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Your search for 'dc_creator:( "Höcker, Christoph (Kissing)" ) OR dc_contributor:( "Höcker, Christoph (Kissing)" )' returned 373 results. Modify search

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Mausoleum Hadriani

(297 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Vermutlich um 130 n.Chr. unter Hadrianus begonnenes, 139 n.Chr. durch Antoninus Pius vollendetes und mit der Überführung und feierlichen Beisetzung des zuvor in Puteoli provisorisch bestatteten Leichnams des Hadrian eingeweihtes Grab-Monument am Westufer des Tibers; eigentlich in den Horti Domitiae gelegen, aber mit dem Campus Martius über die neuerbaute Pons Aelius (134 n.Chr. eingeweiht) unmittelbar verbunden. Der zweigeschossige Rundbau des M.H. (Dm: ca. 64 m; einstige Höhe: ca. 21 m) erhob sich auf einem quadratischen Unterb…

Puteal

(76 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Von lat. puteus (“Brunnen”) abgeleitete Bezeichnung für die Einfassung von z. T. überdeckelten profanen Ziehbrunnen oder die steinerne Markierung heiliger Blitzmale. P. waren bes. in der neoattischen Kunst des Hell. ein beliebter Träger von Reliefskulptur. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography E. Bielefeld, Ein neuattisches P. in Kopenhagen, in: Gymnasium 70, 1963, 338-356  K. Schneider, s. v. P., RE 23, 2034-2036  O. Viedebantt, s. v. Forum Romanum (46. Das Puteal Libonis), RE Suppl. 4, 511.

Mauerwerk

(1,396 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] A. Definition Unter M. werden im folgenden die verschiedenen Konstruktions- und Gestaltungstechniken des Aufbaus von Gebäudewänden, Terrassierungsmauern und Schutz-Architekturen (Stadtmauern usw.) im antiken Steinbau verstanden, nicht jedoch die verschiedenen Anwendungsbereiche des Holzbaus; vgl. Bautechnik; Materiatio; zur röm. Zementbauweise vgl. auch Opus Caementicium. Höcker, Christoph (Kissing) B. Griechenland [English version] 1. Einfaches Mauerwerk Die Wände einfacher frühgriech. Bauten bestanden zunächst aus Holz- bzw. Fle…

Mandrokles

(78 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Architekt aus Samos, baute gegen ein beträchtliches Honorar für Dareios [1] I. im Jahr 513/2 v.Chr. im Kontext des Skythen-Feldzuges die Schiffsbrücke über den Bosporus (Hdt. 4,87,1ff.). Berühmtheit erlangte M. durch ein in das Heraion von Samos gestiftetes Weihgeschenk: ein von Herodot (4,88,1-89,2) detailliert beschriebenes Tafelgemälde, das die (Ponton-)Brücke darstellte und den Erbauer in einem Epigramm rühmte. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography H. Svenson-Evers, Die griech. Architekten archa. und klass. Zeit, 1996, 59-66 (mit wei…

Hypogäum

(261 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Sammelbezeichnung für unterirdisch angelegte Architekturen. Das H. bildet im mod. Verständnis überwiegend einen Teilbereich der Grabbauten, wobei mit H. eine unter das Erdniveau gesetzte Architektur gemeint ist und nicht eine mit Erdreich überschüttete, zunächst oberirdisch erbaute im Sinne des Tumulus mit einer Grabkammer darin; ferner können (mit einem Grab wesensmäßig eng verwandte) Heroa (z.B. dasjenige von Kalydon) sowie Baulichkeiten für besondere Kultanlagen (z.B. das Nekr…

Gynaikonitis

(81 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (γυναικωνῖτις). Im Gegensatz zum andrṓn [4] bezeichnet g. den introvertierten Frauentrakt im griech. Haus, der in der Regel von dem eher extrovertierten Bereich der Männerwelt abgeschlossen im Obergeschoß des Gebäudes lag und auch die Werkzeuge der wirtschaftlichen Produktion der Frau (Webstuhl, Spinnrad etc.) barg; die mindere Stellung der Frau in der patriarchalischen Gesellschaft Griechenlands kam in dieser Hierarchisierung der baulichen Verhältnisse zum Ausdruck. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W.Hoepfner, E.L. Schwandner, Haus und St…

