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Your search for 'dc_creator:( "Rüpke" ) OR dc_contributor:( "Rüpke" )' returned 106 results. Modify search

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Holy War

(351 words)

Author(s): Rüpke, Jörg
The concept of the holy war is customarily associated with the thought of a war whose basis or justification is religious in a special way. The connection between ‘holy war’ and ‘holy struggle’ was coined by poets of the time of the wars of liberation against Napoleon, especially Ernst Moritz Arndt (1769–1860). The fact that, after the Enlightenment and the Revolution of 1789, war is presented as holy, rests not on the fact that it was (only) then that the church appealed to war, but on the fact that…

Specialists, Religious

(1,822 words)

Author(s): Rüpke, Jörg
1. a) The concept of religious specialist can denote the results of a permanent division of labor within a religion. The individual members of a religious → group possess distinct competencies when it comes to practicing religion and its acts. In many religions, those who lead religious acts are those who occupy a leading position of honor and power, such as the chiefs of an enterprise, or of the state. But religious specialists can be spoken of meaningfully only where a specific competency in r…

Calendar

(1,306 words)

Author(s): Rüpke, Jörg
Lunar/Solar Year 1. A calendar presents a system for ordering time by dividing a unit, the year, into a framework whose smallest components are days. This system coordinates a society's social, economic, and religious activities. Objectification and communication are served through ‘natural’ rhythms, impressive meteorological phenomena (seasons), the world of plants and animals, and, frequently, the phases of the visibility of the moon (‘lunation,’ ‘month’). A year built by lunar months (12 × 29.5…

War/Armed Forces

(1,349 words)

Author(s): Rüpke, Jörg
War as a Social Institution 1. Definition: War is an organized carrying out of a → conflict between or among groups equipped with deadly weapons. Unlike the individual exercise of violence, war is therefore a societal institution that permits, indeed legally prescribes, the killing of other persons. Depending on the respective degree of organization and complexity of the societies involved, the profile of war can differ greatly. War presupposes the existence of at least a rudimentary military force an…

Time

(3,168 words)

Author(s): Rüpke, Jörg
A Primary Category 1. Like space, time belongs to the primary categories of human perception and human construction of the world. There is no priority between the two. Time is repeatedly described in metaphors of space (length of time, axis of time), concrete space, at the same time by movements, and therefore by time (three-day trip, or three light-years away). Time appears as a fixed property of the world—unchangeable, encompassing, and subjecting everything to temporalization. Acts and events ca…

Gavius

(917 words)

Author(s): Elvers, Karl-Ludwig (Bochum) | Schmidt, Peter L. (Konstanz) | Eck, Werner (Köln) | Walde, Christine (Basel) | Rüpke, Jörg (Erfurt)
Röm. Familienname, inschr. häufig - auch in der Form Cavius - bezeugt [1. 76f.]; die Träger sind in republikanischer Zeit noch polit. bedeutungslos; auch falisk. Praenomen [2. 103]. I. Republikanische Zeit [English version] [I 1] G., P. als Spion des Spartacus 72 v.Chr. gekreuzigt aus Compsa (Unteritalien), wurde 72 v.Chr. auf Sizilien von C. Verres als angeblicher Spion des Sklavenführers Spartacus gefangen und gekreuzigt (Cic. Verr. 2,5,158-170). Elvers, Karl-Ludwig (Bochum) [English version] [I 2] G. Bassus röm. Grammatiker und Antiquar, spätrepublikanische Zeit Röm. G…

Laronia

(53 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] Kritikerin von sexualmoralischer Scheinheiligkeit in Iuv. 2,36-65; wenn es sich um eine histor. Person handeln sollte (so [2]), könnte sie mit der Mart. 2,32,5f. als reiche Witwe charakterisierten L. (ebenfalls nicht sicher histor.) identisch sein. Rüpke, Jörg (Erfurt) Bibliography 1 PIR2 L 113 2 S. Braund, Juvenal. Satires Book 1, 1996, 129.

