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Privatdrucke

(120 words)

Author(s): Red.
kommen schon im 16. Jh. vor. Sie gehören zu den nicht für den Handel bestimmten Veröff., werden von Privatpersonen auf eigene Kosten gedr. und meist nur an engere Leserkreise in wenigen Ex. abgegeben. Viele Gelegenheitsschriften, politische, erotische, genealogische Lit., auch Bühnenstücke gehören hierher. P. besitzen nicht selten bibliophilen Wert, sie heißen auch Manuskriptdrucke. Verz. von P.: J. Martin: Bibliographical Catalogue of books privately printed. London 1834, 2. ed. ebd. 1854. Dobb…

Bilderreime

(53 words)

Author(s): Red.
nennt man Gedichte, bei denen die Verszeilen so eingerichtet sind, daß beim Druck ein Bild entstehen muß; vgl. manche Gedichte von Arno Holz oder Morgenstern. Auch bei Prosawerken finden sich ähnliche Bemühungen. Figurensatz Bilderrolle. Josua-Rolle. Erste Hälfte des 10. Jh.s (Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Cod. Pal. gr. 431.); nach Faks. Red.

Asteronym

(17 words)

Author(s): Red.
heißt eine anonyme Schrift, bei der der Verfassername durch Sternchen oder Figuren ersetzt ist. Red.

Bimsstein

(75 words)

Author(s): Red.
(lat. pumex) wurde in der ältesten Zeit benützt, um die Endfläche der Buchrolle zu glätten, aber auch, um das Pergament durch Abreiben der Haare und Sehnen im Tierfell zu reinigen (lat. pumicare, franz. poneer), hauptsächlich in den Ländern, in denen man rauhere Pergamentarten verwendete, die nicht gleich bei der ersten Herstellung eine glatte Oberfläche bekamen; weiterhin wurde der B. zum Radieren gebraucht, z. B. bei Palimpsesten und endlich zum Schärfen der Federspitze. Red.

Bogenfolge

(19 words)

Author(s): Red.
heißt die Aufeinanderfolge der Bogen innerhalb des Buches; sie wird äußerlich erkennbar gemacht durch die Bogensignatur Red.

Diez, Wilhelm von

(68 words)

Author(s): Red.
* 17. 1. 1839 in Bayreuth, † 25. 2. 1907 in Mfinchen, Maler und Zeichner. Bekannt wurde D. durch seine 111. zu Schillers «Geschichte des 3ojahri-gen Krieges# (1871) und durch seine Arbeiten in den «Fliegenden Blattern» und den «Mfinchener Bilderbo-gen». 1869 ill. er Werners «Buch von der nordischen Flotte»; 1870 Heinz Dewil's Buch «Heedelberger Dra-guner-Wachtmeester». Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 9, S. 282 Rumann S. 308.

Goerg, Edouard

(201 words)

Author(s): Red.
* 9. 6. 1893 in Sidney, † 12. 4. 1969 in Paris, flämischer Abstammung, Maler und Kupferstecher, von Jugend auf in Paris und hier seit 1922 als Buchillustrator tätig. Von Brueghel und Hieronymus Bosch beeinflußt, bezweckt seine Kunst nach seinem eigenen Geständnis die Darstellung des Burlesken, Trivialen, Ungeheuerlichen des täglichen menschlichen Lebens, dessen Schwächen und Gemeinheiten mit fast revolutionärem Naturalismus in phantastischen, hart ans Karikaturistische und Satirische streifenden…

Reußner

(586 words)

Author(s): Red.
(auch Reusner), Familie von Druckern, Buchbindern und Verlagsbuchhändlern des 17. und 18. Jh.s in Rostock, Stockholm, Königsberg und Reval. Christoph R., *in Neustadt (Vogtland), gründete 1597 eine Drukkerei in Rostock und wurde zum Ratsbuchdrucker ernannt. 1608 berief ihn der schwed. König Karl IX. nach Stockholm. Hier war R. als Hofbuchdrucker, Buchbinder und Buchhändler tätig. 1634 ging er nach Reval und arbeitete bis 1636 als Gymnasialbuchdrucker. Mehrere Werke von Paul Fleming gingen u.a. a…

Zeitschriften-Informations Service (ZIS)

(155 words)

Author(s): Red.
ist eine Online-Plattform. Sie verzeichnet ca. 4 Tsd. Fach-, Wissenschafts- und Kulturzeitschriften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erfaßt sind Zss. von fast 800 Verlagen der genannten Länder. Für den privaten Kunden bietet diese Zss.datenbank die Möglichkeit, eine seinen Interessen entsprechende Zs. zu finden. Unterstützt wird die Suche durch eine Inhaltsbeschreibung, Angaben zum Bezugspreis, zur Bezugsmöglichkeit, durch Zusen-dung eines Probeex. etc. Für Verlage umfaßt der Z. u. a. folgende Dienstleistungen: bibliographische Erfassung und A…

Tonger, P. J.

(269 words)

Author(s): Red.
Musikverlag in Köln, gegr. 1822 als Buchhandlung. Der Gründer, Augustin Josef T. (1801–1881), war urspr. Buchbinder. Mütterlicherseits war er verwandt mit dem Antiquar Hemmerich, dessen Geschäft er mit dem seinen verband. Sein Sohn Peter Josef T. d. Ä. (1845 bis 1917) baute von 1872 an die Musikalienhandlung auf. Die Buchhandlung wurde erstmalig 1882, endgültig 1893 abgetrennt. Der Musikverlag nahm mit der Erwerbung der «Neuen Musikzeitung» 1881 aus dem Verlag in Preu-ßisch-Stargard beträchtlich…

Burney, Reverend Charles (1757-1817)

(116 words)

Author(s): Red.
engl. Bibliophile, hatte eine schöne Bibl, von 13500 Bdn. Drucke und 520 Hss., griech. und lat. Klassiker, besonders Dramatiker (166 Euripides-, 102 Sophokles-, 47 Äschylus-ausg.), Lit. über engl. Theater, engl. Zss. des 17. und 18. Jh.s usw. Unter den Hss. befand sich der Towneley-Homer, ein Ms. des 13. Jh.s, das B. 1814 in der Auktion John Towneley erworben hatte. Nach seinem Tode kaufte das Britische Museum 1818 die ganze Slg. an. Red. Bibliography Cat. of the Burney Mss. London 1840 Bogeng, G. A. E.: Die großen Bibliophilen. Bd. 3. Leipzig 1922 (ND Hildesheim 1984), S. 221 Ricci, S. de:…

Coriolano

(112 words)

Author(s): Red.
(Lederer), Cristoforo, Holzschneider aus Nürnberg, der um 1600 in Bologna tätig war. Er führte die zahlreichen, teilweise sehr feinen Holzschnitte zur Ornithologie des Ulisse Aldovrandi (Bologna 1599 bis 1603) aus, hat wohl auch die Figuren zu Mercurialis «Dearte gymnastica» (1573, 1604) entworfen, vielleichtauch die Bildnisse zu den «Vite» von Vasari (1568), falls diese nicht von dem Venezianer C. Chrieger geschnitten wurden. Sein Sohn Bartolommeo ist der letzte ital. Meister des Farbenholzschni…

Exemplaire impeccable

(9 words)

Author(s): Red.
ist ein fehlerfreies, makelloses Exemplar. Red.

