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Your search for 'dc_creator:( "Fried, Torsten" ) OR dc_contributor:( "Fried, Torsten" )' returned 5 results. Modify search

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Silbermünzen

(1,048 words)

Author(s): Fried, Torsten
1. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts Silber war seit der Antike das bekannteste und beliebteste Münz-Metall, da es häufiger als Gold vorkam und kleinere Werte darstellbar machte [2. 27–29, 77–104]. In der Münzreform Karls des Großen am Ende des 8. Jh.s bestimmte man das weiß glänzende Edelmetall zum Basismaterial der Münzprägung. Eingebunden in das Libra-Solidus-Denar-System (Pfund-Schilling-Pfennig-System) genügte lange Zeit der silberne Denar als …
Date: 2019-11-19

Naturalgeld

(684 words)

Author(s): Fried, Torsten
Unter N. bzw. Warengeld versteht man eine Vielzahl unterschiedlicher Gegenstände, die bei Tauschprozessen stellvertretend für alle anderen Güter eingesetzt werden [1. 276]. Aufgrund ihrer allgemeinen Geltung fungieren diese Objekte somit als Tauschmittel und Wertmaßstab. Zwar stand N. hinsichtlich der Stofflichkeit des Geldes am Beginn der ma. und nzl. Entwicklung von Nichtmetall- über Metall- (d. h. Münz-) zu Papiergeld (Geldwirtschaft 3.), doch dies bedeutet keineswegs, dass das N. – z. B. zu Zeite…
Date: 2019-11-19

Medaille

(2,045 words)

Author(s): Fried, Torsten
1. Begriff und VorbilderDie M. (engl. medal(lion); franz. médaille; von mittellat. medallia, »Kleinmünze«) ist eine vorzugsweise runde und zweiseitig gestaltete Sonderform der Relief-Plastik, die sich v. a. auf Personen oder Ereignisse bezieht. Trotz ihrer Nähe zur Münze dient sie nicht …
Date: 2019-11-19

Münze

(3,755 words)

Author(s): Schneider, Konrad | Fried, Torsten
1. BegriffDie M. (von lat. moneta) war in der europ. Nz. lange weitgehend identisch mit Geld (Geldwirtschaft). Es gab zwar bereits im MA Formen bargeldlosen Zahlungsverkehrs wie den Wechsel oder Giroverkehre und auch Wertpapiere wie Schuldverschreibungen (Obligationen). Ab der zweiten Hälfte des 17. Jh.s wurden zudem erste Formen von Papiergeld verwendet, zuerst in Schweden nach 1661. Es galt jedoch noch bis weit ins 19. Jh. nicht als Geld im eigentlichen Sinne, sondern als »Geldsurrogat«. Unter M. ist aber auch die M.-Stätte zu verstehen (s. u. 3.).Konrad Schneider2. Zahlungsmittel 2.1. ScheidemünzenIm MA hatte sich in Europa ein dreistufiges M.-System herausgebildet, an dessen oberster Stelle Gold-M., darunter Silber-M. mit höherem Silberanteil und an der Basis Silber-M. mit geringerem Silberanteil standen. Aus Letzteren entwickelten sich Scheidemünzen (M. mit geringem Edelmetall…
Date: 2019-11-19

Kupfer

(2,989 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Bartels, Christoph | Fried, Torsten
1. Grundlagen Das Wiederanwachsen der europ. Bevölkerung nach den Pest-Wellen des 14. und 15. Jh.s, der mit einer Belebung des Fernhandels einherging, bedingte eine steigende Nachfrage nach K., das aufgrund seiner Weichheit, Zähigkeit und Dehnbarkeit vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten bot (s. u. 3.). Mit der europ. Expansion …
Date: 2019-11-19