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Your search for 'dc_creator:( "Pingel, Volker (Bochum)" ) OR dc_contributor:( "Pingel, Volker (Bochum)" )' returned 54 results. Modify search

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Castellum

(480 words)

Author(s): Herz, Peter (Regensburg) | Huß, Werner (Bamberg) | Pingel, Volker (Bochum)
I. Römisch [English version] [I 1] Nach Veg. mil. 3,8 ( Nam a castris diminutivo vocabulo sunt nuncupata castella) handelt es sich bei den c. um kleinere Lager, die wohl von den permanenten Auxiliarlagern zu unterscheiden sind und eher ad hoc zur Sicherung der Versorgung oder als Teil einer größeren Befestigung angelegt wurden (Veg. mil. ebd.). C. sind in Größe und Besatzungszahl wohl mit den “Kleinkastellen” des Limes oder den burgi zu vergleichen (Veg. mil. 4,10: castellum parvulum, quem burgum vocant). Herz, Peter (Regensburg) [English version] [I 2] Rechtlich nicht selbständige…

Barren

(633 words)

Author(s): Mlasowsky, Alexander (Hannover) | Pingel, Volker (Bochum)
[English version] I. Östlicher Mittelmeerraum, Griechenland und Rom In verschiedene Formen gegossenes, unbearbeitetes Metall unterschiedlichen Gewichts, das seit der Br.-Zeit als Rohmaterial für die Weiterverarbeitung oder als prämonetäres Zahlungsmittel dient. Gold, Silber und Elektron kommen seit frühester Zeit im östl. Mittelmeerraum als Gußklumpen, kleine Rund-B. (vielleicht Tiegelrückstände) und runde oder eckige Stäbe vor, die bereits Einkerbungen für das Zerteilen aufweisen. Legierte Bronze, Zinn…

Marne-Kultur

(233 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Kelt. Kulturgruppe der Frühlatènezeit (5. Jh.v.Chr.) im Einzugsbereich der Flüsse Marne, Seine und Aisne (Champagne). In der franz. Forsch. wird sie auch “Aisne-Marne-Kultur” gen.; sie wurde schon im vorigen Jh. als “Marnien” an Hand zahlreicher Grabfunde (über hundert Nekropolen mit mehreren Tausend Gräbern) als eigenständige Gruppe am Nordwestrand der frühen Latène-Kultur herausgestellt. Typisch sind v.a. die Körperbestattungen in Flachgrabnekropolen, die Waffen (Schwert, Lanze…

Hunsrück-Eifel-Kultur

(173 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Sondergruppe der kelt. Eisenzeit im westl. Mittelgebirgsraum zw. Luxemburg, dem Rhein, der Hocheifel und dem Nahetal. Die H. ist sowohl Teil der späten Hallstatt-Kultur als auch der frühen Latène-Kultur (6. bis Mitte 3. Jh. v.Chr.). Sie wird v.a. durch kontinuierlich belegte Grabhügelfelder mit Körperbestattungen charakterisiert. Weitere Eigenständigkeiten sind bes. Keramikformen sowie eigene Grabausstattungen (viel Ringschmuck, wenige Fibeln, häufige Lanzenbeigabe usw.). Im Verl…

Nienburger Gruppe

(94 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Nach Grabhügelfeldern bei Nienburg a.d. Weser benannte germanische Fundgruppe des 5.-3. Jh.v.Chr. im mittleren Niedersachsen (Germanische Archäologie, Karte). Sie ist die westlichste Gruppe der Jastorf-Kultur. Typische Elemente der N.G. sind Brandbestattungen in Hügeln, bestimmte Keramikformen und Trachtelemente (Ohrringe). Vereinzelt kommen in der N.G. keltische Importfunde vor, und es gibt auch Hinweise auf Eisenverarbeitung. Grabbauten III.G; Eisen; Keltische Archäologie; Schmuck Pingel, Volker (Bochum) Bibliography H.-J. Hässler, Ur- und…

Koralle

(258 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg) | Pingel, Volker (Bochum)
(κοράλ(λ)ιον, κουράλ(λ)ιον im Hell., lat. curalium, corallium). [English version] A. Allgemein Daß es sich um die Kalkskelette von winzigen Blumentieren und nicht um Pflanzen handelt, weiß man erst seit dem 19. Jh. Theophrast (de lapidibus 38), Plinius (nat. 32,21-24, vgl. Isid. orig. 16,8,1) und Dioskurides (5,121 Wellmann = 5,138 Berendes) loben v.a. die rote K., die bei Neapel, Trapani sowie den Inseln von Huyères und den aiolischen Inseln gefunden wurde. Die dunklere K. wird als lace von Plin. nat. 32,21 für den Persischen Golf und das Rote Meer erwähnt. Ov. met. …

Germanische Archäologie

(1,052 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] A. Allgemeines Die G.A. versucht, unter Heranziehung arch. Quellen und Methoden die Herausbildung, Entwicklung und Gliederung der Stämme bzw. Völkerschaften der Germani zu erforschen [5; 7; 8]. Dadurch können die histor. und sprachgesch. Angaben zu den Germanen ergänzt und erweitert werden. Zwei Aspekte stehen derzeit im Mittelpunkt der G.A.: a) die Herausbildung der Germanen in der nachrichtenlosen vorröm. Zeit; b) die Auswertung arch. Quellen zum Siedlungswesen, der Alltagskultur…

