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London

(3,281 words)

Author(s): G. P.Jefcoate | Red.
(lat.: Londinium), Hauptstadt Großbritanniens, schon im ersten Jh. politisches und wirtschaftliches Zentrum der röm. Provinz Britannien, seit dem ii.Jh. Hauptstadt Englands. Heute setzt sich die Grafschaft Groß-London (Einwohnerzahl: rund 7 Mio.) aus 32 Bezirken und der autonomen «City of London», die dem alten Stadtkern entspricht, zusammen. Die herausragende Rolle der britischen Hauptstadt in der kulturellen Gesch. des Landes kann kaum überschätzt werden. 1. Buchhandel. Der L.er Buchhandel wird bereits seit dem MA belegt. Über 250 Personen der Zeit 1300 …

Muratorischer Kanon

(81 words)

Author(s): Red.
L. A. Muratori entdeckte in der Ambrosiana in Mailand ein Fragment in barbarischem Lat., das ein Verz. der Schriften des NT enthielt. Dieses Verz., erweitert durch Bemerkungen über die Entstehung der Schriften, ist offenbar ein Kanon der anerkannten und im christlichen Unterricht benutzten Bücher und jedenfalls noch im 2.Jh. n. Chr. in Rom entstanden. Er stimmt im wesentlichen mit dem heute gültigen Bestand überein. Red. Bibliography Lexikon für Theologie und Kirche. 2. Aufl. Bd. 7. Freiburg 1962, Sp. 692–693.

Kollektaneen

(43 words)

Author(s): Red.
wird eine Sammlung von Auszügen und Stellen aus Schriftstellern genannt, die als Grundlage für weitere Forschung dient. Sie finden sich in reichem Maße in den Nachlässen von Geisteswissenschaftlern und gelangen damit in die literarischen Archive und die Hss.–Abteilungen der Bibl.en. Red.

Zöpfel, David

(52 words)

Author(s): Red.
Buchdrucker in Frankfurt am Main, heiratete 1549 eine Tochter des Druckers Cyriacus Jakob und wurde 1552 Frankfurter Bürger. Er starb 1563. Red. Bibliography Pallmann, H.: Sigmund Feyerabend. Sein Leben und seine geschäftlichen Verbindungen. Ein Beitrag zur Gesch. des Frankfurter Buchhandels im sechzehnten Jahrhundert. Frankfurt a. M. 1881, S. 9 ff.

Bibliosophie

(41 words)

Author(s): Red.
oder Bibliophilosophie ist die Lehre von den Freuden und Aufgaben des Büchersammelns, seinem Zweck für die Mitwelt und die Wissenschaft. Red. Bibliography Beresford J.: Bibliosophia or Book Wisdom. London 1810 Bogeng G. A. E.: Umriß einer Fachkunde. Nikolassee 1911, 133.835ff

Maschinenheftung

(73 words)

Author(s): Red.
eine Heftung, die auf der Drahtoder Fadenheftmaschine hergestellt ist, im Gegensatz zur Handheftung auf der Heftlade. Die M., die mit einfachen Drahtheftmaschinen begann, dann mit Fadenheftung zunächst nur für große Aufl. rentabel war, hat sich jetzt auch in mittleren und kleineren Handbuchbindereien durchgesetzt. Es kann durchaus und versetzt, auf Gaze oder Bünde oder mit Kettenstich geheftet werden. Die M. ist der Beanspruchung des Buches in den meisten Fällen voll gewachsen. Red.

Bleistift

(177 words)

Author(s): Red.
ist ein viel benutztes Gerät zum Schreiben und Zeichnen. Die Verwendung von Blei für Buchzwecke kannte schon die Alte Welt, aber sie nahm dazu eben das gewöhnliche Metall, das der Antike von früh bekannt war, und benützte es in runder Scheibenform als Gerät, um die Linien für die Zeilen zu ziehen. Die Gestalt unseres Bleistiftes zeigte im Altertum eher der stilus, der aber mit Blei nichts zu tun hatte. Ein Vorläufer unseres Schreibwerkzeuges, sowohl der Gestalt wie der Verwendung nach, muß ein S…

Encyclopedia of Library and Information Science

(70 words)

Author(s): Red.
ein vielbändiges, groß angelegtes, intern, ausgerichtetes Sachwörterbuch für alle Bereiche des Bibl.- und Informationswesens, das mit weiten Sachbegriffen, Orts- und Personalartikeln arbeitet. Die Autoren sind überwiegend Amerikaner. Die E. begann 1968 im Verlag Marcel Dekker in New York zu erscheinen und ist auf viele Bde. angelegt. Bis 1987 sind 42 Bde. erschienen, ab Bd. 36 als Suppl. -Bde. Hrsg, ist Allen Kent. Red.

Zeiller, Martin

(276 words)

Author(s): Red.
* 17. 4. 1589 in Räuthen bei Murau (Obersteiermark), † 6. 10. 1661 in Ulm, dt. Reise- und Kompilationsschriftsteller. Z. studierte in Wittenberg Gesch. und Jura. Danach war er als Hauslehrer und Notar in Linz tätig, mußte die Stadt aber wegen der Gegenre-formation verlassen. Ab 1629 lebte und wirkte Z. in der Reichsstadt Ulm, 1630 erhielt er das Bürgerrecht. Hier war er u. a. als Inspektor für die städtischen Schulen zuständig. Z. war ein äußerst produktiver Schriftsteller, er bevorzugte historische und erdkundlich-topographische Themen. Allein die StB Ulm besitzt …

Zenger, Johann Peter

(261 words)

Author(s): Red.
amer. Drucker, * 1697 in der Pfalz, † 28. 7. 1746 in New York. Z. ging in seiner Jugend nach Amerika, begann bei dem Drucker der «New York Gazette», William Bradford, eine Lehre. Mit 25 Jahren wurde Z. dessen Teilhaber, 1726 machte er sich selbständig. Z. errang nicht so sehr als Drucker Berühmtheit, sondern vielmehr als mutiger Kämpfer für die Freiheit der Presse und der Gerichte, für die Sauberkeit der demokratischen Verwaltung und für die Rechte des Volkes. Diesen Kampf führte er auf den Seit…

Teilbezieher

(66 words)

Author(s): H. Bohrmann | Red.
sind Leser, die nur bestimmte Ausg.en abonniert haben, meistens solche vom Wochenende. So bietet der «Berliner Tagesspiegel» ein Sonntagsabonnement an. Das ist für Anzeigenkunden relevant, weil zusätzliche Teilbezieher die Aufl. erhöhen und an arbeitsfreien Tagen die Leseintensität größer ist. H. Bohrmann In Buchverlagen sind T. Subskribenten, welche von einer Buchreihe oder einem Fortsetzungswerk nur thematisch oder durch ein anderes Kriterium bestimmte Bde. beziehen. Red.