Delaunay, Nicolas

(69 words)

Author(s): Red.
lebte 1739 – 22. 3. 1792 in Paris; er war einer der glänzendsten Vertreter der franz. Graphik. Sein komplettes Œuvre ist im Cabinet des Estampes in Paris; seine Buchill. sind nahezu vollständig bei Cohen angeführt: Cabinet des Fées; Le Sage: Œuvres; L'Abbé Prévost: Œuvres. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 8, S. 438–439 Cohen, Fl.: Les livres à gravures du XVIII e siècle. 6. éd. Paris 1912 S. 1206.

Englische Linie

(61 words)

Author(s): Red.
Schluß- oder Trennungslinie mit Federzug-Charakter, die sich in einfacher oder verzierter Zeichnung nach den Enden zu verjüngt. In Büchern verwendet man die e. L. gern als Schmuckelement auf dem Titelblatt oder am Kopf des Satzspiegels als Trennung zwischen Pagina und der ersten Zeile des Textes. Englische Linie. Aus: Proben aus der Schriftgiesserey der Andreäischen Buchhandlung. Frankfurt/M. 1834. Red.

Ed

(20 words)

Author(s): Red.
= edidit, lat., hat herausgegeben; edd. = ediderunt, haben herausgegeben; gebräuchliche Abkürzung in Verbindung mit dem Herausgebernamen. Red.

Einband der Zeit

(51 words)

Author(s): Red.
ist ein Einband, der ungefähr gleichzeitig mit dem enthaltenen Druck eines Buches hergestellt ist, zumindest nicht später als zehn Jahre nach Erscheinen. Ein «Einband im Stil der Zeit» ist dagegen nachträglich mit den Materialien und Techniken der Zeit, in der das Buch erschienen ist, gebunden worden. Red.

Archaische Schrift

(65 words)

Author(s): Red.
ist die alte Form jeder Schriftart. Sie zeigt ungelenke Gestaltungen, die im Vergleich zu den späteren, meist als klassisch bezeichneten Formen unrhythmisch und uneinheitlich sind. Insbesondere findet die Bezeichnung in der Epigraphik Verwendung. In der griech. Epigraphik sind es die Schriftformen, die vor der entwickelten athen. Schrift liegen, in der röm. Epigraphik die Formen vor dem Einfluß der ausgebildeten griech. Schrift. Red.

Krampen

(63 words)

Author(s): Red.
heißen am Bucheinband die Metallösen, in welche die Schließenhaken eingreifen, meist am Vorderdeckel; im späten MA überwiegend dünne Bronze- oder Messingplatten mit Schriftbild oder kleinen Ziermotiven, später möglichst unauffällig gehalten, höchstens bei reicheren sonstigen Beschlägen künstlerisch ausgestattet. In Erfurt sind lilienförmige K. im späten M A typisch. Daneben werden auch die Schließenhaken selbst oder die ganzen Klausuren als K. bezeichnet. Red.

Ziehenaus, Christoph

(66 words)

Author(s): Red.
Sortimentsbuchhändler (N Sortimentsbuchhandel) in Leipzig in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Als er 1563 Leipzig verließ, wurde von Gerichts wegen ein Verz. seines Lagers aufgenommen, das erhalten ist und einen interessanten Einblick in die damaligen Buchhandelsverhältnisse gibt, insb. hinsichtlich des Anteils ausländischer Verlagswerke. Es zeigt auch Anfänge eines wiss. Antiquariats. Red. Bibliography Kirchhoff, A. in: AGdB, Bd. 17, Leipzig 1894, S. 3 ff.

Dohme, Robert

(63 words)

Author(s): Red.
*17. 6. 1845 in Berlin, † 8. 11. 1893 in Konstanz, Kunsthistoriker und Bibliothekar. D. studierte Architektur, 1869–1870 in Rom, 1871 Vorstand der Bibl, des kgl. Hauses in Berlin, 1875 Direktorialassistent an der Nationalgalerie, 1883 Direktor, 1884 Direktor der Kunstslg. des kgl. Hauses, 1892 erster ständiger Sekretär der kgl. Akademie, Verfasser zahlreicher kunsttheoretischer Schriften. Red. Bibliography ADB Bd. 47, S. 737ff.

Codicilli

(75 words)

Author(s): Red.
= kleine Codices; die C. stellten im Altertum eine Verbindung einiger kleiner Schreibtafeln, etwa in Form eines Diptychons oder Triptychons, oder einiger Pergamentblätter dar, als Notizbüchlein, als Brief, zu kurzen Mitteilungen durch Boten, zu Eingaben, als Testament — in diesem besonderen Sinn in der Rechtssprache heute noch benützt — , als Urkunde bei Amtsverleihungen und dergleichen, oder als Konzept für kleine Gedichte. Red. Bibliography Pauly – Wissowa Bd. 4, Sp. 174 — 183 (Seeck)

Alvāo-Zeichen

(69 words)

Author(s): Red.
In den Dolmengräbern von Alvão im nördlichen Portugal sind Steine mit Zeichen gefunden worden, die gewisse Ähnlichkeiten mit späteren iberischen, aber auch solchen des Vorderen Orients aufweisen. Es ist freilich ungewiß, ob es sich dabei um eine Bild- oder Lautschrift handelt, wohl kaum um eine Buchstabenschrift. Eine sichere Deutung steht noch aus. Red. Bibliography Jensen, H.: Die Schrift in Vergangenheit und Gegenwart. 2. Aufl. Berlin 1958, S. 82.

Giuntinen

(10 words)

Author(s): Red.
(Juntinen) heißen die Drucke der Buchdruk-kerfamilie Giunta. Red.

Patrize («Vaterform»)

(54 words)

Author(s): Red.
ist ein wenig gebräuchlicher Ausdruck für den beim Bleisatz-Schriftguß erforderlichen, in Stahl gestochenen Stempel, der das Bild des Buchstabens erhaben und seitenverkehrt trägt. Die P. wird in die kupferne Matrize geschlagen, die zur Gewinnung der Druckletter mit der Bleilegierung ausgegossen wird. Patrize und Matrize. Red. Bibliography Wilkes, W.: Das Schriftgießen. Stuttgart 1990.

