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Aryballos

(73 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
(ἀρύβαλλος). [English version] [1] Lederbeutel Lederbeutel. Scheibler, Ingeborg (Krefeld) [English version] [2] Salbgefäß T.t. für kugelige Salbgefäße (Lekythos), vom Athleten am Handgelenk getragen, erh. in Ton, Fayence, Bronze, Silber. Entstanden in Korinth, gelangte die Form im 6. Jh. v.Chr. nach Sparta und Rhodos, später auch nach Attika. Scheibler, Ingeborg (Krefeld) Bibliography N. Kunisch, Eine neue Fikellura-Vase, in: AA 1972, 558-565 (Typologie)  G. Schwarz, Addenda zu Beazleys "Aryballoi", in: JÖAI 54, 1983, 27-32.

Lekythos

(346 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld) | Zahrnt, Michael (Kiel)
[English version] [1] Salb- und Ölgefäß (ἡ λήκυθος). Griech. Oberbegriff für Salb- und Ölgefäße unterschiedlicher Form und Größe mit enger Mündung, auch Alabastron und Aryballos umfassend; h. nach schol. Plat. Hipp. min. 368C insbes. Bezeichnung att. Grabgefäße des 6. und 5. Jh.v.Chr., die Duftölspenden enthielten und eine beliebte Totengabe waren (Gefäßformen Abb. E 3). Mit zunehmender Größe der wgr. Lekythoi wurden im 5. Jh. Spareinsätze für das Öl üblich. Um 400 v.Chr. bildete eine Gruppe att. monu…

Amphora

(234 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld) | Mlasowsky, Alexander (Hannover)
[English version] [1] Gefäß (ἀμφορεύς). Zweihenkliges, bauchiges Vorrats- und Transportgefäß mit engem Hals. Führende ant. Gefäßform, vorwiegend in Ton erhalten, selten in Bronze, Edelmetall, Glas, Onyx. Im Hausrat zur unverzierten Gebrauchskeramik zählend (Tongefäße II). Bemalte A. dienten rituellen Zwecken als Grabaufsätze, Aschenurnen, Vorratsgefäße der Toten, Wein- u. Ölgefäße für Feste der Lebenden (Panathenäische A.). Att. Töpfereien stellten im 6. u. 5. Jh. v. Chr. Hals- und Bauch-A. sowie an…

Krater

(321 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] (ὁ κρατήρ von κεράννυμι, keránnymi, “mischen”; Linear B: Akk. ka-ra-te-ra). Weitmundiges Gefäß zum Mischen von Wasser und Wein, beim Gastmahl (Hom. Od. 1,110) wie bei Opferriten (Hom. Il. 3,269) und rel. Festen (Hdt. 1,51) verwendet. Gyges, Alyattes und Kroisos sollen große Prunk-K. aus Edelmetall nach Delphi gestiftet haben. Ihr Fassungsvermögen war nach Amphoren (Hdt. 1,51; 70; vgl. Hom. Il. 23,741; Amphora [2]), ihr Wert nach Gewicht angegeben (Hdt. 1,14; vgl. Plin. nat. 33,15). K.-Untersätze ( hypokratērídia, hypóstata) waren gesondert gearbeitet (Hd…

Lieblingsinschriften

(617 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] Die griech. Sitte, mit dem Epitheton kalós (καλός, mask. = “schön”), seltener kalḗ (καλή, fem.), die Schönheit einer Person öffentlich zu preisen, ist v.a. in - bereits vor dem Brand der Gefäße aufgebrachten - attischen Vaseninschr. des 6. und 5. Jh. v.Chr. faßbar [1; 5]; daneben gab es spontane Graffiti auf Vasen [3] und andere öffentliche L. [4. 22, 46-65] (schol. Aristoph. Vesp. 98). Sie wurzeln in einem auch aus der frühgriech. Lyrik sprechenden Interesse an der schönen Jugend und in den päderastischen Konventionen der Zeit, aber darüber hinaus auch im Ideal der ka…

Alabastron

(87 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] (ἀλάβαστρον, ἀλάβαστος). Schlankes, fußloses Parfümgefäß, dessen Inhalt mit Stäbchen entnommen wurde (Gefäßformen). Erh. in Ton, Edelmetall, Glas, Blei. Ägypt. Vorläufer aus Alabaster früh in Griechenland importiert. Griech. Ton-A. schon um 600 v. Chr. in Ostionien; abweichend die protokorinth. Beutelform. In Attika reiche Produktion bemalter Ton-A. um 550-450 v. Chr. Größere Stein-A. dienten in der Spätklassik als Grabaufsatz. Scheibler, Ingeborg (Krefeld) Bibliography D. A. Amyx, Attic Stelai, in: Hesperia 27, 1958, 213-217 (Quellen)  K. Schauenbur…

