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Your search for 'dc_creator:( "Hünemörder, Christian (Hamburg)" ) OR dc_contributor:( "Hünemörder, Christian (Hamburg)" )' returned 785 results. Modify search

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Aristolocheia

(131 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Die ἀριστολόχεια bei Nikander und Dioskurides 3,4 [1.2.6 ff. = 2.263 ff.], ἀριστολοχία bei Hippokrates, Theophr. h. plant. 9,20,4 (Wirkung gegen Schlangenbiß) und Plin. nat. 25,95 ff. u.ö. wurde als die heutige Gattung

Helleborus

(168 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (ἑλλέβορος, helleborus, dt. Nieswurz). Der Name bezieht sich auf Giftpflanzen verschiedener Familien: 1) die Ranunculacee Helleborus L. (ἑλλέβορος μέλας bei Theophr. h. plant. 9,14,4 u.ö. = H. cyclophyllus Boissier, nicht H. niger L., die Christrose; Dioskurides 4,162 Wellmann = 4,149 Berendes; Paus. 10,36,7). Insbes. die Wurzel wurde als Abführmittel verwendet (Plin. nat. 25,48). 2) die Liliacee Veratrum album L. (ἑλλέβορος λευκός, Helleborus candidus, der weiße Germer: Hippokr. …

Papagei

(466 words)

Rebhuhn

(42 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Das mitteleuropäische R. (Perdix perdix) ist in Griechenland durch das felsliebende Steinhuhn (Alectoris graeca, πέρδιξ/ pérdix) vertreten. Das in It. vorkommende kleinere R. (das im Gegensatz zum Steinhuhn keinen roten Schnabel hat) beschreibt nur Athen. 9,390b. Hünemörder, Christian (Hamburg)

Dictamnus

(179 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Der auf Kreta selten wachsende Halbstrauch (δίκταμνος oder δίκταμνον bei Aristot. hist. an. 8(9),6,612a 3-5 und mir. 4,830b 20-22, Theophr. h. plant. 9,16,1, Dioskurides 3,32 [1. 41f.] = 3,34 [2. 284ff.] bzw. dictamnus bei Verg. Aen. 12,412 und Plin. nat. 25,92) wurde nicht als unsere Rutacee Dictamnus albus L. ( Diptam oder diptamnus im MA) mit ihren beim Zerreiben zitronenartig duftenden Blättern bestimmt, sondern als der südeurop. Lippenblütler ( Labiata) Amaracus ( Amarakos) dictamnus Benth. (= Origanum dict. L.). Die rundlichen, graubehaarten Bl…

Caurus

(56 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (Χῶρος, Plin. nat. 2,119). Der böig aus 30° von West nach Nord wehende Nordwestwind. Wird manchmal (wie Vitr. 1,6,10) vom Corus unterschieden. Winde Hünemörder, Christian (Hamburg) Bibliography R. Böker, s.v. Winde, RE 8 A, 2294,45ff., 2352 (Fig. 14), 2356,16 ( corus!), 2373 (Fig. 26: Windstern des Vitruv) und 2375 (Fig. 27: Windrose des Plinius).

Milbe

(196 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Die klass. Ant. unterschied (anders als [1]) namentlich nur wenige Arten aus dieser Ordnung der Spinnentiere: 1.) Die Zecke (κρότων, κυνοραιστής, lat. ricinus) als Parasiten auf Hunden (Hom. Od. 17,300; Aristot. hist. an. 5,19,552a 15 und 5,31,557a 16; Zenob. 6,27; eine gute Beschreibung liefert erst Thomas von Cantimpré 9,20 [2. 303] als engulas, pediculus silvestris oder theca = caeca, danach dt. “Zecke”), Igeln und Füchsen (Aisop. 36; Aristot. rhet. 2,20,1393b 24-27: κυνοραιστής), Rindern (κρότω…

Delphinium

(143 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Gattung der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceen) delphínion bei Dioskurides 3,73 (nur RV; [1. 84] = 3,77 [2. 310]). Sie ist wegen der den Delphinen oder Pferdchen ähnlichen Nektarien beim Rittersporn wahrscheinlich identisch mit D. ajacis L. (neugriech. καπουτσῖνος) und besteht aus e…

Pflaume

(172 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (abgeleitet von lat. prunus für den Baum und prunum für die Frucht, von griech. προύμνη/ prúmnē an Stelle des älteren Namens κοκκύμηλον/ kokkýmēlon, “Kuckucksapfel”). Während der Baum in Mitteleuropa offenbar einheimisch war, lernten Griechen und Römer die Kultivieru…

