreibpinsel u. a. m.) samt Zubehör wie Messer, Bimsstein, Eberzahn, Kreide, Tintenfässer oder -hörner, Lineal. Teil des S.s sind Schreibgarnituren zum Ablegen und Aufbewahren der Schreibgeräte und Tinten. Es gibt sie seit jeher in einfachen und kunstvollen Formen aller Stilrichtungen und in allen Materialien wie Holz, Metall, Fayence, Porzellan, Steingut oder Keramik. Sie sind heute nur noch in Privatslg. und Museen a…
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