Parapegma

(374 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] (παράπηγμα) bezeichnet im ant. Sprachgebrauch Steckkalender, die durch das (zumeist tägliche) Umstecken von Nägeln das Verfolgen von Kalenderdaten ermöglichten (z.B. bei den sog. Fasti Guidizzolenses für das ganze Jahr, InscrIt 13,2,234, aber wohl auch bei Wochentagskalendern). Diese Form der kalendarischen Orientierung durch eigenes Weiterstecken war bes. dort interessant, wo es ermöglichte, kalendarische Systeme mitzuverfolgen, die vom jeweiligen “bürgerlichen” Kalender abwiche…

Iulius

(275 words)

Author(s): Eck, Werner | Rüpke, Jörg
[English version] [II 46] I. Constitutus Praesidialprocurator der Alpes Graiae, eher im 2. als im 3. Jh. n. Chr., da er noch kein Rangprädikat trägt (AE 1998, 871). Eck, Werner [English version] [II 50a] I. Crassipes Praetorischer Statthalter Thrakiens im Jahr 138 n. Chr.; Suffektconsul zw. 1. März und 1. Nov. 140 ([1], auch RMD II 58/95); consularer Legat von Moesia inferior unter Antoninus [1] Pius (AE 1998, 1620; [2]). Eck, Werner Bibliography 1 K. Dietz, Ein neues Militärdiplom aus Altegolfsheim. Lkr. Regensburg, in: Beiträge zur Arch. in der Oberpfalz 3, 1999, 254 f. 2 M. M.…

Ephemeris

(98 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] (ἐφημερίς, Pl. Ephemerides). Ein Tagebuch für persönliche Aufzeichnungen, als Amts- oder Rechnungsjournal. Der geläufige Begriff für solche Aufzeichnungen ist hypomnēma(ta) , lat. commentarii oder acta . Als Titel auch lit. tradierter bzw. benutzter Werke findet sich e. für das von dem Alexanderhistoriker Ptolemaios I. benutzte “Kriegstagebuch” Alexandros' [4] d. Gr. (FGrH 117) und die fiktive E. toú Troikoú polémou, das Tagebuch über den Troianischen Krieg des (fiktiven) Dictys Cretensis. Plutarch (Caes. 22) bezeichnet Caesars commentarii als e.; Tagebu…

Kalender

(2,945 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt) RWG
Rüpke, Jörg (Erfurt) RWG [English version] A. Traditionslinien (RWG) Von den vielen Kalendersystemen der hell.-röm. Ant. sind nur der jüd. und der Julianische K. über die Spätant. hinaus praktiziert worden; für viele andere Systeme, so gallische K. wie der von Coligny oder die konventionellen Lunisolar-K. des östl. Mittelmeerraums, ist mit Traditionsabbrüchen nach dem 4. Jh. n. Chr. zu rechnen. Der Julianische K. als das System der röm. Verwaltung wurde von den christl. Kirchen bis zum 4. Jh. als alleini…

Grammatiker

(1,639 words)

Author(s): Streck, Michael P. (München) | Tosi, Renzo (Bologna) | Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] I. Alter Orient Als G. treten im Alten Orient akkad. Schreiber auf, die akkad. Flexionsformen mit sumer. Übers. versehen oder sumer. Silben gramm. abstrakt erklären. Die äußere Form gramm. Texte ist die zweispaltige Liste; in Sätzen formulierte gramm. Regeln gibt es nicht. Die G. bilden dabei künstliche sumer. Formen, um die nicht isomorphen Sprachen Sumer. und Akkad. zu decken, vernachlässigen morpho-syntaktische Regeln und verwenden falsche Allomorphe. Dennoch setzt das Schaffen d…

Iulius

(17,472 words)

Author(s): Elvers, Karl-Ludwig (Bochum) | Will, Wolfgang (Bonn) | Nadig, Peter C. (Duisburg) | Liebermann, Wolf-Lüder (Bielefeld) | Fündling, Jörg (Bonn) | Et al.
Name einer alten patrizischen Familie, wohl verbunden mit dem Götternamen Iuppiter [1. 281; 2. 729]. Die gens gehörte zu den sog. “trojanischen Familien”, die angeblich unter König Tullus Hostilius [I 4] aus Alba Longa nach Rom übergesiedelt waren (s.u.). Im 5. und 4. Jh.v.Chr. waren die Iulli bedeutend. Unklar bleibt die Verbindung zum Zweig der Caesares, die ab dem 3. Jh. hervortraten und deren herausragender Angehöriger der Dictator Caesar war [Stammbaum: 3. 183f.]. Sein Adoptivsohn, der spätere Kaiser Aug…

Hemerologion

(245 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] (ἡμερολόγιον) ist ein nach den Tagen des Jahres geordneter Text. Das ant. Bed.-Spektrum reicht vom Kalender (Plut. Caesar 59) bis zum Tagebuch (Kosmas Indikopleustes, Topographia christiana PG 88,276A, 6. Jh. n.Chr.) und wird noch im Fachlat. des 19. Jh. so genutzt. In der heutigen Wiss.-Sprache dient H. zur Bezeichnung zweier ganz unterschiedlicher Sachverhalte. In der Ägyptologie und Altorientalistik bezeichnet H. Listen mit divinatorischem (und - als entsprechendem Bezugsrahme…

