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Olla

(88 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] It. Bezeichnung (“Topf”) für etr. Gefäße: 1. in der Form von Tonkesseln; 2. von rundbauchigen Gefäßen mit Henkeln und Fuß. “Thina”-Aufschriften des 7./ 6. Jh.v.Chr. aus Cerveteri (Caere) bezeugen nicht nur den etr. Namen des Gefäßtyps, sondern auch seine sprachliche Affinität zum formverwandten Dinos der griech. Welt. Die Inschrift thina auf einer Amphore des 5./4. Jh.v.Chr. in Populonia läßt darauf schließen, daß die Bezeichnung später auch auf andere geschlossene Gefäßformen übertragen wurde. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography G. Colonna, Nomi …

Etruskerrezeption

(1,117 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen) RWG
Prayon, Friedhelm (Tübingen) RWG [English version] A. Einleitung (RWG) Anders als die griech. und röm. ist die E. als peripher und großenteils indirekt einzustufen. Sie hatte indes, während der Renaissance und als “Mißverständnis” im 18. Jh., v.a. in der Architektur, sowie in der Neuzeit eine gewisse Bed. Prayon, Friedhelm (Tübingen) RWG [English version] B. Renaissance bis zum 17. Jahrhundert (RWG) Auch wenn vereinzelte Denkmäler und lit. Nachrichten über die Etrusker im MA bekannt waren und speziell die Dämonenikonographie wiederholt mit etr. Wandbil…

Atrium

(241 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] 1. Zentraler Raum im altital. und röm. Haus, mit seitlichen cubicula (Schlafgemächer) und rückwärtigem, von den türlosen alae flankiertem tablinum (Vorbau). Frühformen des A. sind in etr. Kammergräbern (Cerveteri) nachgebildet, die ältesten Belege in der Hausarchitektur E. des 6.Jh. v.Chr. in Rom (Palatin) und im etr. Marzabotto. Das frühröm. a. diente als Empfangsraum für die Klientel, die der Patron im solium sitzend empfing. Im zentralen impluvium mit Zisterne wurde das Regenwasser gesammelt. Vitruv (6,3,1ff.) unterscheidet fünf Typen, das a. testudinat…

Fibel

(39 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] (lat. fibula, von figibula; figere, “heften”, “stecken”), mehrteilige Gewandnadel. Aufgrund von Typen- und Dekorvielfalt eine der wichtigsten Leitformen für die Differenzierung und Phasenabfolge vor- und frühgesch. Kulturen. Zu Typen und Kulturen Nadel. Prayon, Friedhelm (Tübingen)

Nekropolen

(6,163 words)

Author(s): Tsochos, Charalampos (Erfurt) | Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Genz, Hermann (Istanbul) | Hiesel, Gerhard (Freiburg) | Et al.
[English version] I. Einleitung Das griech. Wort νεκρόπολις/ nekrópolis, “Totenstadt”, ist ant. nur bei Strabon (17,1,10,14) als Name eines Vorortes von Alexandreia [1] (Nekropolis) belegt. Die mod. Forsch. überträgt den Begriff N. auf Friedhöfe verschiedener Kulturen und Zeitstellungen. Allgemeinverbindliche Definitionen zu Ausgestaltung und Größe bestehen somit nicht. Als N. sollen hier nur Anlagen verstanden werden, die über eine gewisse Größe verfügen und in der Regel außerhalb der eigentlichen Sied…

Pulena

(99 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Gentilname, inschr. auf Sarkophagen des hell. P.-Grabes in Tarquinia überl., darunter die Deckelfigur eines Laris P. mit beschrifteter Buchrolle (Buch B.). Sie enthält das curriculum vitae des Verstorbenen mit Nennung der Ahnen bis ins 4. Glied zurück, eines Laris Pule Creice (“des Griechen”). Aufgrund der Textformulierung ancn zich nethsrac wird Laris P. meist als Verf. eines Buches über die etr. Haruspizin angesehen (Haruspices II. C.). Divination Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography R. Herbig, Die jünger-etr. Steinsarkophage, 1952, 53 Nr. 111  J…

Partunu

(51 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Gentilname aus Tarquinia, bezeugt für ein bes. reich ausgestattetes Familiengrab des 4./3. Jh. v.Chr. mit den namentlich gekennzeichneten Sarkophagen einzelner Familienmitglieder, deren Ämter genannt werden. Tarquinii Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography H. Rix (Hrsg.), Etr. Texte, 1991, Ta 1.9, 1.13, 1.15  S. Steingräber, Etrurien. Städte, Heiligtümer, Nekropolen, 1981, 398.

