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Your search for 'dc_creator:( "Prayon, Friedhelm" ) OR dc_contributor:( "Prayon, Friedhelm" )' returned 38 results. Modify search

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Spiegel

(869 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf | Prayon, Friedhelm | Pingel, Volker
(κάτοπτρον/ kátoptron; lat. speculum). [English version] I. Griechisch Bereits die myk. Zeit kannte den kreisrunden Hand-S. aus Bronze mit verziertem elfenbeinernem Griff. Danach sind S. wieder seit der 2. Hälfte des 8. Jh. v. Chr. belegt. Griech. S. teilen sich in Griff- oder Hand-S., Stand- und Klapp-S. Silberne S. haben sich aus myk. Zeit nicht und später nur ausnahmsweise erh. Runde Hand-S. entstanden in unmittelbarer Anlehnung an äg. Vorbilder. Der Stiel konnte aus Bein, Holz, Knochen oder Br. best…

Arimnestos

(49 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. König, der laut Pausanias (5,12,5) als erster Fremder ein Weihgeschenk nach Olympia weihte: einen Thron, der im Zeustempel aufgestellt war. Vgl. dazu als älteste fremde Weihung in Delphi den Thron des Phrygerkönigs Midas. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography M. Cristofani (Hrsg.), Dizionario della civiltà etrusca, 1985.

Etrusci, Etruria

(8,650 words)

Author(s): Camporeale, Giovannangelo (Florenz) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Naso, Alessandro (Udine) | Aigner-Foresti, Luciana (Wien)
(Tusci), die Etrusker. I. Geschichte [English version] A. Name Volk in It., das zw. dem 9. und dem 1. Jh. v.Chr. die höchste Form der Zivilisation im westl. Mittelmeerbereich hervorgebracht hat, bevor sich im selben Gebiet die röm. Zivilisation durchsetzte. Verschieden sind die Volksnamen, mit welchen die E. bezeichnet werden: Rasna (oder gräzisiert Rasenna) in den etr. Quellen, Tyrrhenoi oder Tyrsenoi in den griech. Quellen, Turskus in den umbr. Quellen und Etrusci, Tusci oder Lydii (nach Hdt. 1,94 wegen ihrer möglichen Herkunft aus Lydia) in den lat. Quellen. Camporeale, Giovann…

Alişar

(77 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Siedlungshügel im nördl. Kappadokien im Südosten von Boghazki. Ausgrabungen 1930-32 unter H. H. von der Osten. Dabei erstmals für Zentralanatolien durchgehende Siedlungsschichten vom Chalkolithikum bis in byz. Zeit [2]. Chronologisch bedeutend ist die nachhethitisch-“phrygische” Schicht Alişar IV mit Keramik in silhouettenhaftem Tierstil [1. 1-10; 3]. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography 1 E. Akurgal, Phryg. Kunst, 1955 2 H. H. v. d. Osten, The Alishar Hüyük, OIP 29-30, 1937 3 G. K. Sams, The Early Phrygian Pottery, Gordion IV, 1994.

Templum

(250 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm
[English version] In der röm. Augurallehre Bezeichnung für die Beobachtungshütte (Fest. 157) und das vom Augur abgesteckte Beobachtungsfeld zum Einholen der Auspizien (vgl. Varro ling. 7,6-10; Liv. 1,18,6-8); alles außerhalb davon wird als tescum bezeichnet. Der Terminus t. bezog sich allg. in erster Linie auf Sakralbauten (Tempel), aber auch auf andere Örtlichkeiten, in quibus auspicato et publice res administrarentur et senatus haberi posset (‘in denen durch Auspizien öffentliche Angelegenheiten geregelt wurden und eine Senatsversammlung abgehalten werde…

Micali-Maler

(87 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Bedeutender etr. Vasenmaler des sf. Stils (schwarzfigurige Vasenmalerei) mit Werkstatt in Vulci (ca. 530-500 v.Chr.). Zuschreibung durch Beazley, verfeinert von Spivey. Vorliebe für ornamentale Motive und Flügelwesen wie Sirenen, Sphingen, Pegasoi. Die Figuren sind häufig überlängt und mit expressiver Gestik gezeichnet und stehen zunächst unter starkem ion., später att. Einfluß. Unter den myth. Bildmotiven überwiegen Kampfszenen. Die Werkstatt lief, auf niedrigerem Niveau, bis Anf. 5. Jh. weiter (Spivey). Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography Be…

Hescanas

(25 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etruskisches Gent. aristokratischer Familien, bes. in Volsinii, bekannt durch die dort gelegene, figürlich ausgemalte Tomba Hescanas. Etrusci, Etruria Prayon, Friedhelm (Tübingen)

