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Folk Piety/Folk Religion

(6,308 words)

Author(s): Siebald, Manfred | Krech, Volkhard | Lowenstein, Steven | Fuchs, Ottmar | Schieder, Rolf | Et al.
[German Version] I. Folk/Folk Religion – II. Religious Studies – III. Judaism – IV. Christianity – V. Islam I. Folk/Folk Religion In the English-speaking realm, the adjective “folk” marks common cultural pheonomena as expressions of a peas-¶ ant population. The superordinated term “folk-lore,” coined in 1846 by William John Thomas and popularized by the establishment of Folklore Societies (England 1878, USA 1888), in its customary, more restricted definition encompasses the pre-literary tradition, i.e. the narratives and songs…

Preaching

(12,278 words)

Author(s): Nicol, Martin | Beutel, Albrecht | Fuchs, Ottmar | Felmy, Karl Christian | Hermelink, Jan | Et al.
[German Version] I. General Preaching (from Lat. praedicare, “proclaim publicly”) is spiritual or religious speech, in contrast, for example, to forensic speech, political speech, or celebratory speech. Its setting is the worship of the community (Ministerial offices), church activities such as evangelism, devotions (Devotion [Attitude]), and ordinations (Consecration/Ordination/Dedication), and – in various forms – the media (see IV below). ¶ …

Volksfrömmigkeit/Volksreligion

(5,335 words)

Author(s): Krech, Volkhard | Lowenstein, Steven | Fuchs, Ottmar | Schieder, Rolf | Ahrens, Theodor | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1.Begriffsverwendung Die Begriffe Volksfrömmigkeit (V.) und Volksrel. bildeten sich in der eur. Geistesgesch. seit dem 18.Jh. aus und bergen eine doppelte Differenz. Zum einen stehen sie im Gegensatz zur Virtuosenreligiosität und Hochrel. Zum anderen basiert das interne Verhältnis der Begriffe auf der Unterscheidung zw. Religion und Religiosität, deren Äquivalent Frömmigkeit ist. Während Rel. Dogmen und Organisationsweisen umfaßt, meint Religiosität einen psycho-sozialen Habitus. Beide Komposita bergen auf Grund des Attributes »Volk« sowohl mögliche Mißverständnisse als auch bewertende Konnotationen. Die Träger der V. bzw. Volksrel. sind weder eine Nation mit einer gemeinsamen Sprache, Kultur und Gesch. noch eine soziologisch zu identifizierende Schicht. Die bewertenden Konnotationen reichen vom pejorativen Gebrauch – V. der ungebildeten Massen im Gegenüber zur rel. Elite und »reinen« Lehre – bis zum positiven Verständnis als authentische und lebendige Religiosität im Unterschied zur erstarrten Hochrel. Einen gewissen analytischen Wert haben beide Begriffe jedoch insofern, als sie Rezeptionsweisen – etwa die Akzeptanz, Ablehnung oder Modifikation – offizieller, organisatorisch verwalteter Lehrsätze und Praktiken, aber auch Generierungsweisen von rel. Überzeugungen und Handlungen benennen, die sich dann hochrel. ausformen. Um Mißverständnisse auszuschließen, bietet sich das von Robert Towler geprägte Begriffspaar »common« und »official religion« an, das auf die Differenz von Macht und Anerkennung zielt (vgl. Towler 147). In diesem Sinne lenkt die typologische Unterscheidung (nicht Separierung) von V./Volksrel. und Hochreligiosität/Hochrel. den Blick auf abweichende, unorth. und ggf. innovative rel. Wissens-, Glaubens- und Handlungsformen und kann zur Klärung religionsgesch. Dynami…

Predigt

(10,773 words)

Author(s): Nicol, Martin | Beutel, Albrecht | Fuchs, Ottmar | Felmy, Karl Christian | Hermelink, Jan | Et al.
[English Version] I. Allgemein P. (von lat. praedicare, »öfftl. bekannt machen«) ist geistl. bzw. rel. Rede im Unterschied etwa zur Gerichtsrede, der polit. Rede oder der Festrede. Sie hat ihren Ort im Gottesdienst der Gemeinde (Kasualien), bei verschiedenen kirchl. Anlässen (Evangelisation, Andacht, Weihe/Weihehandlungen etc.) und vielgestaltig in den Medien (s.u. VI.). Die Kommunikation in der P. läßt sich elementarisiert darstellen als Geschehen im Dreieck von Prediger, Text und Hörer (s.u. IV. und V.). Theol. steht die P. im Spannungsfeld zw. Menschenwort und Gotteswort (K. Barth), zw. rhetorischer Bemühung und Gottesereignis. Die P. versteht sich wesentlich als Auslegung bibl. Textabschnitte (Perikopen: II.) oder Sprüche für die jeweilige Gemeinde (Textpredigt). Mit der Auslegung von Texten der HB knüpfte die Kirche schon in ntl. Zeit an die jüd. P. (s.u. VII.) an. Grundsätzlich wird in den christl. Kirchen über Texte aus beiden Teilen der Bibel gepredigt. Dabei war die christl. P. des AT nicht erst seit dem Aufkommen des hist. Verstehens ein Problem, das nach spezifischer Hermeneutik verlangte. Neuerdings eröffnet das christl.-jüd. Gespräch Perspektiven für eine »relational eigenwertige« P. des AT (Schöttler). Daneben hat es immer die Themapredigt gegeben (Schrift- statt Textbindung). Es begegnen v.a. polit., gesellschaftliche, kirchl. oder ethische Themen. Bes. im polit. Gottesdienst hat die Themapredigt (politische Predigt) einen Ort. Auch bei der Katechismuspredigt oder der P. über Teile der Liturgie handelt es sich um Themapredigt.…