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Rabbat-Ammon

(345 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] . Der Ortsname »Die große (Stadt) Ammons« (Jos 13,25; 2Sam 11,1; 12,26.29; Ez 25,5 u.ö.) ist die Kurzform für רַבַּת בְּנֵי עַמּוֹן/Rabbat b enê ‘Ammôn (Dtn 3,11; 2Sam 12,26 u. ö.) und kann mit Zitadelle und Teilen der Unterstadt des heutigen ʿAmmān identifiziert werden. Seit prähist. Zeit besiedelt, entwickelte sich R. während der MB- und SB-Zeit zu einem Stadtstaat. Laut 2Sam 8,12; 10,1ff. u. ö. wurde R. von David erobert. An Lot als angeblichen Gründer R., an Uria und sein angebliches Grab sowie an Salomo als den angeblichen Erbauer des röm. Theaters erinnern arab. Traditionen. Während der E-II-Zeit war R. Hauptstadt des ammon. Zwergstaates. Die Zeit ass. Vorherrschaft im 8. – 7.Jh. war eine Epoche kultureller und wirtschaftlicher Blüte, wie Gräber, Inschriften und Rundplastiken zeigen. Nebukadnezar II. eroberte R. 582/81 laut Flav.Jos.Ant. X 181f. Während der achaimenidischen Vorherrschaft gehörte es wahrscheinlich zur Provinz Samaria. In hell. Zeit wurde Rabbatammana (Stephan von Byzanz, Ethnica s.v.) nach Ptolemaios II. in Philadelphia umbenannt (z.B. Eus./Hier., Onomasticum, 16,15ff. u. ö.), konnte aber auch Birta (Zenon-Papyri, Papyri Cairos [PCairoZen] 59003) und Astarte heißen. Antiochus III. eroberte 218 R. Halbautonome Tyrannen wie Timotheos und Zenon genannt Kotylas (z.B. 2Makk 8,30ff.) beherrschten im 2.Jh. v.Chr. R., das in röm. Zeit zur Dekapolis bzw. ab 106 n.Chr. zur Provincia Arabia gehörte. In byz. Zeit Bischofssitz, in frühisl. Zeit eine Residenz der umaiyadischen Kalifen, verlor ʿAmmān seit den Abbasiden an Bedeutung. Erst nach dem Bau eines Bahnhofes an der Ḥegˇāz-Bahn und der Gründung des Emirats Transjordanien 1921 begann die Entwicklung zur Millionenstadt ʿAmmān, der heutigen Hauptstadt Jordan…

Tell Dēr ʿAllā

(360 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] liegt im zentralen Jordangraben, 5 km östlich des Jordan und 1,5 km nördlich des Jabbok, und war Kreuzungspunkt wichtiger Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen. Grabungen der Universität Leiden (Hendricus Jacobus Franken; Gerrit van der Kooij) und der Universität Irbid (Moawiyah M. Ibrahim; Zaidan Kafafi) seit 1960 haben die…

Tyrus

(159 words)

Author(s): Hübner, Ulrich

Tell es-Saʿīdīye

(210 words)

Author(s): Hübner, Ulrich
[English Version] . Laut den Ausgrabungen durch Pritchard 1964–1967 und seit 1985 durch Tubb war die im zentralen Jordantal gelegene Ortslage spätestens seit der FB-Zeit besiedelt, erlebte in der ausgehenden SB-Zeit und der frühen E-Zeit eine urbane Blüte, wahrscheinlich als Sitz eines äg. Gouverneurs. Das einzigartige Wassersystem bestand aus einer überdachten Treppe, die zu einer Quelle extra muros führte. Nach einer Besiedlungslücke lebte die Stadt als Teil des Kleinstaates Israel wieder auf, b…

Spiel

(2,815 words)

Author(s): Matuschek, Stefan | Hübner, Ulrich | Recki, Birgit | Huxel, Kirsten | Klie, Thomas
[English Version] I. Kulturgeschichtlich Als grundlege…

Numismatik

(2,484 words)

Author(s): Hübner, Ulrich | Uehlinger, Christoph | Sommer, Andreas Urs | Ilisch, Lutz
[English Version] I. Zum Begriff N. ist die Wiss. vom hist. Geld- und Münzwesen. Namensgebend ist die Münze (griech. n̆ο´μισμα, lat. nummus). Nach ersten Versuchen in der Renaissance etablierte sich die N. spätestens seit Johann Hilarius Eckhel (1737–1798) als moderne Wiss. und entwickelte ein eigenes methodisches Instrumentarium. Ulrich Hübner II. Bedeutung 1.Für die Archäologie Als meist autorisierte offizielle Dokumente haben Münzen durch ihre epigraphischen und ikonographischen Informationen einen hohen hist. Quellenwert für die Kultur-, Rel…

Palästina

(5,866 words)

Author(s): Hübner, Ulrich | Hütteroth, Wolf | Knauf, Ernst Axel | Eck, Werner | Carmel, Alex | Et al.
[English Version] I. Bezeichnungen Die Siedlungsgebiete, die von den Philistern besiedelt und nach den ass. Eroberungen im akkad. Sprachgebrauch als Palasˇtu u.ä. zusammenfassend benannt worden waren, dürften die Grundlage jener Bez. bilden, die im Griech. erstmals bei Herodot (als Sy´ria hē´) Palaisti´ne (Hdt. 1,105; 2,104.106; 3,5.91; 4,39; 7,89) belegt ist, auch wenn das zu vermutende aram. Zwischenglied der pers. Zeit, auf das der griech. Sprachgebrauch zurückgehen dürfte, (bisher) nicht belegt ist. Sofern man sich in der An…