Search

Your search for 'dc_creator:( "Lohmann, Friedrich" ) OR dc_contributor:( "Lohmann, Friedrich" )' returned 5 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Utilitarismus

(357 words)

Author(s): Lohmann, Friedrich
[English Version] . Der U. (lat. utilis: »nützlich«) ist eine ethische Theorie, die, nach Vorläufern in der empiristischen Ethiktradition, erstmals am Ende des 18.Jh. von J. Bentham formuliert wurde: Die moralische Güte menschlichen Handelns bestimmt sich allein danach, inwieweit es Freude (»pleasure«) fördert und Leid (»pain«) mindert und somit der Zielbestimmung des größtmöglichen Glücks für eine größtmögliche Zahl von Menschen dient (»the greatest happiness of the greatest number«). Gegen den …

Selbstexperiment

(366 words)

Author(s): Lohmann, Friedrich
[English Version] . Historisch: Ein S. ist ein med. Versuch, den die forschende Person an sich selbst vornimmt. Solche Versuche hat es in der Gesch. der Medizin vermutlich immer gegeben. Sie haben den med. Fortschritt vorangetrieben, gerade auch, wo sie fatal, mit bleibenden Schäden oder dem Tod, endeten. Das bekannteste Beispiel für ein in jeder Hinsicht gelungenes S. stellt die erste Sondierung des menschlichen Herzens dar, die der Chirurg Werner Forßmann (1904–1979) 1929 als junger Assistenzarzt…

Naturzustand

(494 words)

Author(s): Zenkert, Georg | Lohmann, Friedrich
[English Version] I. Philosophisch Unter N. ist ein Status vorpolit. individueller Freiheit (: V.) zu verstehen. Der Begriff hat seine Wurzeln in der antiken Philos., kommt aber erst im Kontext des neuzeitlichen polit. Denkens zu einer prominenten Rolle als Interpretament der normativen Grundlagen von Gesellschaft und Staat. Die Kategorie dient insbes. im Zusammenhang des Naturrechts als Mittel, um von den konkreten sozialen Verhältnissen zu abstrahieren und eine Basis für die Beurteilung und Legit…

Situationsethik

(991 words)

Author(s): Lohmann, Friedrich
[English Version] I. Historisch Der Begriff S. ist vermutlich von dem röm.-kath. Moraltheologen Th. Steinbüchel geprägt worden, der unter diesem Titel 1938 die allein an der »Gegenwart« orientierte Ethik E. Grisebachs, im weiteren Sinne jede Ethik der Existenz in der Nachfolge S. Kierkegaards kritisierte. In positiver Wendung begegnet der Begriff wenige Jahre später bei dem Religionsphilosophen und Psychotherapeuten Ernst Michel (1889–1964): »Unter ethischem Aspekt ist das Tun der Liebe so durchaus S.« (Michel 33). Bei Michel finden sich bereits wichtige Momente d…

Rassismus

(1,857 words)

Author(s): Junginger, Horst | Lohmann, Friedrich | Micksch, Jürgen | Ludwig, Frieder
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der R. ist eine polit. Ideologie, die kulturelle und soziale Unterschiede auf rassische Ursachen zurückführt und auf diese Weise als naturgegeben und unveränderlich erscheinen läßt. In der hierarchischen Ordnung des R. nimmt der Rassist stets den obersten Rang ein. Alles von ihm zum Minderwertigen Erklärte unterliegt seinem Herrschaftsanspruch. Da der R. einer wiss. Grundlage entbehrt, bedient er sich vorzugsweise konventioneller Vorurteilsmuster, die …