Search

Your search for 'dc_creator:( "Strohm, Christoph" ) OR dc_contributor:( "Strohm, Christoph" )' returned 34 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Taffin

(155 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Taffin, Jean (1529/30 Doornik [Tournai] – 15.7.1602 Amsterdam), ref. Theologe, war nach dem Studium bei Calvin und Th. Beza in Genf 1558–1560 Pfarrer in Aachen, Metz, Antwerpen, Heidelberg und am Ende seines Lebens in Haarlem und Amsterdam. 1571 nahm er führend an der niederländischen Synode in Emden teil und wurde 1574–1583 Hofprediger Wilhelms von Oranien. Mit seiner Ausrichtung auf die innere Gnadenerfahrung und der Beschreibung christl. Lebens als Buße wurde T. einer der Pioniere der Nadere Reformatie. Christoph Strohm Bibliography Vf. u.a.: Des marque…

Nymwegen (Nijmegen), Universität

(207 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] . Bereits im 17.Jh. befand sich in der 1591 durch Moritz von Oranien eingenommenen Stadt N. eine Lateinschule und eine calvinistische Akademie, an der bekannte Theologen wie Ch. Wittich und J. Braun lehrten. Kriegswirren machten der 1655 gegründeten Akademie 1679 ein Ende. Versuche einer Neugründung im 18.Jh. scheiterten. Erst 1923 wurde nach fast 20jährigem Bemühen der St. Radboudstiftung die kath. Universität N., nach Karl dem Großen »Universitas Carolina« genannt, als Gegenstü…

Wittich

(241 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] , Christoph (7.10.1625 Brieg – 19.5.1687 Leiden), ref. Theologe, studierte zuerst Jurisprudenz, dann Theol. in Bremen, Groningen und Leiden, wo er die Philos. R. Descartes' kennenlernte. 1650 Prof. der Philos. in Herborn, 1652 Pfarrer in Duisburg, 1655 Prof. der Theol. in Nijmwegen und 1671 in Leiden, schloß er sich der Föderaltheologie J. Coccejus' an. Sein Versuch, die ref. Dogmatik mit dem Cartesianismus zu vereinbaren, ließ ihn mehrfach mit kirchl. Autoritäten in Konflikt gera…

Sedan

(222 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] . Die Stadt in den Ardennen, die im MA im Grenzbereich des franz. Königreiches und des dt. Reiches lag, wurde am Ende des 16.Jh. ein wichtiger Rückzugsort verfolgter Protestanten. Der Landesherr Henri de la Tour erhob 1601 eine seit 1579 bestehende Schule in den Rang einer ref. Akademie. Sie bestand aus einer philos., einer theol. und einer juristischen Fakultät. Nachdem 1642 die Herrschaft an Ludwig XIII. übergegangen und die Arbeit in den 60er Jahren des 17.Jh. zunehmend behind…

Ruchat

(154 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Ruchat, Abraham (15.9.1678 Vevey, Waadt – 28.9.1750 Lausanne), wurde nach Studium in Bern, Berlin und Leiden 1709 Pfarrer in Aubonne, 1716 in Rolle und war seit 1721 Prof. der Lit., seit 1733 Prof. der Theol. in Lausanne. 1727/28 veröff. er eine »Histoire de la réformation de la Suisse« (6 Bde., 1516–1536). Sein Lebenswerk war eine »Histoire générale de la Suisse« (bis 1516), die jedoch ungedr. blieb. Mit seinen auf akribischen Archivstudien beruhenden, aber noch apologetischen Zi…

Orangeois

(150 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] . Im südfranz. Fürstentum Orange, das durch Erbschaft an das Haus Nassau-Oranien gekommen war, hatte die Reformation früh ihren Einzug gehalten. Orange verlor jedoch im Span. Erbfolgekrieg seine Souveränität, und 1703 erließ Ludwig XIV. dort ein Verbot der ref. Kirche. Die um ihres Glaubens willen Exilierten, O. genannt, ließen sich zum großen Teil nach einem vorläufigen Aufenthalt in Genf oder der Schweiz in Brandenburg-Preußen (Burg, Halberstadt, Magdeburg und Halle) nie…