Nortia

(131 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. und röm. Göttin, in deren Tempel in Volsinii nach Liv. 7,3,7 Jahresnägel eingeschlagen wurden, analog zum Brauch am kapitolinischen Iuppitertempel in Rom. Das Heiligtum ist nicht sicher lokalisiert. Inschr. in Bolsena bezeugen das Weiterleben des Kultes bis ins 3. Jh.n.Chr. (CIL VI 537,4: Nortia, te veneror, Lari cretus Vulsiniensi), auch ist eine Ehreninschr. einem c[ uratori t] empli deae N[ ort] ia[ e] [1] gewidmet. Der etr. Name der Göttin dürfte * nurti gewesen sein, von dem Gentilnamen wie nurtine abgeleitet sind. N. war Schicksalsgöttin und der…

Akalan

(112 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Dieser Ort ist auf folgenden Karten verzeichnet: Urarṭu Archa. Wohnsiedlung 18 km südwestl. von Samsun in der Nähe der pontischen Küste in Nord-Anatolien. Ausgrabungen durch th. macridy [3] 1906 erbrachten die Reste einer befestigten Zitadelle und vor allem qualitätvolle Dachterrakotten in griech.-ion. Stil [1]. Auch die Keramik verweist auf enge Kontakte nach Ionien bzw. zu den ion. Kolonien der pontischen Küste [2]. Der ant. Name der nur im 6. Jh. v. Chr. blühenden Siedlung ist unbekannt, die Bevölkerung dürfte vorwiegend einheimisch-pontisch gewesen sein. Pr…

Matunas

(106 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Familienname einer bedeutenden Gens aus Caere (h. Cerveteri; 4./3. Jh.v.Chr.), bekannt durch die Inschr. von zwei Kammergräbern ebendort, der Tomba dei Tarquini und der Tomba dei Rilievi. Letzteres das am reichsten ausgestattete etr. Kammergrab in der Form eines Atriums mit 13 die Cubicula repräsentierenden Nischen. Die dort den Bestatteten beigeschriebenen Namen ergeben einen Stammbaum über vier Generationen, wobei der Name des Grabstifters Vel Matunas, Sohn des Lars, auf einem Cippus am Grabeingang eingeritzt ist. Grabbauten (III. C. 1.) Prayon, Fri…

Caput Oli

(84 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Nach röm. Tradition Kopf ( caput) des etr. Heros Aulus Vibenna ( olus), anläßlich der Grundsteinlegung des röm. Jupitertempels im 6. Jh.v.Chr. entdeckt und dabei die Größe Roms voraussagend (Liv. 1,55,5; 5,54,7; Arnob. 6,7; Serv. Aen. 8,345). Die Historizität des Aulus Vibenna aus Vulci durch etr. und lat. Inschr. und Grabmalerei belegt. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography A. Alföldi, Das frühe Rom und die Latiner, 1977, 200-204 mit Anm. 162  M. Pallottino, in: F. Buranelli (Hrsg.), La Tomba François di Vulci, 1987, 225-233.

Elfenbeinschnitzerei

(786 words)

Author(s): Wartke, Ralf-B. (Berlin) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Neudecker, Richard (Rom)
[English version] I. Vorderer Orient und Phönikien Elfenbein, d.h. Zähne von Wildschwein, Flußpferd und vor allem (afrikan. sowie asiat.) Elefant, war seit dem Neolithikum in der “Kleinkunst” als Werkstoff hochbeliebt. In der Br.- und frühen Eisenzeit entwickelten sich die bed. Werkstätten der syr.-phönik. Küstenstädte und daneben Ägyptens erkennbar eigene Stile. E.n fanden durch intensiven Handel weiteste Verbreitung und gehören fast regelmäßig zu den Tributen für die assyr. Könige. Das Repertoire umf…

Leinie

(43 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[English version] Etr. Gentiliz aus Volsinii/Orvieto, in der dortigen Tomba Golini I (4. Jh.v.Chr.) inschr. und bildlich über mehrere Generationen überliefert. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography J. Heurgon, Un legatus à Volsinii, in: MEFRA 86, 1974, 707-721  S. Steingräber (Hrsg.), Etr. Wandmalerei, 1985, 286.

