Search

Your search for 'dc_creator:( "Pingel, Volker (Bochum)" ) OR dc_contributor:( "Pingel, Volker (Bochum)" )' returned 124 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Murus Gallicus

(178 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Bei Caes. Gall. 7,23 für gallische Oppida (Oppidum) beschriebene Bauweise der Befestigungsmauern, die als bes. widerstandsfähig gegen Belagerungsmaschinen galt. Arch. ist der m.G. in Gallien mehrfach nachgewiesen (Basilia/Basel), nur vereinzelt kommt er auch rechtsrheinisch in spätkeltischen Oppida vor (z.B. Manching). Er besteht aus einem horizontal verlegten Holzbalkenwerk mit Längs- und Querhölzern, die versetzt übereinander gelegt ein Kastenwerk ergeben (vgl. Abb.). Zumindest bei den unteren Lagen…

Landwirtschaft

(6,774 words)

Author(s): Hruška, Blahoslav (Prag) | Pingel, Volker (Bochum) | Schneider, Helmuth (Kassel) | Osborne, Robin (Oxford) | Schreiner, Peter (Köln) | Et al.
I. Vorderasien und Ägypten [English version] A. Einleitung Im Vorderen Orient (bes. südl. Levante und Syrien) und Äg. ereignete sich vor etwa 12000 Jahren eine tiefgreifende Wende in der Gesch. der Menschheit: der Übergang vom Jäger- und Sammlertum des Paläolithikum zur Ackerbaugesellschaft des Neolithikum. Ackerbau wurde im sog. “Fruchtbaren Halbmond” und in Äg. fast immer mit Viehhaltung verbunden. Die L. umfaßte auch Anpflanzung von Fruchtbäumen, Weinbau und Gartenkultur. Die Methoden der Nahrungserzeugung führten zu steigender Unabhängigkeit gegenüber den Zu…

Grabbauten

(4,568 words)

Author(s): Kammerer-Grothaus, Helke (Bremen) | Seidlmayer, Stephan Johannes (Berlin) | Hauser, Stefan R. (Berlin) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Naso, Alessandro (Udine) | Et al.
[English version] I. Definition G. sind architektonisch gestaltete Anlagen, die zum Zweck der Bestattung über dem zeitgenössischen Erdniveau errichtet wurden. Im Gegensatz dazu haben die unterirdischen Hypogäen Räume für den Toten- und Heroenkult; Columbarien können beide Formen miteinander verbinden. Hypogäen mit ebenerdigem Kultraum beeinflußten in der frühchristl. Baukunst die Martyrien über Gräbern. Zu weiteren Aspekten des G. vgl. auch Hypogaeum; Maussolleion; Nekropolen. Kammerer-Grothaus, Helke (Bremen) II. Ägypten und Vorderer Orient [English version] A. Ägy…

Castellum

(480 words)

Author(s): Herz, Peter (Regensburg) | Huß, Werner (Bamberg) | Pingel, Volker (Bochum)
I. Römisch [English version] [I 1] Nach Veg. mil. 3,8 ( Nam a castris diminutivo vocabulo sunt nuncupata castella) handelt es sich bei den c. um kleinere Lager, die wohl von den permanenten Auxiliarlagern zu unterscheiden sind und eher ad hoc zur Sicherung der Versorgung oder als Teil einer größeren Befestigung angelegt wurden (Veg. mil. ebd.). C. sind in Größe und Besatzungszahl wohl mit den “Kleinkastellen” des Limes oder den burgi zu vergleichen (Veg. mil. 4,10: castellum parvulum, quem burgum vocant). Herz, Peter (Regensburg) [English version] [I 2] Rechtlich nicht selbständige…

Barren

(633 words)

Author(s): Mlasowsky, Alexander (Hannover) | Pingel, Volker (Bochum)
[English version] I. Östlicher Mittelmeerraum, Griechenland und Rom In verschiedene Formen gegossenes, unbearbeitetes Metall unterschiedlichen Gewichts, das seit der Br.-Zeit als Rohmaterial für die Weiterverarbeitung oder als prämonetäres Zahlungsmittel dient. Gold, Silber und Elektron kommen seit frühester Zeit im östl. Mittelmeerraum als Gußklumpen, kleine Rund-B. (vielleicht Tiegelrückstände) und runde oder eckige Stäbe vor, die bereits Einkerbungen für das Zerteilen aufweisen. Legierte Bronze, Zinn…

