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Model

(1,179 words)

Author(s): Görman, Ulf | Mühling, Markus
[German Version] I. Natural Sciences – II. Philosophy of Religion I. Natural Sciences A model (from Lat. modulus, “measure,” “standard”) is commonly understood to represent something other than itself. An analogy is expected between the model and that which it models. It is often assumed that a model emphasizes certain important features of that which it represents. This general conception is realized in various ways within the natural sciences. “Model” frequently designates two or three-dimensional illustrati…

God as Father

(2,661 words)

Author(s): Neu, Rainer | Albertz, Rainer | Böckler, Annette M. | Schlosser, Jacques | Mühling, Markus | Et al.
[German Version] I. Religious Studies – II. Old Testament – III. Early Judaism – IV. New Testament – V. Dogmatics – VI. Philosophy of Religion I. Religious Studies The use of father as a designation of God is almost universal. It is especially frequent in certain contexts: 1. In many cultures, deification of ancestors begins as their death recedes into the past (in Hinduism after three generations). Forefathers gradually lose their individuality and become gods or merge with familiar deities. Thus the original ancestor is often identif…

Profaneness

(133 words)

Author(s): Mühling, Markus
[German Version] in religions – that which lies before ( pro) the temple ( fanum) – is the opposite of sacredness. It refers to places and times that, in contrast to sacred places, are not distinguished by the presence of the divine. In Christianity the difference between sacred and profane is transcended, for the whole of creation is good (Gen 1). God can be present everywhere and, through Jesus, the Son of God, sacred designations can be relativized to the benefit of his creatures (Mark 2:27 etc.). The dist…

Vatername Gottes

(2,281 words)

Author(s): Neu, Rainer | Albertz, Rainer | Böckler, Annette M. | Schlosser, Jacques | Mühling, Markus | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichDie Bez. Gottes als »Vater« ist religionsgesch. nahezu universal. Sie tritt bes. häufig in bestimmten Kontexten auf: 1. Mit zunehmendem Abstand vom Tod beginnt in manchen Kulturen die Gottwerdung der Ahnen (im Hinduismus nach drei Generationen). Die Vorväter verlieren allmählich ihre Individualität und werden zu Göttern oder verschmelzen mit bekannten Gottheiten. So wird der Urahne häufig mit dem Höchsten Wesen in eins gesetzt. Beide gelten dann als »Vater« und bilden …

Tritheismus

(434 words)

Author(s): Mühling, Markus
[English Version] Tritheismus, polemische, in Analogie zum Begriff Polytheismus (Monotheismus und Polytheismus) gebrauchte Bez. zur Stigmatisierung bestimmter gesch. Trinitätslehren, die syst. nicht unter einem Typus klassifiziert werden können. Der Vorwurf des T. traf so auf dem III. Konzil von Byzanz 680/81 (Konstantinopel/Byzanz: IV.,3.) Johannes Philoponus, der neuplatonisch-aristotelisch das Verhältnis von Person und Wesen im Modell von Formen und Materie deutete. Im MA wurde Roscelin von Com…

Vermittlungstheologie

(1,031 words)

Author(s): Christophersen, Alf | Mühling, Markus
[English Version] I. Kirchengeschichtlich In Anknüpfung an den von F. Lücke in Zusammenarbeit mit K. Ullmann, W.K. Umbreit, J.K. L. Gieseler und K.I. Nitzsch 1828 in der programmatischen Ankündigung der »Theol. Studien und Kritiken« (ThStKr) gebrauchten Begriff »Vermittlung« wurde in den theologiepolit. Auseinandersetzungen des Vormärz V. als polemische Fremdbez. dieser an F. Schleiermacher, dezidiert aber auch Melanchthon anknüpfenden Richtung geprägt. Die Verbindung von Glaube und Wissen, Freihei…

Universalien

(355 words)

Author(s): Mühling, Markus
[English Version] Universalien, religionsphilosophisch. Der Terminus U. bez. Allgemeinbegriffe (s.a. Allgemeines/Einzelnes) oder Prädikate. Diese lassen sich zwar rein formal dadurch bestimmen, daß es sich um subsententiale Ausdrücke handelt, die den pragmatischen Gehalt eines Ausdrucks unverändert lassen, wenn eine Substitution des entsprechenden Ausdrucks auch asymmetrisch erfolgen kann (Brandom 527) und die daher einen Satzrahmen bilden. Allerdings ist eine inhaltliche Bestimmung nicht möglich, …

Werturteil

(1,169 words)

Author(s): Recki, Birgit | Mühling, Markus
[English Version] I. Philosophisch W. ist ein Urteil, in dem etwas als wertvoll oder wertlos eingeschätzt wird. Im Unterschied zum Tatsachenurteil als auf Fakten bezogene deskriptive Behauptung mit dem Anspruch auf wiss. beweisbare Objektivität stellt das W. als normative (präskriptive) Einschätzung den Akt der An- oder Aberkennung einer Geltung in zumeist, auch indirekt, praktischer Hinsicht dar. Wo es nicht direkt als handlungsleitend gemeint ist, da enthält es zumindest eine positive oder negati…

Traduzianismus

(456 words)

Author(s): Mühling, Markus
[English Version] im weiteren Sinne oder Generatianismus bez. die Lehre, nach der nicht nur der Körper, sondern auch die Seele des partikularen Menschen durch Generation der Eltern konstituiert wird. Er zerfällt in den dimanatistischen T., in der die Seele des Zeugenden die Wirkursache für die Entstehung der Seele des Gezeugten ist, und in den emanatistischen T. oder T. im engeren Sinne, nach dem die zeugende Seele Wurzel (tradux) der gezeugten Seele ist, die sie durch einen Samen weitergibt. Der …
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