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Your search for 'dc_creator:( "Kohler, Christoph" ) OR dc_contributor:( "Kohler, Christoph" )' returned 14 results. Modify search

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Visentium

(217 words)

Author(s): Kohler, Christoph
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Umbri, Umbria Stadt in Süd-Etruria am SW-Ufer des Lacus Volsiniensis (Lago di Bolsena), h. Monte Bisenzio. Lediglich der Verlauf der Stadtmauer, ein Aquaedukt, Uferbefestigungen und als Getreidespeicher gedeutete Mauerreste erinnern an das röm. V. ( municipium; tribus Sabatina). Wichtiger ist der Ort für die Kenntnis der etr. und v. a. für die frühe ital. Eisenzeit. Ausgedehnte Nekropolen (u. a. Olmo Bello, Polledrara, San Bernardino) mit reichen Br.- und Edelmetallbeigaben z…

Tolfa

(173 words)

Author(s): Kohler, Christoph
[English version] Die Zone der T.-Berge liegt zw. den mod. Orten Civitavecchia und Bracciano, ca. 70 km nördl. von Rom. Eine erste Blütezeit ist in der End-Brz. (12.-10. Jh. v. Chr.) mit den reichen Hortfunden von Coste del Marano und Monte Rovello sowie den Siedlungen von Luni sul Mignone, Monte Rovello und mehreren Nekropolen nachgewiesen. Erst in etr. Zeit (ab 7. Jh. v. Chr.) scheint dagegen eine weitere intensive Besiedlungsphase zu liegen (Nekropolen von Pian Conserva, Pian Cisterna oder Cast…

Villanova-Kultur

(423 words)

Author(s): Kohler, Christoph
[English version] Die V. gehört zu den bedeutendsten eisenzeitlichen Kulturerscheinungen im frühen It. (9. Jh. bis letztes Viertel des 8. Jh. v. Chr.). Die Unterteilungen sind nicht im gesamten Gebiet der V. einheitlich, doch wird generell von einer Frühphase (ca. 900-820 v. Chr.), einer Übergangsphase (ca. 820-770) und einer Endphase (ca. 770-730) ausgegangen. Das eigentliche Kerngebiet der V. deckt sich mit dem ant. Etrurien (Etrusci, Etruria), dem h. nördlichen Latium und der Toscana, doch erfo…

Terramare-Kultur

(159 words)

Author(s): Kohler, Christoph
[English version] Brz. Kultur in der Poebene, charakterisiert durch Bodenerhebungen mit dunkler, nährstoffreicher Erde, die die Überreste der T.-Siedlungen birgt und in der Neuzeit als Dünger benutzt wurde. Das Verbreitungsgebiet der T. ist durch die h. Emilia und das Veneto umrissen. Zeitlich umfaßt sie die Mittel- (16.-14. Jh. v. Chr.) und Spät-Brz. (13.-12. Jh. v. Chr.). Wenige Siedlungen sind bislang arch. untersucht; bekanntere Fundorte sind Poviglio, Tabina und Castione dei Marchesi. Die Bef…

Sala Consilina

(184 words)

Author(s): Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] Mod. Ortschaft im Vallo di Diano (Prov. Salerno, Lucania), deren ant. Name nicht überl. ist. Ihre Bekanntheit verdankt sie den Nekropolen mit mehr als 1500 Gräbern frühgesch. Zeit (10. bis 6. Jh. v. Chr.), die im NW und SO des Ortes liegen; die Lage der zugehörigen Siedlung ist noch nicht gesichert. Reiche Grabinventare und sog. Waffengräber lassen auf eine Elite führender Familien schließen, zumal “Fürstengräber” mit prunkvoller und prestigeträchtiger Ausstattung fehlen. S. C. stand wie Pontecagnano der Villanova-Kultur nahe, i…

Pantalica

(204 words)

Author(s): Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Villanova-Kultur Die ant. Siedlung von P. liegt im Hinterland von Syrakusai (Sizilien). Das Plateau von ca. 8 ha Größe wird durch tief eingeschnittene Täler auf natürliche Weise geschützt und ist nur durch einen schmalen Sattel mit dem Umland verbunden. Vielleicht handelt es sich um das vorgriech. Hybla [2]. Von der ant. Siedlung sind nur die Reste des sog. anáktoron erhalten, das als Sitz des Herrschers von P. angesehen wird. In diesem Gebäude befand sich neben Wohnräumen auch eine Werkstatt z…

Estekultur

(195 words)

Author(s): Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] Der Begriff E. umschreibt weitgehend die eisenzeitliche Bevölkerungsgruppe der Veneter in der Zeit zwischen 1000 und 300 v.Chr. (Chronologietabelle bei Golasecca-Kultur), deren materielle Hinterlassenschaft aus der Zone zwischen Po, Gardasee, dem nordöstl. Alpenbogen und der Adria eine relativ homogene Gruppe mit ähnlicher Entwicklung dokumentiert. Die Benennung erfolgte nach den Nekropolen der wichtigsten Siedlung der Frühzeit, dem heutigen Este. Weitere Zentren befanden sich in…

Novilara

(176 words)

