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Your search for 'dc_creator:( "F. A. Schmidt-Künsemüller" ) OR dc_contributor:( "F. A. Schmidt-Künsemüller" )' returned 145 results. Modify search

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Kraus, Georg Friedrich

(176 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller✝
ein in der ersten Hälfte des 19. Jh.s in Wien tätiger Buchbinder, der deshalb von Bedeutung ist, weil er den klassizistischen Einbandstil in Österreich heimisch gemacht hat. Seine Einbände, die stark von engl. Vorbildern beeinflußt sind, zeigen nicht nur die vom Cambridge Binding abgeleiteten Deckelaufteilung mit Doppelrahmen und Innenspiegel auf marmoriertem Kalbleder, sondern auch die typischen Verzierungsmotive der Blättergirlanden mit aufgesetzten Leiem und Vasen, wie sie aus den Stuckdekora…

Kopert

(463 words)

Author(s): F. A. Schmidt–Künsemüller
(liber sine asseribus), eine bes. im MA bis ins 16. Jh. gebräuchliche Einbandart, bei der die Buchdeckel nicht aus mit Leder bezogenen Hölzern, sondern aus schmiegsamem, rohem oder gefärbtem Material (weichern Leder verschiedener Herkunft oder Pergament) bestehen, das nicht verziert ist. Oft ist ein solcher Umschlag mit einer gesäumten Klappe versehen. Die Heftung der Lagen war in der Technik des Ketten– und Langstiches Kettenstichheftung), in späterer Zeit, aber selten, auch auf der Heftlade erfolgt, ohne Verwendung von Klebstoffen. Lange Zeit ist die Einbandart der K.e …

Jakob-Kraus(s)e-Bund

(189 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
eine Vereinigung dt. Kunstbuchbinder, gegr. 1912 von Paul Kersten, mit dem Sitz in Leipzig, benannt nach dem berühmtesten dt. Einbandkünstler der Renaissance, Jakob Krause. Der Name sollte Programm sein, der dt. Einbandkunst nach einer langen Zeit der Imitation historischer Stile und der Mechanisierung des Einbandschaffens wieder Achtung und Geltung im eigenen Lande zu verschaffen. Unter Führung von Kersten setzte sich der Bund für den eigenständigen, zeitgemäßen handgebundenen Bucheinband, aber…

Krüger, Thomas

(357 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller †
erstmals bezeugt 1562 in Wittenberg, f 17. 5. 1591 ebd. K. stammte aus einer Wittenberger Buchbinderfamilie, die schon in der 1. Hälfte des 16. Jh.s nachgewiesen ist. Er gehörte zu den nicht wenigen Wittenberger Buchbindern, die ihre Einbände im typisch dt. Renaissancestil mit Platten und Rollen i. d. R. blind, d. h. farblos schmückten. Was ihn vor seinen Kollegen auszeichnet, ist seine …

Kettenbuch

(241 words)

Author(s): F. A. Schmidt–Künsemüller
(liber catenatus). In den ma. Bibl.en, bes. den Klosterbibi, en, waren die zum täglichen Gebrauch bestimmten Bücher i. d. R. mit Ketten an die Lesepulte angeschlossen. Diese libri catenati blieben im allg. auf den Pulttischen zur Aufbewahrung wie zur Lektüre liegen und konnten nicht ohne weiteres entfernt werden, was der Ordnung, aber auch dem Schutz vor Entwendung diente. Die Kette, die an einer Stange lief, war zumeist am oberen Rande des Rückdeckels des Buches…

Industriebibliotheken

(184 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Infolge der stark zunehmenden Literaturflut aufnaturwiss.-technischen Gebieten seit dem Ende des 19-Jh.s haben alle größeren Industriebetriebe sich neben ihren Patentslg. und Literaturbüros Bibl.en mit Lit. aus ihren Anwendungsbereichen zugelegt, die sich zu bedeutenden Spezialbibl.en entwickelt haben, z. T. mit einmaligen Beständen. Sie üben heute vielfach zugleich die Funktion einer Dokumentationsstelle für den Betrieb aus. I.d.R. ist die katalogmäßige Erschließung ihrer Bestände sehr viel dif…

Haas, Hendrik de

(58 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
(1732–1809), holländischer Buchbinder in Dordrecht, auch Verleger und Buchhändler, mit einigen einfachen und einem kunstvoll ausgeführten Einband. Er war zugleich Verf. der praktischen Anleitung «De boekbinder of volledige beschrijving van al het gene wat tot deze konst betrekking heeft» (Dordrecht 1806). F. A. Schmidt-Künsemüller Bibliography …

Doreur (Vergolder)

(159 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Im franz. Buchgewerbe bildete sich im 17. Jh. neben den Buchbindern ein eigener Berufszweig des D.s heraus, der allein die Aufgabe hatte, die von den Buchbindern gebundenen und mit Leder überzogenen Bücher zu verzieren. Der Grund dafür lag in der sich immer mehr verfeinernden filigranartigen Dekorierung der Einbände mit Mustern, die auf dem Buchdeckel mit vergoldeten Einzelstempeln aufgetragen wurden. Dies began…

Hauffe, Matthias

(79 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Buchbinder in Dresden um die Wende des 16. Jh.s. H. war Nachfolger Caspar Meusers, der mit zahlreichen Platteneinbänden dessen Werkstatt weitergefuhrt hat, ohne je seine Meisterschaft zu erreichen. Er bewarb sich vergeblich um die Stelle des Dresdener Hofbuchbinders. Von H. sind Einbände mit seinem Monogramm MH bekannt. F. A. Schmidt-Künsemüller Bibliography Haebler, K.: Rollen- und Plattenstempel des 16. Jh.s. Bd. 1. Leipzig 1928, S. 190–191 Schunke, I.: Leben und Werk Jakob Krauses. Leipzig 1943, S. 100, 146.

