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Your search for 'dc_creator:( "Schneider, Helmuth" ) OR dc_contributor:( "Schneider, Helmuth" )' returned 133 results. Modify search

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Technik, Technologie

(2,581 words)

Author(s): Schneider, Helmuth | Wartke, Ralf-B.
[English version] I. Definition von Technik Unter T. wird allg. das Ensemble der Werkzeuge, Geräte und Verfahren verstanden, die zur Gewinnung und Umwandlung von Stoffen, bei der Produktion sowie dem Transport von Nahrungsmitteln und Gebrauchsgütern, bei der Errichtung von Gebäuden sowie dem Bau von Anlagen der Infrastruktur und schließlich zur Speicherung von Informationen eingesetzt werden. Die auf verschiedenen Feldern der T. verwendeten Geräte oder Verfahren sind keineswegs voneinander unabhängig,…

Entwässerung

(618 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Angesichts der geringen Produktivität der ant. Landwirtschaft war es notwendig, das für den Getreideanbau, Weinbau und die Anpflanzung von Ölbäumen geeignete Land tatsächlich zu nutzen und zu kultivieren. Durch Terrassierung wurden Hügel und Gebirgshänge in Griechenland für den Anbau erschlossen, und Maßnahmen zur E. hatten die Funktion, Neuland zu gewinnen oder Land nach den winterlichen Regenfällen vor Überschwemmungen zu schützen. Die Voraussetzungen sind dabei in Griechenland…

Pigmentarius

(97 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Abgeleitet von pigmentum (“Farbstoff”; vgl. Plin. nat. 33,111; 33,115; 33,158; 35,29; 37,81), bezeichnet das lat. Wort p. den Hersteller und Händler von Farben, Salben und Parfums ( unguenta). Vertreter dieser Berufsgruppe sind bei Cicero und auf Inschr. erwähnt (Cic. fam. 15,17,2; ILS 7604; 7605; CIL VI 9795). Werkstatt und Laden eines p. sind vielleicht im Haus der Vettii in Pompeii abgebildet [2. Taf. XV 1]. Der Verkauf von Giften oder Liebeszauber durch die p. stand unter Strafe (Dig. 48,8,3,3; vgl. pharmakeía ). Schneider, Helmuth (Kassel) Bibliography 1 E. …

Fiscus

(379 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] In der Zeit der späten Republik bezeichnete das Wort f. einerseits ein Behältnis für die Aufbewahrung von Geld, andererseits bereits öffentliche Gelder, die einem Promagistrat in der Prov. zur Verfügung gestellt wurden (Cic. Verr. 2,3,197). Ferner verstand man unter f. auch das Privatvermögen eines röm. Bürgers. In der Prinzipatszeit war der f. die Kasse des princeps; da dieser über den f. allein verfügen konnte, besaß er die Möglichkeit, auch mit diesen finanziellen Mitteln einen erheblichen Einfluß auf die Politik zu nehmen. Dies gilt s…

Vexillatio

(216 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] Zur Verstärkung röm. Truppen auf einem Kriegsschauplatz wurden seit dem späten 1. Jh. n. Chr. nicht ganze Legionen ( legio ), sondern meist kleinere, zu diesem Zweck gebildete Einheiten, deren Soldaten aus einzelnen Legionen oder Auxiliareinheiten ( auxilia ) abgezogen worden waren, in das Kriegsgebiet verlegt. So stellten während des Jüdischen Krieges die in Äg. stationierten Legionen 2000 und die Grenztruppen am Euphrates 3000 Soldaten für die Belagerung Jerusalems (Ios. bell. Iud. 5,43 f.). Solche als v. bezeichnete Einheiten hatten normalerweise e…

Purpur

(548 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] (πορφύρα/ porphýra; lat. purpur) war ein in der Ant. für die Herstellung kostbarer Stoffe und Gewänder verwendeter Farbstoff (Färberei), der aus verschiedenen, im Mittelmeer lebenden Schneckenarten (Schnecke) gewonnen wurde; Aristoteles hat der P.-Schnecke lange Ausführungen gewidmet (Aristot. hist. an. 546b-547b); die wichtigste ant. Beschreibung der P.-Schnecken und der Herstellung des Farbstoffes findet sich bei Plinius (Plin. nat. 9,124-138). Wahrscheinlich ist das Verfahren, aus den Meeresschnecken Farbstoff zu gewinnen, zuerst von…

Sozialpolitik

(801 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] Mod. S. hat in den Industrie-Ges. die Aufgabe, durch Schaffung von Sicherungssystemen die Entstehung von Notlagen zu verhindern und die einzelnen Bürger oder auch soziale Gruppen vor bestimmten Risiken zu schützen. Wesentliches Instrument der S. stellt die Sozialversicherung dar, wie sie im Deutschen Reich zw. 1883 und 1889 geschaffen wurde (Krankenversicherung, Unfallversicherung, Altersversicherung); die Arbeitslosenversicherung folgte während der Weimarer Republik. Seitdem ist…

