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Sterbehilfe

(542 words)

Author(s): Honecker, Martin
[English Version] I. Zum Begriff In der Alltagssprache wird S. im Sinne von Euthanasie und Sterbebegleitung nicht klar unterschieden. Das engl. euthanasia bedeutet beides: Tötung wie Beistand im Sterben. S. im Sinne von Sterbebegleitung stellt kein ethisches und theol. Problem dar, sondern ist menschliche und insbes. christl. Verpflichtung. S. als Hilfe zum Sterben ist hingegen ein gesellschaftlich wie ethisch strittiges Phänomen. – Hier wird zum einen unterschieden zw. aktiver (bewußte Tötung) und passiver (Verzicht auf lebensverlängernde Maßnahmen), zum anderen zw. direkter und indirekter S. Ferner ist zu unterscheiden zw. Tötung auf und ohne ausdrücklichen Wunsch des Sterbenden. Schließlich ist zu unterscheiden zw. S. bei definitiv Sterbenden im terminalen Stadium und einer Tötung auf Verlangen bei nicht sterbenden, aber lebensunwil…

Suizid

(3,540 words)

Author(s): Hoheisel, Karl | Kuhlemann, Frank-Michael | Kuhn, Thomas K. | Aebischer-Crettol, Ebo | Honecker, Martin
[English Version] I. Religionswissenschaftlich S. meint die gewaltsame Vernichtung des eigenen Lebens durch eigene Hand, wozu auch Tötung auf Verlangen gehört. Bez. wie »Selbstmord« oder »Freitod« sind obsolet. Kulturelle Traditionen regeln die Zulässigkeit von S. unterschiedlich. In Stammeskulturen bitten Alte und Kranke in der Kalahari oder anderen extrem ariden Regionen Angehörige um den Tod. Könige und Häuptlinge afrikanischer Stammeskulturen müssen, lassen Kriegsglück oder Körperkräfte nach, s…