Gazelle

(234 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Von den Antilopen, wozu auch das Gnu und der Spießbock (Oryx) gehören, vertritt die gemeine G. (Antilope dorcas oder Gazella africana) diese Gattung der Rinderfamilie in Nordafrika und Vorderasien (ζορκάς, δορκάς, δόρκων, δόρκος, δόρξ oder ζόρξ; damma oder dorcas. Die G. ist ein typischer Wüstenbewohner (Hdt. 4,192), z.B. in Libyen (Theophr. h. plant. 4,3,5), und lebt mit Steinhühnern (πέρδικες) in Freundschaft, mit Wildeseln (ὄναγροι) in gemeinsamen Herden zusammen (Timotheos von Gaza c. 17 [1. 27f.]). Die Jagd auf …

Erbsen

(170 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Die Samen mehrerer Hülsenfrüchte der Gattungsgruppe Vicieae der Leguminosen heißen E. (ahd. arawiz, verwandt mit ὄροβος, órobos, und ἐρέβινθος, erébinthos). Diese werden im Vorderen Orient seit dem Mesolithikum und in Süd- und Mitteleuropa seit dem Neolithikum zu Ernährungszwecken angebaut. Es handelt sich v.a. um Pisum sativum L. (auch elatius und arvense, πίσ(σ)ον oder πίσος, wovon Eigennamen wie Pisa und Piso abgeleitet sind), aber auch um die im Orient häufige, nach ihrem widderkopfähnlichen Samen benannte (s…

Pappel

(263 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Sowohl die Schwarz-P. (αἴγειρος/ aígeiros, Hom. Il. 4,482-87; Od. 7,106; 10,510 und 17,208, lat. populus nigra) als auch die Silber-P. (ἀχερωίς/ acherōḯs bei Hom. Il. 13,389 und 16,482, dann λευκή/ leukḗ, lat. populus alba) begegnen in der ant. Lit. sehr häufig. Theophrast (h. plant. 3,14,2) und Plinius (nat. 16,85f.) bieten gute Beschreibungen, letzterer sogar einschließlich der wolligen Samen. Medizinische Verwendung begegnet bei der Rinde, dem Harz und den Blättern. Dioskurides (1,83 Wellmann = 1,110 Berendes) erwähnt die Blätter der Schwarz-P. mit Essig als Auflage gegen Podagra, das Trinken der Frucht mit Essig gegen Epilepsie sowie das Harz (aus dem angeblich Bernstein wird), zerrieben getrunken, gegen Dysenterie und Durchfall. Die Rinde der Weiß-P. diente nach Dioskurides (1,81 Wellmann = 1,109 Berendes; vgl. Plin. nat. 24,47) in einem Trunk als Mittel gegen Ischias und Harnzwang. Der Saft der Blätter soll, lauwarm in den Gehörgang geträufelt, gegen Ohrenschmerzen helfen (Plin. l.c.). Den fein zerstoßenen Blattknospen als Salbe mit Honig wird Hilfe gegen schwaches Sehen zugeschrieben. Aus der gemulchten Rinde beider P.-Arten sollen auf Gartenbeeten eßbare Pilze entstehen. Nach Plinius (nat. 12,3) war die P. dem Hercules geweiht. Außerdem behauptet er (nat. 17,242) ebenso wie Theophrast (c. plant. 2,16,2 und 4,5,7) den gelegentlichen Übergang einer Weiß-P. in eine Schwarz-P. Die klein- und dunkelblättrige Art Popul…

Aiorai

(34 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (Αἰῶραι). Eine nach Poll. 4,131 aus Seilen bestehende Theatermaschine, mit der Götter oder Heroen fliegend heranschwebten, offenbar eine hell. Erfindung [1.291]. Hü…

Glühwürmchen

(157 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Thomas von Cantimpré beschreibt 9,11 [1. 300] unter dem Namen cicendula eindeutig das G. (= Johanniswürmchen) als einen Käfer ( scarabeus) von der Größe einer kleinen Fliege, welcher hauptsächlich in It. vorkomme und 15 Tage vor und nach der Sommersonnenwende fliege. Das nur nachts sichtbare Leuchten in Form von Fünkchen ( scintillarum modo) falle v.a. im Flug am Schwanz auf, nicht aber nach Zusammenklappen der Flügel. Name und Etym. ( cicindela ... quod volans vel gradiens lucet) übernahm er von Isid. orig. 12,8,6, den übrigen Kontext aber von Plin. na…

