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Paionios

(240 words)

Author(s): Neudecker, Richard (Rom) | Höcker, Christoph (Kissing)
(Παιώνιος). [English version] [1] griech. Bildhauer aus Mende, 5. Jh. v. Chr. Bildhauer aus Mende. Das einzige bekannte original erh. Werk des P. ist eine Statue der Nike auf dreieckigem Pfeiler vor dem Zeustempel in Olympia, die nach der Inschr. und nach Aussage des Pausanias (5,26,1) von den Messeniern geweiht wurde. Als Anlaß der Weihung vermutet Pausanias einen Sieg 455 v.Chr., während die Inschr. auf den Sieg von Sphakteria (425 v.Chr.) verweist, was aus stilistischen Gründen vorzuziehen ist. Pausanias…

Kenotaphion

(214 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (κενοτάφιον, lat. cenotaphium, wörtl. “leeres Grab”). Als K. bezeichnet die klass. Arch. einen Grabbau ohne die Überreste einer Bestattung; ein K. bildete in der Regel ein Ehrenmal für einen Verstorbenen, dessen Leichnam entweder nicht mehr greifbar war, wie z.B. bei in der Fremde oder auf See gefallenen Kriegern, oder aber eine besondere Form des Heroon (Heroenkult). Nicht selten stellte die Errichtung eines K. eine herausragende Ehrung seitens des Gemeinwesens oder der Familie au…

Dipteros

(558 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (griech. δίπτερος: zweiflügelig; mit doppeltem pterón = Umgang versehen). Bei Vitruv (3,1,10; 3,2,1; 3,2,7; 3,3,8; 7 praef. 15) überlieferter, ansonsten in der griech. Architekturterminologie nicht nachgewiesener t.t. für einen griech. Tempel mit mindestens acht Frontsäulen, dessen Cella allseitig von zwei, an den Schmalseiten u.U. von drei Säulenreihen umgeben ist. Das im Vergleich zum Peripteros mit seinem einfachen Säulenkranz überaus aufwendige, arbeits-, material- und transportin…

Akroter

(107 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (Akroterion). Akroteria sind plastische Figuren oder Ornamentaufsätze, die den First (Mittel-A.) oder die Seiten (Seiten-A.) von Giebeln repräsentativer öffentlicher Gebäude zieren. A. können aus Ton oder Stein (Poros, Marmor) sein; im 7./6. Jh. v. Chr. dominieren zunächst ornamentierte, runde Scheiben-A. (z. B. Heraion von Olympia), später dann plastisch ausgearbeitete Pflanzenkombinationen (Voluten u. Palmetten) oder statuarische Figuren und Figurengruppen (Gorgo, Nike, Sphinx u. a. myth. Gestalten). Vgl. Bauplastik. Höcker, Christoph (Kissing) B…

Mausoleum Augusti

(388 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Nach Sueton (Augustus 100,4; vgl. Strab. 5,3,8) eines der frühesten unter Augustus auf dem Campus Martius in Rom (Roma) errichteten Gebäude, wohl 28 v.Chr. unter formaler und inhaltlicher Bezugnahme auf das Maussolleion und das Grabmal Alexandros' [4] d. Gr. begonnen und um 23 v.Chr. vollendet. Das kreisrunde Bauwerk mit insgesamt 87 m Dm bestand aus einer bis h. nicht völlig geklärten Anzahl konzentrisch ineinander gefügter und mehrstöckig aufgebauter Tuffmauern, die durch s…

Dion

(1,970 words)

Author(s): Meister, Klaus (Berlin) | Ameling, Walter (Jena) | Weißenberger, Michael (Greifswald) | Kalcyk, Hansjörg (Petershausen) | Errington, Robert Malcolm (Marburg/Lahn) | Et al.
[English version] I. Personen (Δίων) Meister, Klaus (Berlin) [English version] [I 1] Freund Platons, 4. Jh. v. Chr. Sohn des Hipparinos, Schwager und Schwiegersohn Dionysios' I. von Syrakus, * 409 v.Chr., seit Platons erstem Aufenthalt 388 in Syrakus dessen enger Freund und Verfechter seiner Philosophie. Unter Dionysios I. kam er als dessen Vertrauter und Ratgeber zu Ansehen und Reichtum und blieb auch unter Dionysios II. einflußreich. Er vermittelte 366 den Frieden mit Karthago und rief Platon nach Syrakus, um …