Marne-Kultur

(233 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Kelt. Kulturgruppe der Frühlatènezeit (5. Jh.v.Chr.) im Einzugsbereich der Flüsse Marne, Seine und Aisne (Champagne). In der franz. Forsch. wird sie auch “Aisne-Marne-Kultur” gen.; sie wurde schon im vorigen Jh. als “Marnien” an Hand zahlreicher Grabfunde (über hundert Nekropolen mit mehreren Tausend Gräbern) als eigenständige Gruppe am Nordwestrand der frühen Latène-Kultur herausgestellt. Typisch sind v.a. die Körperbestattungen in Flachgrabnekropolen, die Waffen (Schwert, Lanze…

Hunsrück-Eifel-Kultur

(173 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Sondergruppe der kelt. Eisenzeit im westl. Mittelgebirgsraum zw. Luxemburg, dem Rhein, der Hocheifel und dem Nahetal. Die H. ist sowohl Teil der späten Hallstatt-Kultur als auch der frühen Latène-Kultur (6. bis Mitte 3. Jh. v.Chr.). Sie wird v.a. durch kontinuierlich belegte Grabhügelfelder mit Körperbestattungen charakterisiert. Weitere Eigenständigkeiten sind bes. Keramikformen sowie eigene Grabausstattungen (viel Ringschmuck, wenige Fibeln, häufige Lanzenbeigabe usw.). Im Verl…

Nienburger Gruppe

(94 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Nach Grabhügelfeldern bei Nienburg a.d. Weser benannte germanische Fundgruppe des 5.-3. Jh.v.Chr. im mittleren Niedersachsen (Germanische Archäologie, Karte). Sie ist die westlichste Gruppe der Jastorf-Kultur. Typische Elemente der N.G. sind Brandbestattungen in Hügeln, bestimmte Keramikformen und Trachtelemente (Ohrringe). Vereinzelt kommen in der N.G. keltische Importfunde vor, und es gibt auch Hinweise auf Eisenverarbeitung. Grabbauten III.G; Eisen; Keltische Archäologie; Schmuck Pingel, Volker (Bochum) Bibliography H.-J. Hässler, Ur- und…

Koralle

(258 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg) | Pingel, Volker (Bochum)
(κοράλ(λ)ιον, κουράλ(λ)ιον im Hell., lat. curalium, corallium). [English version] A. Allgemein Daß es sich um die Kalkskelette von winzigen Blumentieren und nicht um Pflanzen handelt, weiß man erst seit dem 19. Jh. Theophrast (de lapidibus 38), Plinius (nat. 32,21-24, vgl. Isid. orig. 16,8,1) und Dioskurides (5,121 Wellmann = 5,138 Berendes) loben v.a. die rote K., die bei Neapel, Trapani sowie den Inseln von Huyères und den aiolischen Inseln gefunden wurde. Die dunklere K. wird als lace von Plin. nat. 32,21 für den Persischen Golf und das Rote Meer erwähnt. Ov. met. …

Germanische Archäologie

(1,052 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] A. Allgemeines Die G.A. versucht, unter Heranziehung arch. Quellen und Methoden die Herausbildung, Entwicklung und Gliederung der Stämme bzw. Völkerschaften der Germani zu erforschen [5; 7; 8]. Dadurch können die histor. und sprachgesch. Angaben zu den Germanen ergänzt und erweitert werden. Zwei Aspekte stehen derzeit im Mittelpunkt der G.A.: a) die Herausbildung der Germanen in der nachrichtenlosen vorröm. Zeit; b) die Auswertung arch. Quellen zum Siedlungswesen, der Alltagskultur…

Aylesford

(102 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Kelten Spätkeltisches Gräberfeld in Kent, namengebend für die A.-Kultur in Südost-England; typisch sind Brandgräber aus der Zeit von ca. 50 v.Chr. bis ca. 50 n.Chr., deren Beigaben (kelt. Drehscheibenkeramik und Fibeln) enge Bindungen zum Kontinent zeigen, die evtl. auf eine Zuwanderung der Belgae hinweisen. Reichen Gräbern (z.B. Lexden) sind in kelt. Stil verzierte, bronzene Eimerbeschläge, Amphoren und Silberbecher beigegeben. Grabbauten; Kelt. Archäologie Pingel, Volker (Bochum) Bibliography R. Whims…

Heuneburg

(304 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Etrusci, Etruria | Fürstengrab, Fürstensitz bei Herbertingen-Hundersingen, Kreis Sigmaringen: an der oberen Donau (Furt?) gelegene, befestigte Siedlung der späten Hallstatt-Kultur (6./5. Jh. v.Chr.) mit offener Außensiedlung und zugehörigen, z.T. reich ausgestatteten Grabhügeln. Die H. ist eines der wichtigsten Machtzentren (Fürstensitz) der jüngeren Hallstattzeit in Mitteleuropa. Ausgrabungen fanden vor allem 1937/38 am Grabhügel “Hohmichele”…