Nanteuil, Célestin François (eigentlich Leboeuf)

(188 words)

Author(s): Red.
*11 . 7. 1813 in Rom, ✝ 4. 9. 1873 in Marlotte (Seine-et-Marne), Genremaler, Radierer, Lithograph und Holzschneider. N. gehört zu den hervorragendsten Buchillustratoren der Romantik in Frankreich. Die ma. Skulpturen regten ihn zu seinen phantastischen, oft etwas überladenen Titeln und Vignetten an. Seine bekanntesten Ill . enthalten die Erstausg. der Werke von V. Hugo, A. Dumas d. Ä., G. de Nerval, P. Borel, T. Gautier, A. de Müsset und R. de Beauvoirs. Von 1833 an arbeitete er mit an den Ill . …

Doppeltertia

(13 words)

Author(s): Red.
in Deutschland übliche Schriftgradbezeichnung für den selteneren 32-Punkt-Grad (kleine Kanon). Red.

Enchiridion

(124 words)

Author(s): Red.
(griech. έγχειϱέω = Hand an etwas legen, zu Werke gehen), Handb., kurzes Lehrbuch; z. B. E. iuris utriusque. Durch Augustins «Enchiridion de fide, spe et caritate» blieb der Titel auch im MA geläufig. Das berühmteste E. ist wohl Luthers kleiner Katechismus, zuerst 1529 in Wittenberg erschienen: «E. Der kleine Catechismus für die gemeine Pfarher vnd Prediger, Gemehrt vnd gebessert, durch Mart. Luther». Ebenso bekannt sind die beiden berühmten Erfurter E. (Färbefaß-E. und Schwarze Horn-E.) von 1524…

Wilson, Halsey William

(166 words)

Author(s): Red.
* 12. 5. 1868 in Wilmington (Vermont), † 1. 3. 1954 in New York. Bibliograph, Verleger. Zus. mit seiner Frau, Justina Wilson, stellte er den «Cumulative Book Index» zusammen, der ab 1898 erschien. Ab 1901 brachte er «Reader’s Guide to Periodical Litrature» heraus, 1905 folgte «Book Review Digest». Dies und das 1914 erscheinende «Wilson Library Journal» sind Standardwerke. 1913 verlagerte W. seinen Verlag zuerst nach White Plains, N. Y., und dann nach New York City, hier entwickelte er das Untern…

Druckenzum Umstülpen

(26 words)

Author(s): Red.
Anders als beim Drukken zum Umschlagen wird der Bogen nach dem Schöndruck um seine Längsachse gewendet. Drucken zum Umstülpen. 4 Seiten Querformat. Red.

Mulder, Joseph

(145 words)

Author(s): Red.
* 1659 / 1660 in Amsterdam, holländischer Zeichner und Kupferstecher, noch 1718 nachweisbar. M., der Schüler von H. Bogaert war, stach topographische Darstellungen, Porträts, Titelbl. und Buchill., so zu Tacitus, übers, von P. C. Hooft (Amsterdam 1684), zu Jakob Böhme «Alle de Theosoophsche of Godwyze Werken» (Amsterdam 1686), zu Jan van der Heyden «Beschryving der Slang–brand–spuiten» (Amsterdam 1690), zu P. Bizot «Histoire métallique» (Amsterdam 1690), zu C. de Bruyn «Reizen in Klein – Azie» (…

Wigand, Georg

(195 words)

Author(s): Red.
* 13. 2. 1808 in Göttingen, † 9. 2. 1858 in Leipzig. Verleger in Leipzig, erwarb sich Verdienste um den Holzschnitt als künstlerisches Illustrationsmittel. Nach wechselnden Aufhalten in Kaschau (Nordungarn), in Preßburg und Pest bei seinem Bruder Otto Wigand, ließ er sich 1834 endgültig in Leipzig nieder, angeregt durch den Besuch der Leipziger Buchmesse zu Ostern 1833. In Leipzig erarbeitete er sich schnell den Ruf eines erfolgreichen Verlegers, vor allem dank zweier Verlagswerke: die erste dt.…

Widener, Harry Elkins (1885–1912)

(111 words)

Author(s): Red.
amer. Bibliophile, ertrank mit der Titanic auf der Heimreise von der Huth-Auktion. Seine schönen und kostbaren Bücher hatte er der Harvard-University vermacht. Die Mutter des Verstorbenen erbaute für die Sammlung, die H. E. W. Memorial Library, ein eigenes Gebäude. Red. Bibliography Catalogue of some of the more important books, mss. and drawing in the library of H. E. W.; A catalogue of the writings of Charles Dickens in the library of Harry El-kins Widener.By.A.S.W. Rosenbach.Philadelphia 1918 Bogeng III, S. 234 Lehmann-Haupt, H.: Das amer. Buchwesen: Buchdruck und Buchhan…

Rotis

(120 words)

Author(s): Red.
eine von dem Typographen und Designer Otl Aicher (1922— 1991), dem Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm, 1988— 1989 entwickelte Schrift. Es handelt sich dabei um eine Type mit langen, schmalhalsigen Lettern von wechselnder Strichstärke, von denen zwei Versionen existieren: die «R. serif» und die «R. sans serif». Die R. verbindet damit die Grundzüge der Grotesk Schriften mit denen der Antiqua. Benannt ist sie nach dem Anwesen im Allgäu, auf dem Aicher seit 1972 lebte. Rotis Serif 55 und Rotis Sans Serif 45 der Linotype. Red. Bibliography Kern, M. / Koch, S.: Schriftvergleic…

Merkbänder

(27 words)

Author(s): Red.
franz. signaux, si(g)nets, die ma. Lesezeichen, Bänder, die an gewissen Stellen des Buches eingelegt und oben durch einen reich verzierten Halter, tenaculum, zusammengehalten wurden. Red.

Factor

(25 words)

Author(s): Red.
(lat. = der etwas schafft), gleichbedeutend mit: impressor, typographus, calcographus, Berufsbezeichnung für den Buchdrucker in Frühdrucken, z. B. bei Peter Drach. Faktor Red.