Author(s): Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Italien, Sprachen | Villanova-Kultur Der moderne Ort N. liegt etwa 7 km südl. von Pesaro an der Adria. Die Lage entspricht wahrscheinlich derjenigen der ant. (picenischen) Siedlung, obwohl eindeutige Siedlungsspuren bislang fehlen. Bekannter sind die Funde aus den Nekropolen. Von knapp 300 erforschten Gräbern stammen die älteren, beginnend im 8. Jh.v.Chr., vorwiegend aus der Molaroni-Nekropole, während die jüngeren Bestattungen aus der Servic…

Golaseccakultur

(218 words)

Author(s): Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] Die G. umfaßt zeitlich das 12. bis 4. Jh. v.Chr., wobei die Proto-G. (12.-11. Jh. v.Chr.) als erste, noch brz. Stufe betrachtet wird, und reicht räumlich vom Quellgebiet des Ticino über Lago Maggiore und Lago di Como bis zum Po. Diese hauptsächlich über Grabinventare faßbare Kultur wird aufgeteilt in drei Gruppen, die zunächst alle die Brandbestattung bevorzugten. Die westl. Gruppe mit den wichtigen Nekropolen Sesto Calende und Castelletto Ticino beim namengebenden Fundort Golase…

Ausonische Kultur

(221 words)

Author(s): Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] Als A.K. wird die spät- und endbronzezeitliche Kultur der Liparischen Inseln und Nordostsiziliens bezeichnet. Der Name bezieht sich auf Auson, den Vater des mythischen Gründers Liparos (Diod. 5,7,5-6; Dion. Hal. ant. 1,22,3). Die Herkunft der Ausones vom it. Festland ist durch die Verwandtschaft ihres Fundgutes mit dem der subapenninischen Kultur allg. anerkannt. Die Phase “Ausonio A” (Anf. 13.-11.Jh. v.Chr.) setzte als offensichtlich kriegerische Inbesitznahme der Liparischen Inseln ein. Die zerstörten Siedlungsplätze der bisherigen Einwohner ( facies …

Situla

(444 words)

Author(s): Kohler, Christoph; Pingel, Volker | Hurschmann, Rolf
[English version] I. Italisch, keltisch und germanisch Eimerförmiges Gefäß, in der Regel aus Metall, zum Transport und zur kurzzeitigen Aufbewahrung von Flüssigkeiten. Die Form ist generell konisch, mit flacher Schulter und breiter Mündung, an welcher häufig auch die Tragehenkel mittels Ösen befestigt sind. Boden, Körper und Rand sind meist einzeln gearbeitet und anschließend miteinander vernietet. In Etrurien sind S. seit dem 9. Jh. v. Chr. belegt und fanden dort ab der orientalisierenden Zeit weite V…

Hortfunde

(639 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum) | Kohler, Christoph (Bad Krozingen)
[English version] I. Keltisch-germanischer Bereich In Mitteleuropa bilden von der Brz. an H. (Depot-, Schatz-, Verwahr-, Massen-, Versteckfunde usw.) v.a. von Metallobjekten (Kupfer, Br., Eisen, Edelmetalle) eine wichtige arch. Fundgruppe. Die Vielzahl der Bezeichnungen spiegelt die Breite der Diskussion um die Bed. der H. Als Indizien für die Funktion gelten sowohl die verschiedenartigen Fundplatzsituationen, wie z.B. fester Boden, Moore, Flüsse, besondere Plätze (Felsen, Spalten, Höhlen, Verkehrswe…

Waffen

(2,208 words)

Author(s): Hausleiter, Arnulf | Hiesel, Gerhard | Niemeyer, Hans Georg | Blech, Michael | Kohler, Christoph | Et al.
[English version] I. Alter Orient und Ägypten Waffen gehören zu den frühesten vom Menschen und seinen Vorfahren gefertigten Geräten. Pfeilspitzen und Klingen aus Stein bildeten bis zum Neolithikum (ca. 10000 v. Chr.) die ersten faßbaren W. im Alten Orient. Seit dem 4. Jt. v. Chr. wurden W. z. B. auf Rollsiegeln und Stelen im kriegerischen Konflikt oder bei der Jagd abgebildet. Von nahkampfgeeigneten Keulen sind zumeist allein die Köpfe aus Stein oder Metall erh.; eine Ausnahme bildet das Depot des chal…

Metallurgie

(2,593 words)

Author(s): Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Giesen, Katharina (Tübingen) | Kohler, Christoph (Bad Krozingen) | Schneider, Helmuth (Kassel)
I. Alter Orient [English version] A. Metallgewinnung Metalle (= Met.) werden aus Erzen gewonnen (Verhüttung); Edel-Met.: Gold, Silber, Elektron; Grund-Met.: Kupfer, Zinn, Blei, Eisen. Der Anfang der M. dürfte in mineralogisch günstigen Regionen, vornehmlich in der Nähe der (Kupfer-)Erzlagerstätten Anatoliens zu suchen sein. Elemente der Pyrotechnologie sind schon aus akeramisch-neolithischen Siedlungen des frühen 7. Jt.v.Chr. nachweisbar, insbes. Produkte eines aus Kupfererz erschmolzenen Met. Durch Sc…