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Your search for 'dc_creator:( "Winter, Franz" ) OR dc_contributor:( "Winter, Franz" )' returned 9 results. Modify search

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Theogonie

(470 words)

Author(s): Winter, Franz
[English Version] Theogonie, religionsgeschichtlich. Der Ausdruck Th. stammt aus dem Griech. und bedeutet eigentlich »das Werden/die Entstehung/die Geburt der Götter«. Geprägt wurde der Begriff durch das Werk des frühgriech. Epikers Hesiod (um 700 v.Chr.): Bei seiner »Theogonia« handelt es sich im Grunde genommen um ein Lehrgedicht über die anfängliche Entstehung und die daran anknüpfende genealogische Abfolge der griech. Götter. Es hat sich im folgenden eingebürgert, den Ausdruck Th. kulturübergre…

Theogony

(488 words)

Author(s): Winter, Franz
[German Version] The term theogony derives from Greek and means literally “the coming-into-being or birth of the gods.” It was shaped by the Theogonia of the early Greek poet Hesiod (c. 700 bce), basically a didactic epic on the initial appearance of the Greek gods and their subsequent genealogy. It has since become customary to use the term theogony cross-culturally for the mythological genealogies of the gods found in many cultures. As a rule, a theogony typically recounts the appearance of the gods as a sequence of gods eit…

Sintflut

(1,212 words)

Author(s): Winter, Franz | Arneth, Martin
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Die Vorstellung einer die ganze Welt vernichtenden Flutwelle gigantischen Ausmaßes ist in vielen Kulturen und deren rel. Überlieferungen bezeugt. Den Ausgangspunkt dürften wohl lokal begrenzte Naturereignisse gebildet haben, die zu Vorkommnissen kosmischen Ausmaßes stilisiert wurden. Als wichtigste Motive der S.-Überlieferungen, die sich aber nicht jeweils in jeder Tradition finden, sind anzuführen: 1. Eine immense Flutwelle (oft verbunden mit weiteren Na…

Flood, The

(1,427 words)

Author(s): Winter, Franz | Arneth, Martin
[German Version] I. History of Religions – II. Old Testament I. History of Religions The concept of a flood of gigantic proportions that destroys the whole world is attested in many cultures and their religious traditions. The starting-points were ¶ probably locally limited natural events that were stylized as occurrences of cosmic proportions. The following are the most important motifs of flood traditions: 1. An immense flood (often connected with additional phenomena of the force of nature, such as fire, volcanoes, etc.) extermin…

Weltende

(1,974 words)

Author(s): Winter, Franz | Zager, Werner | Zachhuber, Johannnes | Evers, Dirk
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichIn vielen rel. Traditionen wird das (potentiell) bevorstehende Ende der Welt thematisiert, was Niederschlag in ausgeprägten Darstellungen gefunden hat. Mit dem Begriff W. bezieht man sich dabei in erster Linie auf den Aspekt der kosmologischen (»physikalischen«) Eschatologie, die von der individuellen und der kollektiven Eschatologie zu unterscheiden ist (d.h. von der Idee eines Gerichtes über alle oder jeweils jeden einzelnen). Grundsätzlich ist zw. erst…

Stellvertretung

(2,811 words)

Author(s): Winter, Franz | Janowski, Bernd | Frey, Jörg | Schaede, Stephan | Pree, Helmuth | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDer urspr. in der Rechtssprache beheimatete Begriff S. wird v.a. im Rahmen der christl. Theol. reflektiert, doch scheint er durchaus geeignet, auch in der Religionswiss. Anwendung zu finden, wenn auch eine eingehende syst. Behandlung bislang noch nicht geleistet wurde. Im allgemeinsten Sinne ist dann von S. zu sprechen, wenn das eigentlich betroffene oder agierende Subjekt (sei es ein Gott, eine Einzelperson, z.B. der Köni…

Wallfahrt/Wallfahrtsorte

(8,670 words)

Author(s): Winter, Franz | Oegema, Gerbern S. | Raspe, Lucia | Jehle, Irmengard | Hartinger, Walter | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Grundsätzlich versteht man unter einer Wallfahrt (W.) eine rel. motivierte, individuelle oder kollektive Reise, die meist über eine größere Distanz auszuführen und (v.a. in früheren Zeiten) mit großen Mühen verbunden ist. Ein abendländischer »Pilger« kennt dabei kaum mehr die Gefahren, denen ein peregrinus ausgesetzt war. Dieser lat. Ausdruck, auf den das dt. Wort »Pilger« zurückgeht, bez. den Fremden, gelegentlich auch den Exilierten. Auch die Semantik von »wallen« bezog sich urspr. a…