Clennell, Luke

(147 words)

Author(s): Red.
* 8. 4. 1781 in Ulgham bei Morphet,✝ 9. 2. 1840 in Newcastl-on-Tyne, engl. Genremaler und Illustrator, führte einige Zeichnungen seines Mittcles schülers R. Johnson zu den Water-Birds in Holzstich aus und fügte SchluBsticke nach Erfindungen hin- zu. Später stach er 111. zu Falconers Shipwreck (1808) und nach Stothard zu Rogers Poems (1810), auch zu Beatties «Minstrel» (1806), zu W. M. Craigs «Scripture illustrated und 1809 nach Thurston zu Ackermanns Religious Emblems. Um 1812 wandte er sich dan…

Cooper, Robert

(101 words)

Author(s): Red.
* engl. Maler und Kupferstecher, um 1795–1836 in London vornehmlich als Illustrationsstecher tätig, beteiligte sich an den Kupfern des Biographical Magazine, European Magazine, Dramatic Magazine, Evangelic Magazine und an Sammelwerken wie Cawthornes «Modern British Theatre» (1805ff), Beils «La belle assemblée» (1808ff.), Lodges «Portraits of illustrious Personages» (1815fr.). Außerdem lieferte er Porträtstiche zu den «Mémoires of the Kit-Kat-Club» und für Pepys «Diary» (1827), auch für Walpoles …

Verengen der Zeilen

(34 words)

Author(s): Red.
genauer Verengen der Wortzwischenräume beim a Ausschließen, nennt man die Verringerung des normalen Wortzwischenraumes, um in der Zeile Platz für den Rest eines Wortes oder einer Silbe zu gewinnen. Red.

Erhabene Bünde

(36 words)

Author(s): Red.
die bei den künstlerischen Einbänden aller Zeiten angewendeten, auf dem Rücken aufliegenden (statt eingesägten) Bünde, die sich durch den Rükkenbezug als Wülste abzeichnen (echte Bünde) und den Rücken dadurch in Schmuckfelder teilen. Red.

Disteli, Martin

(115 words)

Author(s): Red.
* 28. 5. 1802 in Olten, † 18. 3. 1844 in Solothurn, Schweiz. Maler und Karikaturenzeichner. 1828 erschienen zehn radierte Blätter zu A. E. Fröhlichs Fabeln. Beiträge für die Zs. «Alpenrosen» (1831–1839). Ill. zu H. Münchs «Pantheon der Geschichte des dt. Volkes». 1839 gab er mit Regierungsrat Felber den sog. «Distelikalender» heraus. 1840 erschienen noch Ill. zum «Münchhausen», zur «Alpina», zum «Deutschen Michel» etc. 1834 war D. nach Solothurn gezogen und dort seit 1836 Zeichenlehrer. D. gehör…

Chroniques de Saint-Denis

(55 words)

Author(s): Red.
Paris St. Genevieve Nr. 782, wohl zwischen 1280 und 1290 in Saint-Denis ent-standen und einem Konig Philipp (III. oder IV. ?) gewid-met. Der bedeutende Bilderschmuck ist eng verwandt mit den Méliacen und gehort somit in den Kreis der Pariser Buchmalerei. Grandes Chroniques Red. Bibliography Vitzthum, G.: Pariser Miniaturmalerei. Leipzig 1907, s. 3off.

Œuvrekatalog

(30 words)

Author(s): Red.
nennt man das im Druck erschienene Verz. sämtlicher Arbeiten eines Künstlers. Werkverzeichnis Red. Bibliography Katalog. In: Lexikon der Kunst. Bd. 3. Leipzig 1991, S. 683 bis 684 (mit Lit.)

Vandyckdruck

(12 words)

Author(s): Red.
ist ein Buchdruck mit brauner, matt wirkender Doppeltonfarbe. Doppeltondruck Red.

Volltextsuche-Online (libreka, vormals VTO)

(98 words)

Author(s): Red.
ist eine durch die Mitglieder des Börsenvereins des Dt. Buchhandels entwickelte Internetplattform, die den Inhalt von Büchern im Internet verfügbar und durch Volltextsuche durchsuchbar macht. libreka macht Buchinhalte online recherchierbar und soll der Verkaufsförderung dienen. Als Besitzer der Rechte legt der Verlag fest, welche und wie viele Seiten eines Buches als Leseprobe einsehbar sind. In einer späteren Version von libreka ist auch das Herunterladen eines ganzen Buches oder einzelner Kapi…

Federlithographie

(10 words)

Author(s): Red.
die mit der Feder ausgefiihrte Steinzeichnung. Lithographie Red.

Huttier, Max

(262 words)

Author(s): Red.
* 12. 5. 1823 in München, † 1. 12. 1887 m Augsburg, katholischer Kunst- und Ztg.drucker, Verleger. Ursprünglich Benediktiner und Studienprofessor, erarbeitete sich H. rasch eine achtungsgebietende Stellung als Redakteur und seit 1858 als Verleger der Augsburger Postztg. und Besitzer der Neuen Augsburger Ztg. 1872 erwarb er den Bayerischen Kurier, 1874 gründete er eine Kunstdruckerei in München, zu der sich 1877 ein Verlag mit vornehmlich religiös-kirchlichen Werken gesellte: Das Lit. Institut Dr…

Licitum

(12 words)

Author(s): Red.
(lat. licitan = bieten) heißt das Gebot bei Auktionen Red.

Reise- und Versandbuchhandel

(71 words)

Author(s): Red.
werden oft kombiniert geführt. Im Reisebuchhandel besuchen Reisende, auch Buchvertreter genannt, auf fremde, sehr selten auch eigene Rechnung Privatpersonen, Firmen, Behörden und Institutionen, um Bestellungen zu erhalten. Im Versandbuchhandel bzw. Mail–Order gibt es im allgemeinen keine offenen Ladengeschäfte, sondern nur Büroräume mit Werbung, Lager und Versand. Das Publikum wird mit Prospekten und Anzeigen zur Bestellung beim Versandbuchhändler animiert. Eine gut gepflegte Kundenkartei ist ein wichtiges Arbeitsinstrument. Red.

Binio

(13 words)

Author(s): Red.
Binie, heißt die Lage, die durch zwei Doppelblätter gebildet ist. Red.

Earlom, Richard

(172 words)

Author(s): Red.
* um 1742 in London, † 1822 ebd., bedeutender engl. Kupferstecher. Seit 1765 war E. ausschließlich als Stecher tätig, vornehmlich für den Boydellschen Verlag. Er führte Mezzotintostiche nach Gemälden älterer und zeitgenössischer Meister aus. Von ihm stammen die Foliokupfertafeln nach Claude Lorrain zu dessen «Liber veritatis» (1777) sowie die Mehrzahl der Aquatintablätter nach Cipriani in dessen 1789 publizierter «Collection of Prints». Ferner lieferte E. Beiträge zu Thorntons Pflanzenwerk «The …

Verbatim et litteratim

(17 words)

Author(s): Red.
(lat.), Denominativa von «verbum» und «littera». Zu übersetzen mit «wortwörtlich und buchstabengetreu». Red.

Echt Bütten

(13 words)

Author(s): Red.
eine Handelsbezeichnung, unter der man handgeschöpftes Papier versteht. Büttenpapier Red.

