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Your search for 'dc_creator:( "k. Gutzmer" ) OR dc_contributor:( "k. Gutzmer" )' returned 494 results. Modify search

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Poppelauer, Moritz

(145 words)

Author(s): K. Gutzmer
* 22. 1. 1824 in Kalisch (Polen), 11. 8. 1880 in Karlsbad. Nach der Promotion gründete P. 1860 in Berlin einen Verlag für Hebraica und Judaica, dem er ein Sortiment und ein wiss. Antiquariat anschloß. P. verlegte Werke von Gustav Karpeles, Moritz Steinschneider, Leopold Zunz u.a. m., auch synagogale Kompositionen von Louis Lewandowski. 1894 übernahm sein Schwiegersohn Jacob Saenger ( 14. 2. 1939) das Geschäft von der Witwe. Seine Frau Auguste, geb. Poppelauer, kam im Oktober 1942 in Theresiensta…

Streifband (auch Kreuzband)

(69 words)

Author(s): K. Gutzmer
ist eine leichte Verpackungsform für Gegenstände des Buchhandels von geringem Gewicht (z. B. Broschüren, Drucksachen, Ztg.). Dabei wird ein Streifen haltbaren Papiers mit der Anschrift des Empfängers um die Sendung gelegt, der breiter als die halbe Länge der Sendung sein muß. Wird ein schwererer Band als Streifbandsendung verschickt und verschnürt, dürfen die Enden der Schnur nicht verknotet sein, um eine Postkontrolle zu ermöglichen. K. Gutzmer

Schürmann, August (1828–1905)

(136 words)

Author(s): K. Gutzmer
dt. Buchhändler, Verleger und Buchhandelshistoriker. S. war 1877–1901 Administrator der Buchhandlung des Waisenhauses und der von Cansteinschen Bibelanstalt in Halle. Mit seinen Schriften «Die Usancen des dt. Buchhandels» (1867, 2. Aufl. 1881) und der im Auftrag des Dt. Sortimentervereins hrsg. «Grundordnung des dt. Buchhandels nach seinen herrschenden Bräuchen» (1876) schuf er die Grundlage für die 1888 in Kraft getretene Buchhändlerische Verkehrsordnung. Ferner verfaßte er u. a. «Organisation …

Rosen, Gerd

(144 words)

Author(s): K. Gutzmer
*1903 in Berlin, † 9.12.1961 ebd., dt. Buch- und Kunstantiquar. Nach dem Studium der Kunstgesch., Philosophie und Germanistik begann R. seine Laufbahn bei Wasmuth in Berlin, leitete Ende der 1920er Jahre das bibliophile Antiquariat im Warenhaus Wertheim zu Berlin, ging 1932 zu L' Art Ancien in Zürich und war dann bei H. P. Kraus in Wien bis zu dessen Emigration tätig. Die erste Geschäftsgründung 1939 in Berlin scheiterte infolge des Kriegsausbruchs. Sogleich nach Kriegsende 1945 gründete R. erne…

Thalia-Buchhandlung

(389 words)

Author(s): K. Gutzmer
Hamburg, hervorgegangen aus der 1919 von Alfred Schultze gegr. Bücherstube im Hamburger Thalia-Theater, die 1931 von Erich Könnecke (1904–1993) erworben wurde. Unter seiner Leitung entwickelte sich T. zur am Ort tonangebenden Boulevard-Buchhandlung. Sie fiel 1945 Bomben zum Opfer, wurde aber unverzüglich wiederaufgebaut und in den folgenden Jahren durch Expansion, Neubauten und Aufbau eines überörtlichen Netzes von Filialen erheblich erweitert. 1984 entstand das erste, 1991 das zweite T.-Buchhau…

Manesse Verlag

(66 words)

Author(s): K. Gutzmer
innerhalb des Verlages Conzett & Huber 1944 als selbständige Abt. eingerichtet für die von Walther Meier gegr. Manesse Bibl, der Weltlit. (Imprint Verlag). 1983 ging der M. V. in den Besitz der Deutschen Verlags–Anstalt, Stuttgart, über. Das Programm wurde 1984 erweitert um die Manesse Bibl, der Weltgesch. und 1987 um die Manesse Bücherei. K. Gutzmer Bibliography Manesse Almanach auf das fünfzigste Verlagsjahr. Zürich 1994.

