Search

Your search for 'dc_creator:( "Mühling-Schlapkohl, Markus" ) OR dc_contributor:( "Mühling-Schlapkohl, Markus" )' returned 8 results. Modify search

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Profanität

(118 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, Markus
[English Version] . In den Rel. ist P. (das, was vor [pro] dem Heiligtum [fanum] liegt) der Gegenbegriff zur Heiligkeit. P. bezieht sich auf Orte und Zeiten, die im Gegensatz zu hl. Orten und Zeiten nicht durch göttliche Präsenz ausgezeichnet sind. Im Christentum ist die Differenz zw. heilig und profan hinfällig, denn die gesamte Schöpfung ist gut (Gen 1), Gott kann überall anwesend sein und als heilig ausgezeichnete Bestimmungen werden durch den Sohn Gottes Jesus zugunsten der Geschöpfe relativie…

Praedicatio identica

(334 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, Markus
[English Version] . Für Luther ist das Problem der p.i. ein Zentralpunkt des Verständnisses vom Abendmahl (: III.,1., a). Eine p.i. de diversis naturis würde bedeuten, daß zwei unterschiedliche Wesensprädikate, die nicht durch Implikation (Logik) verbunden sind, wie etwa Brot und Leib Christi, von derselben Sache ausgesagt würden, so daß beide das gleiche seien, eine Identität von Brot und Leib bestehe. Diese p.i. scheint sich durch »Dies ist mein Leib« beim Vorzeigen des Brotes nahezulegen, ist a…

Relationalität

(1,530 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, Markus
[English Version] I. Religionsphilosophisch Die Bedeutung der Erkenntnis, daß es sich beim Begriff der R. um ein wesentliches Element zur Erfassung der Wirklichkeit einschließlich ihres Ursprungs und Ziels handelt, wurde erst in neuerer Zeit vollständig erkannt, obwohl die Geistesgesch. als Ringen darum gelesen werden kann. Dies zeigt sich zum einen daran, daß die abendländische Philos. in den heraklidischen Typus (Heraklit), der die ontologische Priorität der Vielen betont, und in den parmenidisch…

Neuluthertum

(1,980 words)

Author(s): Schubert, Anselm | Mühling-Schlapkohl, Markus
[English Version] I. Kirchengeschichtlich 1.Allgemeines Unter N. versteht man die theol. und kirchenpolit. Bewegung des 19.Jh., die in Abkehr von Aufklärung und Rationalismus eine Erneuerung des Luthertums auf der Grundlage strenger Schrift- und Bekenntnistreue versuchte. Obwohl der von K. Schwarz (Zur Gesch. der neuesten Theol., 1856, 353) geprägte Begriff den Gegensatz eines N. zum Altluthertum betonte, bez. er bald jene, die positiv an die Theol. des konfessionellen Zeitalters anknüpfen wollten.…

Paradox

(977 words)

Author(s): Schütt, Hans-Peter | Mühling-Schlapkohl, Markus
[English Version] I. Philosophisch Eine Aussage, die einfach »nicht zu glauben« ist, wird in Philos. und Logik als P. (auch: Paradoxie) bez., wenn sie ihrer »Unglaublichkeit« zum Trotz aus akzeptablen Prämissen korrekt geschlossen zu sein scheint. Von dieser Art ist z.B. das Sokratische P., das Handeln wider besseres Wissen für unmöglich erklärt (vgl. Plato Prot. 351b – 358e): Aus der prima facie plausiblen handlungstheoretischen Annahme: (1) »Menschen tun freiwillig stets genau das, was ihnen das …

Paradigma

(1,547 words)

Author(s): Görman, Ulf | Waschkies, Hans-Joachim | Mühling-Schlapkohl, Markus
[English Version] I. In den Naturwissenschaften In den Naturwiss. wird der Begriff »P.« (griech. παρα´δειγμα/para´deigma, »Muster, Modell«) i. allg. in bezug auf exemplarische Modelle für die wiss. Arbeit verwandt. Eine spezielle Art der Durchführung eines Experiments, einer Simulation oder einer Strategie zur Gewinnung von Erkenntnissen und Schlußfolgerungen kann als P. bez. werden. Auf einer allgemeineren Ebene werden einflußreiche grundlegende Theorien bzw. wiss. Arbeiten, die solche Theorien veröff. (z.B…

Nächstenliebe

(2,259 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, Markus | Mathys, Hanspeter | Avemarie, Friedrich | Lindemann, Andreas | Herms, Eilert
[English Version] I. Zum BegriffN. ist die Haltung der Liebe von geschöpflichen Personen zu konkreten nächsten geschöpflichen Personen als Ebenbildern Gottes (Gottebenbildlichkeit) und schließt die Feindesliebe (Mt 5,44=Lk 6,27; Feind/Feindesliebe) mit ein. Im Doppelgebot der Liebe (Mk 12,29–31 parr.), das Ausdruck der Wohlordnung der Schöpfung ist, bündeln sich nach reformatorischer Ansicht die Forderungen des Gesetzes (vgl. Luther, BSLK 586). Nach diesem Doppelgebot ist die N. dem Menschen nach d…

Schöpfung

(10,029 words)

Author(s): Friedli, Richard | Janowski, Bernd | Herrmann, Klaus | Wischmeyer, Oda | Gunton, Colin E. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1.GrundfragenLeben, Natur, Umwelt und Zeitenlauf (Zeit/Zeitvorstellungen) sind für jede Gesellschaft Alltagserfahrungen. Zur Wirklichkeit gehört aber auch das Risiko, wonach dieser natürliche Lebensraum bedroht und bedrohlich ist. Chaos und Tod gehören zum Kosmos (Welt). Die Realität ist ambivalent. Evolutionstheoretisch gehört zu den entscheidenden Symptomen der Entwicklung vom vormenschlichen zum humanen Existenzbereich, daß diese Risikoerfahrung ritue…