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Your search for 'dc_creator:( "Quack, Joachim (Berlin)" ) OR dc_contributor:( "Quack, Joachim (Berlin)" )' returned 64 results. Modify search

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Onuris

(196 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (Ὀνουρις). Äg. Gott ( Jnj-ḥrt, *ianiy ḥarat, “der die Ferne holt”), keilschriftl. als anḫara, koptisch ( a) nhoure belegt. O. ist ikonographisch durch vier Federn am Kopf und eine Lanze gekennzeichnet und trägt ein langes Gewand; Hauptkultorte waren Thinis (8. oberäg. Gau) und Sebennytos. O. wurde oft mit anderen Göttern, bes. Haroeris, Schu und Arensnuphis, teilweise auch Thot (von Pnubs) synkretistisch verbunden; von den Griechen mit Ares gleichgesetzt (Traum des Nektanebos). O. könnte ursprün…

Rhampsinitos

(188 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (Ῥαμψίνιτος). Nach Hdt. 2,121 f. äg. Herrscher; wird in der Forsch. meist, aber ohne zwingende Argumente, mit Ramses [3] III. gleichgesetzt. Er soll Nachfolger des Proteus und Vorgänger des Cheops gewesen sein. Evtl. ist er zu identifizieren mit einem Remphis, der bei Diod. 1,62,5 genannt wird. Der Name könnte im hinteren Bereich das Element s Njt, “Sohn der Neith”, enthalten, evtl. ist er zu Psammsinit, d. h. Psammetichos, “Sohn der Neith”, zu verbessern. Rh. soll die westl. Torbauten des Hephaistos-Tempels (wohl in Memphis) erbaut und davor zwei…

Mond

(1,283 words)

Author(s): Renger, Johannes (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Hübner, Wolfgang (Münster)
[English version] I. Alter Orient M.-Lauf und M.-Phasen dienten bereits frühzeitig als wesentliche Strukturelemente des Kalenders in allen altorientalischen Kulturen. Außer mit den M.-Phasen hat man sich seit frühester Zeit ebenfalls mit den Eklipsen des M. als ominösen Zeichen auseinandergesetzt (Astrologie; Divination). Wie die Sonne war auch der als Gottheit vorgestellte M. Protagonist zahlreicher Mythen in Ägypten, Kleinasien [1. 373-375] und Mesopotamien (Mondgottheiten). In Babylonien war bereits gegen Ende des 3. Jt. die systematische Beobachtung de…

Min

(338 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (Μίν; äg. Mnw). Ägypt. Gott, Hauptgott von Koptos und Achmīm, war für die von Koptos erreichbaren Wüstengebiete zuständig. Bereits aus der Frühzeit (3. Jt.) sind Kolossalstatuen des M. aus Koptos aus erhalten [6], welche die klass. Ikonographie zeigen - anthropomorph, mit relativ ungegliedertem Körper, ithyphallisch, hohe Federn auf dem Kopf. Ein Arm ist aufgerichtet und trägt die Geißel. Diese Gestalt wurde zum Vorbild für die ithyphallische Form des Amun. Das Schriftzeichen des M…

Reinheit

(1,187 words)

Author(s): Renger, Johannes (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Podella, Thomas (Lübeck)
[English version] I. Mesopotamien Das Prinzip (kultischer) R. wird im Sumerischen durch das Adj. kug, im Akkadischen durch das korrespondierende Adj. ellu ausgedrückt. In beiden Wörtern ist auch die Nuance “hell”, “leuchtend” enthalten. Mit sumer. kug bzw. akkad. ellu (wenn in textueller Abhängigkeit von kug) werden die Eigenschaften von Gottheiten, Örtlichkeiten (u. a. Tempel), (Kult-)Objekten, Riten bzw. Zeiträumen als zur Sphäre des Göttlichen gehörig bezeichnet, d. h. heißt aber nicht unbedingt, daß sie sich in einem Zustand fre…

Peteesis

(155 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (griech. Πετεησις; äg. p′č̣i̯-s.t, “der, den Isis gegeben hat”). Nach PRylands 63 [4] äg. Priester in Heliopolis [1], der Platon über die Melothesie (Zuordnung der Körperglieder zu astralen Größen) belehrt [2. 81]. Verm. dieselbe Traditionsfigur eines Weisen wie der P., der in einigen Varianten zu Dioskurides, De materia medica 5,98 als Autor genannt wird, evtl. auch der Petasios des alchemistischen Corpus (CAAG Bd. 3, 15,3; 26,1; 95,15; 97,17; 261,9; 282,9; 416,15; [1. 68f., 205f.]). Ein tatsächlicher äg. Priester in Heliopolis namens Petese, der u.a. W…