Praefurnium

(22 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Feuerstelle für Kalk- oder Brennöfen sowie der zentrale Heizraum bei röm. Thermenanlagen. Bäder; Heizung; Thermen Höcker, Christoph (Kissing)

Compluvium

(78 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Nach Varro (ling. 5,161) und Vitruv (6,3,1f.) übliche Ausbildung der Dachöffnung an allen Typen des Atriums am röm. Haus. Die trichterartig nach innen geneigten Dachflächen des c. leiten das Regenwasser in das Impluvium, ein Becken im Zentrum des Atrium. Beim älteren displuvium sind die Dachflächen nach außen geneigt. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography E.M. Evans, The Atrium Complex in the Houses of Pompeii, 1980  R. Förtsch, Arch. Komm. zu den Villenbriefen des jüngeren Plinius, 1993, 30-31.

Mutulus

(152 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Ant.-lat. t.t. (Varro rust. 3,5,13; Vitr. 4,1,2; 4,2,5 u.ö.) für einen Teil des Kragsteinblocks am Geison dorischer griech. Tempelgebälke. Ein griech. Analogon dieses speziellen t.t. ist unbekannt; alle einzelnen Bestandteile des Blockes wurden hier wohl insgesamt als geíson bezeichnet. Unter dem M. versteht man die überhängende Platte mit meist 3 × 6 Tropfen (Guttae), die in regelmäßiger Reihung oberhalb des Metopen-Triglyphen-Frieses erscheint und diesen in seinem Rhythmus unterstützt. Der M. entspricht in seiner Breite dem Maß einer Triglyphe ( tríglyp…

Pseudoperipteros

(90 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bei Vitruv (4,8,6) überl. architektonischer Fachterminus, der ital.-röm. Tempel bezeichnet, deren seitliche Säulen der Vorhalle sich als der Kernmauer vorgeblendete Halbsäulen um die Cella herum fortsetzen und somit einen “unechten” Säulenkranz ohne einen wirklichen Umgang (griech. pterón) formen (Peripteros). Bekannteste Beispiele sind die Maison Carrée in Nîmes (Nemausus [2]) und der ionische Tempel am Forum Boarium in Rom. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Ch. Balty, Ét. sur la Maison Carrée de Nîmes, 1960 (zum Typus)  R. Amy, P. Gros, La Maison…

Pantheon

(1,882 words)

Author(s): Richter, Thomas (Frankfurt/Main) | Quack, Joachim (Berlin) | Bendlin, Andreas (Erfurt) | Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] [1] Bezeichnung für die Vielzahl der Götterwelt Als Begriff der mod. religionsgesch. Systematisierung der Vielzahl der ant. Götterwelt (Polytheimus) bezeichnet P. im folgenden die Gesamtheit einer in einem bestimmten geogr. Raum und sozio-histor. Kontext verehrten Mehrzahl von Gottheiten. Richter, Thomas (Frankfurt/Main) [English version] I. Mesopotamien Im Sumerischen findet sich kein eigener Terminus für eine Göttergesamtheit, der dem des P. entspräche. Der dafür in Anspruch genommene, vorwiegend in lit. Kontext begegnend…

Palaistra

(178 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (παλαίστρα, lat. palaestra). Die P. bildet sich im 6. Jh.v.Chr. als ein Kernelement des Gymnasions (mit Abb.) aus und formt, zusammen mit einem Dromos (einer langgestreckten Laufbahn) und verschiedenen langen Säulenhallen und Wandelgängen, diesen Architekturtyp konstitutiv. Die P. besteht dabei aus einem annähernd quadratischen Hof, umzogen von einem Peristyl, und verschiedenen daran angrenzenden Raumfluchten. Die P. diente als Ort für Ringkämpfe; die angegliederten Räume wurden fü…

Bautechnik

(2,793 words)

Author(s): Sievertsen, Uwe (Tübingen) | Höcker, Christoph (Kissing)
I. Vorderer Orient und Ägypten [English version] A. Vorderer Orient Wichtigstes Baumaterial war in Mesopotamien seit frühesten Zeiten Lehm, daneben in den Sümpfen des äußersten Südens stets auch Schilf. Steinarchitektur im engeren Sinne kommt bis auf wenige Ausnahmen nicht vor, weder im abgesehen von Kalksteinbänken rohstoffarmen Babylonien noch in Assyrien. Wenn Stein verwendet wurde, war dies zumeist funktional motiviert, z.B. bei Fundamentierung. Erst ab dem 8.Jh. findet sich in neuassyr. Monumentalar…