Courtney, William Prideaux

(114 words)

Author(s): Red.
26. 4. 1845 in Penzance, † 14. 11. 1913, veröffentlichte zusammen mit George Clement Boase die «Bibliotheca Cornubiensis» (London 1872–1882), welche in 3 Bdn. die Schriften von Verf. aus Cornwall und die Bücher über diese Grafschaft verzeichnet. Nach mehr als zwanzigjähriger Vorbereitung begann sein Hauptwerk zu erscheinen: « A Register of national bibliography» (London 1905–1912, 3 Bde.), nach Schlagwörtern geordnet. Die Bde. 1–2 und 3 stellen je ein Alphabet dar. Verweist auf bibliographische …

Maffei, Scipione

(112 words)

Author(s): Red.
* 1. 6. 1675 in Verona, 11. 2. 1755 ebd., Marchese, war zunächst Dichter, Literat und Soldat. Für die Gesch. der Schrift hat M. durch zweierlei Entscheidendes geleistet: er entdeckte die Kapitularbibl. seiner Vaterstadt, die bei einer Überschwemmung auf die Schränke gelegt und vergessen worden war; sie enthielt wertvolle Hss. in lat. Kapitalis, Unziale und Minuskel aus dem 6.—9. Jh. Dazu erkannte er, daß es nur drei Gattungen der röm. Schrift gibt, Majuskel, Minuskel, Kursive, und daß die «Nationalschriften» Mabillons nur Ausgestaltungen der einen röm. Schrift sind. Red. Bibliograp…

Edelinck (Edelink), Gérard

(74 words)

Author(s): Red.
*20. 10. 1640 in Antwerpen, † 2. 4. 1707 in Paris, berühmter Porträtstecher. E. lieferte fast die Hälfte der Stiche zu dem berühmten Porträtwerk, das Charles Perrault von 1696–1700 in zwei Foliobänden herausgab, «Hommes illustres qui ont paru en France pendant ce siècle». Red. Bibliography Didot, A.-F.: Les graveurs de portrait en France. Paris 1875–1877, S. 203 fr. Lonchamp, F. C. in: Manuel du Bibliophile français. T. 1. 1927, S. 255.

Bright, Benjamin Heywood

(67 words)

Author(s): Red.
engl. Bibliophile und leidenschaftlicher Sammler, dessen reiche Bibl. 1844 bis 1845 bei Sotheby in fünf Auktionen versteigert wurde. Die aus 1341 Stücken bestehende Roxburghe-Balladenslg. wurde vom British Museum erworben. Red. Bibliography Bogeng, G. A. E.: Die großen Bibliophilen. Bd. 3. Leipzig 1922 (ND Hildesheim 1984), S. 222 Ricci, de S.: Engl. Collectors of Books & Mss. Cambridge 1930 (ND Bloomington 1960), S. 72, 107.

Archives et Bibliothèques de Belgique

(45 words)

Author(s): Red.
ist die führende belgische Bibliothekszs. Sie erscheint seit 1923 in Brüssel und änderte 1928 ihren Titel in: Archives, bibliothèques et musées de Belgique. Die Zs. bringt eine laufende Bibliographie zum Buch- und Bibliothekswesen. Register für die Jg.e 1923–1954. Red.

Chevalier, Cyr Ulysse Joseph

(79 words)

Author(s): Red.
* 24. 2. 1841 in Rambouillet, j* 27. 10. 1923 in Romans, Abbé und Professor der Kirchengeschichte in Lyon. Das wichtigste seiner zahlreichen bibliographischen Werke «Répertoire des sources historiques du moyen âge, Bio-Bibliographie» (Paris 1877-1886); Neuaufl.: Bio-Bibliographie (Paris 1905 - 1907); Topo-Bibliographie, Montbéliard 1894 bis 1903 (ND New York 1959-1960); je zwei Bde. Red. Bibliography Schneider G.: Handb. der Bibliographie. 4. Aufl. Leipzig 1930, S. 475 Koppitz, H.-J.: Grundzüge der Bibliographie. München 1977, S. 164.

Vogel, F. C. W.

(89 words)

Author(s): Red.
Verlag für medizinische Werke und Fachzss. in Leipzig, gegr. 1730 von Johann Michael Teubner (1695–1757), 1764 von Siegfried Leberecht Crusius (1738–1824) übernommen. 1808 ging der Verlag an Friedrich Christian Wilhelm V. (* 30. 4. 1776 in Kasendorf in Oberfranken, † 8. 10. 1842 in Leipzig) über, der ihn 1837 seinem Sohn Friedrich Theodor Wilhelm vermachte. 1862 übernahm ein Urenkel Crusius’, Carl Lampe-Vischer (1836–1907), die Firma, 1897 dessen Sohn Karl Friedrich Lampe (* 1864 in Leipzig). Dieser verkaufte den Verlag 1931 an den Springer-Verlag. Red.

Wandelaar, Jan (Wandelaer)

(119 words)

Author(s): Red.
* 14. 4. 1690 in Amsterdam, † 26. 3. 1759 in Leiden, niederl. Kupferstecher, Maler und Radierer. Schüler von Johannes Jacob Folkema und Willem van Gouwen. Er stach Bildnisse, Buchill. und Vignetten, so die Abb. zu Sébastien Vaillants «Botanicon Parisiense» (Amsterdam 1727), zu Bernhard Siegfried Albinus «Tabulae selecti et musculorum corporis humani» (40 Blatt, Lugduni 1747), zum «Hortus Cliffortianus» (Frontispitz und 36 Tafeln) von Carl von Linné. Berühmt sind seine Abb. zu «Opera omnia anatom…

Contrefaçons

(20 words)

Author(s): Red.
édition contrefaite, engl, counterfeit édition, Nachahmung, Nachdruck, sind buchhändlerische Nachdrucke, die einen Originaldruck in seiner Entstehungszeit imitieren. Red.

Edwards, Mary Ellen

(81 words)

Author(s): Red.
*6. 11. 1839 in Kingston. Sie besuchte die South Kensington Schools. Ihre Buchill. sind bekannt. 1859: Holzschnitte fur die «Illustrated Times». In der Zs. «London Society» erschienen Holzschnitte zu «A Life of Flowers» und «Ordeal for Wives». Ferner zeichnete sie Blätter für: The Cornhill Magazine, Belgravia, The Churchman, Good Words, Illustrated London News, The Graphic. Mary Ellen Edwards Holzschnitt nach M. E. Edwards von H. Harral aus: Gattys Parables. London 1867. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 10, S. 351

Griffelkunst

(31 words)

Author(s): Red.
veraltete Bezeichnung für die mit jeder Art von Griffeln geschaffene Kunst, also für Zeichnung und Druckgraphik (Holzschnitt, Kupferstich, Radierung). Der Name G. ist durch Max Klinger eingeführt worden. Red.