Aithusa

(100 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (αἴθουσα). Bei Homer (Od. 17,29; 18,102; 22,466; Il. 6,243; 20,11) die Bezeichnung für die Eingangshalle des Hauses, die mit Säulen versehen und mit dem Hoftor verbunden ist. Der davor gelegene Teil heißt Prothyron (Il. 24,323; Od. 3,493). Eingangshallen dieser Art finden sich bereits an den Palästen des 2. Jt. und in der frühgriech. Hausarchitektur; sie werden dann gängiges Element am griech. Tempel. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Noack, Homer. Paläste, 1903, 53  H. L. Lorimer, Homer and the Monuments, 1950, 415-422  H. Drerup, ArchHom II, O (Bau…

Joch

(589 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Mod. t.t. in der arch. Bauforsch., der im ant. Säulenbau den Achsabstand zweier Säulen bezeichnet (im Gegensatz zum lichten Raum dazwischen, dem auch in der ant. Architekturterminologie als Begriff bezeugten Interkolumnium; vgl. [1]); in der angelsächs. Fachlit. wird das J. meist als “interaxial space” bezeichnet. Das J. war, bes. im Konzept des griech. Peripteraltempels klass. Zeit (Tempel), als eine notwendigerweise klar definierte Teilmenge der Achsweiten (d.h. der Distanzen z…

Apsis

(482 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (ἀψίς). “Bogen, Wölbung”, lat. apsis bzw. absida, vgl. auch Exedra. Halbkreisförmiges, z. T. auch polygonales, gedecktes Architekturelement, meist als Raumabschluß oder Raumteil verwandt. In der ägäischen Hausarchitektur (Haus) früh belegt; Häuser mit langrechteckigem Grundriß, der am rückwärtigen Ende durch eine halbkreisförmige A. abgeschlossen wird, finden sich schon in den untersten Schichten Troias (Troia I a), in der gesamten ägäischen Bronzezeit und auch in der geom. Architektur…

Kuppel, Kuppelbau

(742 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] “Unechte” K.-Bauten aus geschichteten Kragsteingewölben (Gewölbe- und Bogenbau) finden sich in den Mittelmeerkulturen seit dem 3. Jt.v.Chr. verschiedentlich; sie sind offenbar weitgehend unabhängig voneinander in den Architekturbestand des minoischen Kreta (Tholosgräber von Mesara und Knosos), des myk. Griechenland (“Schatzhaus” des Atreus in Mykene; “Kuppelgrab” bei Orchomenos), Sardiniens (“Nuraghen”), Thrakiens und Skythiens (sog. “Bienenkorb”-K. an Gräbern, s. thrakische Arch…

Mons Testaceus

(104 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Künstlicher Berg (nach Art einer mod. Mülldeponie) im Süden des Mons Aventinus in Rom, ein etwa 30 m hoher, im Umfang gut 1000 m messender ant. Schutthügel, der größtenteils aus den Scherben (lat. testa, testaceum - daher der Name) von Transportamphoren (Tongefäße) besteht, die als Bruch in den nahen Hafen- und Speicheranlagen anfielen. Das Gros der über eine Rampe hierher verbrachten Scherben entstammt der Zeit von ca. 140 bis 250 n.Chr. Der M.T. bildet als geschlossener Befund ein nahezu einmaliges Archiv röm…

Naïskos

(80 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (ναΐσκος, “Tempelchen”). Ein kleiner, tempelförmiger Bau ohne umlaufende Ringhalle. In der klass.-arch. Fachterminologie wird der Begriff für freistehende Kleinarchitekturen (z.B. Brunnen-Häuser) ebenso verwendet wie (vereinzelt) für speziell ausgeformte Cella-Bauten innerhalb eines Tempels (z.B. beim Apollontempel von Didyma), bisweilen auch syn. mit naós (Cella), ferner für Grabreliefs mit an Architektur erinnernden, räumlich in die Tiefe gebauten Anten-Vorsätzen. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Müller-Wiener, Griech. Bauwese…

Aedicula

(122 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Im röm. Kulturraum bezeichnet A. entweder einen sakralen Schrein (Lararium), oft in sepulkralem Kontext (Grabbauten), der Urnen oder Bilder der Verstorbenen enthielt, oder einen säulengerahmten Baukörper zur Aufnahme von Statuen und Gemälden, dann entweder als Einzelbauwerk auf meist mannshohem Podium stehend oder als Nische in einen Fassadenverbund integriert. Rück- und Seitenwände sind geschlossen, das flach geneigte Dach meist mit einem ornamentierten Giebel versehen. Vergleichbar ist im griech. Kulturraum der Naiskos. Höcker, Christoph (Kissing) B…