Familie

(6,726 words)

Author(s): Renger, Johannes (Berlin) | Feucht, Erika (Heidelberg) | Macuch, Maria (Berlin) | Gehrke, Hans-Joachim (Freiburg) | Deißmann-Merten, Marie-Luise (Freiburg) | Et al.
[English version] I. Alter Orient Die F. in Mesopot. war patrilinear organisiert; Reste von matrilinearen F.-Strukturen finden sich in hethit. Mythen, bei den amoritischen Nomaden des frühen 2. Jt. v.Chr. sowie den arab. Stämmen des 7. Jh. v.Chr. In der Regel herrschte Monogamie; Heirat mit Nebenfrauen minderen Rechts war möglich, Polygamie ist v.a. in den Herrscher-F. bezeugt. Die F. bestand aus dem Elternpaar und seinen Kindern, über deren Zahl keine verläßlichen Angaben möglich sind. Unverheiratete Brüder des F.-Oberhauptes konnten Teil der F. sein. Die Funktion der F. al…

Kymation

(137 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Sammelbegriff für ein streifen- bzw. bandförmiges Ornament, das in allen ant. bildnerischen Medien, v.a. in der Relief- bzw. Bauplastik, der Malerei/Vasenmalerei und der Toreutik begegnet. Die Forsch. unterscheidet das aus einem Doppelband orthogonaler, dem Mäander nicht unähnlicher Elemente bestehende dor. K., das ion. K. mit seiner Abfolge von Ei und Zwischenspitzen (Eierstab) sowie das lesb. K. mit seinen herzförmigen, von lanzettenhaften Zwischenspitzen getrennten Blättern; b…

Proportion

(1,949 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Willers, Dietrich (Bern) | Haas, Max (Basel)
[English version] I. Architektur Mod. t.t. in der arch. Bauforsch., der im Rahmen einer Baubeschreibung das Verhältnis zweier Strecken zueinander oder das Seitenverhältnis einer rechteckigen Fläche im mathematisch-terminologischen Sinne eines Bruches bzw. einer Division (x:y) beschreibt. Grundlage der Ermittlung von P. an einem Bauwerk ist dessen detaillierte Vermessung, für die bes. die deutschsprachige arch. Bauforsch. seit dem späten 19. Jh. (u. a. W. Dörpfeld; K. Koldewey; O. Puchstein) zunehmen…

Crusta, Crustae

(82 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Antiker t.t. aus der Bautechnik. Nach Vitruv (2,8,7 u.ö.) Bezeichnung für die Schal- bzw. Verblendmauern von Gußzementkonstruktionen ( opus caementicium ), ferner allg. für die Verkleidung von Fußböden, Decken und Wänden mit Stuck, Marmor, Travertin oder Mosaik. In der Toreutik bezeichnet c. auch den reliefgeschmückten “Mantel”, gewissermaßen die “Hülle” des eigentlichen Gefäßkörpers. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Georges 1, s.v. c., 1775f.  A. Rumpp, s.v. C., KlP 1, 1336  H.-O. Lamprecht, Opus Caementicium - Bautechnik der Römer, 41993, 38-44…

Ala

(313 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Le Bohec, Yann (Lyon)
[English version] [1] Teil des röm. Atriumhauses Teil des röm. Atriumhauses (Haus; Atrium). Zwei einander gegenüberliegende, auf ganzer Breite und Höhe offene Räume, die die Querachse vor dem Tablinum, dem Hauptraum des Hauses bilden, werden als a. bezeichnet. A. sind im röm. Hausbau weit verbreitet, geeignete Entwurfsproportionen nennt Vitruv (6,3,4). Die Herkunft des Typus ist unklar; die in Vitruvs Beschreibung des tuskanischen Tempels (4,7,1) oft konjizierten alae (anstelle des überlieferten aliae) als Terminus für die beiden äußeren cellae des etr. Tempels (Tempel) …