Saurin

(153 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Saurin, Jacques (6.1.1677 Nîmes – 30.12.1730 Den Haag), ref. Prediger und Theologe, wurde nach Flucht aus Frankreich 1686 infolge der Aufhebung des Edikts von Nantes (Hugenotten: I.,1.) und nach Studium in Genf 1701 Pfarrer von Flüchtlingsgemeinden in London und seit 1705 in Den Haag. S. erlangte den Ruf eines hervorragenden Predigers und setzte sein Ansehen für die Unterstützung verfolgter Glaubensgenossen ein. Moderat orth. und der Polemik gänzlich abgeneigt, verfolgen seine Bibelauslegungen wesentlich apologetische und ethische Ziele. Christoph Strohm Bibliography Vf. u.a.: Discours historiques, critiques, théologiques et moraux sur les événemens les plus mémorables du Vieux et du Nouveau Testament, 2 Bde., 1720, 1728 Sermons, 12 Bde., 1749 Über S.: A. Vinet, Histoire de la prédication parmi les réformés de France au XVIIe siècle, 1860 R. Voeltzel, Vraie et fausse Église selon les théologiens protestants français du XVIIe siècle, 1956 J. Deprun, Malebranche au Refuge (BSHPF 132, 1986, 473–485).

Uytenbogaert

(254 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] (Wtenbogaert), Johannes (11.2.1557 Utrecht – 4.9.1644 Den Haag), Führer der niederländischen Remonstranten (Remonstration), studierte mit J. Arminius 1580–1584 bei Th. Beza in Genf und war 1584 Pfarrer in Utrecht und 1591 in Den Haag, wo er theol. Berater J. van Oldenbarnevelts und seit 1601 auch Hof- und Feldprediger Moritz' von Oranien wurde. Im Streit mit den orth. Calvinisten verteidigte er die Lehren des Arminius und verfaßte nach dessen Tod mit anderen die fü…

Spanheim

(449 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] 1.Friedrich (d. Ä.; 1.1.1600 Amberg – 14.5.1649 Leiden), ref. Theologe, wurde 1626 Prof. der Philos. in Genf, 1631 der Theol. und 1633–1637 Rektor ebd. Seit 1642 Prof. der Theol. in Leiden und 1648 auch Pfarrer der wallonischen Gemeinde, war er ein Vertreter der strengen ref. Orthodoxie der Dordrechter Synode, der u.a. M. Amyrauts Gnadenlehre verwarf. Christoph Strohm Bibliography C. Borgeaud, Histoire de l'Université de Genève, 1900, 348–353. 2.Ezechiel (7.12.1629 Genf – 7.11.1710 London…

Vossius

(150 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Vossius, Gerardus Joannis (März/April 1577 Heidelberg – 17.3.1649 Amsterdam), Philologe und ref. Theologe, wurde nach Studium der Philos. und Theol. in Leiden 1600 Rektor der Lateinschule in Dordrecht und 1615 mit Hilfe seines Freundes H. Grotius Regens des theol. Staaten-Kollegiums in Leiden. Wegen seiner Kontakte zu den Remonstranten (Remonstration) verlor er 1619 dieses Amt, erhielt dann aber 1622 die neugeschaffene Professur für Eloquenz und Gesch. in Leiden und 1631 die Professur für Gesch.…

Sibel

(72 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Sibel, Kaspar (9.6.1590 Gut Bardt bei Elberfeld – 1.1.1658 Deventer), ref. Theologe, wurde nach dem Studium in Herborn, Siegen und Leiden 1609 Pfarrer in Randerath (Jülich) und 1617 in Deventer. Als Teilnehmer der Dordrechter Synode 1618/19 vertrat S., der auch an der niederländischen NT-Übers. mitgearbeitet hat, eine gemäßigte Orthodoxie (: II.,2., b). Christoph Strohm Bibliography J. Reitsma, Geschiedenis van de Hervorming en de Hervormde ke…

Zehntabgaben

(1,540 words)

