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Herrschaftszeremoniell

(2,862 words)

Author(s): Stollberg-Rilinger, Barbara
1. DefinitionH. bezeichnet alle Arten formal normierter symbolischer Interaktion, in denen Herrschafts- und Rangverhältnisse sinnlich wahrnehmbar präsentiert werden. In diesem Sinne sprach man auch in der Frühen Nz. schon von »Ceremoniel«.Vormodernes H. lässt sich als kollektive Symbol-Sprache verstehen, deren Vokabular aus Gesten (wie Kniefall, Kuss), Anordnungen und Bewegungen im Raum (wie Sitzen, Entgegenkommen), Dingsymbolen (wie Krone, Stab, Thron, Wappen), Lautsymbolen (wie Fanfaren) und Sprachformeln (wie Titeln, Gruß- oder…
Date: 2019-11-19

Court ceremonial

(3,250 words)

Author(s): Stollberg-Rilinger, Barbara
1. Definition The term “court ceremonial” refers to all kinds of formal, normativized interactions within which relationships of authority and ranking are on overt display. In the early modern context, this was also simply called “ceremonial.”Premodern court ceremonial can be seen as a collective symbolic language whose vocabulary consisted of gesture (kneeling, kissing), organization and movement in space (sitting, moving to meet), symbolic objects (crown, scepter, throne, emblems), symbolic sounds (fanfares) and linguistic f…
Date: 2019-10-14

Sessionsordnung

(678 words)

Author(s): Stollberg-Rilinger, Barbara
Die Session (lat. sessio), der Sitz in einer polit. Versammlung, bedeutete in SpätMA und Früher Nz. das Recht zur polit. Mitsprache im wörtlichen Sinne (»Sitz und Stimme«). In allen polit. Versammlungen wurde in der Regel eine hierarchische Sitzordnung beachtet. Sie orientierte sich an dem jeweiligen institutionellen Oberhaupt als Zentrum; je näher an diesem Zentrum, desto besser war der Platz, wobei die – aus seiner Sicht – rechte Seite wiederum der linken überlegen war. Das galt für Sitzungen von Konzilien [3], Ordens-Kapiteln, Ständeversammlungen, Bundestagen usw.Die gewohn…
Date: 2019-11-19

Repräsentation

(6,446 words)

Author(s): Carl, Horst | Stollberg-Rilinger, Barbara | Hufeld, Ulrich
1. Allgemein 1.1. Begriff In seinem ursprünglichen Begriffsgehalt umfasst das Bedeutungsfeld des lat. Begriffs repraesentare bzw. repraesentatio Modi der Vergegenwärtigung – sei es als »vorstellen«, als »darstellen« oder als »in Erscheinung treten«. In letzterem Sinne wurde im MA etwa die kultische Präsenz der Heilstat Christi in der Feier der Liturgie verstanden [4]; [7. 509 f.]. Die Bedeutung von repraesentare im Sinne von »an die Stelle von etwas treten« dominierte schließlich die weitere Begriffsgeschichte in SpätMA und Früher Nz. zunehmend, da si…
Date: 2019-11-19