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Your search for 'dc_creator:( "Köpf, Ulrich" ) OR dc_contributor:( "Köpf, Ulrich" )' returned 50 results. Modify search

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Stadt

(3,602 words)

Author(s): Dangschat, Jens S. | Köpf, Ulrich | Grünberg, Wolfgang
[English Version] I. SoziologischS. sind nach landläufiger Vorstellung v.a. eine dichte und heterogene Ansammlung von Gebäuden unterschiedlicher Nutzung, versehen mit spezifischen Rechten und immer auch Marktort. Im Verständnis der »eur. S.« ist sie v.a. aber auch die Arena der Stadtgesellschaft. Die Soziologie betrachtet die Entwicklung städtischer Gesellschaften seit etwa 150 Jahren, weil S. Orte wirtschaftlichen Wachstums, sozialer Vielfalt, gesellschaftlicher Innovationen und von Konflikten au…

Nachfolge Christi

(3,699 words)

Author(s): Sim, David | Köpf, Ulrich | Ulrich, Hans G.
[English Version] I. Neues Testament 1.Nachfolge Jesu in den Evangelien Ein wichtiger Aspekt der Darstellung des Wirkens Jesu in den Evv. ist sein Ruf zur N. Dieser Ruf ergeht bedingungslos und fordert unmittelbare Entscheidung. Wenn die Jünger Jesu Einladung, ihm zu folgen, vernehmen, gehorchen sie sofort und folgen ihm (α᾿κολουϑει˜n̆/akolouthei´n; Mk 1,16–20 parr.; 2,13–14 parr.; vgl. Lk 5,1–11; Joh 1,35–51). Andere verkennen jedoch den bedingungslosen und unmittelbaren Charakter seines Rufes und verpassen so die Gelegenheit, Jesus zu folg…

Universitäten

(4,886 words)

Author(s): Köpf, Ulrich | vom Bruch, Rüdiger | Roxborogh, John
[English Version] I. Geschichtlich 1.Mittelalter und Reformation Die bis heute wichtigste Institution wiss. Bildung und Forschung ist eine Schöpfung des ma. Abendlands. Ihre Entstehung bedeutete einen tiefen Einschnitt in der Gesch. der Wissenschaft, bes. auch in der Theologiegeschichte. Die bis ins 12.Jh. hinein herrschende Vielfalt an Institutionen der Wissensgewinnung und -vermittlung (Klöster, Domschulen, Stiftsschulen, Schulen freier Lehrer) wurde zusammengefaßt, der Reichtum ihrer Arbeitswe…

Renaissance

(7,676 words)

Author(s): Köpf, Ulrich | Cancik, Hubert | Buttler, Karen | Imorde, Joseph | Mohr, Hubert
[English Version] I. Zum Begriff Der franz., auch ins Dt. und Engl. übernommene Begriff R. gehört zur großen Gruppe der organischen Metaphern für gesch. Vorgänge. Seit dem 19.Jh. lange Zeit allein auf tierisch-menschliches Leben bezogen und als »Wiedergeburt« verstanden, wird er in der neueren Forschung (seit Jost Trier) angemessener dem pflanzlichen Bereich zugeordnet und als »Wiederwuchs«, d.h. als Wiederausschlagen von Trieben aus abgehauenen Bäumen und Sträuchern, erklärt. Bereits im vorchristl.…

Wirkungsgeschichte/Rezeptionsgeschichte

(4,777 words)

Author(s): Steinmann, Michael | Schüle, Andreas | Rösel, Martin | Luz, Ulrich | Köpf, Ulrich
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff einer Wirkungsgesch. (Wg.) erlangt in der Hermeneutik (: IV.) Hans-Georg Gadamers eine philos. Bedeutung. Er steht dort für den Versuch, die grundsätzliche Bedingung des Verstehens überlieferter Texte zu klären und das Verstehen in der ihm eigenen Geschichtsgebundenheit durchsichtig zu machen. Demnach geht es bei der Wg. nicht mehr um die philol. oder hist. Aufgabe, die Fortwirkung eines Textes zu untersuchen. Vielmehr soll sich das Verstehen selbst als ein Teil der Wg. erkennen lernen. Dies bedeutet, methodisch gesehen, daß sein Zugang zur Überlieferung nicht von einem neutralen Standpunkt aus geschehen kann: Die Wg. »bestimmt im voraus, was sich uns als fragwürdig und als Gegenstand der Erforschung zeigt« (Gadamer 305f.…

Reichtum

(2,869 words)

Author(s): Gräb-Schmidt, Elisabeth | Liwak, Rüdiger | Riches, John K. | Köpf, Ulrich | Reinert, Benedikt
[English Version] I. Zum BegriffDer Begriff R. entstammt dem Wortfeld: Reich, Imperium, Gewalt, Herrschaft, Herrlichkeit. Von daher hat er die Bedeutung der Fülle der irdischen Güter (Gut), die solche Macht verleiht, sodann auch Fülle, Überfluß an etwas überhaupt. Man muß unterscheiden zw. einem allg. ökonomischen Sinn und einem weiten, übertragenen Sinn von R. Allg. meint er Besitz, Habe, die Summe verfügbarer Güter und Werte, die den zur Befriedigung der Bedürfnisse notwendig erachteten Bedarf we…

Reliquien/Reliquienverehrung

(4,677 words)