Mignonne

(32 words)

Author(s): Red.
ein in der älteren franz. Druckersprache üblicher Sammelausdruck für die kleinsten Schriftgrade. Red. Bibliography Wolf, L.: Terminologische Untersuchungen zur Einführung des Buchdrucks im franz. Sprachgebiet. Tübingen 1979, S. 99 — 100

Lederfiligran

(96 words)

Author(s): Red.
oder Lederdurchbrucharbeit. Bei dieser Technik werden aus einem sehr fein geschliffenen Leder Muster ausgeschnitten und diese sodann auf einem farbigen Ledergrund plaziert. L. wurde als Schmucktechnik vor allem im Orient angewendet, so schon bei den ältesten koptischen und den ägyptisch – islamischen, dann aber in vollendeter Ausarbeitung an den Innenseiten der persischen Buchdeckel (Blütezeit 16. Jh.). L. weist aber auch schon der Einband des Ragyndrudis – Codex, des zweiten der Codices Bonifat…

WILEY–VCH

(194 words)

Author(s): Red.
Verlag GmbH, weltweit einer der größ-ten und angesehensten natur-, ingenieur- und wirtschaftswiss. Verlage. Es erscheinen etwa 120 Zss. aus Wiss. und Technik, 250 Neuerscheinungen jährlich, die Back-list umfaßt an die 2 Tsd. Titel. Der Verlag publiziert Zss. und Bücher von fast 50 Verbänden und wiss. Gesellschaften, unter den Autoren sind 46 Nobelpreisträger. Die Zs. «Angewandte Chemie» existiert seit über 100 Jahren, seit 40 Jahren in dt. und engl. «Ullmann’s Encyclopedia of Applied Physics» in 23 Bänden. Der Verlag «John Wiley & Sons, Inc.» wurde 1807 in New York gegr…

Brooke, Sir Thomas

(71 words)

Author(s): Red.
*31. 5. 1830, †16. 6. 1908, engl. Bibliophile, besaß eine reiche Slg. von wertvollen Hss. und Büchern in Armitage Bridge House, Huddersfield, die nach seinem Tode 1909–1923 in sieben Auktionen bei Sotheby versteigert wurde. Red. Bibliography A Cat. of the Mss. and printed Books collected by Th. B. 2 Bde. London 1891 Ricci, S. de: Engl. Collectors of Books & Mss. Cambridge 1930 (ND Bloomington 1960), S. 167

Grecque

(45 words)

Author(s): Red.
(franz.), die Handsäge, mit der die Bünde eingesägt werden; ä la grecque = mit eingesägten Bünden (und glattem Rücken); grecquage = das Heften auf eingesägte Bünde; die dazu verwendete Maschine: presse à grecquer. Die Heftart ist vom griech. Bucheinband übernommen. Griechische Einbandtechnik Red.

Beilagendrucke

(55 words)

Author(s): Red.
Mancher Druck enthält noch Beilagenblätter mit Anweisungen für die Herstellung und Nachrichten für den Buchbinder, soweit der letztere diese nicht beim Einbinden beseitigt hat, auch Musikbeilagen, Noten und andere Beilagen, welche die Druckgeschichte und die Entstehung des Buches dokumentieren. Sie sind für den Bibliophilen von großem Interesse und Kennzeichen eines guten Exemplars. Red.

Norvis (auch Norin, Norvin u. a.), Jean

(79 words)

Author(s): Red.
Pariser (?) Buchbinder, Anfang des 16. Jh.s, bekannt durch die Platten mit seinem Namen. Außer der Eichelreihe zeigen die Platten figürliche Szenen (Ara coeli, Bathseba), z.T. mit «J.N.» bezeichnet. Einbde. existieren in vielen Bibl.en, vor allem in Antwerpen, London und Paris. Jean Norvis. Einband mit einer seiner Platten. 16. Jh. Red. Bibliography Husung, M.J. in: Zs. für Bücherfreunde Neue Folge 10. 1919. 2, S. 184 bis 187 Helwig Bd. 2, S. 107.

Modius, Franciscus

(183 words)

Author(s): Red.
4.8.1556 in Oudenburg bei Brügge, 23. 6. 1597 in Aire bei Calais, Jurist und Philologe. M. führte ein unruhiges, wechselvolles Leben, bis er im September 1585 bei Sigmund Feyerabend in Frankfurt a.M. die Stelle eines Korrektors annahm und hier bis Dezember 1587 recht erfolgreich wirkte. Sein Tagebuch aus diesen Jahren läßt uns wertvolle Einblicke in die Lebensverhältnisse eines gelehrten Korrektors jener Zeit tun. Für die lat. Gedichte zu Jost Ammans Trachtenbuch der katholischen Geistlichkeit (…

Eklektische Bibliographie

(12 words)

Author(s): Red.
ist eine heute veraltete Bezeichnung für ein Auswahlverzeichnis. Red.

Turner, Sir Gregory Page

(52 words)

Author(s): Red.
engl. Bibliophile. T. besaß eine reiche Bibl. zu Battlesden, die 1824 verkauft wurde. Bei dieser Auktion erwarb Sir T. Phillipps mehrere Handschriften. Red. Bibliography De Ricci, S.: English collectors of books and manuscripts (1530 bis 1930) and their marks of ownership. Cambridge 1930, S. 122 (ND Bloomington 1960).

Wolf, Johann Christian

(139 words)

Author(s): Red.
* 10. 4. 1690 in Wernigerode, † 9. 2. in Hamburg, Philologe und Bibliothekar. Wie sein Bruder Johann Christoph Wolf Stollbergisch-wernigerödischer Univ.stipendiat. 1709 Student der Theologie an der Univ. Wittenberg, wo bereits sein Bruder tätig war. 1725 wurde W. Professor der Naturwissenschaft (Physik) und Dichtkunst am Gymnasium in Hamburg, 1746 zusätzlich Bibliothekar an der StB Hamburg. In seinen Schriften interessierten ihn vor allem die Dichterinnen der griech. Antike. Er vermachte seine u…

Elfenbein

(163 words)

Author(s): Red.
aus Zähnen und Knochen von Mammuttieren oder Elefanten gewonnenes Material für das Kunstgewerbe, das schon aus der vordynastischen Zeit der Ägypter bekannt ist und zu Ritzzeichnungen und Flachreliefs benutzt wurde. Geschnitztes E. war sowohl bei den Griechen wie bei den Römern als Verzierungsmaterial von Kult- und Gebrauchsgegenständen beliebt und verbreitet. Die frühchristliche Kunst setzte unter hellenistisch-orientalischem Einfluß in Syrien und Ägypten die E.Schnitzerei fort. Byzanz wurde ihr…

Publicandum

(53 words)

Author(s): Red.
(lat. = das zu Veröffentlichende) auch Publikandum, ist ein seit dem ausgehenden 18. Jh. gebräuchlicher Titel für amtliche Bekanntmachungen vor allem in Preußen, z. B. «P betreffend die Bestrafung der desertirten Einlander besonders von der Rhein-Armee» Berlin 1794 und «P. wegen Einführung des allgemeinen Landrechts bei den Militär-Gerichten» Berlin 1797. Red.