Monatsschrift

(90 words)

Author(s): Red.
ist ein synonymer dt. Ausdruck für die franz. Bezeichnung «Journal» (mensuel). Schon die Bibliographen zu Beginn des 18. Jh.s kennen das Wort M., das den periodischen Charakter der Zs. deutlich zum Ausdruck bringt. Als Hauptwort im Titel kommt der Ausdruck M. zuerst in der 1763 in Hamburg erschienenen «M. zum Nutzen und Vergnügen» vor. Erst von den 1770er Jahren an ist das Wort in Titeln häufig anzutreffen. Bekannt ist die «Berlinische M.», hrsg. von Gedike und Biester (1783—1796). Red. Bibliography Kirchner, J.: Das dt. Zeitschriftenwesen. T. 1. Leipzig 1942.

S barré

(87 words)

Author(s): Red.
oder fermé ist ein fast ausschließlich auf franz. Einbdn. des 16./ 17. Jh.s vorkommendes Muster; es ist ein lat. s, dessen beide Enden durch einen Querstrich verbunden sind und das vielleicht im Anschluß an das ma. gotische S entstanden ist. Anfangs war es ein Besitzerzeichen, später erscheint es meist als Rebus, «fermesse» bedeutend; öfters wurde es auch im Semé-Muster angewendet, u. a. auf Einbdn. für Peiresc. Red. Bibliography Hobson, G. D.: Les reliures à la fanfare. Le problème de l’S fermé. 2. Aufl. Amsterdam 1970.

Isaac (Isac), Jaspar de

(81 words)

Author(s): Red.
niederl. Zeichner, Stecher und Verleger in Paris, † 1654 ebd. Er arbeitete meist an Darstellungen von Heiligen oder Porträts. Anfangs war er bes. als Buchillustrator tätig. Am bekanntesten ist er durch die 21 Stiche in den «Images ou Tableaux de Platte Peinture des deux Philostrates» (Paris 1614) geworden, ein Kupferstichwerk mit 69 Taf., das bis 1637 noch viermal aufgelegt wurde. Auch sein Sohn Claude war Stecher und Verleger in Paris. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 19, S. 229.

Leech, John

(177 words)

Author(s): Red.
* 29. 8. 1817 in London, 14. 10. 1864 ebd.; engl. Zeichner, Karikaturist und Illustrator. Er schildert hauptsächlich das Londoner Volksleben. Seine Tätigkeit als Illustrator erstreckt sich auf Romane, Sportbücher und Almanache. 1841 wurde L. Mitarbeiter des «Punch». Diese Zeichnungen wurden gesammelt und unter dem Titel «Pictures of Life and Character» herausgegeben (4 Bde. London 1854 — 1863). Er illustrierte ferner Percival Leigh's «Comic English Grammar» (London 1848) und «Comic Latin Grammar…

Dulac, Edmund

(106 words)

Author(s): Red.
(1882–1953), franz., in England seit 1912 ansässiger Maler und Buchillustrator, der durch seine fein abgewogenen, vom Jugendstil beeinflußten Bilder zu den «Arabischen Nächten» (1907) bekannt wurde. Es folgten weitere 111. zu: Shakespeare «The tempest» (1908), Omar Khayyan «The Rubaiyat» (1909), E. A. Poe «Beils and other poems» (1911), H. Andersen «Snow queen and other tales» (1912), «Princess Badoura» (1913), «Sindbad the Sailor» (1914), «Fairy book» (1916), «Fanglewood tales» (1918), «Treasur…

Heftlage

(70 words)

Author(s): Red.
die Gruppe von Blättern eines Buches, welche mit einem Stich durch den Rückenfalz geheftet werden kann, d. h. heute im allgemeinen ein fertig gefalzter Druckbogen. In der Zeit des Frühdrucks wurden regelmäßig mehrere Druckbogen zu einer H. vereinigt, wozu die Bogenzählung (Norm) nötig war. Die Zahl der zu einer H. vereinigten Blätter wechselte zwischen zwei und sechs Doppelblättern, wie es schon bei den Hss. üblich gewesen war. Red.

Begleitfakturen

(33 words)

Author(s): Red.
sind die Rechnungen, die im Buchhandel üblicherweise der einzelnen Sendung, sei es an den Sortimenter, sei es von diesem an den Kunden bei-gegeben werden. Gegensatz: Gesamtrechnung auf Grund des Kontoauszuges. Red.

Vox audita perit, littera scripta manet

(22 words)

Author(s): Red.
(Das gesprochene Wort verweht, das Geschriebene bleibt bestehen) war die Druckerdevise von William Caxton. Red.

Ledersorten

(108 words)

Author(s): Red.
Die zu Bucheinbanden verwendeten L. werden am besten nach den Tieren benannt, von denen sie stammen (also Rind-, Kalb-, Ziegen-, Schaf, Schweinsleder), um die Verwechslungen zu vermeiden, welche durch den Gebrauch der tiblichen Namen entste-hen; dabei ist Leder nur als eine Tierhaut zu verstehen, deren Fasern in ihrer natiirlichen Verflechtung geblieben sind. Die meisten herkommlichen Namen bezeichnen Herkunftsland oder Hauptbearbeitungsplatz (Maroquin, Saffian, Nigerleder, Corduan, auch das rus…

Rosenthal, Felix

(24 words)

Author(s): Red.
Bruder von Albi und Bernhard Rosenthal. R. leitete zwischen 1972 und 1983 die Firma L' Art Ancien SA in Zürich. Red.

Chauncy, Charles

(84 words)

Author(s): Red.
* 1709, † 1777, besaß eine wertvolle Bücherslg. in guter Auswahl und schönen Einbdn. Er war einer der ersten, der auf Bücher mit lit. Eintragungen und Widmungsexemplare Wert legte. Die Bücher gingen an seinen Bruder Nathaniel (f 1790) über, nach dessen Tod sie 1790 verkauft wurden. Aus seiner Bibl, stammt das Widmungsex. von Ben Jonson's Volpone, das sich jetzt in der British Library befindet. Red. Bibliography Ricci, S. de: Engl. Collectors of Books & Mss. Cambridge 1930 (ND Bloomington 1960), S. 57.

Rösel von Rosenhof, August Johann

(145 words)

Author(s): Red.
* 30. 3. 1705 in Augustenburg bei Arnstadt, j – 27. 3. 1759 in Nürnberg, Naturforscher, Maler und Kupferstecher, berühmt wegen der außergewöhnlichen Naturtreue seiner Insektendarstellungen, die er in seiner «Monatlich hrsg. Insecten-Be-lustigung» veröffentlichte (1746 — 1761, 4T., im letzten eine ausführliche Biographie R.s von seinem Schwiegersohn Christian Friedrich Kleemann). Historisch bedeutsam sind darin die 1754 ersch. Taf. von «Polypen und anderen kleinen Wasserinsecten». R. gab auch ein…

Stylographie (Stilographie)

(29 words)

Author(s): Red.
heißt die Herstellung einer Tiefdruckform nach einer radierten Metallplatte auf Grund einer galvanoplastischen Abformung. Red. Bibliography Ihme, R.: Lexikon alter Verfahren des Druckgewerbes. Itzehoe 1994, S. 242–243.