Author(s): Felber, Anneliese | Köpf, Ulrich | Plank, Peter | Hafner, Johann Ev. | Mohr, Hubert
[English Version] I. Religionswissenschaftlich R. bez. die Überreste (lat. reliquiae, »Zurückgebliebenes«) kraftgeladener Menschen (Krieger, Häuptlinge, Zauberer, Heroen, Propheten, Märtyrer, Heilige [Heilige/Heiligenverehrung]), ihrer Körper, Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände. Ihre Verehrung gründet auf dem Glauben, daß diese Kräfte über das Grab hinaus dauerhaft wirksam sind, mit dem Ziel, dieser Macht oder des Segens teilhaftig zu werden durch Errichten von Gebäuden über dem Grab, Aufstellen von Kerzen und Blumen, Prozessionen, Berührung, Kuß oder Bestattung in der Nähe. Weiters gibt es Berührungs-R., das sind Gegenstände, die mit R. in Verbindung gekommen sind (z.B. Staub vom Grab, Öl). Der Besitz von R. legitimiert Herrscher, fördert die Verbreitung von Rel. (z.B. Buddhismus durch König Aśoka in Indien, Christentum durch Kaiser Konstantin), ist ein Wirtschaftsfaktor im Pilgerwesen bzw. auch Kriegsgrund. In manchen Rel. ist entgegen offizieller Lehre Reliquienverehrung (Rv.) in der rel. Praxis vorhanden. So wurden im Judentum trotz Bestimmungen zur Verunreinigung mit Toten (Lev 21; Num 19) die Gräber atl. Personen Ziel von Wallfahrten, im Islam werden bes. R. Muḥammads und Gräber isl. Heiliger verehrt. Barthaare des Propheten werden in Gefäßen in vielen Moscheen gezeigt, meist nur an bestimmten Festtagen, z.T. nicht den Frauen und Nicht-Muslimen, Abbildungen seiner Sandalen als Amulette gegen den bösen Blick verwendet, Steine mit dem Fußabdruck (Felsendom in Jerusalem) v.a. in der indo-musl. Tradition verehrt. Der Hinduismus hat weniger aufgrund der Vorstellung von Reinkarnation als von Unreinheit (rein und unrein) keinen Reliquienkult, sondern praktiziert die totale Vernichtung des Körpers durch Verbrennen. Ausgeprägte Rv. zeigen Christentum (Zurückhaltung allerdings im Protestantismus) und Buddhismus. Bei letzterem beginnt sie mit der Verehrung der Asche Buddhas, die unter acht adelige Familien verteilt worden sein soll und in Reliquienbehältern (stūpa) aufbewahrt wurde. Urspr. dienten Stupas bzw. Pagoden als Orte der Rv., allerdings schließt deren Vielzahl inzw. die Echtheit vieler darin aufbewahrter R. aus. Unecht ist die große Zahn-R. Buddhas in Kandy (Sri Lanka), die Shwedagon-Pagode in Rangoon (Birma) enthält acht Haare. Weiters finden sich R. wie Fußabdrücke und Kleidungsteile. Im tibetischen Buddhismus werden R.…

Papsttum

(16,351 words)

Author(s): Brennecke, Hanns Christof | Zimmermann, Harald | Mörschel, Tobias | Wassilowsky, Günther | Köpf, Ulrich
[English Version] I. Alte Kirche 1.Grundsätzliches Im Sinn der Definition von P. als Anspruch der röm. Bischöfe unter Berufung auf Mt 16,16–19; 28,20; Lk 22,31f.; Joh 21,15–19 als Nachfolger und Erben des Petrus auf die Leitung und den Jurisdiktions- und Lehrprimat in der Gesamtkirche (Primat: I.) kann vom P. im eigentlichen Sinne erst se…

Spiritualität

(4,525 words)

Author(s): Köpf, Ulrich | Gräb-Schmidt, Elisabeth | Grethlein, Christian | Kim, Kirsteen | Mendes-Flohr, Paul
[English Version] I. Zum Begriff Die wachsende Beliebtheit des dt. Begriffs S. wie seiner Äquivalente in eur. Volkssprachen in der rel. und theol. Lit. ist ein Phänomen des 20.Jh. Zwar ist das Adj. spiritalis (spiritualis) zur Wiedergabe des pln. πn̆ευματικο´ς/pneumatikós (1Kor 2,13–3,1 u. ö.) mit dem Oppositionsbegriff carnalis (für σαρκικο´ς/sarkikós) schon in frühchristl. Latein entstanden und rasch geläufig geworden. Das Subst. spiritualitas erscheint aber erst seit dem 5.Jh. und auch nur vereinzelt. Seit dem 12.Jh. begegnet es häufiger in drei Grundbedeutungen: in rel. (Gegensatz: carnalitas), philos. (Gegensatz: corporalitas) und ethisch-juristischem Sinn (Gegensatz: temporalitas [Weltlichkeit]). Franz. espiritualité läßt sich erstmals gegen Mitte des 13.Jh., ital. spiritualidade (Vorform von spiritualitá) im frühen 14.Jh. nach…

Sakramente

(9,159 words)

Author(s): Köpf, Ulrich | Nocke, Franz-Josef | Felmy, Karl Christian | Kandler, Karl-Hermann | Busch, Eberhard | Et al.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich Der Begriff S. hat im christl. Sprachgebrauch eine doppelte Bedeutung: eine weite, die dem ntl. Begriff μυστη´ριοn̆/mystē´rion (»Geheimnis«) entspricht und sich als Bez. von Glaubensgeheimnissen allg. behauptet hat, und eine engere im Sinne bestimmter gottesdienstlicher Handlungen, die dem Gläubigen Anteil an der von Christus bewirkten heilbringenden Gnade geben. Während die ma. Schultheol. des Abendlandes das engere Verständnis der S. in wachsender Präzisierung und Differ…
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