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Skepticism

(1,332 words)

Author(s): Fricke, Christel | Bormuth, Matthias | Rudolph, Ulrich
[German Version] I. Philosophy The term skepticism denotes an attitude informed by doubts regarding certain beliefs. In the realm of philosophy, these doubts have to do primarily with the existence or knowableness of the external world and the knowableness or motivating force of moral norms. Since ancient Greece, a distinction has been made between academic skepticism and Pyrrhonian skepticism. The former was cultivated at Plato’s Academy (I) and used against the defenders of dogmatism; it argued the impossibility of absolutely certain knowledge, immune to all possible error (whether of the external world or of what is morally good). The latter, named after the skeptic Pyrrho, demanded that all judgment regarding the possibility of certain knowledge be suspended, since the impossibility of any knowledge cannot itself be known with certainty. The history of philosophy has been marked by major stimuli from exponents o…

Sensuality

(1,613 words)

Author(s): Fricke, Christel | Rosenau, Hartmut | Sparn, Walter | Stock, Konrad
[German Version] I. Philosophy Sensuality is a collective term for various human faculties that mediate sensations. Sensations are mental states. In contrast to abstract thoughts, memories, and fantasies, sensations are qualitatively dependent on the present state of the sensate person. It is traditional to distinguish between perceptual sensations and affective sensations. Sensations function as information, making it possible for us to react appropriately to our environment, have an idea of it, an…

Rationalism

(3,896 words)

Author(s): Fricke, Christel | Steiger, Johann Anselm | Veltri, Giuseppe
[German Version] I. Philosophy The term rationalism is used in philosophy in a wider and a narrower sense. In its wider sense, it stands for all those antiskeptical positions (Skepticism: I) in the theory of being and its epistemology that see the only reliable source of certain knowledge not in sensory perception but in the activity of ratio, reason (I). The paradigm for reasoning activity that guarantees certainty (I) is provided by mathematical thought with its concepts of tautologies and deductive conclusions. In its narrower sense, Rationalism stands for a particular period in the history of philosophy, namely for pre-Kantian, continental European philosophy, as distinct from the Anglo-Saxon Empiricism (I) of about the same period; its most important representatives were G.W. Leibniz and his German successors C. Wolff and …

Rationality

(2,088 words)

Author(s): Fricke, Christel | Petzoldt, Matthias | Huxel, Kirsten | Linde, Gesche
[German Version] I. Philosophy Rationality is derived from Latin ratio (“calculation, consideration, reason”) and medieval Latin rationalitas (“reason, capacity for thought”). The term denotes various intellectual capacities that distinguish human beings as “rational animals” from the other more highly developed animals. In German, from the 18th century, these capacities were generally designated as

Sinnlichkeit

(1,473 words)

Author(s): Fricke, Christel | Rosenau, Hartmut | Sparn, Walter | Stock, Konrad
[English Version] I. Philosophisch …

Rationalismus

(3,793 words)

Author(s): Fricke, Christel | Steiger, Johann Anselm | Veltri, Giuseppe
[English Version] I. Philosophisch Der Terminus »R.« wird in der Philos. in einem weiteren und einem engeren Sinn verwendet. In seinem weiteren Sinn steht er für alle antiskeptischen Positionen (Skepsis/Skeptizismus: I.) in der Theorie des Seins und seiner Erkenntnis, die die einzig verläßliche Quelle für Erkenntnisgewißheit nicht in der sinnlichen Wahrnehmung, sondern in der Tätigkeit der ratio, der Vernunft (: I.) sehen. Das Paradigma für die Gewißheit (: I.) garantierende Vernunfttätigkeit liefert das mathematische Denken mit seinen Konzepten von Tautologien und deduktiven Schlüssen. In seinem engeren Sinn steht »R.« für eine bestimmte Epoche der Philosophiegesch., nämlich für die vorkantische, kontinentaleur. Philos., die vom etwa gleichzeitigen angelsächsischen Empirismus (: I.) unterschieden wird und deren wichtigste Vertreter G.W. Leibniz und dessen dt. Nachfolger Ch. Wolff und A.G. Baumgarten waren. Frühe Vertreter einer rationalistischen Theorie der Seinserkenntnis waren Demokrit und Plato. Auch in der Philos. der Neuzeit, die die wichtigsten Impulse zu ihrer Entwicklung von der Methodenreflexion in den sich entwickelnden Naturwiss. erfuhr, wurden rationalistische Theorien entwickelt (z.B. von R. Descartes, den Cambridge Platonists und I. Kant). Dabei fungierten als Grund, von dem aus auch sinnliche Wahrnehmung (: II.) und Erfahrung (: I.) als Quelle gewisser Erkenntnisse zu rechtfertigen wären, zum einen die Mathematik mit ihren Gewißheit garantierenden Methoden des Messens und Berechnens empirischer Daten, und zum anderen die Selbstgewißheit des denkenden Subjekts, das über jeden Zweifel an seiner Existenz erhaben schien. Leibniz entwickelte mit seiner »Monadologie« (Monade) eine rationalistische Theorie der Realität und Wirklichkeit. Real sind alle möglichen Monaden in allen möglichen Welten. Gott ist die Zentralmonade, sie allein existiert notwendig. Die von ihm geschaffene wirkliche Welt existiert zwar nur kontingenterweise, läßt sich aber nach dem Gewißheit garantierenden Satz des zureichenden Grundes als Werk des Schöpfergottes erklären. In dieser Welt herrscht eine prästabilierte Harmonie unendlich vieler fensterloser Monaden, die in sich unendlich komplex sind, nicht interagieren, einander aber vollständig repräsentieren und als Kraftzentren nach Klarheit und Deutlichkeit streben. – Unter dem Titel eines »krit. R.« hat K.R. Popper eine Theorie der erfahrungswiss. Erkenntnis entwickelt. R. ist für Popper nicht im Gegensatz zum Empirismus, sondern zum Irrationalismus zu verstehen. Die rationalistische Forderung, daß jede wiss. Aussage entweder durch Erfahrung oder durch Argumente zu begründen sei, ist Popper zufolge nicht erfüllbar und erweist sich damit als irrational. Im Sinne des krit. R. fordert Popper daher, bei der Suche nach der wahren Beschreibung der Wirklichkeit so konsequent wie möglich Fehler zu vermeiden. Für den Umgang mit dem in den empirischen Wiss. zentralen Induktionsproblem bedeutet das, daß die Konzentration der Forschung nicht auf die…

Skepsis/Skeptizismus

(1,263 words)

Author(s): Fricke, Christel | Bormuth, Matthias | Rudolph, Ulrich
[English Version] I. Philosophisch Als »Skepsis« (S.) bzw. »Skeptizismus« (Sz.) wird eine Einstel…

Rationalität

(1,907 words)

Author(s): Fricke, Christel | Petzoldt, Matthias | Huxel, Kirsten | Linde, Gesche
[English Version] I. Philosophisch »R.« geht zurück auf das lat. »ratio« (»Rechnung, Berechnung, Überlegung, Vernunft«) und auf das mittellat. »rationalitas« (»Vernunft, Denkvermögen«). Der Terminus bez. verschiedene intellektuelle Vermögen, die den Menschen als »animal rationale« unter den anderen höher entwickelten Tieren auszeichnen. Im Dt. sind seit dem 18.Jh. für die Bez. dieser Vermögen »Verstand« (: I.) und »Vernunft« (: I.) gebräuchlich. Erst unter dem Einfluß des eng…