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Offenbarung

(1,101 words)

Author(s): Ohst, Martin
1. GrundlagenIm Zuge der Neuformierung des erkenntnistheoretischen Problembewusstseins in der Hochscholastik des 13. Jh.s (Thomas von Aquin, Johannes Duns Scotus) erhielt der O.-Begriff seine dauerhaften Konturen: O. (lat. revelatio) bezeichnet die Selbstkundgabe Gottes, die dem Menschen Gotteserkenntnis und Heilsteilhabe ermöglicht. O. ist demnach schon in der Schöpfung geschehen, doch wegen der Sünde vermag sie den Menschen nicht mehr hinreichend zu leiten, obwohl sich Gott jedem innerlich im Gewissen und äußerlich in den Schöp…
Date: 2019-11-19

Monotheismus

(863 words)

Author(s): Ohst, Martin
1. DefinitionM. bezeichnet den religiösen Glauben an die bzw. die metaphysische Überzeugung von der Einheit, Einzigartigkeit und Einzigkeit Gottes. Der Kunstbegriff wurde 1660 von dem anglikanischen Theologen Henry More, einem der Cambridge Platonists, geprägt. Sein Ursprungskontext war das seit der frühen Aufklärung aufkommende Bemühen um ein histor. Verständnis der Vielgestaltigkeit positiver Religion und die Einordnung des Christentums in die Religionsgeschichte.Als die histor. Kenntnisse präziser wurden, zeigte sich immer deutlicher, wie fließend di…
Date: 2019-11-19

Beichte

(2,322 words)

Author(s): Walter, Peter | Ohst, Martin | Ivanov, Vladimir
1. Definition und BedeutungDie B. (von mhdt. bigiht, zusammengezogen bīht[e]: Aussage, Bekenntnis; Übersetzung von lat. confessio) ist die vom frühen MA bis teilweise in die Gegenwart gebräuchlichste Form des kirchlichen Bußverfahrens. Der Streit um die Frage, ob der B. der Charakter eines Sakraments zuzuerkennen und wie ihre kirchenamtliche Regulierung und ihre Ausübung in der Religionspraxis zu gestalten sei, ist zu einem wesentlichen Differenzierungsfaktor zwischen den drei großen christl. Konfessionen gewo…
Date: 2020-11-18

Rechtfertigungslehre

(745 words)

Author(s): Ohst, Martin
In Anknüpfung an Gedanken des Apostels Paulus hatte der Kirchenvater Augustinus um 400 seine Erwählungs- und Gnadenlehre ausgearbeitet: Gott qualifiziere die von ihm vor aller Zeit aus der verlorenen Sündenmenschheit Erwählten für das ewige Heil, indem er ihnen durch die kirchl. Lehre und die Sakramente seine Gnade mitteile. Dies befähige die Erwählten, sein Gesetz zu erfüllen, wozu ihr durch die Erbsünde gelähmter eigener Wille unfähig sei. Fraglich blieb dabei, wie sich in Gott die richterliche Gerechtigkeit und die schöpferische Gnade zueinander verhalte…
Date: 2019-11-19