Sagner, Otto

(180 words)

Author(s): K. Gutzmer
Fachverlag für Slavistik in München, gegr. 1961 von Otto Sagner (* 1920) als Verlagsabt. der 1947 in Furth im Wald gegr. Firma Kubon & Sagner, Buchexport – Import GmbH, beide seit 1969 in Mün-chen ansässig. Seit 1949 ist S. Alleininhaber, seit 1985 unterstützt von seiner Tochter Sabine Sagner-Weigl. Die Verlagsarbeit umfaßt Monographien und Buchreihen zur Slavistik, zur ost- und südosteuropäischen Geistesgesch.; Zss.: Die Welt der Slaven, New Contents Slavistics. Das Importprogramm von Kubon & Sagner umfaßt neue und antiquarische Bücher und Zss. aus den slavische…

Schaper, M. & H., GmbH & Co. KG

(116 words)

Author(s): K. Gutzmer
Verlag in Alfeld (Leine), gegr. am 1. 4. 1887 in Hannover als wiss. Antiquariat und Verlag von Max (1868–1936) und Heinrich (* 1870) Schaper. Das Antiquariat wurde 1906 aufgegeben. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde S. ausgebombt; am 3. 1. 1946 wurde die britische Lizenz zur Weiterfüh-rung erteilt. Bis 1982 blieb S. in Familienbesitz; seither ist die Firma ein Tochterunternehmen der Dobler-Druck GmbH in Alfeld. In Hannover besteht aber weiterhin ein Fachsortiment für Veterinärmedizin und Tierz…

Thomas von Kempen

(151 words)

Author(s): K. Gutzmer
(Thomas a Kempis) eigentl. T. Hemerken, * 1379 / 1380 in Kempen (Niederrhein), † 25. 7. 1471 im Kloster Agnetenberg bei Zwolle, dt.-niederl. Mystiker, Sohn eines Handwerkers. T. lebte seit 1399 als Regularkanoniker auf dem Agnetenberg. Hier verfaßte er zahlreiche religiöse Schriften in lat. Sprache, darunter das weltberühmte Erbauungsbuch «De imitatio Christi», «die köstlichste Frucht der ‹devotio moderna›» (H. W. Eppelsheimer), eines der am meisten verbreiteten Bücher des ausgehenden MA, von de…

Punktation

(383 words)

Author(s): G. Hanßon | K. Gutzmer
(von lat. pungere «stechen», Punkt), a. Linguistik. In Semitistik und Bibelphilologie übliche Bezeichnung für die Kennzeichnung der Vokalqualitäten in der hebräischen Quadratschrift. Entsprechend den grammatischen Eigenheiten der semitischen Sprachen wurde auch im Hebräischen urspr. nur das «Konsonantengerüst» der Worte geschrieben, wobei sich nach und nach die regelmäßige «Vokalisierung» vor allem in sakralen Texten einbürgerte. Die Entwicklung der P. als Lesehilfe begann vermutlich mit dem Rüc…

Rehdiger (Rhediger), Thomas

(192 words)

Author(s): K. Gutzmer
* 19. 12. 1540 in Striesa bei Breslau, f 5. 1. 1576 in Köln, Humanist und Büchersammler. Nach dem Studium in Wittenberg hielt sich der vermögende und vielseitig interessierte R. lange in Frankreich, Italien und den Niederlanden auf, bis er sich 1571 in Köln niederließ. Hier förderte er die Veröff. gelehrter Werke und stand in persönlichem und schriftlichem Verkehr mit bedeutenden Wissenschaftlern seiner Zeit. Die Bücherslg., die er auf seinen Reisen zusammengetragen hatte, zählte zuletzt etwa 30…

Riemann'sche, E., Hofbuchhandlung

(165 words)

Author(s): K. Gutzmer
in Coburg, hervorgegangen aus der 1805 von Johann Gerhard Riemann (1773 — 1823) gegr. Buchhandlung, die sein ältester Sohn Carl Riemann bis zu seinem Tode 1888 weiterführte. Dann erwarb Hugo Bonsack das Geschäft. Ernst Riemann (1817 — 1864), der jüngste Sohn des Gründers, eröffnete 1855 nach Tätigkeiten als Buchbinder in Paris und London eine zweite Buchhandlung R. in Coburg, die 1877 von seinem Sohn Bruno Riemann (1851 — 1916) übernommen wurde. Er erweiterte das Geschäft um einen Verlag für Reg…

Neuland-Verlag

(56 words)

Author(s): K. Gutzmer
Hamburg. Gegr. 2. 10. 1889 in Flensburg als Verlag der «Großloge II des International Order of Good Templars»; seit 1907 in Hamburg ansässig. Der Verlag gehört auch heute noch zum Guttempler–Orden und veröffentlicht Bücher und Zss. über Sucht und Suchtgefahren in allen Bereichen. Seit 1905 erscheint das «Jb. zur Frage der Suchtgefahren». K. Gutzmer

Lesezirkel

(307 words)