Triere

(756 words)

Author(s): Tilley, Alec F.; Ü:A.H. | Schneider, Helmuth
(τριήρης; lat. trieris, triremis). [English version] I. Die Geschichte der Triere Die T. der klass. Zeit war von der Schlacht bei Salamis [1] (480 v. Chr.) bis zur hell. Epoche das kampfstärkste Kriegsschiff im östl. Mittelmeerraum; sie stellte eine Fortentwicklung der langgestreckten Boote der archa. Zeit dar, die ein oder zwei Ruderreihen an jeder Bordseite besaßen und im Seekrieg eingesetzt wurden. Ziel der Taktik in der Seeschlacht war es, feindliche Schiffe durch Rammen mit dem Rammsporn zu versenken …

Ernährung

(3,376 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel) | Englund, Robert K. (Berlin)
[English version] I. Allgemein Die E., die allgemein als Aufnahme von Stoffen für die Erhaltung, die Fortpflanzung und das Wachstum von Lebewesen definiert wird, ist im Bereich der menschlichen Geschichte keineswegs nur als physiologischer Vorgang zu begreifen und zu untersuchen, sondern muß in Zusammenhang mit einer Vielzahl von wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und rel. Faktoren gesehen werden. Die Wahl der Nahrungsmittel erfolgt in einer Ges. nicht allein unter Berücksichtigung ihres Nährwe…

Elfenbein

(192 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] (ἐλέφας, lat. ebur) wurde aus den Stoßzähnen afrikan. und indischer Elefanten gewonnen und gehört wie Seide, Bernstein, Weihrauch und Pfeffer zu jenen kostbaren Gütern, die aus Gebieten außerhalb des Imperium Romanum importiert werden mußten; nach Plinius war E. das wertvollste Material, das Landtiere lieferten (Plin. nat. 37,204). Der Preis für E. war im 1.Jh. n.Chr. außerordentlich hoch; dennoch bestand ein Mangel an E., so daß man begann, auch die gewöhnlichen Knochen des Elef…

Bücher-Meyer-Kontroverse

(1,856 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel) RWG
Schneider, Helmuth (Kassel) RWG [English version] A. Einleitung (RWG) Als Bücher-Meyer-Kontroverse (BMK) wird in der neueren alt-histor. und wiss.-geschichtlichen Lit. die zw. 1893 und 1902 geführte Debatte über die grundlegenden Merkmale der ant. Wirtschaft bezeichnet. Ausgangspunkt dieser Diskussion war die 1893 erschienene Schrift Die Entstehung der Volkswirtschaft des Ökonomen Karl Bücher, der die Auffassung vertrat, für die Ant. sei eine Dominanz der Hauswirtschaft charakteristisch gewesen. Auf der dritten Versammlung dt. Historiker in…

Stahl

(137 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] Mod. Begriff für Legierungen von Eisen, die einen Kohlenstoffgehalt von bis zu zwei Prozent aufweisen. Im Hochofenprozeß wird allerdings Eisen gewonnen, das einen weitaus höheren Kohlenstoffgehalt besitzt, der durch einen technischen Vorgang (Frischen) reduziert werden muß. In der Ant. bestand ein ganz anderes technisches Problem: Das Roheisen, Produkt des Verhüttungsprozesses, wies nur einen extrem geringen Kohlenstoffgehalt auf und war daher relativ weich. Deshalb erfolgte die …

Schwein

(1,285 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg; Renger, Johannes | Reeg, Gottfried | Schneider, Helmuth
[English version] I. Vorderasien und Ägypten Vorderasien liegt im urspr. Verbreitungsgebiet des Wild-Sch. (Sus scrofa L.), das offenbar an verschiedenen Stellen zur Züchtung des Haus-Sch. verwendet wurde; die frühesten Beispiele stammen aus dem 7. Jt. v. Chr. [6. 73]. Das Sch. (sumerisch šaḫ(a); akkadisch šaḫû [3]) spielte in den meisten Perioden und Regionen des Vorderen Orients eine gewisse Rolle, wohl v. a. als Fleischlieferant. Auf den wenigen bildlichen Darstellungen finden sich v. a. Wild-Sch. Seit Beginn der schriftlichen Überl.…

Rationen

(469 words)