Stadt

(3,539 words)

Author(s): Eder, Walter; Sonnabend, Holger | Nissen, Hans Jörg | Niemeyer, Hans Georg | Prayon, Friedhelm | Kolb, Frank
[English version] I. Definition “S.” ist in mod. Zeit zu einer allg. Bezeichnung für Siedlungen von einer bestimmten Größe, baulichen Ausstattung, Verwaltungs- und Rechtsform geworden. Eine spezifische umfassende Definition liegt wegen der vielfältigen Erscheinungsformen dagegen nicht vor, da sich Kriterien wie geschlossene Bebauung, hochentwickelte Arbeitsteilung und zentrale administrative und ökonomische Funktionen für die Peripherie als nur teilweise hilfreich erwiesen haben. Für das Alt., das f…

Leinie

(43 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Gentiliz aus Volsinii/Orvieto, in der dortigen Tomba Golini I (4. Jh.v.Chr.) inschr. und bildlich über mehrere Generationen überliefert. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography J. Heurgon, Un legatus à Volsinii, in: MEFRA 86, 1974, 707-721  S. Steingräber (Hrsg.), Etr. Wandmalerei, 1985, 286.

Tempel

(4,940 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg | Seidlmayer, Stephan Johannes | Hollender, Elisabeth | Niemeyer, Hans Georg | Höcker, Christoph | Et al.
[English version] I. Mesopotamien Der Begriff T., sumer. é, akkad. bītu, “Haus (der Gottheit)”, wurde unabhängig von Größe oder Bed. der Gottheit gebraucht: vom kleinen, in ein Wohngebiet eingebauten Nachbarschaftsschrein bis zu großen, freistehenden, hohen Bauten, von Einraumkultstätten bis zu mit ausgedehnten Nebengebäuden versehenen T.-Komplexen, von der Verehrung einer Gottheit zu Mehrfach-T. Für die Frühzeit sind T. häufig nur dadurch zu identifizieren, daß sie weder Wohnzwecken dienten noch als Palast angesehen werden können. Eindeutige Mer…

Nekropolen

(6,163 words)

Author(s): Tsochos, Charalampos (Erfurt) | Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Genz, Hermann (Istanbul) | Hiesel, Gerhard (Freiburg) | Et al.
[English version] I. Einleitung Das griech. Wort νεκρόπολις/ nekrópolis, “Totenstadt”, ist ant. nur bei Strabon (17,1,10,14) als Name eines Vorortes von Alexandreia [1] (Nekropolis) belegt. Die mod. Forsch. überträgt den Begriff N. auf Friedhöfe verschiedener Kulturen und Zeitstellungen. Allgemeinverbindliche Definitionen zu Ausgestaltung und Größe bestehen somit nicht. Als N. sollen hier nur Anlagen verstanden werden, die über eine gewisse Größe verfügen und in der Regel außerhalb der eigentlichen Sied…

Pulena

(99 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Gentilname, inschr. auf Sarkophagen des hell. P.-Grabes in Tarquinia überl., darunter die Deckelfigur eines Laris P. mit beschrifteter Buchrolle (Buch B.). Sie enthält das curriculum vitae des Verstorbenen mit Nennung der Ahnen bis ins 4. Glied zurück, eines Laris Pule Creice (“des Griechen”). Aufgrund der Textformulierung ancn zich nethsrac wird Laris P. meist als Verf. eines Buches über die etr. Haruspizin angesehen (Haruspices II. C.). Divination Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography R. Herbig, Die jünger-etr. Steinsarkophage, 1952, 53 Nr. 111  J…

Akalan

(112 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Urarṭu Archa. Wohnsiedlung 18 km südwestl. von Samsun in der Nähe der pontischen Küste in Nord-Anatolien. Ausgrabungen durch th. macridy [3] 1906 erbrachten die Reste einer befestigten Zitadelle und vor allem qualitätvolle Dachterrakotten in griech.-ion. Stil [1]. Auch die Keramik verweist auf enge Kontakte nach Ionien bzw. zu den ion. Kolonien der pontischen Küste [2]. Der ant. Name der nur im 6. Jh. v. Chr. blühenden Siedlung ist unbekannt, die Bevölkerung dürfte vorwiegend einheimisch-pontisch gewesen sein. Pr…

Matunas

(106 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Familienname einer bedeutenden Gens aus Caere (h. Cerveteri; 4./3. Jh.v.Chr.), bekannt durch die Inschr. von zwei Kammergräbern ebendort, der Tomba dei Tarquini und der Tomba dei Rilievi. Letzteres das am reichsten ausgestattete etr. Kammergrab in der Form eines Atriums mit 13 die Cubicula repräsentierenden Nischen. Die dort den Bestatteten beigeschriebenen Namen ergeben einen Stammbaum über vier Generationen, wobei der Name des Grabstifters Vel Matunas, Sohn des Lars, auf einem Cippus am Grabeingang eingeritzt ist. Grabbauten (III. C. 1.) Prayon, Fri…