Bechersammlung

(51 words)

Author(s): Red.
eine Kollektion von etwa 400 schönen Einbänden (darunter Fälschungen), zusammengetragen von dem Karlsbader Arzt Dr. Carl D. Becher, die 1911 in das Deutsche Schrift- und Buchmuseum in Leipzig gelangte. Red. Bibliography Schramm, A.: Die Bechersammlung im Deutschen Buchmuseum zu Leipzig. In: Monatsblätter für Bucheinbände u. Handbindekunst 2. 1925, S. 9–13.

Maredsous

(90 words)

Author(s): Red.
Benediktinerabtei, südwestlich von Namur, mit umfangreicher theologischer Bibl., gegr. 1872. Die Bibl, enthält bes. Werke der Kirchengesch. und Lit. zur Gesch. des Benediktinerordens. Die Abtei gibt die «Revue Bénédictine» und die «Revue liturgique et monastique» heraus. Bestand 1994: ca. 400 Tsd. Bde, 50 Tsd. Broschüren, 500 laufende Zss., 175 Mss. und 61 Inkunabeln. Red. Bibliography Cottineau L. H.: Répertoire topo-bibliographique des abbayes et prieurés. Bd. 2. Maçon 1939, Sp. 1744 (mit Lit.) Kapsner O. L.: A benedictine bibliography. Volume 1. 2nd ed. Collegevi…

Leest

(91 words)

Author(s): Red.
Antonius van, um 1545 in Antwerpen, um 1592 ebd., war einer der meistbeschäftigten Holzschneider der Plantinschen Druckerei. Arbeiten seiner Hand finden sich in: Nouveau Testament (1573), Gemma: De arte cyclognomica (1575), Alciatus: Emblemata (1577) u.a. m. Seine besten Leistungen stellen die Holzschnitte zu den liturgischen Drucken Plantins meist nach P. v. d. Borcht dar (Officium B. Mariae V, 1573, Missale, 1573, 1585). Red. Bibliography Funck, M.: Le livre beige ä gravures. Paris 1925, S. 145 f Voet, L.: The Plantin Press (1555 — 1589). 6 Bde. Amsterdam 1980 bis 1983.

Hagionym

(23 words)

Author(s): Red.
Deckname, der aus dem Namen eines Heiligen oder einer kirchlichen Persönlichkeit besteht, z. B. St. Albin für Bettina von Arnim. Red.

Murcia

(145 words)

Author(s): K. Wagner | Red.
1. Buchdruck. Der erste bekannte aus M. stammende Druck ist das von A. Fernández de Córdoba und seinem Bruder Bartolomé 1484 hrsg. Brevia–rium Carthaginense. 1487 stellte der dt. Drucker Lope de la Roca, z.T. gemeinsam mit Gabriel Luis de Arinyo, vier weitere Drucke her. Danach gab es in M. keine ständige Druckerei. 1518 war der in Valencia ansässige Jorge Costilla vorübergehend in M. tätig, wie später auch Juan Mey (1549–1550). Bibliography Odriozola, A.: El primer libro impreso en M. (1484). In: Cua–demos Bibliográficos 28. 1972, S. 25–40. K. Wagner 2. Bibliotheken. a. Universidad d…

Diamantschrift

(66 words)

Author(s): Red.
nannte Gardthausen jene griech. Minuskelschrift des 10. Jh.s, deren Zeichen «wie Diamanten funkeln und mit einem Diamanten eingerissen zu sein scheinen». D. ist eine Rundschrift, «die nicht durch äußere Pracht der Ausstattung und Farben, sondern bloß durch die schöne Form der einzelnen Buchstaben wirkt». Gardthausen zählte dazu cod. 421 der Bibl, des Sinaiklosters. Red. Bibliography Gardthausen, V.: Griech. Paläographie. Bd. 2. Leipzig 1913, S. 210.

Vivarium

(29 words)

Author(s): Red.
um 555 n. Chr. in Süditalien gegr. Kloster mit einem bedeutenden Skriptorium. Weiteres siehe unter seinem Gründer Flavius Magnus Aurelius Cassiodorus. Red. Bibliography Troncarelli, F.: Vivarium. Steenbruge 1998.

Cohen, Henry

(75 words)

Author(s): Red.
*21. 4. 1806 in Amsterdam. 17. 5 1880 in Paris, Musiker und Numismatiker, auf beiden Gebieten lit. tätig, Komponist, veröff. 1870 den Guide de l'amateur de livres à vignettes du XVIII e siècle, der bis 1886 fünfmal aufgelegt wurde. Die 6. Aufl. erschien als Guide de l'amateur de livres à gravures du 18 e siècle, rev. par Seymour de Ricci. Paris 1912, 2 Teile. Red. Bibliography Diet, biogr. franç. Bd. 9. Sp. 135

Verbunden

(31 words)

Author(s): Red.
nennt man einen Band, dessen Heftlagen vom Buchbinder in falscher Reihenfolge eingebunden sind, oder der durch andere, die richtige Reihenfolge der Blätter und Seiten störende Fehler beeinträchtigt ist. Red.

Zatta, Antonio

(100 words)

Author(s): Red.
(1757–1797) war einer der bedeutendsten venzianischen Drucker im 18. Jahrhundert. Er gab eine Vielzahl von Drucken auf allen Gebieten heraus. Dazu zählten Folio- und Miniaturbücher, wie das «Giornaletto Galante», philosophische Abhandlungen, Romane, Zeitungen, Modejournale, Breviere und zeitgenössische Schriften. Von 1784 bis 1802 ersch. der «Parnasso italiano» in 55 Bänden, von 1788 bis 1795 die «Opere teatrali» des Goldoni in 44 Bänden; der «Orlando Firioso» Ariots (1772–1773) hatte Zeichnunge…

Buchkundliche Zeitschriften

(70 words)

Author(s): Red.
gibt es in großer Anzahl und von unterschiedlichem Niveau. Sic behandeln entweder weder ausschließlich Themen der Buch- einschl. der Einbandgesch. wie z. B. das Gutenberg-Jahrbuch, Het Boek, The Library, Quaerendo usw. oder zugleich auch solche des Bibliothekswesens wie z. B. Libri, Nordisk Tidskrift för bok- och biblioteksväsen. Zss. mit Teilaspekten aspekten sind z. B. Scriptorium, Papiergcschichte, Beiträge träge zur Inkunabelkunde. S. a. die einzelnen Zss. -Titel. Red.

