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Your search for 'dc_creator:( "Tamcke, Martin" ) OR dc_contributor:( "Tamcke, Martin" )' returned 31 results. Modify search

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Russische Missionen

(477 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] . Seit der Christianisierung Rußlands 988 bewegte sich die russ. Kirche zunächst missionarisch in den Bahnen, die die byz. ihr vererbt hatte (Mission: II., 4.). Im 17.Jh. aber wurde die Verpflichtung zur Missionierung der nichtchristl. Völkerschaften im Russ. Reich erkannt. Gleichzeitig griffen zunächst noch unorganisierte Akte über die Reichsgrenzen hinaus. Der Priester…

Narsai¨

(185 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] von Nisibis (um 399 Ain Dulbe – um 502 Nisibis). N. war der herausragende Theologe der antiochenischen Tradition in der Gründungsphase der Schule von Nisibis. Seine erste Schaffensphase vollzog sich weithin an der Schule von Edessa, der er seit 437 als Schuloberhaupt vorstand. Da er mit dem abgesetzten Ibas von Edessa die proantiochenische Partei in der Stadt verkörperte, wurde er durch Nonnus von Edessa 457 nach Persien vertrieben. Apologetische Schriften zugunsten des Theodor vo…

Stephan bar Sudaili

(143 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] . Die einzige sichere Datierung zu S. bietet der Brief über ihn, den Philoxenus von Mabbug geschrieben hat (zw. 512–518) und der sich polemisch bes. mit der von S. vertretenen Idee der All-Erlösung und All-Einheit auseinandersetzt. Seit einer entsprechenden Äußerung des syr.-orth. Patriarchen Cyriacus (793–817) wurde S. als Vf. des »Buches des hl. Hierotheos« benannt. Ihm folgten die späteren Kommentatoren dieses Buches, Theodosius von Antiochien (887–896) und Bar Hebräus (13.Jh.…

Thondracians

(149 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[German Version] The Thondracians were an Armenian sect closely related to the Paulicians. Their name derives from the place to which Smbat Xostovanogh, a member of the sect, retreated from the persecutions of Emperor Basil I in the 9th century. Smbat is said to have ¶ claimed to be Christ. Hostile to the church…

Tur ʿAbdin

(297 words)

Author(s): Tamcke, Martin | Koch, Guntram
[English Version] I. Kirchen- und theologiegeschichtlich Die »Berge der Knechte« im Südosten der Türkei erlangten ihre Bedeutung durch das Mönchtum, dessen Anfänge hier mit Jakob von Nisibis und Augin von Clysma im 4.Jh. zu fassen sind. Im östlichen Teil, Izla, fanden sich die Klöster der Nestorianer. Von hier ging di…

Tur ʿAbdin

(326 words)

Author(s): Tamcke, Martin | Koch, Guntram
[German Version] I. Church History The “Mountains of the Servants (of God)” in southeastern Turkey gained their fame from monasticism, which began in the 4th century with Jacob of Nisibis and Augin of Clysma. Mount Izla, in the east, was home to the monasteries of the Nestorians (Nestorianism); the so-called Great Monastery on Izla was the fountainhead of the East Syrian monastic revival in the 6th century under Abraham of Kashkar. The mountains are the heart of Syrian Orthodox monasticism (Syrian mo…

Askese

(3,232 words)

Author(s): Kuhn, Thomas Konrad | Tamcke, Martin
1. Begriff 1.1. AskeseA. (Aszese) ist ein »Grundbegriff der europ. Kulturgeschichte« [18. 287], dessen nzl. Verwendung ohne Kenntnis seiner antiken und frühma. Geschichte kaum plausibel wird. Der Begriff leitet sich…
Date: 2019-11-19

Asceticism

(3,471 words)

Author(s): Kuhn, Thomas Konrad | Tamcke, Martin
1. Concept 1.1. AsceticismAsceticism is a “fundamental concept of Euro…
Date: 2019-10-14

Syrien

(7,625 words)

Author(s): Schwemer, Daniel | Feldtkeller, Andreas | Fitschen, Klaus | Tamcke, Martin | Kaufhold, Hubert | Et al.
[English Version] I. Geographie Griech. Συρι´α/Syría entstand als verkürzte Bildung zu ᾿Ασσυρι´α/Assyría (Assyrien); in der griech. und lat. hschr. Überlieferung werden beide Landschaftsbez. z.T. promiscue verwendet. Syría bez. zunächst, der pers. Satrapie ʿEbar-naharā entsprechend, das Gebiet zw. Ägypten und Kleinasien unter Einschluß der Landschaft östlich des Euphrat, die jedoch seit der Zeit des Alexanderzugs Mesopotamien genannt wurde. Das nun im Osten an den Euphrat grenzende S. schied man seit der Zeit der Seleukiden in das nördliche Syria Coele und das südliche Syria Phoenice (Phönizien), das an Palästina grenzt. Die Grenzen der heutigen Republik S. wurden während der franz. Mandatszeit etabliert; sie umfassen das Kerngebiet der bilād aš-Šām, also des »Großsyrien« der arab. Tradition, das im Süden bis nach Ägypten reicht und im Norden Teile der Türkei einschließt. Den mediterranen Küstenstreifen im Westen trennen nord-südlich orientierte Gebirgsrücken (Gˇabal al-Anṣāriyya, Libanon/Antilibanon) vom klimatisch begünstigten nordsyr. Tafelland ab, an das sich im Süden die Bergländer Mittelsyriens anschließen, die nur im Bereich der Bewässerungsoasen eine intensive landwirtschaftliche Nutzung zulassen. Südsyrien ist von vulkanischen Basaltlandschaften geprägt. Der Euphrat teilt die stellenweise von Bergketten durchzogenen Wüstensteppen der Gˇazı̄ra im Norden und der Šāmiyya im Süden. Abseits der Flußtäler (Euphrat, Ḫābūr) ist Feldbau nur im Bereich von Oasen (Palmyra) und im niederschlagsreicheren Nordosten, am Fuß des türkischen Berglands, möglich. Die Realisierung mehrerer Staudammprojekte hat die Flußlandschaft des Euphrattals nachhaltig verändert. Wegen seiner zentralen geostrategischen Lage zw. Mittlerem Osten und Mittelmeerraum war S. …

Syria

(8,420 words)

Author(s): Schwemer, Daniel | Feldtkeller, Andreas | Fitschen, Klaus | Tamcke, Martin | Kaufhold, Hubert | Et al.
[German Version] I. Geography
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