Pyramidengrab

(93 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] Bes. Form des Grabbaus in der klass. Ant., die in Form und Bestimmung den pharaonischen Pyramiden Ägyptens folgt. In der klass. Ant. selten, aber immer mit hohem repräsentativen Anspruch verwendet; bekanntestes Beispiel ist die sog. Cestius-Pyramide in Rom vor der Porta San Paolo (als Grabmal des Tribunen und Praetors C. Cestius [I 4] Epulo, gest. 12 v. Chr., errichtet). Weitere Beispiele v. a. im kleinasiatisch-ägypt. Raum. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Coarelli, Rom. Ein arch. Führer, 1975, 307 f.  C. Ratté, The Pyramid Tomb at Sardeis, in: …

Gramme

(80 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] (γραμμή). Bestandteil der Start- und Zieleinrichtung im griech. Stadion ( balbís ), der die in Stein gemeißelte, im Boden versenkte und meist aus zwei parallelen Linien bestehende Start- bzw. Zielmarkierung bezeichnet. Erh. Exemplare sind u.a. aus Olympia, Delphi, Epidauros und Priene bekannt. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. Zschietzschmann, Wettkampf- und Übungsstätten in Griechenland I. Das Stadion, 1960, 35-39 O. Broneer, Isthmia II, 1973, 137-142 P. Roos, Wiederverwendete Startblöcke vom Stadion in Ephesos, in: JÖAI 52, 1979/80, 109-113.

Tainia

(303 words)

Author(s): Hurschmann, Rolf (Hamburg) | Höcker, Christoph (Kissing)
(Greek ταινία/ tainía). Term for bindings of all kinds. [German version] [1] Headband for festivals (Head)band, worn at Greek festivals (Pl. Symp. 212d.e, 213d; Xen. Symp. 5,9). Even gods wore, or bound their heads with, tainiai. (Paus. 1,8,4). Furthermore, cult images (Paus. 8,31,8; 10,35,10), trees (Theocr. 18,44), monuments [3], urns, sacrificial animals and deceased (Lucian, Dial. mort. 13,4) had tainiai wound round them. The Romans adopted tainiai from the Greeks (e.g. Ov. Met. 8,724 f.). As a sign of a victor and of success (Paus. 4,16,6; 6,20,10; 9,22,3…

Altar

(1,994 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Prayon, Friedhelm (Tübingen)
[German version] A. Definition and function The Graeco-Roman altar (ἐσχάρα, βωμός; eschára, bōmós; Lat. ara, ‘fireplace’) is defined by its function and not as an object of a certain type. An altar can be an ephemeral natural or artificial elevation, hearth or building for sacrifices involving fire, drink or other elements (in contrast to the sacrificial pit dug into the ground, the βόθρος [ bóthros], Hom. Od. 10, 517; Lucian Char. 22) and marks the centre of a sacrificial act. There are sanctuaries without a  temple, but never without an altar ([23. 150]; a…

Angiportum

(61 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (Angiportus). Lane; synonymous with vicus. According to Vitr. De arch. 1,6,1, a narrow lane or side street in contrast to platea and via, sometimes a cul-de-sac in Roman city layouts. Larger houses had a rear entrance accessible from the angiportum. Cf.  Town planning;  Roads;  Construction of Roads Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W. H. Groß, s. v. Angiportus, KlP 1, 352.

Phigalia

(734 words)

Author(s): Lafond, Yves (Bochum) | Olshausen, Eckart (Stuttgart) | Höcker, Christoph (Kissing)
This item can be found on the following maps: Achaeans, Achaea | Education / Culture (Φιγάλεια/ Phigáleia, Φιγαλία/ Phigalía, from the Hellenistic Period Φιάλεια/ Phiáleia). [German version] I. Location and historical development Town in southwest Arcadia on a very remote mountainous site above the north bank of the Neda (Pol. 4,3,5ff.; Str. 8,3,22; Paus. 8,39,1-42,13; Ptol. 3,16,19; Hierocles, Synecdemus 647,13), near present-day Figalia, and with close geographic and historical connections to Messana [2]. The town has a well…