Uniformbücher

(2,217 words)

Author(s): Red. | F. Bauer
Für die Trachten des Wehrstandes vor der Einführung der Uniformen in der zweiten Hälfte des 17. Jh.s bieten die Darstellungen der Schlachten in den Geschichtswerken des 15.–17. Jh.s ein reichhaltiges Abbildungsmaterial. Einzelne Kriegerfiguren findet man auch in den bildhaften Darstellungen der kriegstechnischen Literatur, vereinzelt bereits ausgesprochene Folgen von Kriegstrachtenbildern; so z. B. die Soldaten und Offiziere eines niederl. Infanterieregiments vom Ende des 16. Jh.s von Goltzius u…

Brzesc

(48 words)

Author(s): Red.
(Brestia) in Litauen erhielt 1559 eine Druckerei durch den Palatin Nicolaus Radziwill, der den Drucker Bernhard Woiewodka aus Krakau berief und 1563 die berühmte poln. Bibel-Übersetzung, in reformiertem Geiste gehalten, drucken ließ. Diese «Radziwill-Bibel» ließ der wieder katholische Sohn Christoph Nikolaus Radziwill aufkaufen und verbrennen. Red.

Verlagsordnung

(153 words)

Author(s): Red.
Als V. bezeichneten sich einige Ausarbeitungen, die dem Verlagsrecht von 1901 vorangegangen sind und darauf vorbereitet haben. Sie enthielten allg. grundsätzliche Reformbestimmungen für den Verlagsvertrag. Einiges davon fand sich bereits im Preußischen Landrecht. Durch die Entwicklung des neuzeitlichen Urheberrechts vermehrte sich das Bedürfnis nach ergänzenden verlagsrechtlichen Regelungen. Schon 1845 hatte Albrecht Berger die Aufstellung einer V. versucht. 1870 stellte M. Petsch im Auftrage de…

Biblidion

(17 words)

Author(s): Red.
griech. Verkleinerungsform zu biblion (Biblos); Doppelsinn: kleines Schriftstück, Eingabe; aber auch: kleines Buch, Büchlein. Red.

Veau

(48 words)

Author(s): Red.
franz. Name für den Kalbleder-Einband. Abarten sind: v. fauve = naturfarbiges Kalbleder; v. marbé = marmoriertes Kalbleder. Dafür gibt es in der Blütezeit dieser Einbandart im Anfang des 19. Jh.s noch eine Reihe näherer Bezeichnungen, wie v. écaille, v. porphyré, v. raciné = holzähnlich gemasert. Red.

Einzug

(81 words)

Author(s): Red.
nennt man in erster Linie den freien Raum, der am Anfang der ersten Zeile eines jeden Absatzes bei gedrucktem oder geschriebenem Text üblich ist. Die Größe dieses E.s richtete sich früher nach der Satzbreite, heute aber wird er zumeist mit einem Geviert des freien Raumes als angemessen angesehen. Vielfach wird auch ohne E. gesetzt, stumpf angefangen. E., besser Einrük-kung, heißt auch jeder Raum, um den etwa Aufzählungen oder Zitate eingerückt werden, damit sie übersichtlicher oder auffälliger gemacht werden. Red.

Goeree, Jan

(88 words)

Author(s): Red.
* 1670 in Middelburg, † 1731 in Amsterdam, niederl. Maler, Zeichner, Illustrator, Kupferstecher, Dichter und Schriftsteller. G. arbeitete hauptsächlich für den Buchhandel, zeichnete Titelbl. zu holländischen Ausg. der Werke von Ovid, Homer und Phaedrus und schuf Ill. zu dem «Godtvrugtige Almanach of hofgedachtenis der heyligen» (1730) und den «Historischen Gedenk-Penningen van Lodewyck XIV.» (1711). Ferner hat G. an der Illustrierung von P. van der Aas' «Gallerie agréable du monde» und der «Historie des Ouden en Nieuwen Testaments» (1700) mitgearbeitet. Red. Bibliography Thi…

Limit

(20 words)

Author(s): Red.
(lat. limes = Grenze), Höchstgrenze eines Gebotes, das ein Kaufinteressent oder sein Beauftragter auf einer Auktion abgibt. Red.

Redaktionsschwanz

(101 words)

Author(s): Red.
umgangssprachlicher Ausdruck für einen Zusatz, den ein Redakteur in kommentierender Absicht an eine aus fremder Feder stammende Mitteilung anhängt. Um Irreführungen zu vermeiden, muß der R. sich deutlich von der kommentierten Stelle abheben. Die Pressegesetze der BRDeutschland bestimmen, daß ein R. zu einer presserechtlichen Gegendarstellung in derselben Nummer sich auf tatsächliche Angaben beschränken muß. Lediglich das Saarländische Pressegesetz in der Fassung vom 11. 5. 1994 vertrat bis März …

Kammerberger (Kammeiberger), Georg

(72 words)

Author(s): Red.
Wittenberger Renaissancebuchbinder; Vater ( 1581) und Sohn ( 1603, 1592 Obermeister der Innung). Ferner sind Michael K. (1563-1626, Sohn des älteren Georg) und Christoph ( 1655) bekannt. Ihre Arbeiten lassen sich nicht streng scheiden. Von den 11 Rollen und 18 Platten ist nur ein Teil bezeichnet (auch Stechermarken). Red. Bibliography Haebler, K.: Rollen und Plattenstempel des 16. Jh.s. Bd. 1. Leipzig 1928, S. 221-225 Helwig Bd. 2, S. 34

Farmer, Reverend Richard (1735 – 1797)

(116 words)

Author(s): Red.
Master of Emanuel College in Cambridge, leidenschaftlicher Bibliophile, besaß eine der ältesten und besten Slg. über ältere engl. Dichtung; besonders die kleineren Schriftsteller, Dichter der Zeit Elisabeths wie Robert Greene, Nicholas Breton waren gut vertreten. Er erwarb auch einen großen Teil der Bibl, des Narcissus Luttrell und besaß den berühmten Bd. mit 13 poetischen Stücken hauptsächlich aus der Wynkyn-Presse, der an den Herzog von Roxburghe überging; dieser trennte die Stücke, von denen …

Millimeterzeile

(57 words)

Author(s): Red.
Grundlage für die Preisberechnung von Anzeigen in Zss. und Zeitungen. Die M. bezeichnet die Höhenausdehnung der Anzeige, unabhängig von der gewählten Schriftgröße, während die Breite durch die Spaltenbreite des betr. Blattes von selbst gegeben ist. Zeilen von 1 mm gibt es jedoch nicht, da schon die kleinste Anzeigenschrift, die Nonpareille, 21/4 mm Höhe beansprucht. Red.