Kernos

(208 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] (ὁ oder τὸ κέρνος). Nach Athen. 11,476f; 478d ein Kultgefäß mit angefügten Kotylisken (Näpfen), die Mohn, Weizen, Linsen, Honig, Öl u.ä. (nach Art einer Panspermie) enthielten. K. wurden in der Prozession umhergetragen, ihr Inhalt zuletzt von den Trägern (Mysten) verzehrt. Auch K. mit aufgesteckten Lichtern werden erwähnt (Sch. Nik. Alex. 217). Verwendet wurden K. in Kulten von Fruchtbarkeits- und Muttergottheiten, bes. der Rhea Kybele. Größere Mengen von Tonschüsseln mit Kotylen…

Astragal

(241 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
(Ἀστράγαλος). [English version] [1] s. Ornament s. Ornament Hurschmann, Rolf (Hamburg) [English version] [2] Spielstein Spielstein ( talus). Fußwurzelknochen von Kälbern und Schafen/Ziegen, ebenso aus Gold, Glas, Marmor, Ton, Metallen und Elfenbein verfertigt, bereits bei Hom. Il. 23,85-88 als Spielgerät erwähnt. Man verwandte den A. als Zählmarke für Glücks-, Würfel- und Wurfspiele, wozu das Spiel “Grad oder ungrad” (Plat. Lys. 206e) oder πεντάλιθα ( pentálitha, Geschicklichkeitsspiele) gehörten. Beim A.-Spiel hatten die einzelnen Seiten unterschiedliche Zä…

Lutrophoros

(308 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] (ἡ λουτροφόρος). Behälter für bzw. Träger/-in von Badewasser. Von Demosth. or. 44,18 als Grabaufsatz erwähnt, der den unverheirateten Status des Verstorbenen beweise. Erst spätant. und ma. Autoren gehen auf die L. als Hochzeitsgefäß und die ant. Sitte ein, den unverheiratet Verstorbenen ( ágamoi) ein Denkmal ( mnḗma) in Form einer L. zu errichten, was offenbar den Sinn eines symbolischen Nachvollzugs von Brautbad und Hochzeit (Hochzeitsbräuche) hatte. Die L. wird hier einerseits als Gefäß (Hesych. s.v.; Eust. zu Hom. Il. 23,…

Gefäße, Gefäßformen/-typen

(1,942 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] A. Form, Funktion, Name Die Vielfalt ant. G. (ἀγγεῖον; vas) resultiert primär aus diversen Verwendungszwecken wie Transport, Lagerung, Schöpfen, Gießen, Mischen von festen oder flüssigen Gefäßinhalten (Zweckformen), sekundär aus zeitl. und regional bedingten Unterschieden der Gestaltung (Typen). Mit der Zweckform ist ledigl. die funktionale Grundstruktur angegeben, die erst durch Typen ihre konkreten Ausprägungen erfährt. Zur Amphora (vgl. Abb. A) gehören als feste funktionale Merkmale zw…

Hydria

(250 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] (ἡ ὑδρία). Dreihenkliger Wasserkrug mit enger Mündung, wie er inschr. in der Troilos-Szene des Klitias-Kraters (Florenz, AM) als H. bezeichnet ist. Die Form kommt schon in der FH-Keramik und auf myk. Tontafeln von Pylos vor (dort mit der Bezeichnung ka-ti). Die ältere Kugelform wurde im 6. Jh. v.Chr., nun auch in Bronze und Silber, durch die gestreckte Schulter-H. und etwas später die “Kalpis” mit durchlaufendem Profil abgelöst (Gefäße Abb. B 11-12). Sehr schlanke H. gab es noch im 4. Jh. v.Chr. bis in den Hell.; in d…

Psykter

(137 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[English version] (ὁ ψυκτήρ). Gefäß aus Ton oder Br. zum Kühlhalten von Wein. Vereinzelt dienten diesem Zweck im 6. Jh. v. Chr. doppelwandige Kratere und Amphoren. Um 530 v. Chr. wurde in Athen ein pilzförmiger Ps. erfunden (Gefäße, Gefäßformen, Abb. C 8), den in der Folge zahlreiche rf. Werkstätten herstellten (Oltos, Euphronios [2], Euthymides). Als seine Vorformen können sf. Kannen und Amphoren mit zylindrischem Hohlfuß gelten. Der Typus hielt sich bis ca. 470 v. Chr. (Pan-Maler). Bildliche Dar…