Platane

(190 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (πλάτανος/ plátanos, poet. πλατάνιστος/ platánistos, lat. platanus) bezeichnet den in Südeuropa schon mindestens seit Hom. (Il. 2,307-13) wachsenden Baum Platanus orientalis L. Nach Plin. nat. 12,6 wanderte die P. über das Ionische Meer nach Sizilien und von dort nach It. In Nordeuropa bürgerte man sie später ebenfalls ein. Durch die namengebenden breiten (πλατύς/ platýs, “breit”, “weit”) Blätter spendete sie viel Schatten, in dem man sich wie in Platons Phaidros (Plat. Phaidr. 229a-230b) lagern konnte. Im Alt. war der Baum als Pfropfunterlage z.…

Bitterklee

(110 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Ein im Alt. unbekanntes Enziangewächs ( Menanthes trifoliata L.), das von den Kräuterbüchern des 16. und 17.Jh. irrtümlich als Bitter- oder Fieberklee ( Trifolium fibrinum) bezeichnet wird. Es ist auf Sumpfwiesen weitverbreitet und wird heute wegen seiner Bitterstoffe u.a. als Fiber- und Wurmmittel gebraucht. In der Ant. bezeichnete μινυανθές bei Dioskurides 3,109 [1. 119f.] = 3,113 [2. 336f.] und Plin. nat. 21,54 (zum Kranzbinden verwendet) ebenso wie ἀσφάλτιον aber die Leguminose Harz- oder Asphaltklee ( Psoralea bituminosa L.). Kleearten Hünemörder, Ch…

Melde

(226 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (ἀδράφαξυς/ adráphaxys: Theophrastos, ἀνδράφαξυς/ andráphaxys: Dioskurides, ἀνδράφαξις/ andráphaxis: Hippokr.; lat. atriplex), eine spinatähnliche Gemüsepflanze aus der Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae), die nur in einer Art (Theophr. h. plant. 7,4,1 = Plin. nat. 19,123), nämlich Atriplex rosea L., in Griechenland kultiviert wurde. Nach Theophr. h. plant. 1,14,2 und 7,3,4 bildete sie ihre blattartigen, breiten und nur zwei bis drei Jahre keimfähigen (Theophr. h. plant. 7,5,5 = …

Perlhuhn

(254 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Die ant. Bezeichnungen (μελεαγρίς/ meleagrís, lat. meleagris, Syn.: gallinae Africanae oder Numidicae) meinten - trotz Colum. 8,2,2 (vgl. [1. 19]) - von den insgesamt 23 über Süd- und Vorderasien sowie Nord- und Westafrika verbreiteten Arten tatsächlich nur das gemeine P. (Numida meleagris L.). Das P. wurde wohl im 4. Jh.v.Chr. nach Griechenland und erst im 1. Jh. v.Chr. nach It. (Varro rust. 3,9,18, vgl. Plin. nat. 10,74: ‘die als letzte von den südländischen Vögeln auf die Tafel gebrachte…

Bohnen

(216 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] Hülsenfrüchte ( legumina) wie Erbsen (πίσον, pisum), Kichererbse (ἐρέβινθος, cicer) und Linsen (φακός, lens) wurden im Mittelmeerraum mindestens genauso lange schon als Kulturpflanzen vorderasiatischer Herkunft angebaut wie Getreide, d.h. seit ungefähr 6000 Jahren. Von ihnen wurden Spottnamen angesehener röm. Familien abgeleitet (Fabius, Lentulus, Cicero). Die urspr. kleinsamigen B.-Sorten (κύαμος, πύανος, faba, slav. bob), die schon vor über 4000 J. angebaut wurden, stammten von Vicia faba L., aus denen die großsamigen Sau- oder Pferde-B. (Varietät eq…

Myrte

(467 words)

Author(s): Hünemörder, Christian (Hamburg)
[English version] (ὁ μύρτος/ mýrtos, ἡ μυρσίνη/ myrsínē, μυρρίνη/ myrrínē und ὁ μύρρινος/ mýrrinos, die Beere τὸ μύρτον/ mýrton bzw. ἡ μυρτίς/ myrtís, wohl semitischen Ursprungs, aber kaum mit μύρρα/ mýrra (Myrrhe) verwandt; lat. murtus, myrtus, myrta, murta (jeweils fem.), die Beere murtum) ist der wärmeliebende, immergrüne und im ganzen Mittelmeergebiet v.a. in der Macchie sowie in Vorderasien verbreitete Baum mit weißen Blüten. Seit hell. Zeit wurde er in Gärten kultiviert. Bei Homer begegnet die Pflanze selbst zwar nicht, jedoch der Ortsname Mýrsinos (Hom. Il. 2,616) und …
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