Partunu

(67 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[German version] Etruscan name of a gens (small clan with a shared ancestor) from Tarquinia. It is found on an elaborately furnished family grave of the 4th/3rd cents. BC; the sarcophagi of the individual family members are identified by their names and offices. Tarquinii Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography H. Rix (Ed.), Etr. Texte, 1991, Ta 1.9, 1.13, 1.15  S. Steingräber, Etrurien. Städte, Heiligtümer, Nekropolen, 1981, 398.

Olla

(103 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[German version] Italian name ('pot') for Etruscan vessels: 1. in the form of clay cauldrons; 2. of round-bellied vessels with handles and base. 'Thina' inscriptions of the 7th/6th cents. BC from Cerveteri (Caere) bear witness not only to the Etruscan name of the vessel type, but also to its linguistic affinity to the dinos of the Hellenic world, whose shape was related. The inscription thina on an amphora of the 5th/4th cent. in Populonia suggests that the name was later also transferred to other restricted vessel shapes. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography G. Colonna, Nomi etru…

Temple

(5,554 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg (Berlin) | Seidlmayer, Stephan Johannes (Berlin) | Hollender, Elisabeth (Cologne) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Höcker, Christoph (Kissing) | Et al.
[German version] I. Mesopotamia The Sumerian term é and the Akkadian term bītu, meaning 'temple' or 'house (of the deity)', were not restricted to 'dwellings' of deities of a particular size or importance. They applied to sanctuaries from small neighbourhood shrines in residential areas to large, freestanding, tall buildings, from one-room cult sites to temple complexes with extensive auxiliary buildings, and they could be used for temples where one or many deities were worshipped. Prehistoric structures are often classified as temples only because apparently they nei…

Nortia

(156 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[German version] Etruscan and Roman goddess. According to Liv. 7,3,7, year nails were driven in her temple in Volsinii, in analogy to the custom at the temple of Jupiter on the Capitoline in Rome. The sanctuary has not been localised with certainty. Inscriptions in Bolsena attested to the continuation of the cult until the 3rd cent. AD (CIL VI 537,4: Nortia, te veneror, Lari cretus Vulsiniensi), and there is also an honorary inscription dedicated to a c[ uratori t] empli deae N[ ort] ia[ e] [1]. The Etruscan name of the goddess may have been * Nurti, from which gens names such as Nurtine are der…

Pins

(3,978 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Giesen, Katharina (Tübingen) | Niemeyer, Hans Georg (Hamburg) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Steimle, Christopher (Erfurt) | Et al.
[German version] I. General Pins and needles (βελόνη/ belónē, περόνη/ perónē, ῥαφίς/ rhaphís, Latin acus) were put to a variety of uses in the ancient household: they were used for hair, garments and sewing. They were also a utensil, for example, in the work of doctors (Surgical instruments), sailmakers etc. Tattoos were also done using special needles. The shape of the pin, long and thin with one sharp end, has not changed since prehistoric times. In sewing needles, the head is generally unadorned and flat; …

Etrusci, Etruria

(9,491 words)

Author(s): Camporeale, Giovannangelo (Florence) | Prayon, Friedhelm (Tübingen) | Naso, Alessandro (Udine) | Aigner-Foresti, Luciana (Vienna)
(Tusci), the Etruscans. I. History [German version] A. Name A people in Italy who, between the 9th and 1st cents. BC, created the highest form of civilization in the Western Mediterranean before Roman civilization prevailed over the same territory. Various popular names were applied to the E.: Rasna (or Graecized Rasenna) in Etruscan sources, Tyrrhenoi or Tyrsenoi in Greek sources, Turskus in Umbrian sources and Etrusci, Tusci or Lydii (according to Hdt. 1,94 because of their possible origin in Lydia) in Lat. sources. Camporeale, Giovannangelo (Florence) [German version] B. History…

Arimnestus

(60 words)

Author(s): Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[German version] Etruscan king who, according to  Pausanias (5,12,5), made a votive offering at Olympia as the first foreigner: a throne that was placed in the temple of Zeus. Cf. the throne of the Phrygian king Midas as the oldest votive offering in Delphi made by an outsider. Prayon, Friedhelm (Tübingen) Bibliography M. Cristofani (ed.), Dizionario della civiltà etrusca, 1985.
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