Manching

(668 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Kelten | Oppidum [English version] A. Allgemeines Kelt. Großsiedlung (Oppidum) südl. Ingolstadt (Oberbayern) an verkehrsgünstigem Platz auf einem trockenen, zw. Donau und Feuchtgebieten (Donaumoos) sich von West nach Ost erstreckenden Schotterrücken gelegen, nahe einem Flußübergang und früher auch von Donauarmen (Hafen?) erreicht. Die ebene Siedlungsfläche ist etwa kreisförmig mit 2,5 km Dm und umfaßt 380 ha Fläche; sie wird von einer alten Verkehrsachse, die h…

Nadel

(3,489 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Giesen, Katharina (Tübingen) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Steimle, Christopher (Erfurt) | Et al.
[English version] I. Allgemein N. (βελόνη/ belónē, περόνη/ perónē, ῥαφίς/ rhaphís, lat. acus) wurden auch im ant. Haushalt unterschiedlich verwendet: als Haar-, Gewand- oder Näh-N. Daneben waren sie Arbeitsutensil z.B. bei Ärzten (Medizinische Instrumente), Segelmachern u.a.; ebenfalls sind Tätowierungen mit bes. N. ausgeführt worden. Die lange, zu einem Ende spitz auslaufende Stabform der N. hat sich seit der Frühzeit nicht geändert. Bei der Näh-N. ist der Kopf meist unverziert und flach; darunter sitzt da…

Email

(123 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Farbige Glasschmelzverzierung, die auf Metall (meist Bronze) aufgebracht wurde. Die kelt. Latène-Kultur (spätes 5. - 1. Jh.v.Chr.) war die Blütezeit des E. in Mitteleuropa, dessen Kenntnis evtl. aus dem achämenidischen Osten kam. Die Kelten verwendeten fast nur rotes E. (“Blut-E.”), wohl wegen seiner Ähnlichkeit mit Koralle. Mit E. wurden sowohl Schmuck (Fibeln, Halsringe, Gürtelteile usw.) als auch Bronzegefäße, Waffen (Helme, Schwerter) usw. verziert. Werkstätten für E. fanden sich vor allem in oppida (Bibracte). Bei den griech.…

Latène-Kultur

(483 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Benannt nach dem FO La Tène (Flurbezeichnung) bei Thielle am Neuenburger See, Kanton Neuchâtel, Schweiz. Schon bald nach der Entdeckung Mitte des 19. Jh. wurde die L.-K./Latène-Zeit als charakteristisch für die jüngere Eisenzeit in weiten Teilen Mitteleuropas und angrenzenden Gebieten erkannt. Die Fundstelle selbst ist aber keineswegs besonders typisch für die L.-K., da sie zum einen nur einen zeitlich begrenzten Fundquerschnitt (vor allem Waffen und Gerät aus Eisen, Holzteile us…

Gold

(3,039 words)

Author(s): Riederer, Josef (Berlin) | Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Pingel, Volker (Bochum) | Schneider, Helmuth (Kassel)
I. Allgemeines [English version] A. Gold und Goldvorkommen G. ist ein weiches, mechanisch gut zu verformendes und somit einfach zu Blechen und Drähten zu verarbeitendes Edelmetall, hat aber mit 1063°C einen relativ hohen Schmelzpunkt, der das Gießen erschwert. Es kommt in der Natur relativ selten vor, und zwar in Form von G.-Aggregaten im festen Gestein, aus dem es mit bergmännischen Methoden gewonnen wird, oder in Form von G.-Flittern oder -Körnern in sandigen Ablagerungen verwitterter Primärgesteine, …

Childerich I.

(209 words)

Author(s): Spickermann, Wolfgang (Bochum) | Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Frankenkönig (ca. 436-482), Sohn des hḗrōs epónymos Merowech und Vater des Chlodovechus I. Ch. beherrschte seit ca. 463 das fränkische Teilreich von Tournai und kämpfte als röm. Verbündeter im nördl. Gallien mehrfach siegreich gegen die Westgoten und Sachsen. Wahrscheinlich war er auch mit der Verwaltung der Prov. Belgica II betraut (Greg. Tur. Franc. 2,9-27; Fredegar 3,11-12 MGH SRM 2). Einer Legende zufolge soll er seine Herrschaft durch ein achtjähriges Exil in Thüringen unterbrochen haben (Greg. Tur. Franc. 2,12). Das Grab des Ch. wurde 1653 in seiner …