Aylesford

(102 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Kelten Spätkeltisches Gräberfeld in Kent, namengebend für die A.-Kultur in Südost-England; typisch sind Brandgräber aus der Zeit von ca. 50 v.Chr. bis ca. 50 n.Chr., deren Beigaben (kelt. Drehscheibenkeramik und Fibeln) enge Bindungen zum Kontinent zeigen, die evtl. auf eine Zuwanderung der Belgae hinweisen. Reichen Gräbern (z.B. Lexden) sind in kelt. Stil verzierte, bronzene Eimerbeschläge, Amphoren und Silberbecher beigegeben. Grabbauten; Kelt. Archäologie Pingel, Volker (Bochum) Bibliography R. Whims…

Drehbank

(135 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Die D. ist in frühkelt. Zeit (6./5. Jh.v.Chr.) in der Hallstatt-Kultur indirekt an Bronzeknöpfen, Bernsteinperlen, Ringen aus Sapropelit usw. an Hand der Drehspuren nachweisbar. Auf der Heuneburg sind Werkabfälle einer Dreherei erhalten. Im 6. Jh.v.Chr. sind auch gedrehte Holzgefäße bekannt (Drechslerei). Die D. selbst kann nur aus ant. bzw. ma. Darstellungen und Quellen erschlossen werden; sie kam wohl früher als die Drehscheibe aus dem griech.-etr. Bereich über die Alpen. Auch …

Quellfunde

(129 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Wie im griech.-röm. Bereich kommt den Q. in den kelt. und german. Kulturen neben den Gewässer- oder Moorfunden eine besondere Bed. zu. Arch. Belege dafür sind v. a. der kelt. Thermalquellfund von Dux (Duchov) in Nordböhmen aus dem späten 4. Jh. v. Chr. und die german. Funde aus den Brodelquellen von Bad Pyrmont in Niedersachsen vom 1.-4. Jh. n. Chr. In beiden Komplexen dominieren mit Hunderten von Exemplaren die Fibeln (Nadel; z. T. mit Benutzungsspuren). Die Q. werden als Opfergaben im Rahmen eines Fruchtbarkeitskultes interpretiert. Germani…

Bad Nauheim

(98 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Kelten In der Wetterau gelegener Ort mit reichen Solequellen, die schon in spätkelt. Zeit (1.Jh. v.Chr.) als Salinen mit Briquetageresten (Gradierbecken, Öfen, Tonfässer, Formgefäße) ausgebeutet wurden. Siedlungsspuren im Stadtbereich, eine Abschnittsbefestigung auf dem Johannisberg, ein großes Brandgräberfeld sowie ein kelt. Münzschatz gehören zu diesem Wirtschaftszentrum. Augusteische Lagerspuren im Stadtgebiet und ein Versorgungslager i…

Oberdorla

(137 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Der Mooropferplatz von O., Kr. Mühlhausen (Thüringen) wurde 1957-64 vollständig ausgegraben, jedoch bisher erst in Teilen publiziert. Es handelt sich um einen germanischen Kultplatz, der vom 6. Jh.v.Chr. bis ins 4. Jh.n.Chr. benutzt wurde und in vorchristl. Zeit auch starke keltische Einflüsse aufweist. Im Moor waren durch Stein- oder Stangensetzungen verschiedene Kultbereiche abgetrennt, in denen überwiegend Fruchtbarkeitsopfer stattfanden, wie zahlreiche Tierknochen (bes. Rind …

Arras-Kultur

(77 words)

Author(s): Pingel, Volker (Bochum)
[English version] Nach dem Fundort A. benannte Kultur der jüngeren Eisenzeit (4.-1.Jh. v.Chr.) in der östl. Grafschaft Yorkshire (England), die hauptsächlich aus Grabhügeln mit quadratischen Einfassungen (Grabbauten; Bestattung) bekannt ist. In reichen (Krieger-) Gräbern ist die Beigabe von Streitwagen typisch. Neben Kontakten zur kelt. Kultur des Kontinents (kelt. Archäologie) werden heute starke indigene Traditionen betont. Pingel, Volker (Bochum) Bibliography B. Cunliffe, Iron Age Communities in Britain, 1974  I.M. Stead, Iron Age Cemiteries in East Yorkshire…

Mischwesen

(702 words)

Author(s): Green, Anthony (Berlin) | Pingel, Volker (Bochum) | Käppel, Lutz (Kiel)
[English version] I. Alter Orient und Ägypten M. sind in der Kunst des Alten Orients und Ägyptens mit Ausnahme der frühesten Perioden häufig belegt. In ihnen sind Elemente von zwei oder mehreren Tieren oder von Menschen und Tieren kombiniert. In Äg. wurden die Götter selbst oft als M. mit unterschiedlichen Formen dargestellt: Götter mit Tierköpfen, wie Amun und Chnum (Widder; Chnubis), Thot (Ibis), Horus und Re (Falke), Sebek (Krokodil), Anubis (Hund) und Chontamenti (Wolf oder Schakal); Göttinnen wie Bastet mit einem Katzenkopf oder…
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