Wandmalerei

(3,512 words)

Author(s): A.NU. | Hiesel, Gerhard | Prayon, Friedhelm | Hoesch, Nicola
[English version] I. Alter Orient Zahlreiche altorientalische Tempel, Paläste und Privathäuser waren innen bemalt, doch sind wegen der a secco-Technik meist nur Spuren davon erh. Sämtliche Farben besitzen ihre eigene Symbolik. Mit Rot, der Farbe für Leben und Kraft, wurden schon im 10. Jt. v. Chr. Hauswände und -böden bestrichen (z. B. Ain Mallaha, Israel). Der Malgrund war Lehm oder Kalkputz [1; 2]. Die ältesten und am besten erh. figürlichen W. stammen aus den Häusern von Çatalhüyük (7. Jt.): Neben Jagdszenen m…

Caput Oli

(84 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Nach röm. Tradition Kopf ( caput) des etr. Heros Aulus Vibenna ( olus), anläßlich der Grundsteinlegung des röm. Jupitertempels im 6. Jh.v.Chr. entdeckt und dabei die Größe Roms voraussagend (Liv. 1,55,5; 5,54,7; Arnob. 6,7; Serv. Aen. 8,345). Die Historizität des Aulus Vibenna aus Vulci durch etr. und lat. Inschr. und Grabmalerei belegt. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography A. Alföldi, Das frühe Rom und die Latiner, 1977, 200-204 mit Anm. 162  M. Pallottino, in: F. Buranelli (Hrsg.), La Tomba François di Vulci, 1987, 225-233.

Elfenbeinschnitzerei

(786 words)

Author(s): Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Neudecker, Richard (Rom)
[English version] I. Vorderer Orient und Phönikien Elfenbein, d.h. Zähne von Wildschwein, Flußpferd und vor allem (afrikan. sowie asiat.) Elefant, war seit dem Neolithikum in der “Kleinkunst” als Werkstoff hochbeliebt. In der Br.- und frühen Eisenzeit entwickelten sich die bed. Werkstätten der syr.-phönik. Küstenstädte und daneben Ägyptens erkennbar eigene Stile. E.n fanden durch intensiven Handel weiteste Verbreitung und gehören fast regelmäßig zu den Tributen für die assyr. Könige. Das Repertoire umf…

Lasa

(66 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Jugendliche, meist geflügelt dargestellte etr. Göttin oder Dämonin; auf hell. Spiegeln zusammen auftretend mit Gottheiten, Heroen oder Nymphen. Ihr Name erscheint häufig mit Epitheta, die auf unterschiedliche, im einzelnen noch ungeklärte Funktionen hinweisen. Auch die Abgrenzung zur etr. Vanth ist nicht eindeutig. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography I. Krauskopf, s.v. L., Dizionario della civiltà etrusca, 1985, 148  R. Lambrechts, s.v. L., LIMC 6, 217-225.

Nadel

(3,489 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Giesen, Katharina (Tübingen) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Steimle, Christopher (Erfurt) | Et al.
[English version] I. Allgemein N. (βελόνη/ belónē, περόνη/ perónē, ῥαφίς/ rhaphís, lat. acus) wurden auch im ant. Haushalt unterschiedlich verwendet: als Haar-, Gewand- oder Näh-N. Daneben waren sie Arbeitsutensil z.B. bei Ärzten (Medizinische Instrumente), Segelmachern u.a.; ebenfalls sind Tätowierungen mit bes. N. ausgeführt worden. Die lange, zu einem Ende spitz auslaufende Stabform der N. hat sich seit der Frühzeit nicht geändert. Bei der Näh-N. ist der Kopf meist unverziert und flach; darunter sitzt da…

Tarchna

(65 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm
[English version] [1] Etr. Bezeichnung der Stadt Tarquinia Etr. Bezeichnung der Stadt Tarquinia (Tarquinii) seit dem 5. Jh. v. Chr. (frühetr.: * tarchuna). Prayon, Friedhelm [English version] [2] etruskischer Gentilname Etr. Gentilname, bes. im “Grab der Inschr.” in Caere/Cerveteri. Dort sind über sieben Generationen von Namensträgern inschr. überl., davon die beiden letzten in der latinisierten Form Tarquitius. Prayon, Friedhelm Bibliography M. Cristofani, La Tomba delle Iscrizioni a Cerveteri, 1965.
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