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Your search for 'dc_creator:( "Schneider, Helmuth" ) OR dc_contributor:( "Schneider, Helmuth" )' returned 133 results. Modify search

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Verkehr

(1,129 words)

Author(s): Nissen, Hans Jörg; Hausleiter, Arnulf | Schneider, Helmuth
Die Überwindung von Distanzen durch Personen und Güter mit Hilfe von V.-Mitteln und auf V.-Wegen. [English version] I. Alter Orient Die ältesten V.-Mittel sind Mensch und Tragtier sowie das Boot. Sie wurden gleichermaßen für den Nah- wie für den Fern-V. eingesetzt, für den Einzel- wie für den Massentransport. Nicht nur im nomadischen Kontext (Nomaden) wurden Esel und später Kamele als unbespannte, ausdauernde und genügsame Transporttiere und V.-Mittel herangezogen. Für den Schwertransport mit begrenzter Reichweite …

Ziegelei

(469 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] ( figlina). Ziegelsteine (= Zi.) und Dachziegel wurden in der Nähe der Tonvorkommen in Z. hergestellt und dann zu den Baustellen transportiert. Wegen ihres hohen Gewichts versuchte man lange Transportwege zu vermeiden; die Zi.-Herstellung war aus diesem Grund nicht in Produktionszentren konzentriert, sondern über ganz It. verteilt. Immerhin belieferten küstennahe Z., deren Zi. mit dem Schiff transportiert werden konnten, ganze Küstenregionen; Zi. der figlina des Vibius Pansa bei Ariminum finden sich im gesamten nördl. Adriaraum (ILS 8648a-h). Bedingt dur…

Vacuum

(380 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] Bei den vorplatonischen Denkern - so bei den Pythagoreern (Pythagoreische Schule) oder bei Anaxagoras [2] - findet sich die Vorstellung eines leeren Raumes (τὸ κενόν/ to kenón); bei der Prüfung dieser Auffassung kam Aristoteles [6] zum Ergebnis, daß das Leere nicht existiere. Aus seiner Argumentation geht hervor, daß Anaxagoras Phänomene der Luft experimentell untersucht hat. Für Aristoteles zeigen die Demonstrationen des Anaxagoras, daß Luft ein Stoff ist (ὅτι ἔστι τι ὁ ἀήρ/ hóti ésti ti ho aḗr: Aristot. phys. 213a-214b). Im 3. Jh. v. Chr. konstruierte Ktes…

Blei

(725 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Metall von einer geringen Härte, einem hohen spezifischen Gewicht (11,34) und einem niedrigen Schmelzpunkt (327°C); das wichtigste in der Natur vorkommende B.-Erz ist der B.-Glanz (Galenit; PbS), der in der Ant. wegen eines Silbergehaltes von bis zu 1% vor allem für die Gewinnung von Silber größere wirtschaftliche Bed. besaß. So wurde etwa das Silber von Laureion durch den Abbau und die Verhüttung von B.-Glanz gewonnen. Wichtige Lagerstätten befanden sich außer in Attika vor alle…

Holzfässer

(211 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Während im Mittelmeerraum Flüssigkeiten wie Wein und Öl in großen Tonkrügen (πίθος, dolium) gelagert und in Tierhäuten oder Amphoren transportiert wurden, hat man seit dem frühen Prinzipat in den westl. Prov. und in Nordit. für die Lagerung und den Transport von Wein zunehmend auch H. verwendet (Oberit.: Strab. 5,1,8; 5,1,12; Alpen: Plin. nat. 14,132). Wie zahlreiche Reliefs und Grabskulpturen zeigen, wurden Weinfässer mit schweren, von Pferden gezogenen Wagen (Grabreliefs in Langres und Augsburg) oder auf Flüssen wie der Mosel mit …

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

(4,034 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
Schneider, Helmuth [English version] A. Die antike Gesellschaft im Urteil der Aufklärung (RWG) Die Gesellschaft der Ant. spielte in den Diskursen der Aufklärung eine herausragende Rolle, obgleich in dem jeweiligen thematischen Zusammenhang keineswegs immer die Klärung histor. Sachverhalte im Vordergrund stand; vielmehr wurde die griech. oder röm. Gesellschaft in verschiedenen theoretischen Kontexten exemplarisch beschrieben oder histor. eingeordnet, um bestimmte philos., polit. oder ökonomische Positionen z…

Kalk

(546 words)

Author(s): Schneider, Helmuth (Kassel)
[English version] Die von den Griechen angewandte Technik, bei der Errichtung von Quadersteinmauern die einzelnen Blöcke mit unterschiedlich geformten Klammern aus Metall zu verbinden, wurde von den Römern für die Monumentalarchitektur übernommen. Daneben verwendeten sie im Hausbau schon früh Mörtel als Bindemittel, der aus K. und Sand bestand. Auf diese Weise erhielt K., der in Griechenland vor allem für den Verputz von Gebäuden gebraucht worden war, unter den Baustoffen in röm. Zeit eine größere Bedeutung. K. wird durch Brennen bei Temperaturen von etwa 1000° C aus K…

