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Marsi

(416 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig) | Wiegels, Rainer (Osnabrück)
[English version] [1] Volksstamm im mittelitalienischen Appenninus Volksstamm im mittelitalienischen Appenninus im Gebiet des Lacus Fucinus (Strab. 5,2,1; Ptol. 3,1,57), galt als tapfer und kriegerisch (Strab. 5,4,2; Plin. nat. 3,106; Liv. 8,29,4; Verg. georg. 2,167; vgl. die etym. Ableitung von “Mars”). Als Nachkommen eines Sohnes der Kirke sollen sie gegen Schlangengift immun gewesen sein (Plin. nat. 7,15; 21,78; 25,11; 28,30; Gell. 16,11,1; vgl. auch Cic. div. 1,132; 2,70; Hor. epod. 17,29; Hor. car…

Osci

(911 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] A. Etymologisch Mit O. (“Osker”) werden verschiedene durch ihre Sprache geeinte ital. Völker bezeichnet. Der auf sie bezogene Begriff Obscum wird verschieden gedeutet: als sacrum (Fest. 204,24; 205,1) oder in Verbindung mit obscenum (Tac. ann. 4,14; Fest. 204,31; 218,14f.). Die O. wurden zuvor Opsci (erste Erwähnung: Enn. ann. 296; Fest. 218,12) oder wegen des bes. in der Gegend von Capua (Serv. Aen. 7,730; Steph. Byz. s.v. Ὀπικοί) häufigen Vorkommens von Schlangen (griech. óphis) Ophici genannt. Ihr Name kann allerdings auch auf eine Region in Campan…

Peucetii

(417 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] Volksstamm an der ital. SO-Küste. Er begegnet in der ant. Lit. am häufigsten in der griech. Namensform Peukétioi (Πευκέτιοι, vgl. Strab. 6,3,8; Cass. Dio 15,2,3; dagegen aber Πευκετεῖς, Herodoros FGrH 31 F 29; Ποίδικλοι, Strab. 6,3,1; 7; Poediculi, Plin. nat. 3,38; 102; Steph. Byz. s.v. Χανδάνη: Πευκεταῖοι; Strab. 6,3,8 hielt den Namen für griech.: Er sei bei der einheimischen Bevölkerung wohl in alter Zeit gebräuchlich gewesen, zu seiner Zeit aber veraltet). Die P. siedelten in Apulia, in einem teilweise gebirgigen…

Lacus Lucrinus

(127 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] Brackwasserlagune auf den Campi Phlegraei , durch Sandnehrung vom Meer getrennt; darauf soll Hercules die via Herculanea erbaut haben (Strab. 5,4,5f.). Der See war für seinen Fischreichtum bekannt. Der nachmalige Augustus und Agrippa ließen den l.L. zusammen mit dem lacus Avernus - in den portus Iulius umwandeln (Plin. nat. 36,125; Serv. Aen. 2,161). Am l.L. lagen viele berühmte Villen (Cic. Att. 14,16), von denen aber wegen Eruptionen und Strandverschiebungen (Bradyseismos) keine Reste erh. sind; auch der See ist h. großenteils verschüttet. de Vido, Stefania…

Paeligni

(300 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] Italisches Volk im Appenninus am mittleren Aternus in der Nachbarschaft der Vestini, Marrucini, Marsi [1] und Frentani (Strab. 5,2,1; 5,3,4; 5,3,11; Liv. 9,19,4; 26,11,11). Sie bewohnten eine kalte (Hor. carm. 3,19,8; Ov. trist. 4,10,3) und wasserreiche (Ov. am. 2,1,1) Bergregion. Zusammen mit den Vestini hatten sie im Aternus einen Zugang zum Meer (Strab. 5,4,2); darüber hinaus galten auch die Küste um Hortona und die Mündung des Sarus (Ptol. 3,1,19) als paelignisches Gebiet. Ih…

Lacus Avernus

(188 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] (griech. Ἄορνος, Áornos). Mit dem Meer verbundener vulkanischer See nahe Baiae ( Campi Phlegraei ), bes. tief (Lykophr. 704; Diod. 4,22; Aristot. mir. 102), schwefelhaltige Gase (Verg. Aen. 6,242; Lucr. 6,744; Plin. nat. 31,21; Serv. Aen. 3,442). Der l.A. verdankte seinen Ruf v.a. seiner Verbindung mit der Unterwelt: Hier lebten angeblich die Kimmerioi in tiefen Löchern (Strab. 5,4,5); hier traten Odysseus (Strab. 5,4,5f.) und Aeneas (Verg. Aen. 3,442; 6,126; Ovid. met. 14,101ff.) in die Totenwelt ein, weshalb der l.A. den Römern die Ianua Ditis (Dis Pater) war…

Pausilypum

(166 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Theater (Παυσίλυπον; wörtlich “schmerzstillend”). Villa des Vedius Pollio zwischen Neapolis [2] und Puteoli (Plin. nat. 3,82; 9,167). Als Augustus einmal hier zu Gast weilte, wollte der Gastgeber einen Sklaven Muränen in einem seiner Fischbecken vorwerfen, weil dieser ein Kristallgefäß zerbrochen hatte; Augustus begnadigte den Sklaven (Plin. nat. 9,77; Cass. Dio 54,23,1ff.). Nach dem Tod des Eigentümers im J. 15 v.Chr. erbte Augustus die Villa und ließ sie von einem procurator verwalten (Cass. Dio 54,23). …

Daunia

(307 words)

Author(s): de Vido, Stefania (Venedig)
[English version] (Δαυνία). Die Landschaft D. entspricht ungefähr dem nördl. Teil vom h. Apulien; ihr schließlich in die regio II eingegliedertes Gebiet (Plin. nat. 3,103) kann aber nicht leicht bestimmt werden. Angesichts der Bed. von Flüssen für die ant. Geogr. können als Grenze im Norden der Fortore (Fertor bei Ptol. 3,1,14), im Süden der Ofanto ( Aufidus bei Plin. nat. 3,103-105) angesehen werden (Hor. sat. 2,1,34f.: Venusia als Grenzstadt; vgl. auch Mela 2,66; Strab. 6,3,8; Pol. 3,88). Im Gegensatz zu dem histor. unbedeutenden Küstengebirge des mons Garganus lassen arch. Gra…