Mut

(209 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (Μούθ; äg. mw.t). Äg. Göttin. Ihr Name wird wie das Wort “Mutter” geschrieben, aber die Vokalisation weicht ab. In Theben (Thebai) bildet M. ab der 18. Dyn. gemeinsam mit Amun und Chons die thebanische Triade. Weitere Kultorte der M. finden sich in Megeb (bei Antaiopolis) sowie an verschiedenen Orten an der Spitze des Nildeltas. Die heliopolitanische “M., die ihren Bruder trägt” ist mit einem Brandaltar verbunden, der zur Bestrafung von Verbrechern dient. M. gehört zu den Göttinnen…

Nimbus

(1,386 words)

Author(s): Willers, Dietrich (Bern) | Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Renger, Johannes (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin)
[English version] [1] Nimbus vitreus N. vitreus (“gläserne Wolke”), ein Wortspiel Martials (14,112), das seit Friedländers Erläuterungen [1. 322] zumeist und bis in jüngste Komm. [2. 174] mißverstanden wird und als ‘gläsernes Sprenggefäß mit zahlreichen Öffnungen’ übers. wird. Gemeint ist die Wirkung eines solchen Instruments, wenn Wein versprüht wird. Willers, Dietrich (Bern) Bibliography 1 L. Friedländer (ed.), M. Valerii Martialis epigrammaton libri (mit erklärenden Anm.), Bd. 2, 1886 2 T.J. Leary (ed.), Martial Book XIV. The Apophoreta, 1996 (mit Einführun…

Literatur

(20,291 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt) | Cancik-Kirschbaum, Eva (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Hazenbos, Joost (Leipzig) | Hose, Martin (München) | Et al.
[English version] I. Allgemein Lit. Kommunikation ist Kommunikation mit Hilfe von Texten, stabilisierten, kohärenten und umfangreicheren Äußerungen. Diese können schriftlich sein oder verschriftlicht werden, können aber auch im Bereich des Mündlichen verbleiben (Schriftlichkeit-Mündlichkeit). Da für frühere Ges. im Regelfall nur schriftliche Texte untersucht werden können, konzentriert sich der L.-Begriff auf solcherart sedimentierte Medien der lit. Kommunikation. Gerade für ant. Ges. muß gleichwohl…

Prophet

(2,453 words)

Author(s): Köckert, Matthias (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Bremmer, Jan N. (Groningen) | Wick, Peter (Basel) | Toral-Niehoff, Isabel (Freiburg)
[English version] I. Einleitung Der Begriff P. hat als Fremdwort über die griech. Bibelübersetzung Eingang in zahlreiche Sprachen gefunden. Die Septuaginta übersetzt mit prophḗtēs in der Regel das hebr. Subst. nābī, das etym. mit akkadisch nabû(m) = “Berufener” zusammenhängt. Seither hat sich ein sehr viel weiterer Gebrauch durchgesetzt. Zur Präzisierung bietet es sich an, Ciceros Unterscheidung zw. induktiver und intuitiver Mantik aufzunehmen ( genus artificiosum, genus naturale: Cic. div. 1,11,34; 2,26 f.) und nur die Vertreter der letzteren als P. zu bezei…

Pantheon

(1,882 words)

Author(s): Richter, Thomas (Frankfurt/Main) | Quack, Joachim (Berlin) | Bendlin, Andreas (Erfurt) | Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] [1] Bezeichnung für die Vielzahl der Götterwelt Als Begriff der mod. religionsgesch. Systematisierung der Vielzahl der ant. Götterwelt (Polytheimus) bezeichnet P. im folgenden die Gesamtheit einer in einem bestimmten geogr. Raum und sozio-histor. Kontext verehrten Mehrzahl von Gottheiten. Richter, Thomas (Frankfurt/Main) [English version] I. Mesopotamien Im Sumerischen findet sich kein eigener Terminus für eine Göttergesamtheit, der dem des P. entspräche. Der dafür in Anspruch genommene, vorwiegend in lit. Kontext begegnend…

Pheron

(164 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (Φερῶν). Griech. Wiedergabe des äg. pr-, “Pharao”, also kein Eigenname, sondern der äg. Königstitel. Nach Hdt. 2,111 (ähnl. auch Diod. 159) Sohn und Nachfolger des Sesostris I. (1971-1928 v.Chr.). Er soll seine Lanze in die Nilüberschwemmung geworfen haben und als Strafe dafür erblindet sein, bis er seine Augen mit dem Urin einer Frau waschen konnte, die ihrem Mann stets treu war. Nach Wiedererlangung der Sehfähigkeit ließ er alle untreuen Frauen verbrennen sowie in Heliopolis [1] zw…

