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Malichu insula

(95 words)

Author(s): Müller, Walter W. (Marburg/Lahn) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Plin. nat. 6,175 nach Iuba). Vor der Westküste von Arabia Felix im südl. Roten Meer gelegen; diente den Seefahrern nach dem Passieren von Exusta (Katakekaumene [2]) als nächster Orientierungspunkt. M. ist wohl mit der Insel Ḥanīš al-kubrā (13° 43′ N, 42° 45′ O) zu identifizieren, die 407 m hoch ansteigt. Wenn Ptol. 6,7,44 Malichu (Μαλίχου, Var. Μαλιάχου δύο, d.h. die beiden Inseln des Malichos) erwähnt, so dürften damit die beiden Ḥanīš-Inseln, d.h. die große und die nördl. davon gelegene kleine, Ḥanīš aṣ-ṣuġrā, gemeint sein. Müller, Walter W. (Marburg/Lahn) Dietr…

Mariaba

(455 words)

Author(s): Müller, Walter W. (Marburg/Lahn) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Μαρίαβα). Hauptstadt des Sabäerreichs in der sw Arabia Felix, der heutige Ort Mārib (15° 26′ N, 45° 16′ O). M. wird als Metropole der Sabäer erwähnt bei Strab. 16,768 nach Eratosthenes und bei Strab. 16,778 nach Artemidor. In der Form Mariba findet es sich bei Plin. nat. 6,160 sowie in den R. Gest. div. Aug. 26; Ptol. 6,7,37 führt die Metropole Μαράβα/ Marába (Nebenform Μάρα/ Mára, Βάραβα/ Báraba) auf. Die Namensform Marsyaba (Strab. 16,782) ist sicherlich eine Kontamination aus Mariaba und Saba. In den sabäischen Inschr. wird der Name ebenfall…

Mapharitis

(283 words)

Author(s): Müller, Walter W. (Marburg/Lahn) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Μαφαρῖτις, peripl. m. r. 22). Ein im Inneren der sw Arabia Felix liegendes Land, in dessen drei Tagereisen vom Hafen Muza entfernt liegender Hauptstadt Sawe (Σαυή) ein Fürst namens Cholaibos (Χόλαιβος) residierte (Mitte 1. Jh.n.Chr.). Hierzu ist die zeitgenössische sabäische Inschrift Sharabi-as-Sawā 1 ([1] und [2]) zu vergleichen, nach welcher Kulayb Yuhamin, Stammesführer von Maāfirum, unterhalb der Stadt Śawām einen Tempel erbauen ließ. Zur damaligen Zeit standen auch Teil…

Sabbatha

(142 words)

Author(s): Brentjes, Burchard (Berlin) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Σαββαθά: peripl. m.r. 27; Σάββαθα: Ptol. 8,14,22; Sabota: Plin. nat. 6,155 und 12,52; korrupt Χαβάτανον und Var.: Strab. 16,4,2; inschr. Šabwat; in der Form Šabwa bereits bei den arab. Geographen: Hamdānī, Ǧazīra Müller 87; 98; Yāqūt, Muǧam Wüstenfeld 3,257). Wie Maipha die südl., war S. die nördl. Hauptstadt von Ḥaḍramaut in Südarabien. Wichtig für den Weihrauchhandel, war S. um 29 n. Chr. Sitz des Īlazz II. Yaliṭ (= Ἐλέαζος, peripl. m.r. 27), wurde wahrscheinlich um 200 von Yadail Bayyin von Ḥaḍr…

Maisaimaneis

(114 words)

Author(s): Müller, Walter W. (Marburg/Lahn) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Μαισαιμανεῖς, Var. Μναισαιμανεῖς/ Mnaisaimaneís, Ptol. 6,7,21). Eine in NW-Arabien unmittelbar westl. des Zamēs-Gebirges in der Nachbarschaft der Thamydenoi siedelnde Völkerschaft; sicherlich gleichzusetzen mit den bei Agatharchides (De mari Erythraeo 92) in derselben Region erwähnten Batmizomaneis (Var. Banizomeneis, Diod. 3,44,2) und mit den in den Annalen Sargons II. von Assyrien aus dem Jahre 715 v.Chr. nach den Tamudi genannten, die Wüste bewohnenden, keinem König tributpflichtigen und zu den fernen Arabern z…

Marsyaba

(127 words)

Author(s): Müller, Walter W. (Marburg/Lahn) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Μαρσύαβα, Var. Μαρσίαβα, Μαρσυαβαί Strab. 16,782). Stadt des Stammes der Rhammanitai (Ῥαμμανῖται) in Arabia Felix, welche dem Ilasaros (Ἰλασάρος) untertan war und die 24 v.Chr. vom röm. Heer sechs Tage erfolglos belagert wurde (Aelius [II 11] Gallus). Hierzu ist die zeitgenössische sabäische Inschr. Répertoire d'Épigraphie Sémitique 4085 zu vergleichen, nach welcher der Anführer des Stammes der Raimāniter für seinen Herrn Ilšaraḥ Bewässerungsanlagen errichtete. In den anderen Fe…

Makna

(22 words)

Author(s): Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] (Μάκνα, Ptol. 6,7,27) lag an der Stelle der h. Oase Maqnā am Golf von Aqaba. Dietrich, Albert (Göttingen)

Arabia

(955 words)

Author(s): Pahlitzsch, Johannes (Berlin) | Dietrich, Albert (Göttingen)
[English version] Verdankt A. auch seinen Namen dem Wort arab (Beduinen), so war doch stets der Großteil seiner Bewohner seßhaft. Günstige klimatische Bedingungen für eine intensive Landwirtschaft herrschten aber nur im südwestarab. Hochland und in großen Oasen wie Yaṯrib/Medina (Ḥiǧāz) oder al-Yamāma im Osten. In der klass. Geogr. unterschied man A. deserta, das sich von Südsyrien bis zum nördl. Ḥiǧāz erstreckte, und A. felix, den südl. Teil der a. Halbinsel. Die von Ptolemaeus unter Hinzufügung von A. petraea eingeführte Dreiteilung setzte sich nicht durch [1]. Seit ältester …