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Your search for 'dc_creator:( "Gander, Hans-Helmuth" ) OR dc_contributor:( "Gander, Hans-Helmuth" )' returned 5 results. Modify search

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Ontotheologie

(225 words)

Author(s): Gander, Hans-Helmuth
[English Version] . Der Begriff O. stammt von I. Kant und charakterisiert neben Kosmotheol. den zweiten Strang der transzendentalen Theol. Aufgabe der O. ist es, »durch bloße Begriffe, ohne Beihülfe der mindesten Erfahrung, sein (d.i. des Urwesens) Dasein zu erkennen« (Kritik der reinen Vernunft, 1781, B 660). Die heute gängige philos. Verwendung des Begriffs O. in der Bedeutung von Onto-Theo-Logik wurde durch M. Heidegger geprägt. Mit ihm charakterisiert Heidegger die abendländische Metaphysik im…

Phänomen

(424 words)

Author(s): Gander, Hans-Helmuth
[English Version] . Dem griech. Ursprung nach bez. Ph. bis heute primär das in sinnlicher Anschauung Sich-Zeigende bzw. den in den Sinnen gegebenen Gegenstand. In der Antike besitzt Ph. einen Doppelsinn. Zum einen meint Ph. das sinnlich gegebene Seiende als das, was es ist, und wird daher zumeist synonym mit Erscheinung verwendet. Andererseits bez. Ph. auch Seiendes im Sinne von Schein. So ist für Plato Ph. das, was im Unterschied zum wahrhaft Seienden terminologisch den trügerischen Schein der Si…

Phänomenologie

(2,844 words)

Author(s): Gander, Hans-Helmuth | Adriaanse, Hendrik Johan | Stock, Konrad
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff Ph. wurde in der Gesch. unterschiedlich verwendet. Erstmals findet er sich im »Neuen Organon« (1764) von Johann Heinrich Lambert. Ph. untersucht dabei den Schein, um seinen Einfluß auf die Richtigkeit bzw. Falschheit menschlicher Erkenntnis aufzuklären und zugunsten der Wahrheit zu überwinden. In dieser Linie wird der Phänomenologiebegriff u.a. durch J.G. Herder, I. Kant und J.G. Fichte tradiert. Allg. Bekanntheit erzielte der Begriff erst durch G.W. F…

Poseidonios

(300 words)

Author(s): Gander, Hans-Helmuth
[English Version] von Apameia (ca.135–51 v.Chr.), bedeutendster Vertreter der mittleren Stoa. Als Schüler des Panaitios lebte er in Athen, das er nach dessen Tod verließ, um auf Rhodos eine eigene stoische Schule zu gründen. P.' berühmtester Schüler war Cicero. P.' Werk ist nur in Frgm. und durch Zeugnisse Dritter überliefert. Vor Augen tritt ein nur noch mit Demokrit und Aristoteles vergleichbarer Universalgelehrter. Im Sinne der Stoa zielte er universell auf eine Philos. als Ursachenforschung in …

Panaitios

(198 words)

Author(s): Gander, Hans-Helmuth
[English Version] (ca.185–109 v.Chr.). Auf Rhodos als Sohn einer einflußreichen Familie geboren, schlug P. nicht die erwartete polit. Laufbahn ein, sondern widmete sich als Schüler von Krates, Diogenes aus Seleukia und Antipatros der Philos. Ab 144 lebte er zeitweise in Rom und zählte hier zum Kreis um den jüngeren Scipio, den er 140/39 auf einer Asienreise begleitete. Von 129 an bis zu seinem Tod stand P. als Nachfolger von Antipatros an der Spitze der stoischen Schule. Wie die überlieferten Frgm…