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Your search for 'dc_creator:( "Plath, Robert (Erlangen)" ) OR dc_contributor:( "Plath, Robert (Erlangen)" )' returned 14 results. Modify search

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Behaghelsches Gesetz

(176 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] Zusammenfassende Bezeichnung für fünf von O. Behaghel (1854-1936) aufgestellte Grundsätze der Wort- und Satzgliedstellung [2]. Am bekanntesten davon ist das sog. Gesetz der wachsenden Glieder: Es stützt sich auf die schon i…

Digamma

(486 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] Sechster Buchstabe des griech. Alphabets mit dem Lautwert /u̯/ am Silbenbeginn (bilabiale Aussprache wie in engl. water). Der Name D. (“zweifaches Gamma”, d.h. “ein Gamma über einem anderen”, vgl. ὥσπερ γάμμα διτταῖς ἐπὶ μίαν ὀρθὴν ἐπιζευγνύμενον ταῖς πλαγίοις, Dion. Hal. ant. 1,20,3) bezieht sich auf das Aussehen des Schriftzeichens  und wurde im Unterschied zu anderen Buchstabenbezeichnungen von den Griechen selbst geprägt. Das Vorbild für das D. war das kons. wāw /u̯/ des Phoinik. [3]. Das D. bezeichnete einen aus der uridg. Grundsprache ererbten Laut, der urspr. in allen griech. Dial. vorkam und daher auf archa. Inschr. noch notiert war: z.B. ἔργον (argiv. εργον) < uridg. * u̯érgom…

Indogermanische Sprachen

(903 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] …

Labiovelar

(243 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] (< lat. labium “Lippe” und velum “Segel”). Gleichzeitig mit Lippen und Gaumensegel artikulierter Verschlußlaut. Die L. kw gw gwh bilden mit den Velaren k g gh und den Palatalen ǵ ǵh die Gruppe der Gutturale und gehören zum uridg. Phonemsystem, das in allen indogermanischen Sprachen fortgesetzt, doch in keiner unverändert bewahrt ist. Die L. waren in den Kentumsprachen urspr. bewahrt. Im Griech. sind sie als solche erh. im Mykenischen des 2. Jt.v.Chr. und, z.T. als bes. Phoneme, doch phonet. verändert, bis in…

Mykenisch

(780 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] Als M. bezeichnet man diejenige Sprachform des Griechischen, in der die in der Schrift Linear B verfaßten Texte aus der Spätbrz. (ca. 1420-1180 v.Chr.) wiedergegeben werden. Diese Silbenschrift (Griechenland, Schriftsysteme) eignet sich nur eingeschränkt f…

Polysyndeton

(171 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] (πολυσύνδετον, “vielfach zusammengebunden”). Stetige Setzung einer beiordnenden kopulativen oder disjunktiven Konjunktion (vgl. Quint. inst. 9,3,50: schema, quod coniunctionibus abundat: ... hoc πολυσύνδετον dicitur; ferner Rutilius Lupus 1,14: hoc schema efficitur, cum sententiae multorum articulorum convenienti copula continentur). Die stilistische Figur betrifft die Koordinierung einzelner Wörter oder synt. Einheiten (Wortgruppen, Satzteile, Sätze) und hebt die Quantität der einzelnen Elemente hervor. So sind z.…

Asyndeton

(119 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] (ἀσύνδετον). “Unzusammengebunden”, vgl. Aristot.interpr. 17a 17 bzw. rhet. 1413b 29; lat. Entsprechungen: dissolutio (Quint.inst. 9,3,50) bzw. solutum (Aquila rhet. 41). Konjunktionslose Aneinanderreihung mindestens zweier koordinierter Syntagmen (Einzelwörter, Wortgruppen, Satzteile oder Sätze), die in inhaltlich-logischer Verbindung zueinander stehen. Man unterscheidet demnach Wort- und Satz-A. Gegensatz: Polysyndeton. Funktionen: enumerativ (addit…

Linear B

(987 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] A. Grundsätzliches Die 1952 von M. Ventris und J. Chadwick entzifferte L. B-Schrift gibt den bislang frühesten griech. Dial., das Mykenische, wieder. Ebenso wie beim älteren Linear A bestehen die Schriftzeichen bei diesem Schriftsystem aus Linien (Griechenland, Schriftsysteme). Plath, Robert (Erlangen) [English version] B. Fundorte Die Konzentration auf die drei Regionen (a) Kreta (Knosos = KN [1; 2; 7], Khania = KH [5; 6; 7], Armenoi = AR, Mallia = MA, Mamelouko = MAM [7]), (b) Peloponnes mit Argolis (Mykenai = MY [4; 7],…

Apo koinu

(134 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] (σχῆμα ἀπὸ κοινοῦ “durch Gemeinsames bewirkte Figur”, vgl. Apoll. Dysk. synt. 122,14). Abweichend von der ant. [1; 3.5-9] und bis h. [2] üblichen unscharfen Auffassung als generell einmaliger Setzung eines zwei (Teil-) Sätzen gemeinsamen Elementes (Ellipse, Zeugma) versteht man jetzt unter A. ›die sinngemäß wie grammatikalisch-syntaktische Beziehung eines Satzgliedes auf zwe…

Parenthese

(267 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)

Indoarische Sprachen

(274 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] Die i.S. umfassen die Mehrzahl derjenigen indogermanischen Sprachen, die auf dem ind. Subkontinent seit der Einwanderung aus NW im 2. Jt. v.Chr. gesprochen werden. Sie bilden zusammen mit den iranischen Sprachen den indoiran. Zweig dieser Sprachfamilie. Das Altindoarische (weniger genau: Altind.) beginnt gegen 1200 v.Chr. mit dem Vedischen und setzt sich im Sanskrit fort [1. 16-48]. Als altertümliche und frühbezeugte idg. Sprache hat es viele nicht nur formale Übereinstimmungen m…

Ellipse

(191 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] (griech. ἔλλειψις: “Auslassung”, lat. ellı̄psis: Quint. inst. 8,6,21, vgl. 9,3,58); im Unterschied zur Brachylogie tatsächliche Eins…

Griechenland, Schriftsysteme

(514 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] Die Gesch. der Schrift (S.) zeigt, daß es auf der ganzen Welt grundsätzlich drei Verfahren gibt, um das gesprochene Wort schriftlich zu fixieren: Ideogramm-, Silben- und Laut-S. (in dieser Abfolge). Alle bekannten S. benutzen entweder eine dieser Methoden oder eine Kombination aus ihnen. Nur letztere eignet sich für eine adäquate Erfassung der Lautkomplexe. Den Sonderfall einer Laut-S. stellt die v.a. im Orient beheimatete Kons.-S. dar. Die ältesten S.-Zeugnisse in Hellas und der Ägäis stammen aus Kreta [2]: die hieroglyphisch-piktographische …

Prolepsis

(166 words)

Author(s): Plath, Robert (Erlangen)
[English version] (πρόληψις, “Vorwegnahme”; lat. anticipatio bzw. praeceptio). Urspr. t.t. der Gerichtsrede (Quint. inst. 4,1,49), der ein vorab erfolgtes Eingehen und Entkräften der gegnerischen Argumente bezeichnet, stellt die P. als rhet. Figur der synt. Umstellung die Vorwegnahme einer nominalen Satzkonstituente dar. Man unterscheidet die P. eines Adj. oder eines Subst.: Ein Adj. legt einem Subst. eine erst aus dem Verbalinhalt des Prädikates resultierende Absicht oder Folge bei (vgl. Liv. 2,6,7: “ ille est virinq…