Author(s): H. Bohnnann | K. Gutzmer
sind gewerbliche Unternehmen, die Publi-kumszss. an Haushalte, Gaststatten, Arzte, Anwalte, Se-niorenheime, Friseursalons usw. befristet gegen Entgelt verleihen. Die Zss. werden in Lesemappen zusammenge-stellt, die im Rhythmus des Erscheinens ausgetauscht werden. Die Leihgebiihr staffelt sich nach Umfang und Alter der Mappen. Ein Erstmappen-Abonnement ist am teuersten, Zweit-, Dritt- usw. -mappen entsprechend bil-liger. Die Mappen sind bis zu 12 Wochen in Umlauf und werden dann makuliert. Berufsorganisation ist der Verband Dt. Lesezirkel e. V. in Diisseldorf…

Müller, Georg

(166 words)

Author(s): K. Gutzmer
* 29. 12. 1877 in Mainz, 28 . 12. 1917 in München, Verleger. Sein 1903 in München gegr. Unternehmen übernahm aus dem Verlag von Georg Heinrich Meyer, Berlin, Werke von Rudolf Huch u.a.m. Teilhaber war im ersten Jahr R. Piper. Der Verlag pflegte neuere Lit. (O.J. Bierbaum, August Strindberg, Frank Wedekind u.a.m.), Werke der Weltlit., Memoiren, und setzte neue Maßstäbe für die Buchkunst. Nach M.s Tod wurde der Verlag in eine AG umgewandelt. 1919 erwarb der Ullstein–Verlag die Klassiker Ausg. von …

Nürnberg

(3,813 words)

Author(s): I. Bezzel | K. Gutzmer | H. Wendland | E. Slenczka | R. Jtirgensen | Et al.
1. Buchdruck und Verlagswesen. Die wohlhabende Handelsstadt und freie Reichsstadt N. entwickelte sich nach 1470 rasch zu einem wichtigen Zentrum des Buchdrucks, im dt. Sprachgebiet des 15. und 16. Jh.s nur vergleichbar mit Augsburg, Basel und Köln. Erstdrucker war Johann Sensenschmidt aus Eger, der spätestens 1469 eine Druckerei einrichtete und 1470 die ersten datierten Schriften herausbrachte. 1471 —1505 druckte Anton Koberger, der bald die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Buchdrucks erkannte und…

Meßprivilegien

(80 words)

Author(s): K. Gutzmer
zum Schutz gegen Nachdruck wurden seit der Mitte des 16. bis in die Mitte des 18. Jh.s auf den Buchmessen erteilt. Für die Frankfurter M. war die Kaiserliche, in Leipzig die Kursächsische Bücherkommission zuständig. Die hohe Zahl der flichtex die von der kaiserlichen Kommission gefordert wurden, war einer der Gründe für den Rückgang der Frankfurter Messe. K. Gutzmer Bibliography Kapp F. / Goldfriedrich, J.: Gesch. des Dt. Buchhandels. Bd. 2. Leipzig 1908 (ND ebd. 1970), S. 168ff. und 438ff.

Schletter’sche Buchhandlung

(157 words)

Author(s): K. Gutzmer
in Breslau, gegr. am 2. 5. 1833 von dem aus Polen stammenden Sigismund Schletter († 1876) als Sortiment, Antiquariat und Verlag. 1855 wurde Hugo Skutsch († 1873) Inhaber, der bes. das Antiquariat ausbaute. Von seiner Witwe erwarb Eugen Franck das Geschäft; sein Teilhaber Heinrich Lesser trennte sich 1889 von ihm und führte das Antiquariat unter eigenem Namen weiter. Nach weiteren Besitzwechseln gingen Buchhandlung und Verlag in den Besitz von Alfred Kurtze († 1932) über, dessen Erben den Be- tri…

Urban, Paul Ludwig

(160 words)

Author(s): K. Gutzmer †
* 1901 in München, dt. Buchgestalter und Illustrator. U. studierte an der Kunstgewerbeschule in München, wo u. a. F. H. Ehmcke sein Lehrer war und John Heartfield ihn beeinflußte. Ab 1919 arbeitete er selbständig, wirkte seit 1927 in Berlin u. a. für die Verlage Willi Münzenbergs, die Büchergilde Gutenberg. Er schloß sich der «Association Revolutionärer Bildender Künstler Deutschlands» an. Als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus floh U. 1933 in die Niederlande und war dort für die Verla…

Langen-Müller Verlag GmbH

(302 words)

Author(s): K. Gutzmer
in München, entstand 1932, als der 1893 gegr. Deutsche Handlungsgehilfenver-band den Verlag Albert Langen aufkaufte, nachdem er schon 1927 den Verlag Georg Müller erworben hatte. Diese Fusion löste eine heftige Kontroverse in der Publizistik aus. 1936 wurde der Verlag der «Deutschen Arbeits-front» angeschlossen. Dennoch konnte er sich eine gewisse Unabhängigkeit sichern, zumal R. Geheeb und Korfiz Holm, Mitarbeiter bei A. Langen seit 1897, weiterhin der Geschäftsleitung angehörten. So konnte der…
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