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Your search for 'dc_creator:( "Koch, Guntram" ) OR dc_contributor:( "Koch, Guntram" )' returned 15 results. Modify search

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Via Appia

(98 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] Via Appia, eine via publica, 312 v.Chr. vom Censor Appius Claudius Caecus angelegt, teilweise auf älteren Straßen. Sie führte von Rom nach Brundisium (Brindisi), fand ihre Fortsetzung auf dem Balkan in der Via Egnatia und war somit über Jh. wichtigste Verbindung von Rom nach Kleinasien und in den Vorderen Orient (Handel und Verkehr im Mittelmeerraum). Eindrucksvolle Teile, von Gräbern und anderen Bauten begleitet, sind bei Rom erhalten. Guntram Koch Bibliography M. Rathmann (DNP 12, 2, 2002, 159f.) I. de Portellau.a., V.A. Entlang der bedeutendsten Straße d…

Via Egnatia

(96 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] Via Egnatia, eine via publica, um die Mitte des 2.Jh. v.Chr. von einem Cnaeus Egnatius angelegt, teilweise auf älteren Straßen. Sie setzte die Via Appia fort und führte von den Adria-Häfen Dyrrhachion (Durres) und Apollonia (im heutigen Alban…

Sarkophag/Urne/Ossuar

(711 words)

Author(s): Koch, Guntram | Freigang, Christian
[English Version] I. Bronzezeit bis Spätantike Es sind zu unterscheiden: S. für die Aufnahme der Leichen, U. für die Asche der verbrannten Toten, O. oder Ostothek für spätere Bestattung der Knochen der Toten, wenn das Fleisch verwest war (s.a. Bestattung). Diese Behältnisse wurden in der Regel vergraben, waren also nicht sichtbar und deshalb schlicht. In einigen Gegenden und zu bestimmten Zeiten kam die Sitte auf, sie aus Marmor oder anderen Gesteinen zu fertigen und mit figürlichen oder dekorative…

Tur ʿAbdin

(297 words)

Author(s): Tamcke, Martin | Koch, Guntram
[English Version] I. Kirchen- und theologiegeschichtlich Die »Berge der Knechte« im Südosten der Türkei erlangten ihre Bedeutung durch das Mönchtum, dessen Anfänge hier mit Jakob von Nisibis und Augin von Clysma im 4.Jh. zu fassen sind. Im östlichen Teil, Izla, fanden sich die Klöster der Nestorianer. Von hier ging die ostsyr. Mönchsreform im 6.Jh. unter Abraham von Kaškar im sog. Großen Kloster auf dem Izla aus. Die Berge sind das Zentrum des syr.-orth. Mönchtums (syrische Klöster). Dessen Kloster i…

Stobi

(148 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] Stobi, im heutigen Mazedonien gelegen, bestand zumindest seit dem 3.Jh. v.Chr. In der röm. Kaiserzeit blühte S., wie Reste verschiedener Bauten zeigen, als Knotenpunkt der wichtigen Nord-Süd-Straße nach Thessalonich und einer Verbindung von der Via Egnatia Richtung Nordosten. Bes. Bedeutung erhielt S., als es in der Spätantike Hauptstadt der Provinz Macedonia Secunda wurde. Die E…

Seleucia-Ctesiphon

(233 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] (Tall Umar) wurde um 300 v.Chr. von Seleukos I. am rechten, also westlichen Ufer des Tigris an der Stelle des älteren Upi (Opis) gegründet. Babylonier, Griechen, Makedonen und Juden sollen zugezogen sein, so daß S. später um 600 000 Einwohner gehabt haben soll. Die Parther errichteten auf der östlichen Seite des Tigris in der 1. Hälfte des 2.Jh. v.Chr. ihre neue Hauptstadt C., die Sasaniden um 230/240 n.Chr. südlich von C. »Veh Ardashir« (Coche), ebenfalls als Hauptstadt. Der Leg…

Palmyra

(510 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] (sem. Tadmor), Oase mit der bedeutenden Efqa-Quelle, an einem wichtigen Karawanenweg in der syr. Wüste zw. Euphrat (Dura-Europos) und den Städten im Westen (Hama, Homs, Damaskus) bzw. der Küste gelegen. Älteste menschliche Zeugnisse (ca.75 000 Jahre alt) wurden in der Höhle von Douara gefunden. Seit ca.7000 v.Chr. war der Hügel bei der Efqa-Quelle bewohnt. Im 2.Jt. v.Chr. wird Tadmor in Texten aus Kültepe, Mari und Emar erwähnt. Seit ca.300 v.Chr. muß P. große Bedeutung gehabt ha…

Wilpert

(108 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] Wilpert, Joseph (Giuseppe; 22.8.1857 Eiglau, Schlesien – 10.3.1944 Rom), kath. Priester, seit 1926 Prof. in Rom; Autor von drei monumentalen Werken, die Monumente in Rom erschließen und bis heute Grundlage der Beschäftigung mit frühchristl. Kunst sind. Gun…

Sator-Quadrat

(200 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] (Sator arepo tenet opera rotas). Das »S.« begegnet seit der Mitte des 1.Jh. n.Chr. im gesamten Röm. Reich, zunächst mit ROTAS, später mit SATOR beginnend. In MA und Neuzeit ist es im Volksglauben auf Amuletten sowie als Beschwörungs- und Zauberformel sehr verbreitet. Die fünf Zeilen mit je fünf Buchstaben können von allen vier Seiten und in alle Richtungen gelesen werden:   ROTAS SATOR   OPERA AREPO   TENET TENET   AREPO OPERA   SATOR ROTAS …

Symbol/Symbole/Symboltheorien

(7,938 words)