Cornut

(78 words)

Author(s): Red.
der «Gehörnte», der ausgelernte Gehilfe der Buchdrucker, Buchbinder und anderer Handwerker, der, da er noch nicht postulierte, noch nicht als Geselle angesehen wurde. Der Name stammt von der mit Hörnern besetzten bunten Mütze, die der C. oder Postulant bei dem Postulat aufhatte und welche die Streiche und Torheiten andeuten sollte, die der «Jünger» nach seiner Aufnahme in die Zunft aufgeben mußte, Depositio Cornuti Postulat Red. Bibliography Helwig, H.: Das dt. Buchbinderhandwerk. Bd. 1. Stuttgart 1962, S. 188.

City

(15 words)

Author(s): Red.
eine von Georg Trump 1930—1937 für die H. Berthold AG entworfene Egyptienne. Red.

Wappen-Exlibris

(51 words)

Author(s): Red.
Bei ihnen weist das abgebildete Wappen auf den Besitzer hin. Manchmal ist der Name dane- ben besonders genannt, mitunter auch durch Initialen angedeutet, er kann aber auch ganz fehlen und dann nur aus heraldischen Quellen ermittelt werden. Wappen-Exlibris des Johann Georg von Werdenstein. 1. Halfte des 17. Jahrhunderts. Red.

Budik, Peter

(92 words)

Author(s): Red.
* 18. 10. 1792 in Butschowitz in Mähren, ✝ 24. 3. 1858 in Klagenfurt, Bibliothekar. B. studierte Rechtswissenschaft, wurde 1818 Praktikant an der Hofbibl, in Wien; 1827 — 1857 Bibliothekar der Lycealbibl. in Klagenfurt; publizierte auf dem Gebiet der Klassischen Philologie und Literaturwissenschaft. Seine bibl.wiss. Veröffentlichungen wurden beim Erscheinen gut aufgenommen, stehen aber hinter SchrettingersArbeiten zurück. Veröff.: «Vorbereitungsstudien für den angehenden Bibliothekar» 1833. «Entstehung und Verfall der von König Matthias Corvinus gest…

Bergk, Theodor

(104 words)

Author(s): Red.
* 22. 5. 1812 in Leipzig, † 20. 7. 1881 in Ragatz, Bibliothekar und klass. Philologe, wirkte als Gymnasialprofessor in Halle, Neustrelitz, Berlin und Kassel. 1842 Professor der klass. Philologie in Marburg, 1852 in Freiburg (Breisgau), von 1854–1857 zugleich Oberbibliothekar an der UB, 1857 Professor in Halle; trat 1869 von der akademischen Tätigkeit zurück und lebte in Bonn. Seinen Ruf als klass. Philologe begründeten seine Ausg.n der Poetae lyrici Graeci (Bd. 1–3, 1843) der Werke des Aristopha…

Kontext

(30 words)

Author(s): Red.
(lat. contextus, von contexere zusammenweben) heißt der Zusammenhang, die Fassung einer Schriftstelle, verstanden aus dem Zusammenhang mit dem übrigen Text, wodurch erst ihr Sinn sich unzweideutig ergibt. Red.

Waples, Douglas

(198 words)

Author(s): Red.
* 3. 3. 1893,† 25. 4. 1978, Bibl.wissenschaftler. Studium an der Harvard University, 1920 Promotion an der University Pennsylvania zum Thema «An Approach to the Synthetic Study of Interest in Education». Seine Forschungen waren im Umfeld der amer. Library Science angesiedelt. Ihn interessierten die Leserinteressen und -gewohnheiten und die tatsächliche Lektüre. Aus diesem Spannungsverhältnis entwickelte er Typologien, die die Grundlage für die empirische Lese- und Leserforschung bildeten. Er und…

Zinkdruck

(71 words)

Author(s): Red.
Ein weniger gebräuchlicher Name für Flachdruck von Zinkplatten (Zinkographie) anstelle des Druckes vom lithographischen Stein (Steindruck, Lithographie). Z. wurde bis Anfang der 1970er Jahre noch im Offsetdruck praktiziert, dann aber durch Platten aus hochwertigem Aluminium ersetzt. Erste praktische Verwendung von Aluminiumplatten datieren aus dem Jahr 1892 (Josef Scholz in Mainz). Red. Bibliography Bruckmann’s Handb. der Drucktechnik. München 1976, S. 167 Gerhardt, C. W.: Gesch. der Druckverfahren. Teil IV. Stuttgart 1993.

Rechtshandschriften

(150 words)

Author(s): Red.
Vom 13. Jh. an stammen die meisten illuminierten R. aus den Schreibstuben der Univ., vor allem aber aus der Univ. Bologna. Es sind das Hss. u.a. mit Justinians Institutionen, den Dekretalen Papst Gregors IX., des Gratian und mit Durantis Speculum iudicale. Von den ill. Hss. des Sachsenspiegels zeichnet sich die der Dresdener SUB durch ihre sehr lebendigen, oft recht drastischen Bilder aus. Auch Bücher, in denen die vom Stadtgericht verhängten Ächtungs–, Verbannungs– und Urfehde Urteile aufgezeic…

Herolt, Hans

(85 words)

Author(s): Red.
von Hopferstadt, † spätestens 1613, Buchbinder in Würzburg, seit ca. 1560; 1569 Bürger in Würzburg; 1580–1610 Arbeiten für den Stadtrat, außerdem Buchbinder des Benediktinerklosters St. Stephan; ferner Arbeiten für das Jesuitenkolleg und verschiedene fränkische Klöster. Überwiegend Schweinslederbde. in dt. Renaissancestil mit Rollen und Platten (13 Rollen, 10 Platten), z. T. HH gezeichnet; besonders schön die Kilian -und Burkhardplatte, die sonst nicht Vorkommen. Einbände von H. sind vor allem in Würzburg erhalten. Red. Bibliography Endres, H. in: Archiv für Buchb. 32…

Zell, Heinrich

(157 words)

Author(s): Red.
* in Köln?, † 1564 in Königsberg (Preu-ßen), Bibliothekar, Kartograph. Schüler von Sebastian Münster (1488–1552). 1539 ging Z. mit Georg Joachim Rheticus (1514–1574) nach Frauenburg zu Nikolaus Kopernikus. Hier beteiligte er sich an der Drucklegung der «Naratio prima de libris revolutionum Copernici», die 1540 in Danzig erschien. 1555 trat Z. in den Dienst von Herzog Albrecht von Preußen, Hochmeister des Dt. Ordens. 1557 wurde Z. dessen Hofbibliothekar. 1560 katalogisierte er den Büchernachlaß von Johanne…

Eichler, Gottfried, d. J.