Entasis

(236 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Von Vitruv (3,3,13) überlieferter, in griech. Bauinschriften hingegen nicht bezeugter Begriff für die Schwellung der Säule, die die Anspannung dieses Baugliedes durch die Last des Gebälkes ausdrücken sollte. Zusammen mit der Inklination und der Kurvatur bildet die E. das wichtigste Element der optical refinements im griech. Säulenbau; die E. findet sich in extremer Ausführung in der archa. Baukunst Westgriechenlands (z.B. Paestum, “Basilika”), wird im späteren 6., dem 5. und 4. Jh.v.Chr. dann zu einer b…

Dorischer Eckkonflikt

(730 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Moderner t.t. für das Problem, im griech. Steinbau dorischer Ordnung eine gleichmäßige, um die Ecke biegende Abfolge von Triglyphos und Metope im Fries über einer Säulenstellung zu bewirken. In der kanonischen dor. Baustruktur lagert jede zweite Triglyphe mittig über einer Säule. Dies wird in dem Moment an der Ecke unrealisierbar, wo die Tiefe des Architravs (Epistylion) die Breite einer Triglyphe übersteigt, da dann entweder der Architrav nicht mehr zentriert auf dem Abacus des …

Crypta, Cryptoporticus

(192 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Von griech. κρυπτή; bezeichnet in der bei Athenaios 5, 205a überlieferten Beschreibung des Nilschiffes Ptolemaios' IV. einen abgeschlossenen, durch Fenster beleuchteten Wandelgang. In lat. Texten können mit c. verschiedene Architekturen wie Keller (Vitr. 6, 8), Gewölbe (Iuv. 5, 106) oder auch unterirdische, überwölbte Kult- oder Grabanlagen gemeint sein. In der modernen arch. Terminologie wird der Begriff cryptoporticus synonym zu c. verwandt; unter dieser allein bei Plinius (epist. 2,17,20; 5,6,27f.; 7,21,2) und Sidonius (epist. 2,2,10f…

Concha

(59 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Lateinisch für Muschel, Schnecke (griech. κόγχη/ kónchē); bezeichnet auch muschelförmig gebildete Gefäße oder große Trinkschalen, auch das schneckenförmige Tritonshorn (Verg. Aen. 6,171; Plin. nat. 9,9). In der frühchristl. Lit. steht c. für den oberen, halbkuppelförmigen Abschluß der Apsis und das für Taufe und Bad verwandte Wasserbecken. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography G. Matthiae, s.v. Conca, EAA 2, 779.

Attillus

(32 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Römischer Mosaizist, signierte ein bei Oberwenigen nahe Zürich gefundenes Figuralmosaik ( Attillus fecit). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography A. Blanchet, La mosique, 1928, 56  L. Guerrini, s.v. A., EAA 1, 906.

Ianiculum

(92 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Einer der sieben Hügel Roms (Roma); am rechten Tiberufer gelegen und bereits in republikanischer Zeit durch vier Brücken mit dem Campus Martius verbunden. Wegen seiner mil. Bed. wurde der I. bereits früh in den ager Romanus mit einbezogen (Cass. Dio 37,27,3 - 37,28,1). Der Name I. geht vermutlich auf eine Kultstelle für Ianus zurück; seit der späten Republik war der von der Via Aurelia überquerte Hügel Ort verschiedener großer Gartenanlagen ( horti Agrippinae; horti Caesaris). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography P. Liverani, s.v. I., LTUR 3, 1996, 89f. …

Cavea

(108 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (“Höhlung”). 1. Tierkäfig, Bienenstock. 2. Gittergestell, von Walkern über Kohlefeuer gestellt, um Zeug zu trocknen. 3. Terrassenförmig aufsteigender Sitzraum im Amphitheater, Odeion und Theater, auch als öffentlicher Versammlungsplatz geläufig (z.B. Athen, Pnyx). In größeren Anlagen durch Umgänge in prima, media und summa c. geteilt, die verschiedenen Personengruppen zugewiesen waren. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W.A. McDonald, The Political Meeting Places of the Greeks, 1943  J.A. Hanson, Roman Theatre-Temples, 1959  D.B. Small, Soci…
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