Nemanus

(100 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] (Νεμανούς). Nach Plutarch (Plut. Is. 15,357 B) einer der Namen der Königin von Byblos [1], Gemahlin des Malkathros, die Isis auf der Suche nach Osiris aufnimmt und zur Amme ihrer Kinder macht. Sie wird auch als Astarte und Saosis bezeichnet und soll von den Griechen Athenais (Ἀθηναΐς) genannt worden sein. Der Name geht auf nḥm( .t)- n zurück, eine in der Spätzeit häufige Variante des Göttinnennamens nḥm( .t)- wy. Diese ist Gefährtin des Thot und wird in der Spätzeit (1. Jt.v.Chr.) als Aspekt der Hathor aufgefaßt. Quack, Joachim (Berlin) Bibliography 1 H.J. Thissen,…

Leukos Limen

(70 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Ägypten | Handel (Λευκὸς λιμήν; nur bei Ptol. 4,5,8). Hafen am Roten Meer am Ost-Ausgang des Wadi Hammamat in der Höhe von Koptos, h. Marsa Koseir el-qadim. L.L. war Ausgangspunkt der Fahrten nach Punt (Küste von Erythraea). Seit der Ptolemäerzeit haben die Häfen Myos Hormos und Berenike [9] L.L. überflügelt. Ant. Reste sind kaum erhalten. Quack, Joachim (Berlin)

Mut

(229 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[German version] (Μούθ/ Moúth; Egyptian mw.t). Egyptian goddess. Her name is written like the Egyptian word for ‘mother’, but is vocalized differently. Beginning in the 18th dynasty in Thebes (Thebes), M., Amun and Chons formed the Theban triad. Other cultic sites of M. can be found in Megeb (near Antaeopolis) as well as at various locations at the tip of the Nile Delta. The Heliopolitan ‘M. who is carrying her brother’ is associated with a fire altar used for punishing criminals. M. is one of the go…

Userkare

(65 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[German version] (Egyptian Wsr-k-R.w). Egyptian king, according to the evidence of the Kings' lists in the Sixth Dynasty (c. 2300-2250 BC), after Teti I and before Pepi I (Phiops [1]); scarcely any contemporary record. He is sometimes regarded as a usurper or anti-king before or during the reign of Pepi I. Quack, Joachim (Berlin) Bibliography J. Vercoutter, L'Égypte et la vallée du Nil, vol. 1, 1992, 322.

Chronography

(3,691 words)

Author(s): Rüpke | Cancik-Kirschbaum, Eva (Berlin) | Quack, Joachim (Berlin) | Hollender, Elisabeth (Cologne) | Toral-Niehoff, Isabel (Freiburg)
I. General [German version] A. Notions of measuring time Most cultures have some method of measuring time, frequently based on periodical changes within nature or the stars. The oldest of these is the pars-pro-toto method, in which it is not a certain period of time as a whole that is connected, but a regularly recurring phenomenon within that time [1. 9 f.] (e.g. lunar phases). Metaphors of time or the measuring thereof play no great role in antiquity, with the exception of the field of  metrics. Usually, the focus was not on …

Re

(650 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[German version] ( R), the most important god in the Egyptian pantheon. Essentially merely the word for 'sun' and as appellative still used as such in Coptic, translated into Greek as Helios. Re is the god who originated in himself, yet the primeval ocean Nun is considered to be his father. In Heliopolis he is linked with the god Atum, and his children are Shu and Tefnut (Tefnut, legend of). Often the epithet 'Horus of the horizon' (Harachte), is bestowed on him. The phases of the sun during the day are classified by the Egyptians as Chepre (morning), Re (midday) and Atum (e…

Min

(389 words)

Author(s): Quack, Joachim (Berlin)
[German version] (Μίν/ Mín; Egyptian Mnw). Egyptian god, chief deity of Coptus and Achmīm, was responsible for the desert regions accessible from Coptus. Colossi of M. are preserved from Coptus from early times (3rd cent) [6], demonstrating the classical iconography - they are anthropomorphic, with relatively unstructured bodies, ithyphallic, with a tall plume on the head. One arm is raised and bears a scourge. This figure became the model for the ithyphallic form of Amun. The written character for M…

Multilingualism

(2,975 words)

Author(s): Binder, Vera (Gießen) | Schwemer, Daniel (Würzburg) | Quack, Joachim (Berlin) | Rieken, Elisabeth (Berlin)
[German version] I. General ‘Multilingualism’ refers to two different things: on the one hand the ability of an individual to use several languages, on the other hand a situation where, within a social group, several languages are used (linguistic contact). As a result, research into multilingualism can look at multilingual individuals or a multilingual society; accordingly, points of contact arise to psycho- and neurolinguistics on the one hand or to sociolinguistics and historical linguistics (des…
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