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Your search for 'dc_creator:( "Pahlow, Louis" ) OR dc_contributor:( "Pahlow, Louis" )' returned 47 results. Modify search

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Laienrichter

(754 words)

Author(s): Pahlow, Louis
1. AllgemeinDer L. wird vom gelehrten Richter v. a. dadurch unterschieden, dass er kein gelehrter Jurist ist. Zwar taucht der Begriff des L. weder in den Rechtsquellen noch in den Gesetzen der Nz. auf; in seiner Funktion als Urteilender, Schöffe oder Geschworener kam ihm aber wechselvolle Bedeutung zu. Ungleich größer als in Kontinentaleuropa ist und war dagegen in der Nz. die Bedeutung der L. als Mitglieder einer jury im angloamerikan. Rechtskreis (Common Law) [2].Louis Pahlow2. Bedeutungsverlust in der Frühen NeuzeitIn Deutschland vollzog sich die Trennung von Berufs- u…
Date: 2019-11-19

Notar

(709 words)

Author(s): Pahlow, Louis
1. DefinitionDie Aufgabe des N. bestand und besteht darin, im privaten oder öffentlichen Auftrag Rechts-Handlungen zu protokollieren, zu beglaubigen oder zu beurkunden. Das Vorhandensein eines Notariats setzt also einen gewissen Grad der Verschriftlichung des Rechtssystems voraus. Die vom N. beglaubigten Urkunden galten und gelten u. a. als Beweis-Mittel; ganz allgemein genossen und genießen sie öffentlichen Glauben, d. h. ihr Inhalt gilt als richtig, bis er widerlegt wird.Louis Pahlow2. Frühe NeuzeitMit dem Beginn der Nz. waren N. sowohl im geistlichen als auc…
Date: 2019-11-19

Patrimonialgerichtsbarkeit

(682 words)

Author(s): Pahlow, Louis
Die P. war eine besondere Form privater Gerichtsbarkeit, die meist mit dem Besitz eines Gutes (lat. patrimonium), also mit Grund und Boden, verknüpft war. Sie konnte für Zivil- und Strafsachen zuständig sein.1. Frühe NeuzeitSeit dem MA hatten die Landesherren die ihnen zustehende Gerichtsbarkeit vielfach an Städte, Klöster, Stifte oder Gutsherrschaften verliehen. In Kontinentaleuropa konnten daher in der untersten Instanz private Gerichtsbarkeiten bestehen, die als dingliche Berechtigung mit dem Grundbesitz verbunden waren. Die P. entwickelte sich in der Frühen …
Date: 2019-11-19

Glückseligkeit

(791 words)

Author(s): Pahlow, Louis
Die G. als Staatszweck gehört zu den Schlüsselbegriffen der dt. politischen Theorie des aufgeklärten Absolutismus (Reformabsolutismus) in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s. Die G. von Staat und Untertanen bezeichnet den Zweck des Vorhandenseins und des Handelns des Staates. Die zuvor im ma. theologischen Kontext vorrangig als erst jenseitig zu erzielendes Gut betrachtete G. (lat. beatitudo) wurde in der Nz. zum Gegenstand moralphilosophischer und staatsrechtlicher Erörterungen und mithin als ein bereits irdisch erreichbarer Zustand verstanden (Glück)…
Date: 2019-11-19

Wertpapierrecht

(710 words)

Author(s): Pahlow, Louis
1. Begriff Das W. umfasst als Teil des Privatrechts die allgemeinen Regeln, insbes. die Rechte und Pflichten, die sich aus sog. Wertpapieren (= Wp.) ergeben. Der Rechtsbegriff des Wp. entwickelte sich erst im 19. Jh. und umfasste grundsätzlich eine »Urkunde über ein Privatrecht, dessen Verwerthung durch die Innehabung der Urkunde privatrechtlich bedingt ist« [4. 147]. In der Frühen Nz. dominierte allerdings noch die Einzelbetrachtung der bekannten Wp. die rechtliche Diskussion.Louis Pahlow2. Frühe NeuzeitAus der spätma. Handelspraxis u. a. in Oberitalien hatten sic…
Date: 2019-11-19

Juristische Fakultät

(885 words)

Author(s): Pahlow, Louis
1. AllgemeinDie J. F. bildeten jenen verwaltungsmäßigen und wissensorganisierenden Bestandteil (Fakultät) der Universität, der für die Ausbildung der Juristen zuständig war. Im MA gegründet, wandelten sie sich in der Nz. unter dem Einfluss bestimmter religiöser, politischer und kultureller Strömungen; diese führten europaweit zu zahlreichen Neugründungen von Universitäten und damit auch von J. F. Darüber hinaus lassen sich erhebliche Veränderungen der Organisation und des Lehrbetriebes feststellen.Louis Pahlow2. Konfessionelle und staatliche EinflüsseDas Ende d…
Date: 2019-11-19

Staatsbürgerschaft

(1,440 words)

Author(s): Pahlow, Louis
1. Begriff S. umschreibt die Angehörigkeit zu einem staatlichen Gemeinwesen und steht daher mit dem Prozess der nzl. Staats-Bildung in Zusammenhang. Ihre Wurzeln reichen aber bis in den Untertanen-Verband der Frühen Nz. zurück. Zu S. steht »Staatsangehörigkeit« teils als Synonym, teils bis etwa 1850 als Bezeichnung einer etwas geminderteren S. (s. u. 2.). Im Französischen und im Englischen wird die S. auch mit »Nationalität« ( nationalité, nationality) bezeichnet, während dieser Ausdruck (auch Nation) im Deutschen »ein jedwedes Volk, oder Land, welches seine …
Date: 2019-11-19
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