(128 words)

Author(s): Red.
*1715 in Augsburg, f 21. 10. 1770 ebd., Zeichner und Kupferstecher. E. zeichnete viel für Augsburger Verleger. Seine wichtigste Ill.leistung sind die 200 Kupfer zu dem von dem Verleger Hertel hrsg. Werk des berühmten ital. Ritters Cesare Ripa «Zu allerlei Künsten und Wissenschaften dienlich seiende Sinnbilder». Erwähnt seien ferner seine 111. zu Friedrichs «Abbildung und Beschreibung aller Ritterorden» (1759) und zu von Stettens «Vorstellungen aus der Geschichte der Reichsstadt Augsburg» (1765). Red. Bibliography Stetten, P. v.: Kunst- etc. Gesch. v. Augsburg. Augsburg…

Drolerien

(99 words)

Author(s): Red.
(drôleries), kleine figürliche Darstellungen von Menschen, Tieren und Fabelwesen, die in dem Rankenwerk von Initialen, Bordüren etc. spielen. Ihre vermutlich ursprüngliche Symbolbedeutung ging im 13. und 14. Jh. verloren, sie wurden zu Genremotiven. Zuerst kannte man solche Figürchen in der karolingischen Buchmalerei. Die in der Gotik übliche, spielerische Form wurde, zuerst in England, Mitte des 12. Jh.s ausgebildet. Dornblattrahmen mit Drolerien und figurierter Initiale aus einem Livre d'heures. Paris zwischen 1422 und 1425. Wien, NB Cod. 1855. Red. Bibliography Reallex.…

Ecruda-Leinen

(10 words)

Author(s): Red.
eine Sorte Mattleinen zum Gebrauch als Einbandbezugsstoff. Red.

Bohairische Schrift

(17 words)

Author(s): Red.
nennt man auch die koptische Schrift nach der wichtigsten Mundart der koptischen Sprache. Red.

Chludovpsalter

(88 words)

Author(s): Red.
im Russ. Historischen Museum in Moskau, aus einem der Athosklöster stammend, etwa Mitte des 9. Jh.s vielleicht in Byzanz (Studionkloster) entstanden. Er ist das alteste Denkmal der «mönchischtheologischen» Psalterill. Zahlreiche buntfarbige Randill. umsaumen den Text ohne jeden Rahmen und meist ohne Bodenstiicke und Hintergriinde. Religiose und weltliche Darstellungen (Bilderstreitbegebenheiten) wechseln ab. Kennzeichnend sind die anschaulichen Bewegungen und geschickten Gruppierungen, der mitunter sehr derbe Realismus und die ganz unfeierliche Gesinnung. Red. Bib…

Du Verdier, Antoine

(90 words)

Author(s): Red.
(1544–1600). Der Kat. seiner Bibl. «La Bibliothèque d'Antoine Du Verdier . . . contenant le catalogue de tous ceux qui ont escrit ou traduict en françois . . . un supplément de l'Epitome de la Bibliothèque de Gesner» (Lyon 1585) ist zugleich eine franz. Bibliographie des 16. Jh.s, 1772–1773 neu hrsg. als «Les Bibliothèques françoises de (François Grudé sieur de) La Croix du Maine (zuerst 1584 erschienen) et Du Verdier» (Paris, 6 Bde.). Ferner «Prosopographie ou Description des hommes illustres (etc.)» (Lyon 1589, 2 Bände). Red.

Fourdrinier, Pierre

(150 words)

Author(s): Red.
franz. Kupferstecher, der zwischen 1720 und 1760 in London tätig war. Es lebten anscheinend damals zwei Künstler des Namens in London, doch hieß der eine mit Vornamen vielleicht Paul und ist möglicherweise identisch mit jenem «Old F.», der mit Rooker und anderen Stechern 50 Tafeln zu W. Chambers «Treatise on Civil Architecture» (London 1759) lieferte. Die Signatur P. F. findet sich häufig bei für Londoner Verleger verfertigten 111.- und Titelkup-fem von geringem Kunstwert, so zu den Gesamtausg. …

Wodhull, Michael

(182 words)

Author(s): Red.
* 15. 8. 1740 in Thenford (North-hamponshire), † 10. 11. 1816 in seiner Bibl. in Thenford. Klassischer Philologe und Bibliophile. W. sammelte vor allem Inkunabeln, griech. und lat. Klassiker sowie buchkünstlerisch wertvolle Einbände. Seine Bibl. befand sich in Thenford House. Buchwiss. von großem Interesse ist, daß W. jede Erwerbung mit exakten Daten auf dem Vorsatzblatt versah, so über den Kaufpreis, den Buchbinder, Datum des Kaufs, den Nachweis des Titels in den Bücherverzeichnissen, mit einer knappen Charakteristik; schließlich zeichnete er alles mit seinem Namen ab. W. über…

Büchertrödler

(19 words)

Author(s): Red.
im 18. Jh. Bezeichnung für Nichtvollbuchhändler, die sich dem Kleinvertrieb in Gegenden ohne eigentliche Buchhandlungen widmeten. Red.

Greifswald

(598 words)

Author(s): Red. | E. Zunker | C. Weismann
1. Buchdruck Obwohl seit bereits 1456 Univ., erhielt G. erst 1581 die erste Druckerei, als die Hochschule den Rostocker Drucker Augustin Ferber als Univ.-buchdrucker berief. Ferber druckte zahlreiche Schul-und Gelegenheitsschriften, legte ein Zweiggeschäft in Rostock an, geriet aber doch tief in Schulden und floh nach Stettin, dann nach Thorn, wo er 1609–1619 nachzuweisen ist. Sein Sohn Augustin Ferber der Jüngere führte seit 1602 das Geschäft in G. weiter, bis auch er sich nicht mehr halten konnt…

Determinativ

(63 words)

Author(s): Red.
In manchen Schriftsystemen hatten dieselben Zeichen verschiedene Laut- oder Sinnwerte. Zur Erleichterung des Wiederlesens wurden deshalb Zeichen für umfassendere Gattungsbegriffe hinzugefügt. So setzte der Ägypter neben die Zeichen für i + f + d, die Verschiedenes bedeuten können, zwei schreitende Beine, wodurch die Bedeutung «eilen» sichcrgestellt wurde. Ebenso wie die ägyptische Schrift machten es die chinesische Schrift und die Keilschrift. Red.

Enderlen, H.

(19 words)

Author(s): Red.
OHG, Buchhandlung in Stuttgart. Gegr. im Juli 1758 von Karl Aue. Heute als Sortiments-Buchhandlung geführt. Red.

Roulette

(44 words)

Author(s): Red.
ein Stahl-Rädchen mit gekörntem Rand, das zur Erzeugung fein punktierter Stellen in Radierungen und Kupferstichen verwendet wurde. Red. Bibliography Jahn, J. / Haubenreisser, W: Wb. der Kunst. 12. Aufl. Stuttgart 1995) S. 480 Dictionary of Art. Bd. 27. New York 1996, S. 255.

Extrafette Schrift

(17 words)

Author(s): Red.
eine besonders kräftige Druckschrift, noch kräftiger als die fette Garnitur der gleichen Schriftenfamilie. Red.
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