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Faktorei

(1,446 words)

Author(s): Denzel, Markus A. | Häberlein, Mark
1. EuropaDer Begriff »F.« war in Europa im hohen und späten MA wesentlich gebräuchlicher als in der Frühen Nz. Das ital. fattoria, Ursprung für das Lehnwort, das erstmals bei den großen toskanischen Handelsgesellschaften des HochMA erscheint, bezeichnete eine befestigte Außenstelle oder »Filiale« einer Handelsgesellschaft an einem auswärtigen Handelsplatz, die von einem Faktor (ital. fattore) geleitet wurde [6]. Das F.-Netz der großen süddt. Gesellschaften ( Fugger; Welser) mit festen Niederlassungen an zentralen europ. Handelsplätzen ( Antwerpen, Lyon, Lissabon etc.) u…
Date: 2019-11-19

Reis

(2,278 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Sanz Lafuente, Gloria
1. Weltwirtschaft 1.1. Asien bis 1800Im gesamten subtropischen und tropischen asiat. Raum wird R. seit Jahrtausenden produziert; er hatte auch in der Nz. als Grundnahrungsmittel enorme Bedeutung. Als Grundformen der Produktion sind der Anbau in natürlich überfluteten bzw. überstauten Küsten- und Flussniederungen ( Sumpf- bzw. Wasser-R.), der Terrassenfeldbau mit künstlicher Bewässerung sowie der Anbau anspruchsloserer Sorten in Höhenlagen (Berg-R., Trocken-R.) zu unterscheiden. Aufgrund der Tatsache, dass Süd- und Ostasien klimatisch bed…
Date: 2019-11-19

Handelsräume

(6,004 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Klooster, Willem | Beck, Thomas
1. Einleitung 1.1. Europa der Frühen NeuzeitAm Beginn der Nz. stellte Europa noch keinen einheitlichen H. dar; vielmehr lassen sich mehrere Regionen kommerzieller Interaktion identifizieren, die sich hinsichtlich ihrer Bevölkerungsdichte, ihres Urbanisierungsgrades und der Intensität der wirtschaftlichen Austauschprozesse stark unterschieden. Aufgrund der technischen und politischen Probleme des Überlandhandels (Straßenverhältnisse, Zoll-Schranken) bildeten sich Räume intensiven kommerziellen Austausc…
Date: 2019-11-19

Kupfer

(2,989 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Bartels, Christoph | Fried, Torsten
1. Grundlagen Das Wiederanwachsen der europ. Bevölkerung nach den Pest-Wellen des 14. und 15. Jh.s, der mit einer Belebung des Fernhandels einherging, bedingte eine steigende Nachfrage nach K., das aufgrund seiner Weichheit, Zähigkeit und Dehnbarkeit vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten bot (s. u. 3.). Mit der europ. Expansion nach Übersee erlangten K.- und Messingwaren ab dem 16. Jh. im portug. Afrika- und Asienhandel erhebliche Bedeutung (Weltwirtschaft) [3. 335, 337, 347 f.]. Durch die Anwendung neuer Scheideverfahren, v. a. des Seigerverfahrens (Seige…
Date: 2019-11-19

Fälschung

(2,585 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Tschopp, Silvia Serena | Keazor, Henry
1. Fälschungsdelikte 1.1. Strafrechtliche AspekteDie Strafrechts-Lehre und Gesetzgebung der europ. Staaten der Nz. definierten und sanktionierten F.-Delikte sehr unterschiedlich. V. a. für die dt. Strafrechtslehre des 16. bis 19. Jh.s war die Rezeption des Röm. Rechts (Gemeines Recht) maßgeblich, das eine Reihe von crimina falsi wie Testaments-, Urkunden-, Grenz-, Münz-, Maß- und Gewichtsfälschung kennt. Die ma. italienische Rechtswissenschaft fasste derartige F. als einheitliches Delikt (lat. crimen falsi) auf, als dessen wesentliche Tatbestandsmerkmale die…
Date: 2019-11-19

Porzellan

(3,031 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Reith, Reinhold | Antonin, Daniela
1. PorzellanhandelP. war bis ins frühe 18. Jh. ein exklusiv chines. Handelsgut, das bereits Jahrhunderte vor der Ankunft der Europäer im Asienhandel eine wichtige Rolle spielte. Im frühen 14. Jh., zur Zeit der Yuan-Dynastie (1271–1368), begann China mit der Produktion von blau-weißem P., das speziell für den auswärtigen Handel bestimmt war. Archäologische Funde weisen Indien und den Nahen Osten (Persien, Syrien, Konstantinopel) als Hauptexportregionen im 14. und frühen 15. Jh. aus. Nach chines. Vorbildern wurde auch in Vietnam, das zur Zeit der Ming-Dynastie (1368–1644) von C…
Date: 2019-11-19

Weltwirtschaftszentren

(14,068 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Lang, Heinrich | Weller, Thomas | Lesger, Clé | Schulte Beerbühl, Margrit | Et al.
01. Allgemein 1.1. Definition»Eine Weltwirtschaft«, so Fernand Braudel, »weist im Zentrum ihres Geschäfts- und Versorgungsnetzes stets einen städt. Pol auf, eine Stadt, in der Informationen, Waren, Kapitalien, Kredite, Menschen, Aufträge und Geschäftsbriefe zusammenströmen und von der sie wieder ausgehen; eine Stadt, in der vielfach unermeßlich reiche Großkaufleute den Ton angeben« [1. 24]. In dieser vielzitierten Definition bringt der franz. Wirtschaftshistoriker prägnant zum Ausdruck, dass Weltwirtschaften (= Ww.) durch hierarchisch strukturierte, großräumige Han…
Date: 2019-11-19

Kaufmannsdiaspora

(12,466 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Freitag, Ulrike | Nagel, Jürgen G. | Lang, Heinrich | Zürn, Martin
01. Einleitung 1.1. Strukturmerkmale und ForschungsproblemeDie Spezialisierung ethnischer und religiöser Minderheiten auf bestimmte Handels-Zweige, in denen sie eine starke, mitunter dominante Stellung erlangen (engl. trade diaspora: »K«., bzw. middlemen minority: »Zwischenhändlerminderheit«), ist ein Phänomen, das sich vom MA bis in die Gegenwart beobachten lässt. So hatten jüd. Kaufleute im kontinentaleurop. und mediterranen Handel bereits im hohen MA eine wichtige Stellung inne; jüd. K. gelten häufig als archetypische K. In der Nz. umfass…
Date: 2019-11-19
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