Landwirtschaft

(6,774 words)

Author(s): Hruška, Blahoslav (Prag) | Pingel, Volker (Bochum) | Schneider, Helmuth (Kassel) | Osborne, Robin (Oxford) | Schreiner, Peter (Köln) | Et al.
I. Vorderasien und Ägypten [English version] A. Einleitung Im Vorderen Orient (bes. südl. Levante und Syrien) und Äg. ereignete sich vor etwa 12000 Jahren eine tiefgreifende Wende in der Gesch. der Menschheit: der Übergang vom Jäger- und Sammlertum des Paläolithikum zur Ackerbaugesellschaft des Neolithikum. Ackerbau wurde im sog. “Fruchtbaren Halbmond” und in Äg. fast immer mit Viehhaltung verbunden. Die L. umfaßte auch Anpflanzung von Fruchtbäumen, Weinbau und Gartenkultur. Die Methoden der Nahrungserzeugung führten zu steigender Unabhängigkeit gegenüber den Zu…

Onasandros

(538 words)

Author(s): Nutton, Vivian (London) | Schneider, Helmuth (Kassel)
(Ονάσανδρος). [English version] [1] Arzt auf Kos, ca. 250 v. Chr. Vom Gemeinwesen von Kos angestellter Arzt, ca. 250 v.Chr. Als Einwohner von Kos ohne Bürgerrechte ging er bei einem Gemeindearzt ( archiatrós ) in Halasarna in die Lehre, wurde dessen Assistent und folgte ihm nach Kos, wo er selbst vom Gemeinwesen als Arzt angestellt wurde. Dort eröffnete er eine eigene Praxis, behandelte aber weiterhin, mitunter ohne Honorar, seine alten Patienten aus Halasarna. Die Inschr., die seine Laufbahn bezeugt, gehö…

Takelage

(269 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English version] Seit der archa. Zeit wurden griech. Handelsschiffe nicht mehr von Ruderern vorwärtsbewegt, sondern besaßen ein großes Segel, das an der Rah (ἐπίκριον/ epíkrion; lat. antemna/ antenna) befestigt war und es erlaubte, die Windkraft zu nutzen. Auch die langgestreckten Kriegsschiffe verfügten über einen Mast mit einem Rahsegel; da diese Schiffe aber unabhängig von den Windverhältnissen eingesetzt werden mußten und in der Seeschlacht hohe Manövrierfähigkeit benötigten, konnte auf Ruderer nicht verzichtet werde…

Zins

(3,316 words)

Author(s): Grundmann, Stefan | Bayer, Stefan | Schneider, Helmuth | Kessler, Rainer | Strohm, Christoph | Et al.
[English Version] I. Zum BegriffDer Begriff Z. geht zurück auf census (lat. Steuerkataster). Konzeptuell dem heutigen Z. vergleichbar sind jedoch erst die ma. censuales oder censuarii, (anfangs noch abhängige) »Zinsleute«, die dem Herrn für die Nutzung von Land periodisch Abgaben entrichteten. Der Z. mochte hier noch immer eine (hoheitliche) Abgabe sein, entscheidend war jetzt jedoch erstmals und blieb seitdem: die Zahlung für die Nutzungsüberlassung, typischerweise periodisch, stets nutzungszeitab…

Wirtschaft

(6,233 words)

Author(s): Sautter, Hermann | Rüpke, Jörg | Schneider, Helmuth | Otto, Eckart | Penslar, Derek | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff Der Begriff »W.« umfaßt die Gesamtheit aller individuellen Handlungen und sozialen Interaktionen, die der Bereitstellung von Gütern (Waren, Dienstleistungen [Dienstleistungssektor]) zum Zwecke der menschlichen Bedürfnisbefriedigung (Konsum) dienen. Daß Waren »bereitgestellt« werden, bedeutet in aller Regel, daß naturgegebene Stoffe unter Einsatz außermenschlicher Energie und menschlicher Arbeitskraft zu konsumreifen Produkten verarbeitet und den Verbrauchern verfügba…

Spätantike und Subantike

(1,009 words)

Author(s): Schneider, Helmuth
[English Version] . Seit Ch.-L. de Montesquieu und E. Gibbon wurde die röm. Gesch. des 4. und 5.Jh. primär unter dem Aspekt von Dekadenz und Niedergang gesehen; die Jh. vor dem Zusammenbruch des Imperium Romanum im Westen wurden konsequent als Verfallsprozeß interpretiert, der auch Architektur, Kunst und Lit. erfaßt haben soll. So spricht Johann Joachim Winckelmann 1764 für die Zeit nach Commodus von einem Verfall der Skulptur und der Malerei, und J. Burckhardt bezieht sich explizit auf Architektu…
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