Dohna, Fabian Burggraf von

(62 words)

Author(s): Red.
(1550–1622), bedeutender Büchersammler, begründete eine Slg. mit klassischer und moderner Lit. zu Carvinden, eine zweite mit Archivalien in Mohrungen, die 1697 mit der Stadt verbrannte, und eine dritte, die bedeutendste Privatbibi, in Ostpreußen, auf dem Schloß Schlobitten. Red. Bibliography Borkowski, H.: Die ehemalige Bibl, des Reichsburggrafen und Grafen Dohna in Mohrungen. In: Altpreuß. Monatsschr. 35. 1902, S. 3–4.

Wort des Jahres

(96 words)

Author(s): Red.
Die Ges. für Dt. Sprache in Wiesbaden veröff. seit 1972 jährlich die «Wörter des Jahres», die von einer Fachjury aus den Vorschlägen der Bürger ausgewählt werden. Sie werden seit 1978 in der Zs. der Ges. «Sprachdienst» veröffentlicht. Ausgewählt werden Wörter, welche die öffentliche Diskussion des betreffenden Jahres bes. bestimmt haben, für wichtige Themen stehen oder als charakteristisch erscheinen. In den Jahren 2006 bis 2009 waren die Begriffe Fanmeile, Klimakatastrophe, Finanzkrise und Abwrackprämie Wort des Jahres. Red. Bibliography Von «aufmüpfig» bis «Teuro». Die…

Wälzer

(26 words)

Author(s): Red.
ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für ein dickes Buch, unabhängig von seinem Inhalt. «Dick» ist ein Buch ab einer Rückenstärke von etwa 6 cm. Red.

Elfenbeindeckel

(133 words)

Author(s): Red.
auf Bucheinbänden. Unter den Prachteinbänden des frühen und hohen MA nehmen die mit Elfenbeintafeln geschmückten eine hervorragende Stellung ein. Teils wurden vorher für antike Diptychen verwendete Elfenbeintafeln später auf Buchdeckeln zum Schmuck angebracht, teils eigens für diesen Zweck Elfenbeintafeln geschnitzt. Das antike und byzantinische Bildgut wurde dabei nach Bedarf in christliches umgeändert. Ihre Maße haben das Format nicht weniger liturgischer Hss. bestimmt. Häufig erhielten die in…

Guilford, Frederick North

(123 words)

Author(s): Red.
5th Earl of, * 7. 2. 1766 in London, † 14. 10. 1827 ebd., engl. Staatsmann, ausgezeichneter Gelehrter und Linguist mit besonderem Interesse für griech. Lit. und Kunst, gründete eine Univ. in Korfu und war ihr erster Kanzler, mußte aber aus Gesundheitsrücksichten heimkehren. Er sammelte in Italien eine große Bibl., besonders zahlreiche griech. Hss., von denen viele an Sir T. Phillipps verkauft wurden. Die Bibl, kam von Korfu nach London und wurde hier bei Evans 1828–1835 in sieben Teilen versteigert Red. Bibliography Bogeng, G. A. E.: Die großen Bibliophilen. Bd. 3. Leipzig 1923 …

Analekten

(12 words)

Author(s): Red.
nennt man eine Slg. vermischter Aufsätze und einzelner Stellen. Red.

Muratorischer Kanon

(81 words)

Author(s): Red.
L. A. Muratori entdeckte in der Ambrosiana in Mailand ein Fragment in barbarischem Lat., das ein Verz. der Schriften des NT enthielt. Dieses Verz., erweitert durch Bemerkungen über die Entstehung der Schriften, ist offenbar ein Kanon der anerkannten und im christlichen Unterricht benutzten Bücher und jedenfalls noch im 2.Jh. n. Chr. in Rom entstanden. Er stimmt im wesentlichen mit dem heute gültigen Bestand überein. Red. Bibliography Lexikon für Theologie und Kirche. 2. Aufl. Bd. 7. Freiburg 1962, Sp. 692–693.

Kollektaneen

(43 words)

Author(s): Red.
wird eine Sammlung von Auszügen und Stellen aus Schriftstellern genannt, die als Grundlage für weitere Forschung dient. Sie finden sich in reichem Maße in den Nachlässen von Geisteswissenschaftlern und gelangen damit in die literarischen Archive und die Hss.–Abteilungen der Bibl.en. Red.

Zöpfel, David

(52 words)

Author(s): Red.
Buchdrucker in Frankfurt am Main, heiratete 1549 eine Tochter des Druckers Cyriacus Jakob und wurde 1552 Frankfurter Bürger. Er starb 1563. Red. Bibliography Pallmann, H.: Sigmund Feyerabend. Sein Leben und seine geschäftlichen Verbindungen. Ein Beitrag zur Gesch. des Frankfurter Buchhandels im sechzehnten Jahrhundert. Frankfurt a. M. 1881, S. 9 ff.

Bibliosophie

(41 words)

Author(s): Red.
oder Bibliophilosophie ist die Lehre von den Freuden und Aufgaben des Büchersammelns, seinem Zweck für die Mitwelt und die Wissenschaft. Red. Bibliography Beresford J.: Bibliosophia or Book Wisdom. London 1810 Bogeng G. A. E.: Umriß einer Fachkunde. Nikolassee 1911, 133.835ff

Maschinenheftung

(73 words)

Author(s): Red.
eine Heftung, die auf der Drahtoder Fadenheftmaschine hergestellt ist, im Gegensatz zur Handheftung auf der Heftlade. Die M., die mit einfachen Drahtheftmaschinen begann, dann mit Fadenheftung zunächst nur für große Aufl. rentabel war, hat sich jetzt auch in mittleren und kleineren Handbuchbindereien durchgesetzt. Es kann durchaus und versetzt, auf Gaze oder Bünde oder mit Kettenstich geheftet werden. Die M. ist der Beanspruchung des Buches in den meisten Fällen voll gewachsen. Red.