Rostrum

(669 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A rostrum (Greek βῆμα/ bêma; Latin plural rostra,) is an elevated podium, a pulpit (early Christian  ámbōn, Lat. ambo), or a type of stand, shaped in a variety of forms, which raises the speaker above his audience. This is useful not only from an acoustic point of view, but also lends importance to the protagonist acting on the podium, as it 'lifts' him in a significant way over his surroundings. Rostrum-like devices must already have been present in the archaic Greek citizen communities, as in all larger communities of colonists which had to decide…

Triumphal arches

(1,191 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. Nomenclature and definition Roman triumphal arches (TA) as a free-standing monument were originally called fornix . Around the beginning of the Common Era the word ianus came into use, followed with increasing regularity by arcus. The term arcus triumphalis came into use in the 3rd cent. AD, leading in the early 19th cent. to the problematic modern concept of 'triumphal arches'. This refers to an imposing arch structure, generally free-standing, but sometimes also to an arch that spans a roadway and connects two bui…

Theatrum Marcelli

(181 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Theatre on the Campus Martius in Rome; probably already begun under Caesar and completed by Augustus in 17 BC for the Saecular Games ( Saeculum III), but dedicated only in 13 or 11 BC in the name of the nephew and first - early deceased - 'heir' of Augustus, M. Claudius [II 42] Marcellus. It was built on the place on which a large wooden temporary theatre was customarily constructed only for performances, and so takes its place in a tradition which was well-known in the Rome of the time. The complex, wh…

Via

(44 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Modern architectural term describing the ideally identical spacing between mutuli (Mutulus) - sometimes also the distance between the guttae of mutuli - on the geison in the Doric entablature of a peripteral temple (Angle triglyph problem; Column). Höcker, Christoph (Kissing)

Assembly buildings

(1,652 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. Definition Assembly buildings (AB) are in the following defined as any building of Greek and Roman antiquity, which within the framework of the social, political, or religious organization of a community served as the architectonically defined location for interaction and communication. However, it is not always possible to define the function of an AB unambiguously nor to assume its exclusive usage. Sometimes, buildings or parts of buildings fall under the above definition, whic…

Spina

(237 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Uggeri, Giovanni (Florence)
[German version] [1] Barrier in a Roman circus Term for the massive elongated barrier that divided a Roman circus into two tracks running in opposite directions. A spina was usually walled and variously decorated (e.g. with statues); at its ends stood the metae (Meta [2]) that marked the turning point of the running track. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography J. Humphrey, Roman Circuses, 1986, Index s. v. S. [German version] [2] City at the mouth of the Spines This item can be found on the following maps: Venetic | Etrusci, Etruria | Colonization Etruscan city at the mouth of th…

Architect

(1,476 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A. Etymology, term, delimitation The term architect, not documented before the 5th cent. BC, derives from the Greek ἀρχιτέκτων ( architéktōn; Hdt. 3.60; 4.87); in turn, this term is derived from τέκτων ( téktōn); τεκτωσύνη ( tektosýnē; carpentry), which shows that the architect of early archaic times initially dealt with  wood and only later came in contact with stone as a building material. The Latin arc(h)itectus is a loan word from this Greek semantic field. An architect is associated with practical tasks carried out by tradesmen in the cont…

Dome, Construction of domes

(844 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] ‘Non-genuine’ dome constructions from layered corbel stone vaults ( Vaults and arches, construction of) are to be found throughout Mediterranean cultures from the 3rd millennium BC; they seem to have entered largely independently the architectural repertory of Minoan Crete (tholos graves at Mesara and Knossos), Mycenaean Greece (‘Treasure-house’ of Atreus in Mycenae; ‘domed grave’ at Orchomenus), Sardinia ( nuraghe), Thrace and Scythia (so-called ‘beehive’-domes on graves and also Etruria (domed grave at Populonia). This form is mostly …

Gymnasium

(3,037 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Hadot, Pierre (Limours)
(γυμνάσιον; gymnásion). [German version] I. Building style Public facility for sporting and musical leisure activities in the Greek polis; the term is derived from γυμνός/ gymnós (naked) and refers to the  nakedness at sports practices and competitions. Synonymous with gymnasium for the period from the 4th cent. BC in ancient written sources as well as in modern specialized literature is the concept of the  palaistra (cf. Vitruvius 5,11). This as the ‘Wrestler school’ originally referred only to a functionally determine…

Opaeum

(83 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (ὀπαῖον, opaîon). The opening in the roof or dome in the architecture of antiquity; an important element of lighting in ancient buildings. Rare in Greek architecture ('lantern' of the Lysicrates monument in Athens; Telesterion of Eleusis), but common in Roman dome building. Dome, Construction of Domes; Roofing Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography W.D. Heilmeyer (ed.), Licht und Architektur, 1990  C. Spuler, Opaion und Laterne. Zur Frage der Beleuchtung antiker und frühchristlicher Bauten durch ein Opaion und zur Entstehung der Kuppellaterne, 1973.