Lebes

(280 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
(ὁ λέβης; ho lébēs). [German version] [1] Large cauldron Large cauldron, a bronze vessel used from the Mycenaean period to heat water and cook meals, in Homer aside from the phiale and trivet a popular prize ( Prizes (games)) (Hom. Il. 9,122; 23,267; 613; 762), also made of precious metal. The addition ápyros (ἄπυρος) describes either new lébētes or those used as kraters. Bronze kettles decorated with protomes from the 7th-6th cents. BC that can be removed from the stand go back to Oriental models (Griffin cauldron). Aside from these splendid cauldro…

Psykter

(150 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[German version] (ὁ ψυκτήρ; ho psyktḗr). Vessel made of clay or bronze for keeping wine cool. Occasionally double-walled craters and amphoras served this purpose in the 6th cent. BC. In about 530 BC a mushroom-shaped psykter was invented in Athens (Pottery, shapes and types of, ill. C 8) and was subsequently manufactured in numerous red-figure workshops (Oltus, Euphronius [2], Euthymides). Its earlier forms are considered to be black-figured jugs and amphoras with cylindrical hollow feet. The style continued until c. 470 BC (Pan painter). Pictorial representations most com…

Amphora

(308 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld) | Mlasowsky, Alexander (Hannover)
[German version] [1] Storage and transport vessel (ἀμφορεύς; amphoreús). Two-handled, bulbous storage and transport vessel with a narrow neck. The predominant form of storage vessels in antiquity, these have survived mainly in clay, rarely in bronze, precious metals, glass or onyx. Among  household equipment regarded as undecorated ceramics for everyday use ( Clay vessels II). Painted amphoras served ritual purposes as ornamental items on graves, urns for storing ashes, food storage vessels for the dead…

Alabastron

(106 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[German version] (ἀλάβαστρον, ἀλάβαστος; alábastron, alábastos). Slender perfume bottle without a base whose contents were accessed with small sticks ( Pottery). Examples of clay, precious metal, glass and lead have been found. Egyptian precursors, made of alabaster, imported into Greece in early times. Greek clay alabastra already around 600 BC in east Ionia; deviating from that the proto-Corinthian pouch version. Rich production of painted clay alabastra in Attica around 550-450 BC. In late classical times, larger stone alabastra served as grave decoration. Scheibler, Inge…

Epinetron

(114 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[German version] (ἐπίνητρον; epínētron). A curved cover, wrongly referred to as ónos (ὄνος), for the protection of thighs and knees during the cleaning and combing of wool; according to Hesychius s.v., the epinetron was used to card the fibres, but more likely to prepare the rovings (see illustr.). Epinetra were generally made from clay or wood; some painted clay epinetra from the 5th cent. BC are extant.  Eretria Painter Scheibler, Ingeborg (Krefeld) Bibliography A. Lezzi-Hafter, Der Eretria-Maler, 1988, 253-262 A. Pekridou-Gorecki, Mode im antiken Griechenland, 1989, 16-20. Re…

Kernos

(255 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[German version] (ὁ or τὸ κέρνος; ho or tò kérnos). According to Ath. 11,476f; 478d, a cult vessel with added kotyliskoi (drinking cups), which contained poppy seed, wheat, lentils, honey, oil, etc. (similar to panspermia). Kernoi were carried around in processions and their contents finally eaten by the bearers ( mystai). Kernoi with attached lights are also mentioned (sch. Nic. Alex. 217). Kernoi were used in cults of fertility and mother goddesses, especially in that of Rhea Cybele. Larger quantities of clay pots with wreaths of kotylai ( Vessels fig. E 15), which are assumed to be kerno…

Choes pitchers [CP]

(153 words)

Author(s): Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
[German version] Type three wine pitchers ( Pottery, shapes and types of;  Chuos), used in Athens in drinking competitions on the day of Choes during the  Anthesteria. Not firmly identified with clay pitchers of similar size painted with freely chosen motifs. More easily differentiated are the small CP (5-15 cm high) produced in great numbers c. 400 BC. These bore images of children, pointing to sources that suggest the Choes as marking an important transition point in children's lives (IG II/III2 13139, 1368 l. 127-131). Some feast scenes, moreover, point to rites involv…

Astragalos

(257 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Scheibler, Ingeborg (Krefeld)
(ἀστράγαλος; astrágalos). [German version] [1] see Ornaments see  Ornaments Hurschmann, Rolf (Hamburg) [German version] [2] Playing-piece Playing-piece ( talus). Knucklebones from calves and sheep/goats, also those made of gold, glass, marble, clay, metals and ivory, mentioned already in Hom. Il. 23,85-88 as playing-pieces. Astragaloi were used as counters for games of chance,  dice and throwing games, including the games ‘odd or even’ (Pl. Ly. 206e) or πεντάλιθα ( pentálitha,  Games of dexterity). In the astragalos game the individual sides had varying values: the co…
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