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Diskos von Phaistos

(178 words)

Author(s): Neumann, Günter (Würzburg)
[English version] Der D. von Ph. ist eine runde Scheibe aus gebranntem Ton (etwa 16 cm Durchmesser, 2 cm dick); er wurde im Palast von Phaistos gefunden und läßt sich stratigraphisch ins 16. Jh.v.Chr. datieren. Beide Seiten tragen je ein Spiralband von eingestempelten Zeichen (insgesamt 242). 45 verschiedene Lettern kommen vor, mehrere bieten Bilder aus dem min. Kulturkreis. Seite A trägt 31 durch Striche getrennte Zeichengruppen, Seite B 30. Zweifellos liegt Schrift vor. Die Leserichtung verläuft…

Eteokretisch

(141 words)

Author(s): Neumann, Günter (Würzburg)
[English version] Bei Hom. Od. 19, 176 werden unter fünf Völkern, die Kreta bewohnen, die Ἐτεόκρητες ( Eteókrētes) genannt, die ‘echten, wahren Kreter’. Diese Stelle bezieht sich wohl auf die Gegenwart des Dichters (8. Jh. v.Chr.), nicht auf das 2. Jt. Strab. 10,4,6 nennt in einer Komm.-Notiz dazu als Wohnsitz der Eteokreter das πολίχνιον Πρᾶσος (“das Städtchen Prā́sos”) im Osten der Insel. Das deutet auf ein Rückzugsgebiet. Diod. 5,64,1 bezeichnet die Eteokreter als αὐτόχθονες (“autochthon”). In Praisos und Dreros sind nun (durchweg frg. und kurze) Texte wohl offizi…

Linear A.

(414 words)

Author(s): Neumann, Günter (Würzburg)
[English version] Strichschrift mit meist einfachen Zeichenformen, überwiegend auf Kreta bezeugt: in Hagia Triada (Archiv mit ca. 150 Tontäfelchen), Knosos, Phaistos, Mallia, Arkhanes, Khania, Zakros und einem Heiligtum auf dem Berg Iuktas; ferner auch in Tiryns, auf Kythera, den Kykladen (Melos, Keos, Thera), in Milet, Troia, Samothrake, Lachisch usw., insgesamt an mehr als 25 Plätzen. Das Corpus umfaßt h. über 1400 Texte mit etwa 700 Worteinheiten (einschließlich Namen), insgesamt 7300 Zeichen. …

Onomastik

(1,158 words)

Author(s): Neumann, Günter (Würzburg)
[English version] Ein EN (ὄνομα κύριον/ ónoma kýrion, lat. nomen proprium) bezeichnet ein Individuum, ein Appellativum dagegen den Angehörigen einer Gruppe. So benennt griech. Buképhalos ein bestimmtes Pferd, nämlich das Leibroß Alexandros' [4] d.Gr., dagegen híppos ein Tier, das zu einer bestimmten Art von Huftieren gehört. Nicht nur Lebewesen aller Art (einschließlich der Götter, Dämonen, Satyrn, Nereiden usw.) tragen EN, sondern auch Länder, Inseln, Orte, Straßen, Flüsse, Quellen, Berge usw., ferner Monate, Feste, Schiffe, Waf…

Bilingue

(1,693 words)

Author(s): Renger, Johannes (Berlin) | Neumann, Günter (Würzburg)
[English version] A. Definition B. (oder Bilinguis) heißen Inschr., die den gleichen Text in zwei Sprachen bieten, um für unterschiedliche Adressaten verständlich zu sein. Dabei unterscheidet man B., die Texte mit genauer Entsprechung bieten, von solchen, bei denen der eine Text nur knapper informiert. - “Quasi-B.” unterscheiden sich zwar in ihrer Textgestalt, handeln aber vom selben Thema oder denselben Personen. B. sind nur solche Texte, die zeitgleich aus gleichem Anlaß und zum gleichen Zweck ve…

Hieroglyphenschriften

(996 words)

Author(s): Neumann, Günter (Würzburg) | Starke, Frank (Tübingen)
[English version] I. Kreta Ein früher auch “piktographisch” gen. (bisher nicht entziffertes) Schriftsystem mit oft bildhaften Zeichen (Körperteile von Mensch und Tieren, Pflanzen, Früchte, Gefäße, Waffen, Musikinstrumente usw.) ist im Rahmen der min. Hochkultur auf Kreta geschaffen und dort v.a. in der ersten Palastzeit (1900-1700 v.Chr.) benutzt worden. Doch liegen seine Anfänge früher. Anregungen mögen Ägypten oder die Levante geliefert haben, dagegen sind die “anatolischen Hieroglyphen” zeitlich …