Bleistift

(177 words)

Author(s): Red.
ist ein viel benutztes Gerät zum Schreiben und Zeichnen. Die Verwendung von Blei für Buchzwecke kannte schon die Alte Welt, aber sie nahm dazu eben das gewöhnliche Metall, das der Antike von früh bekannt war, und benützte es in runder Scheibenform als Gerät, um die Linien für die Zeilen zu ziehen. Die Gestalt unseres Bleistiftes zeigte im Altertum eher der stilus, der aber mit Blei nichts zu tun hatte. Ein Vorläufer unseres Schreibwerkzeuges, sowohl der Gestalt wie der Verwendung nach, muß ein S…

Encyclopedia of Library and Information Science

(70 words)

Author(s): Red.
ein vielbändiges, groß angelegtes, intern, ausgerichtetes Sachwörterbuch für alle Bereiche des Bibl.- und Informationswesens, das mit weiten Sachbegriffen, Orts- und Personalartikeln arbeitet. Die Autoren sind überwiegend Amerikaner. Die E. begann 1968 im Verlag Marcel Dekker in New York zu erscheinen und ist auf viele Bde. angelegt. Bis 1987 sind 42 Bde. erschienen, ab Bd. 36 als Suppl. -Bde. Hrsg, ist Allen Kent. Red.

Zeiller, Martin

(276 words)

Author(s): Red.
* 17. 4. 1589 in Räuthen bei Murau (Obersteiermark), † 6. 10. 1661 in Ulm, dt. Reise- und Kompilationsschriftsteller. Z. studierte in Wittenberg Gesch. und Jura. Danach war er als Hauslehrer und Notar in Linz tätig, mußte die Stadt aber wegen der Gegenre-formation verlassen. Ab 1629 lebte und wirkte Z. in der Reichsstadt Ulm, 1630 erhielt er das Bürgerrecht. Hier war er u. a. als Inspektor für die städtischen Schulen zuständig. Z. war ein äußerst produktiver Schriftsteller, er bevorzugte historische und erdkundlich-topographische Themen. Allein die StB Ulm besitzt …

Zenger, Johann Peter

(261 words)

Author(s): Red.
amer. Drucker, * 1697 in der Pfalz, † 28. 7. 1746 in New York. Z. ging in seiner Jugend nach Amerika, begann bei dem Drucker der «New York Gazette», William Bradford, eine Lehre. Mit 25 Jahren wurde Z. dessen Teilhaber, 1726 machte er sich selbständig. Z. errang nicht so sehr als Drucker Berühmtheit, sondern vielmehr als mutiger Kämpfer für die Freiheit der Presse und der Gerichte, für die Sauberkeit der demokratischen Verwaltung und für die Rechte des Volkes. Diesen Kampf führte er auf den Seit…

Nanteuil, Célestin François (eigentlich Leboeuf)

(188 words)

Author(s): Red.
*11 . 7. 1813 in Rom, ✝ 4. 9. 1873 in Marlotte (Seine-et-Marne), Genremaler, Radierer, Lithograph und Holzschneider. N. gehört zu den hervorragendsten Buchillustratoren der Romantik in Frankreich. Die ma. Skulpturen regten ihn zu seinen phantastischen, oft etwas überladenen Titeln und Vignetten an. Seine bekanntesten Ill . enthalten die Erstausg. der Werke von V. Hugo, A. Dumas d. Ä., G. de Nerval, P. Borel, T. Gautier, A. de Müsset und R. de Beauvoirs. Von 1833 an arbeitete er mit an den Ill . …

Doppeltertia

(13 words)

Author(s): Red.
in Deutschland übliche Schriftgradbezeichnung für den selteneren 32-Punkt-Grad (kleine Kanon). Red.

Enchiridion

(124 words)

Author(s): Red.
(griech. έγχειϱέω = Hand an etwas legen, zu Werke gehen), Handb., kurzes Lehrbuch; z. B. E. iuris utriusque. Durch Augustins «Enchiridion de fide, spe et caritate» blieb der Titel auch im MA geläufig. Das berühmteste E. ist wohl Luthers kleiner Katechismus, zuerst 1529 in Wittenberg erschienen: «E. Der kleine Catechismus für die gemeine Pfarher vnd Prediger, Gemehrt vnd gebessert, durch Mart. Luther». Ebenso bekannt sind die beiden berühmten Erfurter E. (Färbefaß-E. und Schwarze Horn-E.) von 1524…

Wilson, Halsey William

(166 words)

Author(s): Red.
* 12. 5. 1868 in Wilmington (Vermont), † 1. 3. 1954 in New York. Bibliograph, Verleger. Zus. mit seiner Frau, Justina Wilson, stellte er den «Cumulative Book Index» zusammen, der ab 1898 erschien. Ab 1901 brachte er «Reader’s Guide to Periodical Litrature» heraus, 1905 folgte «Book Review Digest». Dies und das 1914 erscheinende «Wilson Library Journal» sind Standardwerke. 1913 verlagerte W. seinen Verlag zuerst nach White Plains, N. Y., und dann nach New York City, hier entwickelte er das Untern…

Druckenzum Umstülpen

(26 words)

Author(s): Red.
Anders als beim Drukken zum Umschlagen wird der Bogen nach dem Schöndruck um seine Längsachse gewendet. Drucken zum Umstülpen. 4 Seiten Querformat. Red.

Annalen

(544 words)

Author(s): Red.
lat. annales sc. libri, Jahresaufzeichnungen, nach Jahren geordnete Geschichtsbücher. A. bilden bei allen Völkern die älteste Geschichtsschreibung. Bei den Römern waren die ältesten und wichtigsten die Annales Maximi: am Anfang jedes Jahres hatte der Pontifex in seinem Amtshaus auf einer Kalendertafel, tabula pontificis (Album), die Namen der Magistrate anzuschreiben und hernach die Hauptereignisse einzutragen, und zwar in ältester Zeit die Sonnen- und Mondfinsternisse, Teuerungen, Naturereignis…

Mulder, Joseph

(145 words)

Author(s): Red.
* 1659 / 1660 in Amsterdam, holländischer Zeichner und Kupferstecher, noch 1718 nachweisbar. M., der Schüler von H. Bogaert war, stach topographische Darstellungen, Porträts, Titelbl. und Buchill., so zu Tacitus, übers, von P. C. Hooft (Amsterdam 1684), zu Jakob Böhme «Alle de Theosoophsche of Godwyze Werken» (Amsterdam 1686), zu Jan van der Heyden «Beschryving der Slang–brand–spuiten» (Amsterdam 1690), zu P. Bizot «Histoire métallique» (Amsterdam 1690), zu C. de Bruyn «Reizen in Klein – Azie» (…

Wigand, Georg

(195 words)

Author(s): Red.
* 13. 2. 1808 in Göttingen, † 9. 2. 1858 in Leipzig. Verleger in Leipzig, erwarb sich Verdienste um den Holzschnitt als künstlerisches Illustrationsmittel. Nach wechselnden Aufhalten in Kaschau (Nordungarn), in Preßburg und Pest bei seinem Bruder Otto Wigand, ließ er sich 1834 endgültig in Leipzig nieder, angeregt durch den Besuch der Leipziger Buchmesse zu Ostern 1833. In Leipzig erarbeitete er sich schnell den Ruf eines erfolgreichen Verlegers, vor allem dank zweier Verlagswerke: die erste dt.…

