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Your search for 'dc_creator:( "Ohst, Martin" ) OR dc_contributor:( "Ohst, Martin" )' returned 12 results. Modify search

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Toleranz/Intoleranz

(5,239 words)

Author(s): Dehn, Ulrich | Gertz, Jan Christian | Wischmeyer, Oda | Ohst, Martin | Kronauer, Ulrich | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich T./I. müssen im Gegenüber zu u.a. Respekt, Koexistenz, Indifferenz, Akzeptanz und Vorurteil profiliert werden und korrespondieren im öfftl. Raum mit dem Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein der Religionsfreiheit. Sie entspringen dem Anspruch exklusiver rel. Wahrheit bzw. kollidieren mit ihm. T. bedar…

Quintomonarchisten

(209 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] (Fifth Monarchists, Fifth Monarchy Men). Die Q. bildeten im republikanischen England (: III.,1., d; 1649–1653) keine eigene verfaßte kirchl. Organisation. Vielmehr bez. der Begriff die Exponenten einer innerhalb unterschiedlicher anderer Gruppen (Congregationalists [ Kongregationalismus], Independents, Particular Baptists [ Baptisten: II.,1.]; s.a. Dissenters) wirksamen radikal chiliastischen (Chiliasmus) Strömung: Die Wiederkunft Jesu Christi (Parusie) zu seiner tausendjährigen …

Schottland

(2,084 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] Schottland, der nördliche Teil der brit. Hauptinsel samt den Hebriden, den Orkney- und den Shetlandinseln (78764 km 2) gliedert sich in die nördlichen Highlands und die südlichen Lowlands. Nur ca.20% der Fläche sind fruchtbares Ackerland. Der Name erinnert an die keltischen S…

Pordage

(164 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] Pordage, John (1607 London – 11.12.1681 ebd.). Der Kaufmannssohn studierte Medizin und Theol. in Oxford und verfolgte alchimistische und astrologische Interessen. Seit 1644 Geistlicher der anglik. Kirche; seit 1670 ohne Amt in London. In der Cromwell-Ära (England: III.,1., d) wurde gegen P. wegen Häresie ermittelt; erst im Zuge der Restauration (1660) wurde er wieder in sein Amt eingesetzt. Durch d…

Ramus

(464 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] Ramus, Petrus (Pierre de la Ramée; 1515 Cuts, Picardie – 26.8.1572 Paris). Der Sohn eines verarmten Adelsgeschlechts bezog zwölfjährig das Collège de Navarre in Paris und promovierte 1536 zum M.A. Aufsehen erregte seine Polemik gegen den Aristotelismus; 1544 erging seitens König Franz I. ein Lehr- und Publikationsverbot zu philos. Themen. Bis zu dessen Aufhebung 1547 durch König Franz II. verlegte sich…

Religionsfreiheit

(3,276 words)

Author(s): Schlenke, Dorothee | Kronauer, Ulrich | Link, Christoph | Ohst, Martin | Witte, John | Et al.
[English Version] I. Dogmatisch Unter R. werden nach herrschender Auslegung Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit sowie die Freiheit der Religionsausübung (Art.4 Abs.1 und 2 GG) zu einem Grundrecht zusammengezogen. Der somit dogmatisch zu klärende Zusammenhang von rel. Gewißheit und Freiheit stellt sich nach reformatorischer Überzeugung folgendermaßen dar: Wird christl. Gewißheit als Gewißheit der Wahrheit des Evangeliums von Jesus Christus durch die freie, geistgewirkte Selbstvergegenwärtig…

