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Your search for 'dc_creator:( "Tamcke, Martin" ) OR dc_contributor:( "Tamcke, Martin" )' returned 31 results. Modify search

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Nisibis

(302 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] . Die als Gründung Nimrods geltende Stadt wurde 363 n.Chr. von den Römern an die Perser (Iran) abgetreten. Bereits zuvor war sie ein Zentrum des Christentums gewesen und erste Wirkungsstätte Ephraem Syrus', der wegen der Abtretung der Stadt an die Perser nach Edessa wechselte und dort die sog. Perserschule zu ihrer ersten Blüte führte. Seine Schüler führten seine dogmatische und exegetische Linie fort bis in die Zeit des Kyros (oder Qioras/Qiiōrē [373–437]), der Diodor von Tars…

Thomas

(162 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] von Marga (um 815 Neḥšon [Adiabene]). Der seit 832 im Kloster von Beth Awe als Mönch lebende ostsyr. Schriftsteller (Syrien: VI.,2., a) war Sekretär des Katholikos Abraham II. (837–850) gewesen, der ihn dann zum Bf. von Marga weihte. Sein »Buch der Klostervorsteher« stellt die Gesch. des Klosters von Beth Awe (syrische Klöster) anhand der dieses leitenden Klostervorstehers dar und integriert wichtige Hinweise zur Gesch. der Apostolischen Kirche des Ostens. Den fünf Büchern der Kl…

Stephan bar Sudaili

(143 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] . Die einzige sichere Datierung zu S. bietet der Brief über ihn, den Philoxenus von Mabbug geschrieben hat (zw. 512–518) und der sich polemisch bes. mit der von S. vertretenen Idee der All-Erlösung und All-Einheit auseinandersetzt. Seit einer entsprechenden Äußerung des syr.-orth. Patriarchen Cyriacus (793–817) wurde S. als Vf. des »Buches des hl. Hierotheos« benannt. Ihm folgten die späteren Kommentatoren dieses Buches, Theodosius von Antiochien (887–896) und Bar Hebräus (13.Jh.…

Russische Missionen

(477 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] . Seit der Christianisierung Rußlands 988 bewegte sich die russ. Kirche zunächst missionarisch in den Bahnen, die die byz. ihr vererbt hatte (Mission: II., 4.). Im 17.Jh. aber wurde die Verpflichtung zur Missionierung der nichtchristl. Völkerschaften im Russ. Reich erkannt. Gleichzeitig griffen zunächst noch unorganisierte Akte über die Reichsgrenzen hinaus. Der Priester der kosakischen Leibtruppe des chinesischen Kaisers wurde zur Keimzelle der Mission in China. Ein Ukas ordnete…

Narsai¨

(185 words)

Author(s): Tamcke, Martin
[English Version] von Nisibis (um 399 Ain Dulbe – um 502 Nisibis). N. war der herausragende Theologe der antiochenischen Tradition in der Gründungsphase der Schule von Nisibis. Seine erste Schaffensphase vollzog sich weithin an der Schule von Edessa, der er seit 437 als Schuloberhaupt vorstand. Da er mit dem abgesetzten Ibas von Edessa die proantiochenische Partei in der Stadt verkörperte, wurde er durch Nonnus von Edessa 457 nach Persien vertrieben. Apologetische Schriften zugunsten des Theodor vo…

Tur ʿAbdin

(326 words)

Author(s): Tamcke, Martin | Koch, Guntram
[German Version] I. Church History The “Mountains of the Servants (of God)” in southeastern Turkey gained their fame from monasticism, which began in the 4th century with Jacob of Nisibis and Augin of Clysma. Mount Izla, in the east, was home to the monasteries of the Nestorians (Nestorianism); the so-called Great Monastery on Izla was the fountainhead of the East Syrian monastic revival in the 6th century under Abraham of Kashkar. The mountains are the heart of Syrian Orthodox monasticism (Syrian mo…

Tur ʿAbdin

(297 words)

Author(s): Tamcke, Martin | Koch, Guntram
[English Version] I. Kirchen- und theologiegeschichtlich Die »Berge der Knechte« im Südosten der Türkei erlangten ihre Bedeutung durch das Mönchtum, dessen Anfänge hier mit Jakob von Nisibis und Augin von Clysma im 4.Jh. zu fassen sind. Im östlichen Teil, Izla, fanden sich die Klöster der Nestorianer. Von hier ging die ostsyr. Mönchsreform im 6.Jh. unter Abraham von Kaškar im sog. Großen Kloster auf dem Izla aus. Die Berge sind das Zentrum des syr.-orth. Mönchtums (syrische Klöster). Dessen Kloster i…

Askese

(3,232 words)

Author(s): Kuhn, Thomas Konrad | Tamcke, Martin
1. Begriff 1.1. AskeseA. (Aszese) ist ein »Grundbegriff der europ. Kulturgeschichte« [18. 287], dessen nzl. Verwendung ohne Kenntnis seiner antiken und frühma. Geschichte kaum plausibel wird. Der Begriff leitet sich von dem griech. Verb askeín (»sich in etwas üben«) ab; die damit gemeinte – häufig methodisch geprägte – »Übung« (griech. áskēsis) bezog sich auf körperliche (z. B. sportliche oder militärische) und im übertragenen Sinn auf geistig-moralische Lebensbereiche (wie Philosophie und Tugend). In diesem Kontext fehlte noch der erst später …
Date: 2019-11-19

Asceticism

(3,471 words)

Author(s): Kuhn, Thomas Konrad | Tamcke, Martin
1. Concept 1.1. AsceticismAsceticism is a “fundamental concept of European cultural history”, [18] whose use in the Modern Period can scarcely be said to make sense without a knowledge of its history in Antiquity and the Early Medieval Period. The term goes back to the Greek verb askeín (“to practise something”); the “practice” (Gr. áskesis) referred to was frequently defined in terms of method, and related to physical (e.g. sportive or military) as well as, by extrapolation, intellectual and moral areas of life (such as philosophy and virtue). S…
Date: 2019-10-14

Syria

(8,420 words)

Author(s): Schwemer, Daniel | Feldtkeller, Andreas | Fitschen, Klaus | Tamcke, Martin | Kaufhold, Hubert | Et al.
[German Version] I. Geography Greek Συρία/ Syría is an abbreviated form of ’Ασσυρία/ Assyría (“Assyria”); Greek and Latin manuscripts often use the two terms indiscriminately. Initially Syría, corresponding to the Persian satrapy of ʿEbar-naharā, denoted the region between Egypt and Asia Minor, including the area east of the Euphrates, which was called Mesopotamia after Alexander’s campaign. After the time of the Seleucids, Syria, with the Euphrates now marking its eastern border, was divided into northern Syria Coele and southern Syria Phoenice (Phoenicia), bordering on Pa…

Syrien

(7,625 words)

Author(s): Schwemer, Daniel | Feldtkeller, Andreas | Fitschen, Klaus | Tamcke, Martin | Kaufhold, Hubert | Et al.
[English Version] I. Geographie Griech. Συρι´α/Syría entstand als verkürzte Bildung zu ᾿Ασσυρι´α/Assyría (Assyrien); in der griech. und lat. hschr. Überlieferung werden beide Landschaftsbez. z.T. promiscue verwendet. Syría bez. zunächst, der pers. Satrapie ʿEbar-naharā entsprechend, das Gebiet zw. Ägypten und Kleinasien unter Einschluß der Landschaft östlich des Euphrat, die jedoch seit der Zeit des Alexanderzugs Mesopotamien genannt wurde. Das nun im Osten an den Euphrat grenzende S. schied man seit der …
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