Salz

(1,399 words)

Author(s): Germer, Renate (Hamburg) | Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Giovannini, Adalberto (Genf) | Pingel, Volker (Bochum)
[English version] I. Alter Orient und Ägypten S. (sumerisch mun; akkadisch ṭabtu; hethitisch puti; hebräisch mælaḥ; äg. sm.t) spielte in allen altoriental. Kulturen und in Äg. eine wichtige Rolle. Bei den teilweise hohen Temperaturen war S.-Zufuhr lebensnotwendig; so war S. ein Teil der normalen Arbeiterrationen in Mesopot. und Äg. (Ration). Es diente v. a. zum Würzen von Speisen wie auch zum Konservieren von Fleisch und Fisch. Auch in der Medizin wurde S. innerlich und äußerlich verwendet. S. war ein wichtiger…

Keramikherstellung

(1,881 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum) | Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] I. Keltisch-Germanische Kulturen Die K. der kelt. und german. Welt wird durch zwei Formungsverfahren charakterisiert: 1) die Freihandformung ohne technische Hilfsmittel und 2) die Formung auf der Drehscheibe. Bis zur Übernahme der schnellrotierenden Drehscheibe aus der mediterranen Welt durch die frühen Kelten sind freihändiges Aufwülsten u.a. Freihandformungen die alleinigen Verfahren, die auch später bis zum MA verschieden intensiv in Gebrauch blieben. In Mitteleuropa sind drehscheibengefertigte Tongefäße seit dem 6./5. Jh.v.Chr. von den…

Fürstengrab, Fürstensitz

(1,420 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] A. Allgemeines In den meisten Epochen der europ. Ur- und Frühgesch. - wie auch in anderen altweltlichen Kulturen (z.B. Mykene, Anatolien, Etrurien) - lassen sich einzelne Bestattungen als bes. herausgehoben aus der Masse der “Normalgräber” erkennen, die meist als “Fürstengräber” (Fg.) bezeichnet werden [5; 14; 22]. Bis in das frühe MA liegen keine direkten Angaben zum eigentlichen Status dieser Toten vor, so daß Fg. nur eine Hilfsbezeichnung ist. Dementsprechend werden auch andere …

Münzprägung

(2,483 words)

Author(s): von Kaenel, Hans-Markus (Frankfurt/Main) | Klose, Dietrich (München) | Pingel, Volker (Bochum)
I. Klassische Antike [English version] A. Münzen und Münzprägung Allgemeines Die Münze, eine besondere, entwicklungsgeschichtlich späte Form von Geld, ist ein handliches, meist rundes Metallstückchen aus Gold, Elektron, Silber, Kupfer bzw. Kupferlegierungen. Das Metall weist eine vorgegebene Zusammensetzung (Feingehalt) auf, die Mz. ein über den zugrundegelegten Gewichtsstandard definiertes Gewicht (Münzfuß). Auf Vorder- und Rückseite trägt die Mz. Zeichen: ein Bild und meist eine Schrift. Durch ihre Eigenschaften gab sich die Mz. als Erzeugnis derjenigen Au…

Helm

(1,267 words)

Author(s): Maaß, Michael (Karlsruhe) | Pingel, Volker (Bochum)
[English version] A. Allgemeines Helme schützen und imponieren. Ihre Gestaltung ging daher meist über eine rein waffentechnische Zweckform (Bewaffnung) hinaus. Individueller Schmuck diente als Rangabzeichen, Standardschmuck als Zeichen kollektiver Macht. Die Repräsentation trat in Paradeprunkhelmen als ausschließlicher Aspekt hervor, ebenfalls in als Grabbeigaben verwendeten Nachbildungen aus Ton [1]. Zeitlos war die Ledermütze (z.B. spätröm. [2. K 120, 121]); davon geben die Worte κυνέη ( kynéē) und galea (beide mit der Bed. “Hundsfell”) Zeugnis. Die Schutzf…

Gundestrup

(201 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] In dem Moor G., Amt Ålborg in Nordjütland, wurde 1891 ein großer demontierter Kessel aus 13 teilweise vergoldeten Silberplatten und einem Rahmengestell gefunden (Dm fast 70 cm, Gewicht ca. 9 kg). Auf den Platten sind in einer charakteristischen Darstellungsweise in Treibtechnik zahlreiche Abbildungen von Göttern, Opferszenen, Fabelwesen usw. angebracht. Die Fragen nach Datierung, Herkunft und Funktion des G.-Kessels werden seit der Auffindung bis h. kontrovers diskutiert. Unstrit…
▲   Back to top   ▲