Pythium

(243 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing) | Kramolisch, Herwig (Eppelheim)
(Πύθιον/ Pýthion). [German version] [1] Term for Attic sanctuaries to Apollo A term rarely used in modern archaeology but common in Antiquity for various Athenian and Attic sanctuaries to Apollo: 1. in southeast Athens on the right bank of the Ilissus (inscriptions, tripod bases extant); 2. cave sanctuary in the cliff on the northwest side of the Acropolis (numerous finds; however, often denoted in ancient literature with the cult name of Apóllōn Hypakraîos); 3. near the Daphni monastery on the sacred way to Eleusis (of undetermined location but presumably the sourc…

Septizonium

(44 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] District of the city of Rome, mentioned only by Suetonius (Suet. Tit. 1) as the location of the house in which the emperor Titus was born; presumably on the Quirinal. Often confused with the Septizodium. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Richardson, 350 f.

Monumental columns

(1,545 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] I. General In archaeological scholarship monumental columns are defined as columns that are used as monuments. They are separated from their traditional architectural context and crowned by a sculpture, a group of sculptures or an object, and they are either free-standing or grouped together in rows. Common to both varieties is the emphasis on the object on top of the capital, which is created through the extreme elevation, vertical trajectory and high visibility of the column. From…

Dion

(2,219 words)

Author(s): Meister, Klaus (Berlin) | Ameling, Walter (Jena) | Weißenberger, Michael (Greifswald) | Kalcyk, Hansjörg (Petershausen) | Höcker, Christoph (Kissing) | Et al.
[German version] I. Persons (Δίων; Díōn) Meister, Klaus (Berlin) [German version] [I 1] Close friend of Plato and defender of his philosophy Son of Hipparinus, brother-in-law and son-in-law of Dionysius I of Syracuse, b. 409 BC, close friend of Plato and defender of his philosophy since Plato's first visit to Syracuse in 388. He gained prestige and wealth as Dionysius' I' trusted friend and advisor and also remained an influential person under Dionysius II. In 366, he arbitrated the peace with Carthage and called Pl…

Tarpeium saxum

(44 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Steep crag at the southeast of the Capitol (Capitolium) in Rome; named after Tarpeia. Place of execution, where delinquents accused of various crimes were thrown from the rock to their deaths. Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography Richardson, 377 f. s. v. Tarpeia Rupes.

Tholos

(626 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
(θόλος/ thólos, fem.; Lat. tholus) rotunda; here, the term will refer to the monopteros as well. [German version] I. Greece In the architecture of the ancient Greek world, the circular shape of the tholos was always a peculiarity that stood out optically. Overall, the tholos was rather rare in Antiquity and was used as a striking and deliberately used architectural type. Building designs and details were not developed in a canonical way and the functions of the tholoi were varied: cult building; heroon/funerary building, memorial, treasurey, banquet/assembly hall; at tim…

Dioscorides

(1,511 words)

Author(s): Badian, Ernst (Cambridge, MA) | Weißenberger, Michael (Greifswald) | Degani, Enzo (Bologna) | Bäbler, Balbina (Göttingen) | Nutton, Vivian (London) | Et al.
(Διοσκουρίδης; Dioskourídēs). [German version] [1] Son of Polemaeus, naval commander in 314-313 BC Son of Polemaeus, nephew of  Antigonus [1] Monophthalmus. Led the fleet to a few victories as naval commander in 314-13 BC. Nothing further is known about his life. Badian, Ernst (Cambridge, MA) Bibliography R. A. Billows, Antigonus the One-Eyed, 1990, 381f. [German version] [2] Polyhistor of the 4th and 3rd cents. BC Polyhistor of the 4th and 3rd cents. BC, pupil of Isocrates (Ath. 1,18,11 A). Of his works, the following titles are known (cf. FGrH 3 B 594): 1. Apomnēmoneúmata (‘Memorabil…