Author(s): Hutter, Manfred | Otto, Eckart | Reichman, Ronen | Strohm, Christoph
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichAbgaben eines Teiles des Gewinns an die Götter sind aus den Rel. des AO und der klassischen Antike bekannt und ausgehend vom AT (z.B. Lev 27,32f.; 1Sam 8,15) kennen das Judentum und das Christentum Z. (s.u. III., IV.). Auch die in einem erweiterten Sinn in der bibl. Tradition stehende »Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage« (Mormonen) greift diese Vorstellung im Buch Mormon auf (vgl. Alma 13,14f.), begründet sie aber neu durch eine Offenbarung an J. Smith (Dokumente und Bündnisse 119,4). Vor solchem letztlich bibl. Hintergrund ist die Terminologie Z. zu sehen. In sachlicher Hinsicht kennen auch andere Rel. die Vorstellung, daß ein gewisser Teil des (land-)wirtschaftlichen Ertrags einer Gottheit bzw. rel. Institutionen gehört, wobei der Verwendungszweck solcher Abgaben in vielen Fällen sozial benachteiligten Mitgliedern der Religionsgemeinde bzw. der allg. Förderung der Rel. zugute kommen soll. Im Islam ist zakāt (Armenfürsorge: IV.) als Z. zu verstehen, wobei im Koran (z.B. Sure 2,219; 9,60) weder Höhe noch Verpflichtung zu dieser Abgabe festgelegt sind; erst die frühe isl. Tradition hat zakāt als verpflichtende Abgabe (im Durchschnitt 5–10%) festgelegt, im Unterschied zur ṣadaqā als freiwilliger Abgabe. Beides kann unter dem Oberbegriff Almosen zusammengefaßt werden. Im Sikhismus hat Guru Amar Dās (1479–1574) ein Zehntel (Dasvandh) als verpflichtende Abgabe eingeführt, eine Vorschrift, die sich im Laufe der Zeit jedoch zu einer freiwilligen Spende zur Unterstützung der Aktivitäten des lokalen Gurdvārā bzw. zu einem Opfer vor dem Ādi Granth entwickelt hat. In der Bahai-Religion kann die Einrichtung der Huqūq'ullāh, die 19% des Gewinns beträgt, als Z. gesehen werden, die vom Gläubigen zur Förderung der Rel. verlangt wird. Im Unterschied zu profanen Steuern ist – trotz des verpflichtenden Charakters solcher Z. – erforderlich, diese Abgaben in einer der Rel. entsprechen…

Sartorius

(80 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] (Schröder), Jakob (ca.1560 Schönfließ, Brandenburg – 1626 Großen-Englis, Hessen), ref. Theologe, wurde als Pfarrer (seit 1585) in Rietberg 1607 von Paderborner Jesuiten vertrieben und später Pfarrer in Ropperhausen (Hessen). Seine gegen die Jesuiten 1606 vf. »Brennende Fackel« ist nicht erhalten. Ein 1612 gedr. »Kurzer, doch gründlicher Bericht« zeigt S.' Übergang vom Luthertum zum Calvinismus, wobei er bestrebt ist, die Übereinstimmungen aufzuzeigen. Christoph Strohm Bibliography F. F…

Salmasius

(257 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Salmasius, Claudius (Claude de Saumaise; 15.4.1588 Semur-en-Auxois, Bourgogne – 3.9.1653 Spa), Philologe und Jurist, studierte bei I. Casaubonus in Paris und bei Dionysius Gothofredus (1549–1622) in Heidelberg. Schon früh veröff. er komm. Editionen und Werke zur Gesch. der Alten Kirche, wies den Primatsanspruch des Papstes zurück und setzte sich krit. mit den Jesuiten auseinander. Da ihm wegen seines calvinistischen Bekenntnisses die vorgesehene Beamtenlaufbahn in Dijon unmöglich …

Reina

(87 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Reina, Cassiodoro de (um 1520 Sevilla [?] – 15.3.1594 Frankfurt/M.). R. floh 1557 wegen ev. Auffassungen aus Spanien über die Niederlande und England nach Frankfurt/M. Von 1559 bis 1563 war er Pfarrer der ev. Spanier in London und von 1578 bis 1585 der luth. Gemeinde in Antwerpen, später lebte er meist in Frankfurt. 1569 erschien in Basel sein bedeutendstes Werk, eine span. Bibelübers. Christoph Strohm Bibliography A.G. Kinder, C. de R. Spanish Reformer of the 16th Century, 1975.