Author(s): Berner, Ulrich | Cancik-Lindemaier, Hildegard | Recki, Birgit | Schlenke, Dorothee | Biehl, Peter | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Eine religionswiss. relevante Verwendung des griech. Wortes συ´μβολοn̆/sýmbolon findet sich schon früh in der eur. Religionsgesch., z.B. bei Dion von Prusa (1./2.Jh. n.Chr.) in seiner Rede über die Zeus-Statue des Pheidias in Olympia (Oratio 12,59). Der griech. Symbolbegriff verweist in diesem Zusammenhang auf die Problematik der Götterbilder, die darin besteht, daß das, was eigentlich der menschlichen Anschauung entzogen ist, dem Menschen anschaulich vergegenwärtigt werden soll.…

Trier

(1,279 words)

Author(s): Koch, Guntram | Seibrich, Wolfgang
[English Version] I. Archäologische Denkmäler Augusta Treverorum wurde unter Kaiser Augustus um 17 v.Chr. an der Stelle des Hauptortes des Stammes der Treveri gegründet; es blühte wegen der günstigen Straßenverbindungen und …

Rom

(9,709 words)

Author(s): Koch, Guntram | Cancik, Hubert | Veltri, Giuseppe | Wallraff, Martin | Schimmelpfennig, Bernhard | Et al.
[English Version] I. Geschichtlich und archäologisch 1.Geschichtlich-archäologisch An einer günstigen Stelle, nämlich der Straße von Etrurien nach Latium und Campanien, einer Furt durch den Tiber, etwa 30 km von der Mündung des Tibers entfernt, weiterhin an der Straße von der Küste Richtung Apennin sowie an fruchtbaren Gegenden am Fluß, gab es zumindest seit dem 14.Jh. v.Chr. kleine Siedlungen (v.a. auf dem Capitol). Der Sage nach wurde R. dann 753 v.Chr. gegründet, und zwar von Romulus, der auch erster König wurde. Andere Sagen machen Aeneas, den Sohn des Anchises und der Aphrodite, den nach Hektor bedeutendsten trojanischen Helden, zum Stammvater des iulisch-claudischen Geschlechtes. R. soll auf sieben Hügeln liegen (Quirinalis, Capitolium, Palatium, Velia, Esquiliae, Caelius und Aventinus; aber auch andere Hügel wurden in die Zählung einbezogen). – Die Phase von 753 bis 510/09 v.Chr. ist die »Königszeit«; seit 616 regierten, wie die Überlieferung will, sieben etruskische Herrscher, als letzter Tarquinius Superbus. Eine gewaltige Stadtmauer wurde im 6.Jh. v.Chr. errichtet, die 426 ha umfaßte; damit war R. die größte Stadt in Italien. Der Tempel des Jupiter auf dem Capitol (Podium erhalten) sowie große Häuser aus Stein wurden erbaut und belegen den städtischen Charakter. Das Gebiet der Stadt dehnte sich nach Latium aus. – Mit dem Sturz der Könige und der Einführung einer republikanischen Verfassung (mit zwei jeweils für ein Jahr gewählten Consuln an der Spitze) begann eine neue Phase (die »Republik«; 510/09 bis 31/27 v.Chr.). In schweren Kämpfen eroberte R. nach und nach Italien; als letztes fiel 272 v.Chr. das griech. Tarent. Parallel dazu wurde das Straßensystem ausgebaut, z.B. die Via Appia, die R. mit Capua (312 v.Chr.), Venosa (291 v.Chr.) und dann Tarent (272 v.Chr.) verband. Die Stadtmauern wurden auf der alten Linie 378–350 v.Chr. neu errichtet (Reste erhalten). In Quellen werden Neubauten von mehreren Tempeln genannt, z.B. von Saturn und Castor auf dem Forum, weiterhin der Bau der ersten Aquädukte; erhalten haben sich nur Reste eines Doppel-tempels bei S. Omobono. Bereits 264 v.Chr. griff R. über Italien nach Sizilien hinaus, das 241 v.Chr. röm. Provinz wurde. Es folgten 238 v.Chr. Sardinien und Corsica. In Folge der drei Punischen (264–241; 218–201; 149–146 v.Chr.) sowie der drei Makedonischen (215–205; 200–197; 171–168 v.Chr.) Kriege dehnte sich R. weit über Italien im Mittelmeergebiet aus, es entst…

Salona

(153 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] Salona, nahe bei Split (Kroatien) gelegen, war eine illyrische Stadt, die unter Iulius Caesar röm. Kolonie wurde. In der Kaiserzeit blühte S., da es einen vorzüglichen Hafen und recht gute Verbindungen ins Landesinnere hatte, un…

Qalaat Seman

(283 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] Qalaat Seman, bedeutende frühchristl. Pilgerstätte (Wallfahrt/Wallfahrtsorte: III.) im nördlichen Syrien, ca.40 km von Aleppo. Zentrum war die Säule, auf der der Mönch Symeon S…

Parenzo

(145 words)

Author(s): Koch, Guntram
[English Version] (Porecˇ), kroatische Hafenstadt an der Westküste Istriens, seit der B-Zeit besiedelt; im 2.Jh. v.Chr. röm., unter Tiberius (14–37 n.Chr.) »colonia«. Noch heute wird das Stadtbild durch das System der sich rechtwinklig kreuzenden Straßen und das hervorgehobene Forum bestimmt. Die Anfänge des Christentums in P. liegen im Dunkeln. Um 550 ließ Bf. Euphrasius eine Kirche errichten; Vorgänger sind eine große röm. Villa des 3.Jh. sowie Kirchen aus dem späten 4. und dem frühen 5.Jh. Sehr…