Widener, Harry Elkins (1885–1912)

(111 words)

Author(s): Red.
amer. Bibliophile, ertrank mit der Titanic auf der Heimreise von der Huth-Auktion. Seine schönen und kostbaren Bücher hatte er der Harvard-University vermacht. Die Mutter des Verstorbenen erbaute für die Sammlung, die H. E. W. Memorial Library, ein eigenes Gebäude. Red. Bibliography Catalogue of some of the more important books, mss. and drawing in the library of H. E. W.; A catalogue of the writings of Charles Dickens in the library of Harry El-kins Widener.By.A.S.W. Rosenbach.Philadelphia 1918 Bogeng III, S. 234 Lehmann-Haupt, H.: Das amer. Buchwesen: Buchdruck und Buchhan…

Rotis

(120 words)

Author(s): Red.
eine von dem Typographen und Designer Otl Aicher (1922— 1991), dem Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm, 1988— 1989 entwickelte Schrift. Es handelt sich dabei um eine Type mit langen, schmalhalsigen Lettern von wechselnder Strichstärke, von denen zwei Versionen existieren: die «R. serif» und die «R. sans serif». Die R. verbindet damit die Grundzüge der Grotesk Schriften mit denen der Antiqua. Benannt ist sie nach dem Anwesen im Allgäu, auf dem Aicher seit 1972 lebte. Rotis Serif 55 und Rotis Sans Serif 45 der Linotype. Red. Bibliography Kern, M. / Koch, S.: Schriftvergleic…

Merkbänder

(27 words)

Author(s): Red.
franz. signaux, si(g)nets, die ma. Lesezeichen, Bänder, die an gewissen Stellen des Buches eingelegt und oben durch einen reich verzierten Halter, tenaculum, zusammengehalten wurden. Red.

Factor

(25 words)

Author(s): Red.
(lat. = der etwas schafft), gleichbedeutend mit: impressor, typographus, calcographus, Berufsbezeichnung für den Buchdrucker in Frühdrucken, z. B. bei Peter Drach. Faktor Red.

Clennell, Luke

(147 words)

Author(s): Red.
* 8. 4. 1781 in Ulgham bei Morphet,✝ 9. 2. 1840 in Newcastl-on-Tyne, engl. Genremaler und Illustrator, führte einige Zeichnungen seines Mittcles schülers R. Johnson zu den Water-Birds in Holzstich aus und fügte SchluBsticke nach Erfindungen hin- zu. Später stach er 111. zu Falconers Shipwreck (1808) und nach Stothard zu Rogers Poems (1810), auch zu Beatties «Minstrel» (1806), zu W. M. Craigs «Scripture illustrated und 1809 nach Thurston zu Ackermanns Religious Emblems. Um 1812 wandte er sich dan…

Cooper, Robert

(101 words)

Author(s): Red.
* engl. Maler und Kupferstecher, um 1795–1836 in London vornehmlich als Illustrationsstecher tätig, beteiligte sich an den Kupfern des Biographical Magazine, European Magazine, Dramatic Magazine, Evangelic Magazine und an Sammelwerken wie Cawthornes «Modern British Theatre» (1805ff), Beils «La belle assemblée» (1808ff.), Lodges «Portraits of illustrious Personages» (1815fr.). Außerdem lieferte er Porträtstiche zu den «Mémoires of the Kit-Kat-Club» und für Pepys «Diary» (1827), auch für Walpoles …

Verengen der Zeilen

(34 words)

Author(s): Red.
genauer Verengen der Wortzwischenräume beim a Ausschließen, nennt man die Verringerung des normalen Wortzwischenraumes, um in der Zeile Platz für den Rest eines Wortes oder einer Silbe zu gewinnen. Red.

Erhabene Bünde

(36 words)

Author(s): Red.
die bei den künstlerischen Einbänden aller Zeiten angewendeten, auf dem Rücken aufliegenden (statt eingesägten) Bünde, die sich durch den Rükkenbezug als Wülste abzeichnen (echte Bünde) und den Rücken dadurch in Schmuckfelder teilen. Red.

Disteli, Martin

(115 words)

Author(s): Red.
* 28. 5. 1802 in Olten, † 18. 3. 1844 in Solothurn, Schweiz. Maler und Karikaturenzeichner. 1828 erschienen zehn radierte Blätter zu A. E. Fröhlichs Fabeln. Beiträge für die Zs. «Alpenrosen» (1831–1839). Ill. zu H. Münchs «Pantheon der Geschichte des dt. Volkes». 1839 gab er mit Regierungsrat Felber den sog. «Distelikalender» heraus. 1840 erschienen noch Ill. zum «Münchhausen», zur «Alpina», zum «Deutschen Michel» etc. 1834 war D. nach Solothurn gezogen und dort seit 1836 Zeichenlehrer. D. gehör…

Chroniques de Saint-Denis

(55 words)

Author(s): Red.
Paris St. Genevieve Nr. 782, wohl zwischen 1280 und 1290 in Saint-Denis ent-standen und einem Konig Philipp (III. oder IV. ?) gewid-met. Der bedeutende Bilderschmuck ist eng verwandt mit den Méliacen und gehort somit in den Kreis der Pariser Buchmalerei. Grandes Chroniques Red. Bibliography Vitzthum, G.: Pariser Miniaturmalerei. Leipzig 1907, s. 3off.

Œuvrekatalog

(30 words)

Author(s): Red.
nennt man das im Druck erschienene Verz. sämtlicher Arbeiten eines Künstlers. Werkverzeichnis Red. Bibliography Katalog. In: Lexikon der Kunst. Bd. 3. Leipzig 1991, S. 683 bis 684 (mit Lit.)

Vandyckdruck

(12 words)

Author(s): Red.
ist ein Buchdruck mit brauner, matt wirkender Doppeltonfarbe. Doppeltondruck Red.

Volltextsuche-Online (libreka, vormals VTO)

(98 words)

Author(s): Red.
ist eine durch die Mitglieder des Börsenvereins des Dt. Buchhandels entwickelte Internetplattform, die den Inhalt von Büchern im Internet verfügbar und durch Volltextsuche durchsuchbar macht. libreka macht Buchinhalte online recherchierbar und soll der Verkaufsförderung dienen. Als Besitzer der Rechte legt der Verlag fest, welche und wie viele Seiten eines Buches als Leseprobe einsehbar sind. In einer späteren Version von libreka ist auch das Herunterladen eines ganzen Buches oder einzelner Kapi…

Federlithographie

(10 words)

Author(s): Red.
die mit der Feder ausgefiihrte Steinzeichnung. Lithographie Red.