Derome

(233 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
berühmte, über sechs Generationen reichende franz. Buchbinderfamilie im 17. und 18. Jh. ihr bedeutendster Vertreter war zweifellos Nicolas-Denis D., genannt le jeune (* 1. 10. 1731, † um 1788). Er war es, der den franz. Spitzenstil (fers à la dentelle) zur Meisterschaft entwickelte. Von den …

Einband

(86 words)

Author(s): F, A. Schmidt-Künsemüller
Der Begriff E. impliziert den gesamten Arbeitsgang der Buchherstellung vom Ordnen und …

Meister NP

(419 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Unter den zahlreichen dt. Stempelschneidern des 16. Jh.s ragt dieser Meister nicht nur durch die große Fülle, sondern auch die künstlerische Qualität seiner Arbeiten heraus. Über die Lebensdaten des Meisters ist nichts bekannt, man kann nur aus seinem Einflußbereich schließen, daß er im niederrheinischen Raum gelebt hat; denn er hatte sowohl zu den Niederlanden wie zum Rheinland vielfältige Beziehungen, wie aus den Namen der Buchbinder, die seine Arbeiten verwendeten, geschlossen werden kann. Di…

Cockerell, Sydney Morris

(90 words)

Author(s): F.A. Schmidt-Künsemüller
* 6. 6. 1906, 6. 11 1987, Sohn und anfangs Partner von Douglas Cockerell, ein in England viel beachteter Einbandkünstler. Er hat nicht nur Überzugspapiere und Stempel selbst hergestellt, sondern auch unter bevorzugter Verwendung von Pergament, Silber– und Goldnägeln neben dem Stempel oder schwarzer Dekoration auf getöntem Grund einen eigenständigen Stil entwickelt. Zugleich war er als Lehrer am Royal College of Art und Autor mehrerer theoretischer Schriften in seinem Metier tätig. F.A. Schmidt-Künsemüller Bibliography Harrop, D. A. in: The Book Collector 23. 1971, S. 171 — 178.

Lehmann

(373 words)

Author(s): F. A. Schmidt–Künsemüller
bedeutende Buchbinderfamilie durch drei Generationen in Berlin. Von dem ersten L., Johann Jakob (1808), ist nur bekannt, daß er 1792 Meister wurde und ab 1789 für die Kgl. Bibliothek arbeitete. 1799 wurde er Hof– und Bibliotheksbuchbinder. Sein Sohn, Carl Jakob Ludwig L., setzte die Arbeit des Vaters für die Hof– und Kgl. Bibliothek fort. Sein Meisterstück war der Einband zu einer Endtcr–Bibel von 1789, der mit vollem Namen und Ortsangabe handschriftlich signiert ist. Später verwendete er nach f…

Handschriftenabteilung

(306 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Jede größere wiss. Bibl, mit einem reicheren Bestand an Hss., Nachlässen und Autographen unterhält eine eigene H. Sie ist eine fast selbständige Abt. im Gesamtorganismus der Bibl, mit einem wiss. Leiter, der allein dem Direktor der Bibl, verantwortlich ist. Die H. steht damit in der Reihe anderer autonomer Abt. einer Bibl., vergleichbar der Karten-, Mu-sik-Abt., der Abt. für Orientaba u. a. Die H. ist daher eine ziemlich selbständige Organisation der Bibl., der alle Vorgänge, die das Hss.wesen b…

Insel, Die

(164 words)

Author(s): K. Gutzmer | F. A. Schmidt-Künsemüller
eine Monatsschrift, die 1899 von Otto Julius Bierbaum, Alfred Walter Heymel und Rudolf Alexander Schröder ins Leben gerufen wurde. Sie war bewußt als Gegenstück zu der Zs. «Pan» gedacht, um mit einem gehobenen lit. Inhalt und einer veränderten künstlerischen Gestaltung neue Wege zu finden. Das erste Heft erschien am 15. 10. 1899, das letzte im August/September 1902. Die Hefte waren mehr oder minder reich von so unterschiedlichen Künstlern wie Georges Lemmen, Heinrich Vogeler, T. T. Heine, Emil R…

Indestege, Luc

(159 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
* 5. 2. 1901 in Zonhoven (Belg. Limburg), † n. 7. 1974 in Brüssel, bedeutender belg. Buchund Einbandforscher. I. studierte germanische Philologie und Lit. in Löwen und erhielt 1951 eine Gastprofessur für niederl. Literaturgesch. an der Univ. von Padua. 1956 wurde er Lehrer an der Bibliotheksschule in Antwerpen. Hier entfaltete er, unterstützt durch seinen Freund Prosper Verheyden, seine ausgedehnten Studien zur niederl. Buch- und Einbandgesch. Daneben betätigte er sich als Übers, und Hrsg, bishe…

Einbandgeschichte

(872 words)

Author(s): F. A. Schmidt-Künsemüller
Sie beginnt mit der Ablösung der Buchrolle durch die rechteckige Form des Codex im ausgehenden 2. Jh. n. Chr., als die Papyrus- oder Pergamentblätter gefaltet in eine feste Decke gefugt wurden. Die neue Buchform hatte die antiken Diptychen (Diptychon) zum Vorbild, jene zwei (oder auch mehrfachen) Holztafeln der röm. Kaiserzeit, auf deren wachsenen Innenflächen Aufzeichnungen mit dem Griffel festgehalten wurden. Sie wurden später durch Elfenbeintafeln (Konsulardiptychen) abgelöst und haben sich als Einbanddekken bis ins 12. Jh. gehalten. Codices mit Pergamentlagen und fes…
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