Souverain

(248 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] Souverain, Jacques (gest. wohl 1698 England). Erst Jahre nach seinem Tode wurde S. als Autor des 1700 vorgeblich in Köln, tatsächlich jedoch in Amsterdam erschienenen Buches »Le Platonisme devoilé, ou Essai touchant le Verbe Platonicien« identifiziert; als Hg. hatte der Unitarier S. Crell fungiert. Der wohl aus dem Languedoc stammende S. wurde kurz vor der Aufhebung des Edikts von Nantes (Hugenotten: I.,1.) wegen Irrlehre seines Amtes als ref. Prediger entsetzt und wandte sich in die Niederlande; nachdem er hier durch die Verweigerung der Zustimmung zu den Beschlüssen der Dordrechter Synode Anstoß erregt hatte, ging er nach England. Ältere Anregungen aufgreifend, unternahm S. eine durchgreifende hist. Kritik der kirchl. Trinitätslehre: Ihre philos. Matrix ist die exoterische Gestalt der Philos. Platos, in der dieser die Grundeigenschaften Gottes als drei Hypostasen bez. hatte. Diese Gestalt der platonischen Gotteslehre wurde, beginnend mit den Apologeten, von griech. gebildeten heidenchristl. Theologen auch zur Deutung der bibl. Begriffe logos, pneuma und chokma verwandt. So entspringt die Trinitätslehre einem doppelten Mißverständnis: Die ihr zugrundeliegende Plato-Rezeption verkennt, daß Güte, Vernunft/Logos und Geist bei Plato esoterisch-eigentlich nur Eigenschaften Gottes und keine Hypostasen bez.; genauso verhält es sich mit den bibl. Begriffen, die ebenfalls urspr. keine Hypostasen bez., sondern nur bildhaft die unterschiedlichen Spielarten des Weltverhältnisses des einen Gottes symbolisieren. S.s Werk hat in der Debatte um die Helleni…

Wales

(710 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] (walisisch Cymru), eine gebirgige, in die Irische See ragende Halbinsel (mit Anglesey 20 763 km 2), wird im Norden von der Liverpool-Bucht und im Süden vom Bristol-Kanal begrenzt. Seit 1536 in das Königreich England eingegliedert, hat W. (Hauptstadt: Cardiff) seit 1998 ein eigenes Regionalparlament. Von den ca.2,93 Mio. Einwohnern (2001) sprechen ca.575 000 Walisisch (Cymraeg), eine keltische Sprache. 72% der Einwohner bezeichneten sich 2001 als Christen, 22 000 als Muslime, über 4000 als Hi…

Saint Andrews, Universität

(151 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] . Weil Schottland während des großen abendländischen Schismas bis zuletzt an Benedikt XIII. (Avignon) festhielt, wurde den Schotten das Studium auf dem Kontinent unmöglich. 1410 wurde vom Bischof in St. A. die älteste schottische U. gegründet (Theol., Kanonisches Recht, Artes). Nachfolgende Bischöfe fügten weitere Colleges hinzu. Das St. Leonard's-College war ein Einfallstor reformatorischer Theol. in Schottland, aber erst 1559 schlossen sich führende Repräsentanten der U. der Re…

Pfaff

(247 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] Pfaff, Christoph Matthäus (25.12.1686 Stuttgart – 19.11.1760 Gießen). Nach württembergischer Theologenausbildung und einigen Reisen seit 1717 durch herzoglichen Oktroi Prof. der Theol. in Tübingen, 1720 Kanzler der Universität. 1756 mußte P. aus diesen Ämtern scheiden und wirkte als Prof., Universitätskanzler und Generalsuperintendent in Gießen. Als Wunderkind und schillernder Charakter war P. theol. von Aufklärung und Pietismus beeinflußter eklektischer Polyhistor mit den Hauptarb…

Ramsay

(264 words)

Author(s): Ohst, Martin

Planck

(463 words)

Author(s): Ohst, Martin
[English Version] Planck, Gottlieb Jakob (15.11.1751 Nürtingen – 31.8.1833 Göttingen). P. absolvierte die üblichen Stationen der württembergischen Theologenausbildung und lehrte seit 1781 an der Stuttgarter Karlsschule. 1784 nach Göttingen berufen, blieb er dort bis zu seinem Tode als Prof. der Theol. und Inhaber anderer hoher akademischer und kirchl. Ämter. Sein Programm eines auf die wesentlichen Schriftinhalte reduzierten neuen theol. Systems (Einleitung in die theol. Wiss., 1794f.) verstand P. a…