Huttier, Max

(262 words)

Author(s): Red.
* 12. 5. 1823 in München, † 1. 12. 1887 m Augsburg, katholischer Kunst- und Ztg.drucker, Verleger. Ursprünglich Benediktiner und Studienprofessor, erarbeitete sich H. rasch eine achtungsgebietende Stellung als Redakteur und seit 1858 als Verleger der Augsburger Postztg. und Besitzer der Neuen Augsburger Ztg. 1872 erwarb er den Bayerischen Kurier, 1874 gründete er eine Kunstdruckerei in München, zu der sich 1877 ein Verlag mit vornehmlich religiös-kirchlichen Werken gesellte: Das Lit. Institut Dr…

Licitum

(12 words)

Author(s): Red.
(lat. licitan = bieten) heißt das Gebot bei Auktionen Red.

Reise- und Versandbuchhandel

(71 words)

Author(s): Red.
werden oft kombiniert geführt. Im Reisebuchhandel besuchen Reisende, auch Buchvertreter genannt, auf fremde, sehr selten auch eigene Rechnung Privatpersonen, Firmen, Behörden und Institutionen, um Bestellungen zu erhalten. Im Versandbuchhandel bzw. Mail–Order gibt es im allgemeinen keine offenen Ladengeschäfte, sondern nur Büroräume mit Werbung, Lager und Versand. Das Publikum wird mit Prospekten und Anzeigen zur Bestellung beim Versandbuchhändler animiert. Eine gut gepflegte Kundenkartei ist ein wichtiges Arbeitsinstrument. Red.

Binio

(13 words)

Author(s): Red.
Binie, heißt die Lage, die durch zwei Doppelblätter gebildet ist. Red.

Earlom, Richard

(172 words)

Author(s): Red.
* um 1742 in London, † 1822 ebd., bedeutender engl. Kupferstecher. Seit 1765 war E. ausschließlich als Stecher tätig, vornehmlich für den Boydellschen Verlag. Er führte Mezzotintostiche nach Gemälden älterer und zeitgenössischer Meister aus. Von ihm stammen die Foliokupfertafeln nach Claude Lorrain zu dessen «Liber veritatis» (1777) sowie die Mehrzahl der Aquatintablätter nach Cipriani in dessen 1789 publizierter «Collection of Prints». Ferner lieferte E. Beiträge zu Thorntons Pflanzenwerk «The …

Verbatim et litteratim

(17 words)

Author(s): Red.
(lat.), Denominativa von «verbum» und «littera». Zu übersetzen mit «wortwörtlich und buchstabengetreu». Red.

Echt Bütten

(13 words)

Author(s): Red.
eine Handelsbezeichnung, unter der man handgeschöpftes Papier versteht. Büttenpapier Red.

Monatsschrift

(90 words)

Author(s): Red.
ist ein synonymer dt. Ausdruck für die franz. Bezeichnung «Journal» (mensuel). Schon die Bibliographen zu Beginn des 18. Jh.s kennen das Wort M., das den periodischen Charakter der Zs. deutlich zum Ausdruck bringt. Als Hauptwort im Titel kommt der Ausdruck M. zuerst in der 1763 in Hamburg erschienenen «M. zum Nutzen und Vergnügen» vor. Erst von den 1770er Jahren an ist das Wort in Titeln häufig anzutreffen. Bekannt ist die «Berlinische M.», hrsg. von Gedike und Biester (1783—1796). Red. Bibliography Kirchner, J.: Das dt. Zeitschriftenwesen. T. 1. Leipzig 1942.

S barré

(87 words)

Author(s): Red.
oder fermé ist ein fast ausschließlich auf franz. Einbdn. des 16./ 17. Jh.s vorkommendes Muster; es ist ein lat. s, dessen beide Enden durch einen Querstrich verbunden sind und das vielleicht im Anschluß an das ma. gotische S entstanden ist. Anfangs war es ein Besitzerzeichen, später erscheint es meist als Rebus, «fermesse» bedeutend; öfters wurde es auch im Semé-Muster angewendet, u. a. auf Einbdn. für Peiresc. Red. Bibliography Hobson, G. D.: Les reliures à la fanfare. Le problème de l’S fermé. 2. Aufl. Amsterdam 1970.

Isaac (Isac), Jaspar de

(81 words)

Author(s): Red.
niederl. Zeichner, Stecher und Verleger in Paris, † 1654 ebd. Er arbeitete meist an Darstellungen von Heiligen oder Porträts. Anfangs war er bes. als Buchillustrator tätig. Am bekanntesten ist er durch die 21 Stiche in den «Images ou Tableaux de Platte Peinture des deux Philostrates» (Paris 1614) geworden, ein Kupferstichwerk mit 69 Taf., das bis 1637 noch viermal aufgelegt wurde. Auch sein Sohn Claude war Stecher und Verleger in Paris. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 19, S. 229.

Leech, John

(177 words)

Author(s): Red.
* 29. 8. 1817 in London, 14. 10. 1864 ebd.; engl. Zeichner, Karikaturist und Illustrator. Er schildert hauptsächlich das Londoner Volksleben. Seine Tätigkeit als Illustrator erstreckt sich auf Romane, Sportbücher und Almanache. 1841 wurde L. Mitarbeiter des «Punch». Diese Zeichnungen wurden gesammelt und unter dem Titel «Pictures of Life and Character» herausgegeben (4 Bde. London 1854 — 1863). Er illustrierte ferner Percival Leigh's «Comic English Grammar» (London 1848) und «Comic Latin Grammar…

Ballen

(15 words)

Author(s): Red.
größere zusammengeschnürte Büchersendungen, die auf dem Land- oder Schienenweg befördert werden, Papiermasse Red.

Dulac, Edmund

(106 words)

Author(s): Red.
(1882–1953), franz., in England seit 1912 ansässiger Maler und Buchillustrator, der durch seine fein abgewogenen, vom Jugendstil beeinflußten Bilder zu den «Arabischen Nächten» (1907) bekannt wurde. Es folgten weitere 111. zu: Shakespeare «The tempest» (1908), Omar Khayyan «The Rubaiyat» (1909), E. A. Poe «Beils and other poems» (1911), H. Andersen «Snow queen and other tales» (1912), «Princess Badoura» (1913), «Sindbad the Sailor» (1914), «Fairy book» (1916), «Fanglewood tales» (1918), «Treasur…

Heftlage

(70 words)

Author(s): Red.
die Gruppe von Blättern eines Buches, welche mit einem Stich durch den Rückenfalz geheftet werden kann, d. h. heute im allgemeinen ein fertig gefalzter Druckbogen. In der Zeit des Frühdrucks wurden regelmäßig mehrere Druckbogen zu einer H. vereinigt, wozu die Bogenzählung (Norm) nötig war. Die Zahl der zu einer H. vereinigten Blätter wechselte zwischen zwei und sechs Doppelblättern, wie es schon bei den Hss. üblich gewesen war. Red.
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