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Transzendentalphilosophie

(459 words)

Author(s): Recki, Birgit
[English Version] ist ein von I. Kant geprägter Kunstterminus zur Charakterisierung seines methodischen Ansatzes einer Vernunftkritik (Vernunft). Während sich der ältere Ausdruck »transzendental« bereits von den Transzendent(al)ien, den grundlegenden Bestimmungen der Wirklichkeit, in der ma. Ontologie herleitet, ist mit T. eine zw. Erkenntnistheorie und Ontologie stehende philos. Erkenntnis gemeint, »die sich nicht sowohl mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnisart von Gegenständen, sofern diese a priori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt« (KrV, 21787, 43). T. als »eine Weltweisheit der reinen, bloß speculativen Vernunft« (aaO., 45) untersucht die Bedingungen a priori möglicher Erfahrung, sofern diese zugleich die Bedingungen a priori der Gegenstände von Erfahrung sind. Im Sinne der methodischen Konzentration auf den aktiven Beitrag des Subjekts zur Wirklichkeit der Dinge, die Kant in seiner »Kopernikanischen Wende« vollzogen hat, sind mit solchen apriorisc…

Transzendentalpragmatik

(344 words)

Author(s): Recki, Birgit
[English Version] Transzendentalpragmatik, ein im Rahmen seiner auf Intersubjektivität gegründeten Moralkonzeption entwickelter Begriff Karl-Otto Apels, der die philos. Reflexion auf die Geltungsbedingungen des Argumentierens bezeichnet. In der T. findet mit den Mitteln einer Theorie des Sprach- und Zeichenhandelns die »Transformation« transzendentaler Argumente statt: Zielt in der Transzendentalphilosophie I. Kants mit der »Kopernikanischen Wende« die Frage nach den Bedingungen a priori der Mögli…

Phantasie

(1,329 words)

Author(s): Recki, Birgit | Linde, Gesche
[English Version] I. Philosophisch Ph. (griech. ϕαn̆τασι´α/phantasi´a, lat. phantasia; lat./engl./franz. imaginatio[n], »Erscheinung, Bewußtseinsbild, Vorstellung«; vgl; auch griech. ϕα´n̆τασμα/pha´ntasma, »Erscheinung, Traumbild, Vision«) ist die in Erinnerung und Neuschöpfung wie im Traum dominierende bildhafte Vorstellungskraft, deren elementare Leistung aber auch an wiss. Erkenntnis, technischer Erfindung und künstlerischem Sch…

Werturteil

(1,169 words)

Author(s): Recki, Birgit | Mühling, Markus
[English Version] I. Philosophisch W. ist ein Urteil, in dem etwas als wertvoll oder wertlos eingeschätzt wird. Im Unterschied zum Tatsachenurteil als auf Fakten bezogene deskriptive Behauptung mit dem Anspruch auf wiss. beweisbare Objektivität stellt das W. als norma…

Schönheit

(2,461 words)

Author(s): Recki, Birgit | Oeming, Manfred | Pfleiderer, Georg
[English Version] I. Begriffsgeschichtlich-philosophisch Sch. – griech. το` καλο´n̆/tó kalón, lat. pulchritudo/pulcher, engl. beauty, franz. la beauté – ist die positive ästhetische Anmutung eines Gegenstandes der Wahrnehmung aufgrund seiner gelungenen Gestalt. Sch. wird in der kontemplativen, auf die sinnliche Erscheinung eingehenden, ästhetischen wie in der erotischen Erfahrung als harmonisch, anregend, begeisternd und erhebend und so als Motiv gesteigerter Aufmerksamkeit und Zuneigung erlebt. Seit dem Beginn der abendländischen Philos. wird Sch. – in ihrer Verbindung oder Abgrenzung zum Schicklichen, Nützlichen, Zweckmäßigen, insbes. aber in ihrer Bindung an das Wahre und das Gute – in Metaphysik, Ontologie und Ethik als Element des humanen Selbst- und Weltverhältnisses behandelt. In der Neuzeit wird sie zum Thema von Ästhetik und Kunstphilosophie. Das Paradigma der Sch. ist für die Antike der gutgeratene Mensch, für die Moderne das Kunstwerk. Seltener tritt das Naturschöne in den Blick. Bedacht werden gleichermaßen das objektive Wesen der Sch. (Sch. als Eigenschaft des Gegenstandes) wie ihr Effekt auf das Erleben des Subjekts. Bis in die Moderne ist dabei immer wieder die spekulative Intuition artikuliert worden, Sch. sei der sinnfällige Ausdruck eines innerlich oder wesenhaft guten Zustandes, und es gäbe eine Entsprechung des Guten, Wahren und Schönen. Durch die Jh. vollzieht sich so die Dialektik von Re…

Spiel

(2,815 words)

Author(s): Matuschek, Stefan | Hübner, Ulrich | Recki, Birgit | Huxel, Kirsten | Klie, Thomas
[English Version] I. Kulturgeschichtlich Als grundlegendes kulturbildendes Phänomen und damit zugleich als Wesensmerkmal des Menschen hat der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga das S. bestimmt. Seine These vom »homo ludens« tritt ergänzend neben die anthropologischen Theorien vom »homo sapiens« und »homo faber« und andere Begründungen der Kultur in Vernunft und Arbeit. Vorausgesetzt ist dabei folgende Definition: »S. ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewis…

Urteil

(1,957 words)

Author(s): Recki, Birgit | Huxel, Kirsten | Oser, Fritz | Greger, Reinhard
[English Version] I. Philosophisch U. (lat. iudicium, engl. judgement, franz. le jugement) ist die gedankliche Entscheidung (: I.), die den Prozeß der Meinungsbildung oder der Erkenntnis zum Abschluß bringt; es kann, muß aber nicht mit der Äußerung des entsprechenden Satzes einhergehen. Philos. gehört das U. zu den wichtigsten Problemen von Logik, Erkenntnistheorie, praktischer Philosophie und Ästhetik (Urteilskraft). Wie bereits bei Aristoteles (De interpretatione), der in der α᾿πο´ϕαn̆σις/apóphansis die Verbindung von Begriffen in der mit Anspruch auf Real…

Symbol/Symbole/Symboltheorien

(7,938 words)

Author(s): Berner, Ulrich | Cancik-Lindemaier, Hildegard | Recki, Birgit | Schlenke, Dorothee | Biehl, Peter | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Eine religionswiss. relevante Verwendung des griech. Wortes συ´μβολοn̆/sýmbolon findet sich schon früh in der eur. Religionsgesch., z.B. bei Dion von Prusa (1./2.Jh. n.Chr.) in seiner Rede über die Zeus-Statue des Pheidias in Olympia (Oratio 12,59). Der griech. Symbolbegriff verweist in diesem Zusammenhang auf die Problematik der Götterbilder, die darin besteht, daß das, was eigentlich der menschlichen Anschauung entzogen ist, dem Menschen anschaulich vergegenwärtigt werden soll. In der Religionswiss., v.a. in der R…