Fornix

(238 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Latin term for ‘arch’. As a technical term in ancient architecture, fornix describes the arch of a vault, the vault itself, or the masonry arch of a bridge or aqueduct; also arched gaps in masonry walls for doors and  windows (cf. also  vault and arch construction). A cellar vault or cellar floor may also be meant; the dirt and alleged disreputability of cellars are presumably the origin of the new meaning of the term fornix in the 1st cent. AD as ‘brothel’ (e.g. Hor. Ep. 1,14,21 and passim) or as a label for any form of misconduct. Presumably because of this negati…

Sublaqueum

(47 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] According to Tac. Ann. 14,22,2 and Plin. HN 3,109 one of the emperor Nero's (Nero [1]) villas downstream from a chain of lakes created by damming the Anio (cf. Frontin. Aq.}} 93). Höcker, Christoph (Kissing) Bibliography F. Cavalliere (ed.), Sublaqueum-Subiaco. Tra Nerone e S. Benedetto, 1995.

Hypogaeum

(290 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Collective term for underground architecture. In modern terms hypogaeum is mainly a part of  funerary architecture, in which case hypogaeum refers to architecture below the earth's surface and not that which is built above ground and then covered with earth in the sense of the tumulus with a tomb chamber inside; moreover heroa, which are closely related to tombs in character (e.g. that of  Calydon) as well as structures for special cult facilities (e.g. the nekromanteion of  Ephyr…

Quarries

(1,012 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] Large quantities of purposefully worked, quarried stone were first required by the ancient cultures of Italy and Greece in the Mycenaean Period (2nd half of the 2nd millennium BC), and subsequently not until beginning in c. 600 BC with the onset of major projects for the construction of temples and infrastructure. It is a common feature of the two phases, widely separated in time, that the quarry used, that is to say the origin of the stone, was ideally located in the immediate vicinity (Corinth), seldom further th…

Euthynteria

(127 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] (Εὐθυντήρια; euthyntḗria) Rare ancient Greek architectural technical term; according to IG II2, 1668, l. 15-18 ( syngraphe of Philo's arsenal), euthynteria described the levelled top of the foundations, the base for the rising walls of a building; from the euthynteria rose the  orthostates. Modern archaeological terminology customarily uses the term euthynteria in a more general sense in Greek columned buildings, referring to the top and thus the first levelled layer of the foundations, which is just proud of the soil level and upon which the  krepis rises. Höcker, …

Entasis

(273 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] A term transmitted by Vitruvius (3,3,13), a term, that however is not documented in Greek architectural inscriptions, for the swelling of the  column, which is to express the tension of this architectural part under the load of the entablature. Together with the  inclination and the  curvature, the entasis forms the most important element of the  optical refinements in Greek column construction; the entasis turns up in an extreme form in the archaic architecture of Western Greece …

Mons Testaceus

(127 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] An artificial hill, like modern rubbish dumps, to the south of the mons Aventinus in Rome, a heap of rubble dating from classical times measuring about 30m in height and a good 1000m in circumference. It consists for the most part of shards (lat. testa, testaceum -hence the name) of container amphorae (Earthenware vessels) which accumulated as breakages in the nearby port and storage facilities. The greater part of the shards, which were brought there via a ramp, originate from around AD 140 to 250. As a complete archaeologi…

Mons Quirinalis

(201 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[German version] The most northern of the seven great hills of Rome; in classical antiquity it was actually called collis rather than mons. It has been inhabited since the Iron Age; the Sabines are said to have settled there under Titus Tatius. The Quirinal was mainly a residential area up until the late Imperial era, with a mixed social structure in the west but a more impoverished one in the east. (The poet Martialis [1] describes very vividly the conditions in which he lived here on the 3rd floor of a block of fla…

Paestum

(1,940 words)

Author(s): Höcker, Christoph (Kissing)
[English version] The polis of Poseidonia, founded in the late 7th cent. BC by colonists from Sybaris, was transformed into a Roman veterans colony named Paestum ( P.) in 274/3 BC, with profound consequences for its urban profile and the social composition of its populace. Early in the Roman Imperial period, it began to fall increasingly into decline, firstly because of the new north-south major travel routes which now bypassed it, and secondly because the plain to the south of Salerno, already ment…
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