Author(s): Renger, Johannes (Berlin) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] I. Alter Orient In der altorientalischen Oikos- oder Palastwirtschaft waren - je nach Region und Epoche - die Mehrheit oder (große) Teile der Bevölkerung in die institutionellen Haushalte von Tempel und/oder Palast als direkt Abhängige integriert. Sie wurden durch Natural-R. (Getreide, Öl, Wolle), die das für ihre Reproduktion nötige Existenzminimum garantierten, versorgt. In Mesopotamien wurden diese Natural-R. durch Zuweisung von Unterhaltsfeldern (ca. 6 ha), die das Existenzminimum einer Familie sicherstellten, partiell supplem…

Schraube

(494 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] Unter den fünf einfachen mechanischen Instrumenten erscheint in der ‘Mechanik Herons von Alexandreia (1. Jh. n. Chr.) neben Welle, Hebel, Flaschenzug und Keil auch die Sch. (Heron, Mēchaniká 2,5), die weder in der Beschreibung medizinischer Instrumente bei Hippokrates (Hippokr. perí agmṓn 31) noch in der aristotelischen Mechanik erwähnt ist. Die Sch., für deren Verwendung vor Archimedes [1] es keinen Hinweis gibt, kann damit als eine der bedeutendsten technischen Erfindungen in der Zeit des Hell. gelten. Das Prinzip der Sch. scheint zuerst für das He…

Wasserhebegeräte

(1,704 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] I. Allgemein Wasser, das in der ant. Zivilisation für verschiedene Zwecke, im Haushalt als Trinkwasser, für die Zubereitung von Speisen, für die Hygiene (Körperpflege), im Handwerk für die Metallverarbeitung (Metallurgie) und für das Walken von Stoffen, im öffentlichen Bereich für Badehäuser und für Thermen und schließlich in der Landwirtschaft für die Bewässerung von Gärten (Garten) und Feldern benötigt wurde, stand im Mittelmeerraum als Oberflächenwasser nicht in ausreichender Me…

Vogelfang

(505 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] (ὀρνιθευτική/ ornitheutikḗ, ἰξευτικά/ ixeutiká; lat. aucupium). Wie die große Zahl beiläufiger Erwähnungen zeigt, war der V. in der Ant. wahrscheinlich weit verbreitet und wurde in ländlichen Regionen wohl häufig praktiziert. In lit. Texten erscheint der V. regelmäßig in Verbindung mit der Jagd und dem Fischfang (Fischerei), so schon bei Sophokles [1], der den V. anführt, um die Überlegenheit der Menschen den Tieren gegenüber zu veranschaulichen (Soph. Ant. 342-347). Platon [1] behand…

Überschwemmung

(968 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] ( inundatio: ILS 207; 5797a; Tac. hist. 1,86,2; diluvia: Plin. epist. 8,17,1; aquae ingentes: Liv. 35,9,2; 38;28,4; aquarum magnitudo: Liv. 30,26,5; 30,38,10; proluvies: Cic. ad Q. fr. 3,5,8). Naturkatastrophen sind in der Ant. nur ausnahmsweise Gegenstand der Geschichtsschreibung, dann etwa, wenn Erdbeben berühmte Städte trafen und umfassende Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung ergriffen wurden. Dies trifft gerade auch für Ü. und Flutkatastrophen zu, für die Informationen fast nur im Zusammenhang mit …

Speiseöle

(1,541 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
II. Klassische Antike A. Olivenöl [English version] 1. Allgemein Olivenöl (ἔλαιον/ élaion; lat. oleum) gehörte in der Ant. neben Getreide und Wein zu den Grundnahrungsmitteln, zu jener Trias, die für die Ernährung im Mittelmeerraum charakteristisch war; darüber hinaus diente es aber auch der Körperpflege und als Brennstoff für Lampen. Oliven wurden als Zukost gegessen (Plat. rep. 372c); das Öl wurde aus den Früchten des veredelten Ölbaums (ἐλάα/ eláa; olea europaea) gewonnen, den Columella als prima omnium arborum (‘als ersten unter allen Bäumen’) bezeichnet (Colum. 5,8,1). Der…

Jagd

(1,254 words)

Author(s): Galter, Hannes D. (Graz) | Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] I. Alter Orient Arch. Funde belegen Treib-J. mit Fallen in Vorderasien seit dem 7. Jt. v.Chr. Andererseits finden sich nur wenige keilschriftl. Hinweise auf den Beruf des Jägers, wie z.B. im Gilgamesch-Epos (TUAT 3. 676, I iii 9ff.). Gejagt wurden Wildrinder, Wildziegen, Wildesel, Gazellen, Löwen, Elefanten u.v.m. Als J.-Waffen verwendete man neben Fallen, Netzen und Schlingen auch Pfeil und Bogen, Wurfhölzer, Lanzen, Schwerter und Dolche, als J.-Hunde Doggen und Windhunde. Bildlich…
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