Perrot

(160 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Perrot, Charles (1541–15.10.1608 Genf), studierte als Sohn eines Pariser Parla…

Witsius

(118 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] , Hermann (12.2.1636 Enkhuizen – 22.10.1708 Leiden), ref. Theologe, war nach Studium in Utrecht und Groningen 1657–1675 Pfarrer in Westwoud, Wormer, Goes und Leeuwarden, sodann Prof. der Theol. in Franeker (1675–1680), Utrecht (1680–1698) und Leiden (1698–1707). Durch G. Voetius beeinflußt, entfaltete er eine Föderaltheol., die stärker als die J. Coccejus' bibl. orientiert war. W. bekämpfte den Cartesianismus ebenso wie den separatistischen Labadismus (J. de Labadie) und versuchte ohne Erfolg, Voetianer und Coccejaner zu versöhnen.…

Rabaut

(268 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] Rabaut, Paul (29.1.1718 Bédarieux, Département Hérault – 25.9.1794 Nîmes), schloß sich schon in jugendlichem Alter Jean Bétrine (1718–1756) an und teilte mit diesem vier Jahre lang das gefährliche Wanderleben des Predigers der »Kirche in der Wüste«. Nach dem Antritt des Vikariats in Nîmes 1738 studierte er 17…

Placeus

(165 words)

Author(s): Strohm, Christoph
[English Version] (de la Place), Josue´ (1596 Saumur – 1655/56 ebd.), wurde nach dem Studium der Theol. in Saumur bei J. Camero 1621 Prof. für Philos. und Gesch. ebd., 1625 Pfarrer in Nantes und 1633 Pr…

Reformierter Bund

(875 words)

Author(s): Strohm, Christoph | Schilberg, Arno
[English Version] I. Geschichte Der Ref. B. wurde im August 1884 auf einer anläßlich des 400. Geburtstags Zwinglis abgehaltenen Tagung in Marburg als eingetragener Verein »zur Wahrung und Pflege der Güter und Gaben der ref. Kirche« gegründet. Er war gedacht als lockerer Zusammenschluß von Kirchen, Gemeinden und Kirchenmitgliedern, die ref. Identität angesichts des gerade im Zusammenhang des 400. Geburtstags Luthers 1883 als bedrängend wahrgenommenen luth. Übergewichts in Deutschland zu stärken suchten. Nicht zuletzt der 400. Geburtstag Calvins 1909 war Anlaß für die Reformierten in Deutschland, sich stärker von dem Genfer Reformator her zu definieren als zuvor. Von Anfang an war die Förderung des theol. Nachwuchses ein wichtiges Ziel des Ref. B. Es wurden drei ref. Studentenkonvikte in Göttingen, Halle und Erlangen geschaffen. Das von der ref. Gemeinde Elberfeld seit 1904 unterhaltene Kandidatenstift wurde 1928 als Predigerseminar der ev. Kirche der Altpreußischen Union anerkannt. 1927 trat die Theol. Schule in Elberfeld hinzu. Treibende Kraft war August Lang, Moderator (Moderamen) des Ref. B. 1919–1934. Im »Kirchenkampf« (Nationalsozialismus) verhielt sich der Ref. B. zunächst uneindeutig, auch wenn er zusammen mit dem Coetus ref. Prediger die erste freie ref. Synode vom 3./4.1.1934 in Barmen trug, die die von K. Barth verfaßte »Erklärung über das rechte Verständnis der reformatorischen Bekenntnisse« annahm. Erst unter dem neuen Moderator H.A. Hesse erfolgte am 29./30.11.1934 die einstimmige Festlegung auf die Ziele der Bekennenden Kirche. In den folgenden Jahren spielten Mitglieder des Ref. B. eine tragende Rolle in deren Ringen um die Wahrung des Bekenntnisses (M. Albertz, P. Humburg, K. Immer, W. Niesel, Harmannus Anton Obendiek [1894–1954]). Nachdem im Zuge der Reformbemühungen der DEK seit 1933 mit dem Ref. Kirchenausschuß ein zweites Gremium, das die Reformierten in Deutschland repräsentierte, neben das Moderamen des Ref. B. getreten war, übernahm dieses 1946 wieder die alleinige Leitung. Unter dem Moderator Niesel wurde eine neue Ordnung verabschiedet, die auch ausdrücklich das Erbe der Bekennenden Kirche aufnahm: »Der Ref. B. bekennt sich zu Jesus Christus als dem einen Wort Gottes, wie es in der Hl. Schrift des AT und NT gegeben und wie es bezeugt ist in den altkirchl. Glaubensbekenntnissen, in den ref. Bekenntnisschriften, insbes. im Heidelberger Katechismus, und wie es beka…
▲   Back to top   ▲