Epideixis

(398 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] (ἐπίδειξις). Eines der drei genera causarum . Die E. ist nach Aristoteles bestimmt als jener Redetyp, der den Zuhörer nicht zu Urteil oder Entscheidung auffordert, sondern ihn in die Rolle des bloßen Zuschauers ( theōrós) versetzt: Auf dem Prüfstand steht allein die Rede selbst (rhet. 1358b). Es ist nicht zwingend, aber verständlich, daß die Funktion, die Aufmerksamkeit auf die Rede selbst zu lenken, durch bestimmte Inhalte, nämlich lobende oder tadelnde Darstellungen, also eher mimetische Texte denn polit.-juris…

Aitiologie

(666 words)

Author(s): Rüpke, Jörg; Bendlin, Andreas
[English version] II. Römische Literatur Die Erklärung kultureller Institutionen und Artefakte aus ihrer Entstehung (genetische Erklärung) stellt eine Form der Distanz zur eigenen Kultur dar, die sich in verschiedensten Erzähl- und Lit.-Traditionen findet (schon in den ältesten Schichten des AT; vgl. Bibel B.). Sie setzt ein Geschichtsbewußtsein voraus, das von einer grundsätzlichen Differenz, aber zugleich von einer implizierten Kontinuität von Gegenwart und Vergangenheit ausgeht; typischerweise si…

Corpus Caesarianum

(472 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] Moderne Bezeichnung für die chronologisch angelegte Sammlung Caesars eigener oder über seine Kriege berichtender commentarii: B. 1-7 (58-52 v. Chr.) und 8 (52/51) des Bellum Gallicum (BG), 3 B. Bellum civile (49/48; BC), Bellum Alexandrinum (48/47; BAl), Afric(an)um (47/46; BAfr), Hispaniense (45; Schluß verstümmelt; BHisp). Die fast vollständig erh. Sammlung lag in der heutigen Form bereits Sueton vor (Suet. Iul. 56,1Suet. Iul. 56,1); allein in dieser Form sind Caesars commentarii dem MA überliefert worden. Aufschluß über die Entstehungsgesch. g…

Kalender

(3,845 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt) | Freydank, Helmut (Potsdam)
A. Grundprinzipien [English version] 1. Begriff In seiner heutigen Bed. hat sich K. in nachant. Zeit aus dem lat. Wort für “Schuldbuch”, calendarium (Kalendarium), entwickelt. Der Begriff wird im folgenden als Element der Zeitrechnung einer Kultur verstanden, das jährliche Periodizitäten zu beschreiben oder regulieren versucht. Die kleinste Einheit, mit der ein K. typischerweise rechnet, ist dabei der Tag (Uhr). Rüpke, Jörg (Erfurt) [English version] 2. Soziale Konstruktion der Zeit Jagd wie Ackerbau verlangen eine Abstimmung auf jahreszeitliche Gegebenheiten (Ja…

Fasti

(1,922 words)

Author(s): Rüpke, Jörg (Erfurt)
[English version] A. Begriff Als Adj. zu lat. fās (“göttliches Recht”; eine etym. Verbindung mit *fēs oder *făs und den davon abgeleiteten Begriffen fēriae, fēstus und fānum ist nicht zu beweisen [11. 134]) gebildet, findet sich fastus in technischer Sprache nur in der Zusammensetzung mit dies und bezeichnet dann in Rom Tage, an denen bestimmte öffentliche Handlungen als erlaubt galten. Dieser Begriff gab einer kalendarischen Zusammenstellung solcher Tage - in der die dies f. überwiegen - den Namen F. Wie die graphische Form verdrängte auch der Name spurlos alle etw…

Saeculum

(669 words)

Author(s): Haase, Mareile (Berlin) | Rüpke, Jörg (Erfurt)
(“Zeitalter”). [English version] I. Allgemeines Die ant. Theorien zum s. behandelt Censorinus [4] in Kap. 17 von De die natali (238 n. Chr.) im Rahmen chronographischer Ausführungen. Seine Quelle ist u. a. Varro, der Serv. Aen. 8,526 zufolge einen Text De saeculis verfaßte. Cens. 17,2 definiert s. als “längstmögliche menschliche Lebensdauer” ( spatium vitae humanae longissimum partu et morte definitum). Etr. (17,5-6) und röm. Trad. (17,7-15) sind bei Censorinus klar geschieden ( Roman(or)um s.: 17,7): Die rituelle Inszenierung des Beginns eines neuen s. durch die ludi Terentini o…
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